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Spielfilm Ghostbusters

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Finds schon bemerkenswert wie viele Leute den letzten Star Wars Streifen gut fanden, obwohl er offensichtlich extrem viele Elemente der Episode 4 kopierte und sich bei Ghostbusters darüber aufregen, daß es ein Fanfictionwerk war. Ich finde es hier verzeihlicher als bei SW, weil es halt ein Quatschfilm ist und man keine tiefgreifende Botschaft herüber bringen muß.
Darauf.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Leute den letzten Star Wars Streifen gut fanden, obwohl er offensichtlich extrem viele Elemente der Episode 4 kopierte und sich bei Ghostbusters darüber aufregen
Konsistent/berechenbar/beständig wär man wenn man beides schlecht oder beides gut findet, wenn der Kritikpunkt das Kopieren des Plots/der Story ist.
Inkonsistent/unbeständig/unberechenbar ist man wenn man das eine gut und das andere schlecht zu findet und hierbei die gleichen Punkte als Stütze oder als Gegenargument bei der Filmbewertung anbringt.

Soweit klar?
 
Du meinst, daß man bei unterschiedlichen Genres nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen kann. Wenn ich hier raushöre, daß man viel kopiert hatte und wenig Neues erschaffen, kann das dennoch ein Pluspunkt für Star Wars 7 sein und das ist sozusagen selbstverständlich
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Du meinst, daß man bei unterschiedlichen Genres nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen kann. Wenn ich hier raushöre, dass man viel kopiert hatte und wenig Neues erschaffen, kann das dennoch ein Pluspunkt für Star Wars 7 sein und das ist sozusagen selbstverständlich
Hä?
Nein.
Man setzt bei verschiedensten Genres die gleiche Art von Maßstab ein. Sollten die Leute zumindest tun.
Was Du beschreibst das es eben NICHT gemacht wird, das unterschiedlichste Maßstäbe zum Einsatz kommen und das trotz ähnlichen Vorgehens der Filmemacher daraus zwei ziemlich abweichende Urteile bei einigen der Kritiker, hier und draußen, entstehen.

Ein Teil werden persönliche Vorlieben aber auch selbst erfüllende Prophezeiungen sein.
Geht man in den Film mit der Ansicht "Der Kann nur scheiße sein!" dann wird man, um sich nicht selbst als Depp zu entlarven, die Fehler suchen und herausheben die man mit einer positiveren Einstellung durchaus hätte durchgehen lassen können. Das passiert einem Unterbewusst, man stellt sich und die eigene Weltsicht ja ungern in Frage. Einen umzustimmen ist schwerer als die Meinung zu bestätigen.
Der Shitstorm vorher hat der unvoreingenommenen Wahrnehmung des Films geschadet.

Manche haben den bestimmt gelobt obwohl er in ihren Augen objektiv nur "Mäh!" war. Und andere haben dem Film als "sexistisches, Männer verachtendes Machwerk" eine Absage erteilt, obwohl von dieser Haltung nicht allzu viel im Film drin war. Nicht mehr als in anderen Filmen auch, und nicht mehr als sonst Frauen durch den Kakao gezogen werden.
 

Medizinmann

ewiger Tänzer
>>> Man setzt bei verschiedensten Genres die gleiche Art von Maßstab ein

Aha, also ist es Ok zu sagen:
Ich mag 28 Days (der mit Sandra Bullock) nicht, weil sie da absolut keine Action Szenen hatten ?

mit leicht verwundertem Tanz
Medizinmann
 
es ging ja um das Kopieren von alten Filmen, nicht um die Besetzung - auch die kann bei gleicher Auswahl in einem Film besser sein als in einem anderen und trotzdem kann man - trotz unterschiedlicher Genres - die Besetzung und schauspielerische Leistung miteinander vergleichen. Es geht halt letztlich um das Gesamtwerk und das ist bei beiden nicht soo großartig gelungen. Es ist eine Fanarbeit, jedoch wird bei SW der Punkt des Kopierens alter Tropen geschätzt, während er Ghostbusters angelastet wird.

Die Voreinstellung hat bestimmt genausoviel Gewicht, wie die Stimmung, in der ich mir ein Produkt reinziehe - klar.
Was mir halt auffällt, daß komödiale Elemente zur Zeit schärfer kritisiert werden als "imposante" Elemente. Wenn jetzt ein "Death Star" in XXL auftaucht, dann ist das Publikum trotzdem beeindruckt, obwohl es sich um einen Trick handelt. Wenn dagegen die Geister in XL per Computer animiert werden, dann ist das nur noch meh, weil die kann man ja nicht "ernst" nehmen. Eine Rolle von einer Frau in einer Rüstung besetzt (Cap. Phasma) Beifall auslösen, während ein Mann, der die dumme Blondine auf Männer umsetzt, nicht komisch ist, ja sexistisch?

Ich denke halt, der Film leidet zudem darunter, daß er nicht diese große Fangemeinde hat, wie ein StarWars oder Trekki-Streifen und es einfach zu wenig Leute gibt, die diesen verteidigen, gerade weil er ein Ghostbusters ist, so wie das Star Wars Anhänger blind tun (würden), um einfach zur Community dazu zu gehören
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Wenn die Erzählung nach Action schreit? Ja, warum nicht?
Es gibt Zuschauer die langweilt ein Film der keine Action hat. Dann dürfen die das absolut behaupten. Heißt ja nicht andere stimmen ihnen zu das da was fehlt.
Der Maßstab ist ja auch nicht "Gab es mindestens 25 Minuten Ballerorgien?", sondern "Beinhaltet der Film für das Genre angemessen viel Actionszenen?"

Die Antwort kann sein: "Ja, genug", "Ja, weniger als üblich", "Ja, mehr als üblich", "zu wenig", "keine drin, aber es stört nicht weil keine gebraucht werden", usw.

Das kannst Du für Charakterentwicklung, Charaktermotivation, Antagonistendetailtiefe, CGI-Qualität, Schauspielerleistung, Übersetzung, Synchronisation, Requisitenqualität, Aufnahmequalität, nützliche 3D Effekte, musikalische Untermalung, Panoramaaufnahmen, Vorgeschichte, Epilog, überzeugende Dialoge, etc. alles aufstellen. Und nicht jeder Film muß gleich viele Punkte in jeder der Kategorien sammeln um den Genrecheck für Qualität zu bestehen.

Und Ghostbusters sowie Star Wars teilen sich eh das Genre des phantastischen Films. Das eine eine Grusel/Superscience/Action-Komödie. Das andere ein FarAwayInSpaceTime/Superscience/Action-Film.

Beide lassen wohldefinierte Heldengruppen gegen einen Evil Mastermind und seine Schergen antreten.


Wenn jetzt ein "Death Star" in XXL auftaucht, dann ist das Publikum trotzdem beeindruckt, obwohl es sich um einen Trick handelt.

Fand ich "GÄHN!", langweilig.

Wenn dagegen die Geister in XL per Computer animiert werden, dann ist das nur noch meh, weil die kann man ja nicht "ernst" nehmen.

Fand ich an Ghostbusters auch langweilig....

Eine Rolle von einer Frau in einer Rüstung besetzt (Cap. Phasma) Beifall auslösen, während ein Mann, der die dumme Blondine auf Männer umsetzt, nicht komisch ist, ja sexistisch?

Die Aufregung hinter diesen beiden Figuren finde ich nicht gerechtfertigt. Das sind Einzelfitzelchen die mögen mal mehr mal weniger in den Film passen. Fand ich in beiden Fällen jetzt weder eine Offenbarung noch nutzlos.

Ich denke halt, der Film leidet zudem darunter, daß er nicht diese große Fangemeinde hat, wie ein StarWars oder Trekki-Streifen und es einfach zu wenig Leute gibt, die diesen verteidigen, gerade weil er ein Ghostbusters ist, so wie das Star Wars Anhänger blind tun (würden), um einfach zur Community dazu zu gehören

Umm. Gerade SW Fans bekritteln ja alles was vom Canon weg ist viel. Wobei das meist IHR "Homebrew-Canon" ist, dann ist das aber okay, da hat sich jemand was dabei gedacht. Oder man konsumiert einen Canon und ist dann enttäuscht wenn jemand den über den Haufen wirft.

Der unterschied ist das der SW Fan auch dann hingeht wenn er meint das könne ja nix gutes sein. Er könnte ja was verpassen. Mindestens eine Nitpicking-Gelegenheit und die Gelegenheit en detail mit anderen Fans zu heulen wie schlecht der Film doch wäre.

Bei Ghostbusters sieht man hingegen wie wenig Bindung das Brand Ghostbusters hat. Kaum kommt ein wenig Kritik auf schon suchen die Zuschauer das weite.
 
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Upps übersehen. Naja, Lukas' Star Wars hat eine Botschaft, die ungewollt sogar zu einer Religion avancierte - muß das nicht erklären, oder?
Ghostbusters war als Komödie angelegt und will nur amüsieren. Es ist clownesk, Klamauk oder "Quatsch".
 

Spidey

Your friendly Neighbourhood Arachnoid
Das müsstest du mir schon genauer erklären, doch.

Nerdisms sind schnell mal Religionen. Allerdings nicht weil sie irgendeine Botschaft vermitteln, sondern weil das Fandom einen obsessiven Charakter entwickelt. Oder hat my My Little Pony auch ne Botschaft, die ich übersehen hab?
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Naja, dann bin ich ja beruhigt, ich dachte schon das es so was slapstickhaftes ist wie sich eine Sandale an einen Stock zu nageln.....
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Dann wird Iron Sky 2 auch ebenso bedeutungsschwer sein. YAY!

Man kann sich sogar noch Jobsist Kleidung bei Indiegogo sichern

 
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