Materialsammlung Gruselige Orte und Geschichten

Atreju

breakfast epiphany
Die einheimischen Meiden den Wald jedoch. Denn das hat nichts mit Aberglauben oder Mythologie zu tun. Es gibt eine Tatsache die den Aokigahara - Wald eine traurige berühmtheit verschaft und ihn zu einem echten ort des schreckens macht:
An kaum einem Ort der Welt werden so viele Selbstmorde begangen.

Ich habe so einen Wald der Selbstmörder in meiner Requiem-Chronik mit eingebaut, und dann find ich hier die perfekte reale Vorlage inkl. Bilder... :eek:
Life imitates art, oder so.
 

Cryn

Sethskind
Kann man bestimmt (ggf. in Abwandlung) auch mal nett in einem Abenteuer gebrauchen:
Kodak hat von 1974 bis 2006 im verbunkerten Keller seines HQs in Rochester, New York, einen Atomreaktor (eher eine Strahlenquelle) betrieben (zur Materialprüfung), der mit 3,5 Pfund (knapp 1,6 kg) hoch angereichertem Uran bestückt (angeblich waffenfähig) war. Das ist jetzt zufälligerweise herausgekommen, weil sich ein Ex-Mitarbeiter verplappert hat. Die öffentlichen Behörden wußten nicht darüber Bescheid und es ist (noch) unklar, wie Kodak überhaupt an den Reaktor gekommen ist.

http://derstandard.at/1336696800048/Uran-Kodak-Geheimer-Atomreaktor-im-Keller
http://gizmodo.com/5909961/kodak-had-a-secret-weapons+grade-nuclear-reactor-hidden-in-a-basement
http://www.democratandchronicle.com...?odyssey=tab|topnews|text|Home&nclick_check=1

via
 
So .. als erbe vom Schwein muss der Rabe jetzt den Fred hier bewachen...


Nicht im eigendlichen Sinne Gruselig, aber doch sehr Rätzelhaft. In Süddeutschland kennt man sie warscheinlich, als jemand aus Mitteldeutschland waren sie mir lange unbekannt:

Die Erdställe:
Alpenvorland, gehäuft besonders in Bayern finden sich von Menschenhand geschaffene Höhlen, die sogenanten "Erdställe". Das Wort hat in seiner Bedeutung weniger mit (Vieh-)Ställen sondern eher mit Städte oder Stollen zu tun, halt Städten unter der Erde.
Eine Besonderheit der Erdställe ist das sie zum einem Labitythartig aufgebaut sind und zum anderm keinen erkennbaren Nutzen zu haben scheinen. Die meisten scheinen etwa im 9. und 10 Jahrhundert also im "Dunklen Mittelalter" gegraben wurden zu sein.

Viele gehen davon aus das Erdställe eine art Mittelalterlicher Bunker war, dafür spricht die verzweigte und unübersichtlie bauweise und besonders die "Schlupfen" das sind engstellen die nur kriechend durchquert werden können, ein Erwachsener Mensch kommt nur mühevoll hindurch. Daher lassen sich die Erdställe sich ausgezeichnet gegen Angreifer verteidigen.
Jedoch hat diese Theorie einige entscheidene Schwachstellen:
1) Da die Erststelle nur einen Eingang haben sitzt der Verteidiger dort in der Falle
2) Ein großes Feuer am Eingang der Erdställe würde schnell die gesamte Athemluft aus dern Gängen herraussaugen. und jeder im Innern würde quallvoll ersticken. (Was auch schon den Menschen im Mittelalter bewust gewesen sein muss)

Es sind auch keine Minen, denn es gibt dort keine Bodenschätze.
Auch "Lagerhallen" sind aus 2 Gründen unwarscheinlich: 1) Die Erdställe sind ausgesprochen Unzugänglich durch die Schlupfe und Winkel. 2) Es wurden so gut wie garkeine Funde in den Erställen endeckt, die wenigen Exponate die man Fand wurden meist erst nachträglich dort eingebracht. Die Allermeisten Erdställe wurden bei ihrer "Wiederendeckung" Wortwörtlich "Besenrein" vorgefunden.

Andere gehen davon aus das Erdställe eine Kultische bedeutung hatten, die Idee des Fegefeuers kamm erst in den Jahren 1100 bis 1200 auf. Also gut 100 bis 250 Jahre nach dem die Erdställe geschaffen wurden. Es könnten also "Wartehallen" für die Seelen der Toten gewesen sein. Beweisen läst sich dies jedoch nicht.

Es sind über 700 Erdställe endeckt wurden... doch ihr Sinn und Zweck ging im Laufe der Jahrhunderte verloren, wechen Sinn sie auch immer gehabt haben mögen, er ging im Gedächtniss der Menschheit verloren...
Jedoch hielten sich Geschichten über Zwerge und Wesen die Unter der Erde Schätze horten... Gufunden hat man nur leere Gänge... Wenn man bedenkt was für ein Aufwand es doch ist einen Tunnel in den Boden zu treiben, und sei es auch in weichen Sandstein, ist es doch schon ein Rätzel für sich das man sie Vergessen hat...

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdstall
 

LordOrlando

Halbgott
Die Erdställe sind auch bis ins Österreichische Voralpenland verbreitet.Ein weiteres,sehr rätshaftes Detail, ist der Umstand, das viele der Anlagen offenbar mit Werkzeugen errichtet wurden, die es im Mittelalter gar nicht gab. Mit Mittelalterliche Methoden gegraben müssten die Anlagen wesentlich gröber konstruiert sein, viele der Erdställe sind aber so fein gearbeitet, das man das so selbst mit modernen Methoden so nicht hinbekäme. Man vermutet daher, das Sie gar nicht im Mittelalter entstanden sein könnten, sondern viel früher, aus einer unbekannten Kultur mit unbekannter Technologie....
 
naja die meisten sind in Sandstein gegraben. Einem wie der Name vermuten läst sehr weichen Gesteinsart die sich auch mit ungehärten Metall behauen läst. Platz brauchen ja eher moderne Maschinen, aber ein Hammer und Meißel kann man überall da eintzen wo sich auch ein Arbeiter reinquetschen läst, wenn wie im Mittelalter üblich auch Kinder mitgearbeitet haben sowiso.

Dennoch muss es Jahre gedauert haben eine solche Höhle in den Boden zu treiben. da Verwundert es schon sehr warum es den menschen so wichtig war diesen aufwand zu betreiben. Immerhin ist Bergbau ja nicht grade eine bequeme Arbeit.

Und genau deswegen ist es ja so merkwürdig das der Grund und auch die Ställe selbst in vergessenheit geraten sind.

Wähen es Christliche Andachtsstädten hätte man sicher Typische Ornamente in die Wände arbeiten können. Überhaupt währen über den meisten Andachtsstädten Schreine oder sogar Kapellen errichtet worden, so wie mann es im Mittelalter mit vorchristlichen Kultorten oder christlichen Wallfahrtsorten gemacht hat, aber die Erdställe wurden oft einfach vergessen oder überbaut um sie als Keller zu nutzen.
 

Kemo

Gott
Ich vermisse in dieser sehr interessanten Auflistung grusliger Orte einen absoluten Klassiker: Das Bermuda-Dreieck!

Und das Winchester-Haus war übrigens Spielort eines gleichnamigen, recht ungewöhnlichen Szenarios in einer frühen CoC Abenteuersammlung namens "Die Anstalt". Der englische Originaltitel ist mir leider nicht geläufig.
 

sleepthief

more the romantic hero type of girl
http://www.atlasobscura.com/

Ist die ultimative Fundgrube für Kuriosiäten, kranke bis gruselige Orte aller Art.

Ansonsten cracked.com hat um Halloween rum letztes Jahr ebenfalls einen "Scariest Places on Earth"-Atlas raus gebracht.

http://www.cracked.com/creepiest-places-on-earth-the-atlas/

Überschneidungen sind natürlich möglich.

http://www.cracked.com/article_19837_the-7-most-terrifying-archaeological-discoveries.html

Mein Lieblingseintrag ist der mit den Headless Vikings...

Ansonsten gab es mal eine Buchreihe namens "Die schwarzen Führer - <insert jeweiliges deutsches Bundesland>", war ne Art Fremdenführer für obskure bis unheimliche Orte in Deutschland. Gab auch ne Deutschland - Gesamtausgabe. Man bekommt die Büchlein aber leider nur noch gebraucht zu horrenden Preisen. (Zumindest das letzte Mal als ich nach gesehen hab wars so.)
 
So berauschend sind die schwarzen führer auch nicht. Ca ne halbe Seite Text pro Lokation im etwas schmaleren Fremdenfüher Hosentaschen Format. Eigendlich nicht mehr als ne Stichtwortsamlung für weiterführende Suchen.
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
Ja, dazu gibts auch englische Wikipedia-Artikel. Hab ich schon mal in Scion vebraten die Inseln.
 

Jamin

lebhafter Bücherwurm ;)

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Atreju

breakfast epiphany
Auf der Isla de la Munecas bei Mexico hängen hunderte Puppen in den Bäumen. Teilweise ohne Körperteile oder nur die Köpfe...
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Hoia Baciu ist ein Wald in Rumänien, in dem es spuken soll. Die Bäume wachsen krumm und schief, weisen Brandspuren ohne den dazugehörigen Brand auf, etc.pp. Angeblich ist er ein Tor in fremde Dimensionen...
Im Inneren des unheimlichen Waldes ist eine Lichtung, die große Ähnlichkeit mit dem Tunguska-Phänomen aufweist, nur deutlich kleiner.
 
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