D&D 5e Fragen rund um das Kampfsystem

Johsnn

Halbgott
Hallo,

bin absolut neu in den vergessenen Reichen und habe deshalb so die ein oder andere Frage..
Ich würde mich freuen wenn mir hier geholfen werden könnte.

Haben letztens in einer abendlichen Runde das Problem gehabt, dass ein Charakter mit einen Bogen durch das Feld eines freundlich gesinnten einen dahinter gelegenen Feind treffen wollte. Mit einen Bogen am Rande gesagt. Darf er das? Muss er seinen Kollegen eventuell warnen? Konnte in den Regelwerken nichts dazu finden.
Wenn ja, würde das mit Zauber wie "magische Geschosse" auch gehen?

Vielen Dank für eure Antworten schon mal im voraus!
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Willkommen im Forum!

Ich habe selber D&D 5 noch nicht gespielt, aber nach diesem Link kann man durch Verbündete schießen, allerdings kriegt das Ziel dann einen Bonus wegen (normalerweise halber) Deckung. Soll auf S. 196 des Spielerhandbuchs stehen.
 

Johsnn

Halbgott
ey das ging ja schnell! Und dann hat es mir auch noch absolut geholfen :)
Vielen lieben Dank dafür!

Wie lebt man das in dem Forum:
Sollte ich noch eine Frage zum Thema Kampf haben, sollte ich die dann hier Stellen?
Oder einen neuen Thread eröffnen?
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Sollte ich noch eine Frage zum Thema Kampf haben, sollte ich die dann hier Stellen?
Oder einen neuen Thread eröffnen?
Kannst Du selber entscheiden, wir haben keine Vorgaben. Bei kurzen Fragen wie oben finde ich es teilweise praktischer, ein bestehendes Thema zu nehmen, aber auch ein neues Thema hat seine Vorteile, etwa, daß Mitleser es schneller finden.
 

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Bin in DnD5 auch nicht so drin, aber magische Geschosse haben immer automatisch getroffen ohne das Ziel verfehlen zu können.
Deswegen denke ich das in deinem beschriebenen Szenario die Geschosse ohne Probleme treffen können.

Mit Pfeil und Bogen in den Nahkampf schießen gab immer einen Malus, ggf einen Deckungsbonus für den Gegner und die Möglichkeit auch den Verbündeten zu treffen. All das konnte man mit Feats umgehen (Präzisionsschuss). In DnD5 bekommt man da wahrscheinlich einfach nur einen "Nachteil". (Also 2W20 rollen und dann den niedrigeren nehmen)
 

Johsnn

Halbgott
Ich bin jetzt für mich selber zu dem Entschluss gekommen:

Sollte jemand im Weg stehen, dann bekommt das Ziel je nach Größe der Kreatur/Charakter entweder Teil oder Dreivierteldeckung. Sollte ich ihn damit nicht treffen, lasse ich einen Rettungswurf von dem im Weg stehenden werfen. Denke das ist halbwegs realistisch und fair. Was meint ihr?
 

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Ich weiß nicht was eine gewürfelte "1" in DnD5 macht, aber ich würde den "dazwischen" nur auf einer gewürfelten "1" für den Trefferwurf "treffen" lassen.

Warum würde ich das so machen? Ich würde nicht wen anders damit groß beschäftigen wollen noch irgendwie rum zu würfeln (Stichwort: Streamlining), außerdem sieht das dann mehr nach dem "Fehlerschlag" desjenigen aus der den Rettungswurf eventuell versaut. So etwas mag ich nicht so. ;)
 

mikyra

Gott
Für mich klingen beide Varianten vernünftig.

Selbst würde ich, glaube ich, mit der von @KoppelTrageSystem Vorlieb nehmen.

Allein aus dem ganz praktischen Grund, dass man mit dieser für Spieler ein wenig angenehmeren Variante vermutlich ein wenig besser durch kommt, als mit der Alternative.
Immerhin bestünde bei dieser ja der nicht ganz unberechtigte Einwand, dass ein daneben gegangener Schuss ja nicht zwangsläufig irgendwo auf dem Weg zwischen Schütze und Ziel stecken geblieben sein muss, sondern auch einfach am Ziel vorbei geflogen sein kann.
Ganz findige Spieler werden bei der "...irgendwo dazwischen stecken geblieben" Geschichte zudem auf den recht kreativen Einfall kommen, das Geschoss könne ja statt im Team-Kollegen auch in dem Gegner stecken geblieben sein, mit dieser gerade am kämpfen ist. Was den Schuss dann schließlich doch noch zu einem Treffer - nur eben bei einem anderen Ziel als dem anvisierten machen würde.

Sehr viel einfacher hingegen ist es die ganze Kollege-getroffen Sache auf die von @KoppelTrageSystem vorgeschlagene Patzer-Geschichte zu reduzieren. Dass ein Fehlschlag hier wirklich üble Konsequenzen haben kann, sollte eigentlich wenig Grund für langwierige Diskussionen liefern.
 
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