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Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Die Siedlung Unitrusttown/Des Tieres Fall von Friedrich Reck-Malleczewen ist eine ideale Inspirationsquelle für capitolische Städte, die Darstellung von Managern mit häretischen Neigungen sind sowie für die Atmosphäre, welche nach dem Exodus von der Erde sowie dem Eindringen der Dunklen Symmetrie vorherrscht.

Dazu gibt es ein eigenes Thema im Literaturunterforum.
 

Samsonium

Steinreis
Mahlzeit.
Wo ich jetzt über diesen Thread hier stolpere, da fällt mir was aus meiner Teenyzeit ein. So kurz nach der Wende, war "Gunhed" mit einer der ersten West-Actionfilme, die ich aus der Videothek auslieh, als ich mir meinen ersten Rekorder leisten konnte. Ist für heutige Verhältnisse eher nicht so beeindruckend, aber paßt zum Thema, find ich.
Vielleicht kennt ihr diesen alten Schinken ja noch nicht. Viel Spaß damit. :)

LG Sam
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Brügge sehen... und sterben? könnte man auch gut als Inspiration für ein MC-Abenteuer verwenden. Eine beschauliche bauhausische oder imperiale Stadt als Schauplatz für ein Auftragsmord-Szenario.
 

Samsonium

Steinreis
Vergesst nicht AKIRA !

Das Comic, der Filnm die Musik, ALLES perfekt. Nach wie vor, einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Und würde supi zu MC passen. Da gibts Mutanten, böse Regierungstruppen, korrupte Politiker, Chaos, High- und Lowtech, später im Comic auch der totale Zusammenbruch.
Astrein ! 👍

LG Sam
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
Tja, nachdem alle Welt von Akira so lobend gesprochen hat, hatte ich mir das vor einiger Zeit komplett zu Gemüte geführt - und war SCHWER ENTTÄUSCHT.
Das ist eine doofe Bikergang-Geschichte mit Verbrecher-Charakteren, die allesamt unsympathisch und bekloppt sind und denen man einen schnellen Abgang wünscht.
Dazu noch ein völlig beknacktes "Superkid", das die ganze Zeit über GAR NICHTS TUT, sondern nur als McGuffin rumgereicht wird.
Und alle agieren sowas von BESCHEUERT! - Die Idioten-Kids im zerstörten Tokyo werden natürlich alle verrecken, weil die zu doof sind eine Versorgung mit auch nur dem Notwendigsten organisiert zu bekommen - und sie verdienen das Dahinsiechen, da sie alle ULTRAGEWALTÄTIGE VERBRECHER sind, mit denen niemand Mitleid haben wird.
Also von Akira bin ich sowas von enttäuscht. Das ist einfach reiner MÜLL. Gut gezeichnet, das ist aber auch alles. Die Handlung ist totaler Schwachsinn, einfach schlecht, schlecht, schlecht.

Für Mutant Chronicles kann man da gerade mal die Mishima-Biker-Gangs auf Merkur übernehmen. Aber dazu braucht man sonst gar nichts von der Akira-Story, denn bekloppte unsympathische Biker-Arschlöcher findet man auch in vielen anderen Vorlagen.
 

Samsonium

Steinreis
@Zornhau
Tja, das ist ja mal enttäuschend. Es stimmt, das der Film nur einen sehr kleinen Teil des gewaltigen, mehrbändigen Comics behandelt, aber soeinen Verriss hat er ganz bestimmt nicht verdient. Gut, das du damit recht alleine dastehst.
Perlen vor die Säue.^^

LG Sam
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
Es stimmt, das der Film nur einen sehr kleinen Teil des gewaltigen, mehrbändigen Comics behandelt, aber soeinen Verriss hat er ganz bestimmt nicht verdient
Oh, ich habe den Film gar nicht gesehen, sondern die Comics (in der Carlsen-Ausgabe mit 19 (+1) Bänden) gelesen. Die waren so scheiße, daß ich mir den Film gespart habe.
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Für Whitestar könnte man aus der französischen Romanreihe La Compagnie des glaces einige Versatzstücke entnehmen, insbesondere die großen Züge (für einen deutschsprachigen Überblick verweise ich auf Wikipedia). Leider wurden die Bücher nicht ins deutsche übersetzt. Es gibt außerdem eine auf den Romanen basierende Comicreihe sowie eine Fernsehserie.

Das Computerspiel Transarctica basiert ebenfalls lose auf den Büchern.

OffTopic
Direkt zum Hintergrund gibt ein offizielles französisches Rollenspiel sowie einige Homebrews und Adaptionen. Mehr dazu in diesem Thema: Transarctica / Compagnie de Glaces
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Tja, nachdem alle Welt von Akira so lobend gesprochen hat, hatte ich mir das vor einiger Zeit komplett zu Gemüte geführt - und war SCHWER ENTTÄUSCHT.
Das ist eine doofe Bikergang-Geschichte mit Verbrecher-Charakteren, die allesamt unsympathisch und bekloppt sind und denen man einen schnellen Abgang wünscht.
Dazu noch ein völlig beknacktes "Superkid", das die ganze Zeit über GAR NICHTS TUT, sondern nur als McGuffin rumgereicht wird.
Und alle agieren sowas von BESCHEUERT! - Die Idioten-Kids im zerstörten Tokyo werden natürlich alle verrecken, weil die zu doof sind eine Versorgung mit auch nur dem Notwendigsten organisiert zu bekommen - und sie verdienen das Dahinsiechen, da sie alle ULTRAGEWALTÄTIGE VERBRECHER sind, mit denen niemand Mitleid haben wird.
Also von Akira bin ich sowas von enttäuscht. Das ist einfach reiner MÜLL. Gut gezeichnet, das ist aber auch alles. Die Handlung ist totaler Schwachsinn, einfach schlecht, schlecht, schlecht.

Für Mutant Chronicles kann man da gerade mal die Mishima-Biker-Gangs auf Merkur übernehmen. Aber dazu braucht man sonst gar nichts von der Akira-Story, denn bekloppte unsympathische Biker-Arschlöcher findet man auch in vielen anderen Vorlagen.
Uns fehlt wahrscheinlich der Kontext um das Manga heute zu würdigen

Akira ist, wenn ich es recht überlege Cyberpunk

Du hast kaputte non-konforme Gestalten die gegen die starre japanische Gesellschaft rebellieren
Im Hintergrund experimentiert das Militär im geheimen an Superwaffen und Mutanten

Über allem schwebt irgendwo die Supermacht USA und zwischen die Fronten kommen Menschen die über nichts infomiert sind

Ich begreife Akira als ein Versuch einer Unabhängigkeitserklärung der Japanischen Kultur gegen allzu viel westlichen, rationalen Einfluss, und eine Hinwendung wieder zu mehr spirituellen, ganzheitlichen östlichen Werten und gleichzeitiger Ablehnung des Ost-West-Konflikts

Ich kann auch verstehen das einen der Manga gegen den Strich bürstet

Ich fand ihn ikonisch, mehr der Film als die Mangas, auch wenn mir der Bezug zu einigen erwähnten Zitaten vollständig gefehlt hat

Oh, ich habe den Film gar nicht gesehen, sondern die Comics (in der Carlsen-Ausgabe mit 19 (+1) Bänden) gelesen. Die waren so scheiße, daß ich mir den Film gespart habe.
Der Film ist auf jeden Fall anders als der Manga
Im Gegensatz zu vielen anderen Verfilmungen ist er besser als die Papiervorlage
Mit geänderter Reihenfolge ergeben sich ggf. andere Wahrnehmungen beim lesen der Mangas

Man vergesse bitte nicht das Japan als Vorposten der USA durchaus ähnlich wie wir damit rechnen durfte im Falle eines USA-Sowjetunion Konfliktes vaporisiert zu werden

Ich kann die No-Future-Kids auf den Bikes schon ein wenig verstehen
 
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