Der 2. Finger Tsas

BoteSeths

Prophet der Finsternis
Registriert
3. März 2004
Beiträge
134
Hi Leute!

Jetzt nach scheinbaren Ewigkeiten, ham wir in unserer Gruppe beschlossen mal wieder DSA zu spielen.
Da ich ja immer gerne außergewöhliche Charaktere spiele musste ich mir ja natürlich mal wieder was neues ausdenken (mehr oder weniger neu, kommt drauf an, wer sich das schonmal ausgedacht hat.).
Ich bin gerade dabei einen Assasinen vom 2. Finger Tsas zu entwerfen.
Dabei fehlt mir aber noch jede Menge Info über die Organisation an sich!
Hab in meinem Regelwerk zwar was ´gefunden, aber nicht sehr viel.

Wäre euch jedenfalls sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Background infos (über die Organisation usw.) die ihr habt geben könntet.
Bin für jede Info dankbar!
 
Ist jetzt aber nicht direkt ein Charakter, der frei umherzieht, oder? Muss man als Assasinne nicht immer auf einen Auftrag warten?

Naja, zumindest kann ich dir zu dem Thema den Roman "Treibgut" ans Herz legen, der behandelt sowas.
 
Yup, der Roman 'Treibgut' und die Soloabenteuer 'Am Rande der Nacht' sowie 'Die Ungeschlagenen' enthält die meisten Informationen über die achtbare Bruderschaft, ihnen ist aber auch ein Text im Maraskan-Kapitel der 'Borbarads Erben'-Box gewidmet (genau wie den Zaboroniten, vielleicht auch nicht uninteressant).
 
Die Solos "Am Rande der Nacht" und die "Ungeschlagenen" kann ich uebrigens nur empfehlen. Sind beide fuer Solos wirklich gut. Und wenn man demnaechst G7 anfaengt ist es ganz nett wenn einer der Helden diese beiden ABs gespielt hat.
 
Hey wenn ihr schon auf Karlis Werke hinweist dann bitte auch auf Spuren im Schnee...


Ansonsten rate ich dir vom 2. Finger ab...

die Jungs sind meiner Meinung nicht wirklich spielbar...
Warum sollte er herum reisen? er wartet auf Aufträgen...
Sie sind eine Sache unter Maraskanern... der Auftraggeber ist Maraskaner und das Opfer meistens auch (nein nicht immer aber immer öfters)...
Sie sind innerhalb der Maraskaner selber nur ein Mythos...
du bist als Spiler mit geheminiskrämerei konfrontiert, und es wäre besser wenn die anderen Spieler nichts vom wahren Wesen des Chars wüssten...

Ja ich weiß kaum meld ich mich mal wieder mecker ich nur rum ;)
 
Zu dem Thema fällt mir der Halblingassassine aus dem "Bild-Boten" mal wieder ein! :D
Und auch wenn DSA ein wenig "böser" geworden ist, finde ich immer noch, das man keine Spieler-Assassinen braucht!

Odin, sich mal wieder meldend und ebenfalls meckernd! :
 
Eigentlich wollt ich dazu ja nichts sagen. Aber wenn meine Vorredner schon anfangen...
Auch ich halte es nicht wirklich fuer sinnvoll so jemanden zu spielen. Genauso wie ich Paktierer fuer nicht spielbar halte. Es sei den man verzichtet darauf, die Helden als solche zu sehen und spielt in einer Spielwelt in der sozusagen alles erlaubt ist. Fuer mich waer des nix.
 
Seid Gegrüßt Bruderschwestern!
Danke erstmal soweit.
Also "Treibgut" hab ich gelesen.
"Am Rande der Nacht" und "die Ungeschlagenen" hab ich schon durchgespielt.
Aber da kommen ja mehr so am Rande Infos rüber.
Zum Thema überhaupt:
Nun ja, ob man Assasinen überhaupt im Spiel braucht ist natürlich eine gute Frage. Fand die Vorstellung einfach cool. Bin vielleicht auch noch ein klein wenig zu sehr von "Vampire: The dark ages" beeinflusst. Nun ja er muss ja auch nicht unbedingt dem 2. Finger angehören.
Ich fand Scheijian bloß schon immer so cool! Und den 2. Finger auch irgendwie. Deshalb dachte ich, dass ich den ganzen Kram irgendwie doch mit meinem Char verbinden könnte, wenn ich genug Infos hab.
Klar er wartet natürlich auch auf Aufträge. Aber ist das nicht auch eine wunderbare Chance für den Master aus sowas gleich ganze Abenteuer zu spinnen?
Also seinen Gefährten muss er die Info natürlich vorenthalten, was er wirklich ist.

Ich weiß auch nicht genau - hab halt einfach ne Schwäche für Maraskan - fand die Insel schon immer gut. Mein letzter DSA-Char war auch Maraskaner.

Zuerst lautete mein Konzept ja auch eigentlich quasi sowas wie ein Berufskiller aus Al'Anfa. Also quasi ein Söldner nur spezieller - eben mehr auf Schnelligkeit und Gift etc. spezialisiert.

Naja, ich schau mal was ich da bastel. Werd auf jeden Fall nochmal versuchen in die Box Borbarads Erben zu schaun, das ist die einzige Quelle die ich nicht kenn.
Kenn ich auch gar nicht. Weil wir immer nur vor Borbarads Rückkehr gespielt haben - naja fast. Wollten eben unbedingt die sieben Gezeichneten spielen, dabei ist unsere alte Truppe allerdings drauf gegangen.
Ok, ok ... Ich merk ja schon ... ich fang wieder an endlos zu labern...
 
Ach ja übrigens an Odin:

Wie kannst du dir da so sicher sein, dass das Leben kein HipHop Video ist?
Vielleicht zur Zeit nicht, aber ich hätt nix dagegen, wenn ständig irgendwelche netten Mädels in Bikinis hier vorbei tanzen :D
 
BoteSeths schrieb:
aber ich hätt nix dagegen, wenn ständig irgendwelche netten Mädels in Bikinis hier vorbei tanzen :D

Och... bin ja kein Chauvi, aber... Ästhet! :Sja: :D ;)


Ansonsten fände ich es seit DSA4 nicht mal mehr wild, einen Assassinen zu spielen. Er muss ja nicht mehr unbedingt praktizierender Killer sein, sein Handwerk jedoch ruhig noch beherrschen können. Es gab da mit Sicherheit schon genug Gruppen mit kleiner Anzahl, die aventurisch unbedeutend wieder untergingen - vielleicht wegen Mitgliedermangel oder weil sie größtenteils durch eine Konkurrenztruppe ausgelöscht wurde - und man kann ja auch einen Char mit Gesucht I oder so generieren, falls doch noch jemand Kenntnis von der eigenen Person und des Berufes hat.
Seit man bei DSA4 auch Wegelagerer und Trollzacker spielen kann, halte ich einen ehemaligen Assassinen sogar noch für integrierbarer. Man kann sich die Geschichte zu dem Char ja so gestalten, dass er nicht unbedingt ein soziales Wrack und ein reiner, gefühlloser Killer ist, sondern dass er halt seine Menschlichkeit bewahrt hat.
Vielleicht gibt es das nicht oft, aber kommen in einer SC-Gruppe nicht ohnehin schon alle Extrema Aventuriens auf einem Haufen vor?
(Wir haben z. Bsp. 3 akademieverschiedene Magier in der Gruppe... bei einem Magier pro 2500 Einwohner oder so ähnlich...)

Sofern er in die Gruppe passt und der SL nix dagegen hat, kannste ja einen machen. Orientieren würde ich ich da unter anderem bei den Professionen Einbrecher und vielleicht Alchemist oder so. Oder eventuell Medicus mit dem Schwerpunkt auf HK:Gifte.
Regeln zur Erstellung einer eigenen Profession gibt es ja.

P.S. Bei uns wird es aber auch nie einen Assassinenspieler geben. ;) :D
 
Also ich finde ein fieser Meuchelmörder passt wenig in eine HELDENgruppe. Und schon garnicht wenn er noch aktiv einer Organisation wie dem 2. Finger Tsas angehört.

Bei DSA4 hat man allerdings viele Möglichkeiten. Der Char kann z.b. aus der Organisation ausgetreten sein, weil er das "sinnlose" töten nicht mehr ertragen hat o.ä. Dann gibt man ihm noch GEsucht I oder II und der Char wird hin und wieder von ehemaligen Kollegen angegriffen. Und in der Heldengruppe ist entweder, weil er für das Gute streiten will um seine Taten wieder gut zu amchen, oder weil er die Gruppe sozusagen als "Schutztruppe" missbraucht, wovon diese natürlich nichts ahnt.... Und sich imemr wundert warum sie attackiert werden :chilli: kann man wunder mit dem SL absprechen.

Oder vielleicht hat er ein einschneidendes Erlebnis gehabt, welches ihn dazu bewogen hat, sein Handwerk aufzugeben.

Oder er hat eine Familie gegründet und entschieden ein neues Leben zu beginnen, was besagte Organisation natürlich nicht duldet und seine Familie meuchelt. Der Char kann natürlich entkommen und ist ab sofort der rachsüchtige Killer, der sich sein Leben lang vorwürfe für den Tod seiner Familie amcht und nicht ruhen wird bis er auch den letzten erledigt hat. Das ist zwar ein wenig von Kill Bill geklaut, aber man muss sich halt mal inspirieren lassen :D
 
Jetzt weiß jetzt auch wieder was mich an DSA letztes mal am meisten gestört hat. Das alle immer so "gut" und lieb sind. Das ist ja fürchterlich.

Also da würde ich doch schon eher letzteres wählen.
Ich bin da eher für von der Gesinnung her so tiefgraue Charaktere.
z.B.:
"Ach eure Tochter wird gleich von dem Oger dort drüben aufgefressen? Lasst mich kurz ein Blick rüber werfen. - Oh ja. ihr habt Recht! - Wie? Ich? Euch helfen? Natürlich könnte ich das. Die Frage lautet wie viele Dukaten ihr dabei habt. Wieviel wärt ihr denn bereit auszugeben für das Leben eurer Tochter?"

Das hat doch viel eher was als dieses schnöde "Oh meine Teure, haltet aus, in wenigen Augenblicken werde ich euch aus den Fängen dieser Bestie befreit haben!" !
Oder findet ihr nicht?
Warum er dann bei der Gruppe ist?
Ganz einfach. Zusammen reist es sich sicherer und es fällt weniger auf, wenn er in einer Gruppe reist, als wenn er alleine Unterwegs wäre. Denn dann bräuchte er mindestens einen Beruf wie Kesselflicker oder so als Alibi. Einsamer Glücksritter ist immer ominös. Da wirkt das doch viel besser wenn man sich als Abenteurer einer Gruppe rumschleicht oder? Erst recht, wenn diese auch noch "gutes" tut nebenbei. Da kümmert doch die Leute so ein ungeklärter Mord am Rande doch fast gar nicht mehr.
:vamp:
Er kann ja so auch ganz nett sein warum denn nicht? Als Profi muss man eben Job und Privatleben trennen.
 
Ich find eher das virtuelle Ausleben unsozialer Triebe langweilig (gute Charaktere haben meist soviele selbstauferlegte moralische Hemmnisse, dass sie viel schwieriger und interessanter zu spielen sind) aber jeder sollte das tun dürfen, wenn er/sie will. Argumente gegen Meuchlercharaktere sind jedenfalls in einer Welt, in der Dämonenbeschwörer und sogar oronische Magier offiziell erlaubt sind, ziemlich fadenscheinig.
 
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