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Gameplay im pen&paper

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
Wie würdet ihr den Begriff Gameplay abseits von Computerspielen im pen&paper definieren?
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: Gameplay im pen&paper

Übersetze mir doch bitte mal den Titel dieses Threads ins Verständliche, ja?
 

Colwolf

Am I a Cylon???
AW: Gameplay im pen&paper

Gar nicht.

Gameplay umfasst das "wie spielt sich das eigentlich?" im Bezug auf die Mechanik, Übersichtlichkeit und generell wie einfach oder kompliziert im Spiel mit der Umwelt zu interagieren ist. Das gibts im klassischen Rollenspielen nicht.
Höchstens komplizierte Spielleiter.
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
AW: Gameplay im pen&paper

Gameplay umfasst das "wie spielt sich das eigentlich?" im Bezug auf die Mechanik, Übersichtlichkeit und generell wie einfach oder kompliziert im Spiel mit der Umwelt zu interagieren ist. Das gibts im klassischen Rollenspielen nicht.
Gibts wohl. :cool:
 

1of3

Gott
AW: Gameplay im pen&paper

Dann zitieren wir Onkel Wiki doch mal:

Gameplay includes all player experiences during the interaction with game systems, especially formal games. Proper use is coupled with reference to "what the player does". [...] Generally, the term gameplay in video game terminology is used to describe the overall experience of playing the game excluding factors like graphics and sound. [...]

[Gameplay is] the only common phrase describing story quality, ease of play, and overall desirability of a game all in one word.


Da sich Rollenspielers ihre Stories gewöhnlich selber machen, müsste man das wohl durch "core story quality" austauschen und statt Grafik gibts eher Layout, aber ansonsten seh ich da keine Probleme. Ich hab den Begriff allerdings noch nie benutzt.
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
AW: Gameplay im pen&paper

Da sich Rollenspielers ihre Stories gewöhnlich selber machen, müsste man das wohl durch "core story quality" austauschen und statt Grafik gibts eher Layout, aber ansonsten seh ich da keine Probleme. Ich hab den Begriff allerdings noch nie benutzt.
Ich hätte Layout rausgelassen (zumindest als wichtigen Punkt).
Ich sehe bezüglich Gameplay im pen&paper eher solche Faktoren:
- Wie fühlen sich die Regeln im (Praxis)Spiel an?
- Welche Bilder weckt das Setting in mir?
- Wie spricht mich das Produkt (Bücher, Charakterbogen, Schirm, Handouts, haptische Spielelemente) an?
- Ist der Fokus (der Core Story) für mich richtig gesetzt?

Daraus ergibt sich die Qualität des Spielerlebnisses. Ein stark subjektiver Eindruck zu einem Spiel. Eigentlich sehr verwunderlich, dass Gameplay überhaupt als (objektives) Bewertungskriterium bei Computerspielen herangezogen wird.
Aber es wäre auch cool einen Begriff zu haben, der all das umfasst. Letztlich kann Gameplay als Bewertungsmaßstab eigentlich nur für Liebhaber der jeweilige Art des Spiels (Genre, Spielstil) gelten. Aber innerhalb dieser Prämisse ist das sicher kein schlechter Begriff.
 

1of3

Gott
AW: Gameplay im pen&paper

Objektiv gibts schon erstmal gar nicht (mehr). Wenn dann intersubjektiv und es gibt Leute, die studieren, wie man solche "weichen" Dinge intersubjektiv beurteilt. Das sind dann Literaturwissenschaftler.
 

Georgios

Mad Man
AW: Gameplay im pen&paper

Objektiv muss nicht meinungsfrei heißen. Es kann auch einfach nur gegenständlich bedeuten.

Derart objektive Bewertungskriterien sind auch im Rollenspiel kein Ding der Unmöglichkeit. Sie sind vor allem sehr viel nützlicher und sinnvoller als "meinungsfreie Wertmaßstäbe", die tatsächlich unsinnig sind.
 

Kazuja

Perfect Enemy
AW: Gameplay im pen&paper

@Skar
Ich weiß nicht woher du das Wiki Zitat hast, aber ich les in dem Artikel nichts davon...
 

Kazuja

Perfect Enemy
AW: Gameplay im pen&paper

Ah, da jetzt seh ich es...

Warum ich fragte, hat nämlich folgenden Grund: Es ist das erste Mal das ich das Wort Gameplay tatsächlich so beschrieben sehe, und ich würde es tatsächlich anderes definieren...

Beispielsweise hat die "story quality" überhaupt nichts mit dem Gameplay zu tun...
 

Delta

Methusalem
AW: Gameplay im pen&paper

So geht mir das auch, bisher hab ich das auch anderes gekannt, Gameplay ist alles das was als Antwort auf die Frage "Wie spielt sich das?" kommt. Interface, Steuerung, etc., aber eben nicht das "Was", die konkrete Handlung, der Verlauf, etc.
 

Greifenklaue

Erstgeborener
AW: Gameplay im pen&paper

Was mir bei Gameplay in den Sinn käme, wäre in der Tat die Verzahnung von Regelmechanik und Setting.

Im Engelbereich wurde ja schon ab und an festgestellt, dass sich Engel ganz anders spielt (na gut, DAS sowieso, ABER eben auch anders _anfühlt_), je nachdem ob man d20 oder Arkana verwendet. Man könnte sagen, ein anderes Gameplay bietet. Und das ist sicherlich nicht nur hier so.
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: Gameplay im pen&paper

Im Engelbereich wurde ja schon ab und an festgestellt, dass sich Engel ganz anders spielt (na gut, DAS sowieso, ABER eben auch anders _anfühlt_), je nachdem ob man d20 oder Arkana verwendet. Man könnte sagen, ein anderes Gameplay bietet. Und das ist sicherlich nicht nur hier so.
Ja. Bei d20 hat man Würfel in der Hand, die man ab und an über den Tisch kullert. - Bei Arkana mischt man Karten und zieht eine.

Soviel zum Man-Machine-Interface und dessen praktischem Einsatz bei d20 im Vergleich zu Arkana.

Gameplay ist hier schon ein Begriff, der ziemlich unpassend wirkt, finde ich. - Daher hatte ich Skar ja auch um "Übersetzung" des Threadtitels gebeten.

Wenn man "Gameplay" als echtes Synonym für "Spielgefühl" verwenden will, dann kann man auch gleich Spielgefühl sagen. Dann weiß wenigstens jeder, was gemeint ist.

Wenn damit etwas SPEZIELLES gemeint sein soll, dann ist die Frage immer noch offen WAS DENN bei Pen&Paper nun das "Gameplay" im Unterschied zum Spielgefühl, zur Flüssigkeit der Spielregelsystemanwendung, zur Spielgeschwindigkeit etc. sein soll.

Momentan ist es für den Bereich Pen&Paper-Rollenspiele schlichtweg NICHTSSAGEND von "Gameplay" zu reden, weil nichts Konkretes damit verbunden werden kann.
 

Greifenklaue

Erstgeborener
AW: Gameplay im pen&paper

Ja. Bei d20 hat man Würfel in der Hand, die man ab und an über den Tisch kullert. - Bei Arkana mischt man Karten und zieht eine.

Soviel zum Man-Machine-Interface und dessen praktischem Einsatz bei d20 im Vergleich zu Arkana.
Ich glaube (oder bin mir vielmehr ziemlich sicher), dass Du Dich an der Engel-Diskussion auch beteiligt hattest.

Neben dem Vergleich zu was können Jungengel im Roman gab es auch eine klaffende Lücke, was können Engel eigentlich im Arkanasystem bewerkstelligen und was können sie bei d20 auf Stufe 1.

Und der Unterschied liegt dann eben nicht nur in der Mechanik des Würfelns bzw. Karten ziehens,. sondern auch im Empfinden der Fähigkeiten des Charakters, kurzum, was diesem möglich ist.

Aber es stimmt schon, man muss es nicht künstlich GamePlay nennen, sondern kann bei Spielgefühl bleiben.

Kurzum, ich würde den Threadtitel mit Spielgefühl assozieren, ich hoffe, damit ist Skar geholfen :)
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: Gameplay im pen&paper

Ich glaube (oder bin mir vielmehr ziemlich sicher), dass Du Dich an der Engel-Diskussion auch beteiligt hattest.

Neben dem Vergleich zu was können Jungengel im Roman gab es auch eine klaffende Lücke, was können Engel eigentlich im Arkanasystem bewerkstelligen und was können sie bei d20 auf Stufe 1.

Und der Unterschied liegt dann eben nicht nur in der Mechanik des Würfelns bzw. Karten ziehens,. sondern auch im Empfinden der Fähigkeiten des Charakters, kurzum, was diesem möglich ist.
Ja. - Aber so etwas fällt bei mir NICHT unter den dubiosen Begriff des "Gameplay", sondern eben unter Spielgefühl. - Und das ist ja nicht nur von genau einem Faktor, von der Mensch-Regelsystem-Schnittstelle, betroffen, sondern das baut sich aus ganz unterschiedlichen Quellen zusammen.


Aber es stimmt schon, man muss es nicht künstlich GamePlay nennen, sondern kann bei Spielgefühl bleiben.
Insbesondere weil es ein deutscher Begriff ist, der jedem Deutschsprachigen SOFORT etwas sagt im Gegensatz zu einem öden und blöden und noch dazu nichtssagenden englischen Begriff.
 

Kazuja

Perfect Enemy
AW: Gameplay im pen&paper

Wenn ich so was Gameplay im Rollenspiel definieren würde, würde ich es an folgende 4 Faktoren hängen:
1. Auflösung (erledigt ein Würfelwurf den Kampf oder ist eine Würfelfolge von mindesten 100 Würfen nötig um ein Ergebnis zu erzielen)
2. Stellschrauben (Gibt es nur eine Zahl die auf den Würfel addiert, oder kann ich an Poolgrößen, Mindestwurf, etc. rummanipulieren um gut zu sein.)
3. Zufallselement (Kann bei einen Würfelwurf alles passieren, habe ich solide Chancen meinen Erfolg abzuschätzen oder ist der Zufall völlig ausgeschaltet und ich muss "nur" meine Recourcen verwalten.)
4. Recourcenverwaltung (Vielviele verschiedene Recourcen haben Charactere? Lebenspunkt, Geld, Mana, Gummipunkte,... oder wird das alls aus einer Quelle bezahlt?)

So es ist zwar 4 Uhr nachts, aber ich glaub es ist trotzdem ganz vollständig geworden, was ich beim Rollenspiel unter Gameplay packen würde...
 
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