Denkanstoß für eine Chronik.

TheOzz

His Evilness of Doom
Ich habe eine DA-Gruppe, die ich nun zu unterhalten versuche und habe da etwas im Kopf, wollte aber dennoch in die Runde hier fragen, wie ihr eine Chronik haltet:

Habt ihr einen großen Strang, etwas Ganzes, wo die Gruppe hinarbeitet?
oder
Habt ihr viele kleine Abenteuer, die die ganz normalen Unleben widerspiegeln?
 

TheOzz

His Evilness of Doom
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Nene, es ging nicht um meine Gruppe, sonder war allgemein zu verstehen, sorry, wenn es unklar ist.

Die Frage ist eher: Ist euer Plott eng an ein Ereignis gekoppelt, oder ist es eher frei zu verstehen?
 

Kalanni

Drachentochter
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Das ist unterschiedlich, es gibt welche, die haben ein großes Ziel, eine große Aufgabe, die für alle wichtig ist.

Gerade bei großen Gruppen oder im Internet, kann sich da aber auch in Einzelaktionen aufsplittern, die unter Umständen aber auch alle zu einem großen Ergebnis gehören.
 

Earin Shaad

Woge des Wahnsinns
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Also ich beginne zwar erst in kürze meine erste WoD Runde als Meister, habe aber schon zahlreiche FantasyRPGS und CoC gemeistert. Bei mir ist es meist so, dass es zwar Abenteuer, die auf den ersten Blick nicht soo viel miteinander zu tun haben, aber es zieht sich immer (meist von den Spielern bis zum Ende unbemekrt) ein roter Faden hindruch, der am Ende erst offengelegt wird.
Das kann ein Grund sein, warum die Chars "erschaffen" wurden, die komplexen Pläne eines im Hintergrund agierenden Oberantagonisten oder ähnliches. Ist mir bis jetzt immer ganz gut gelungen, die Spieler nach zahlreichen Abenteuern zu überraschen...
Allerdings kann man da auch viel Arbeit umsonst machen, wenn die Spieler die Handlung in ihren ersten Abenteuern vergessen. Deshalb hab ichs auch gerne wenn einer oder mehrere Spieler sich von Anfang an Notizen machen.

Greets, Earin
 

Josuah

Salubri - Krieger
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Ich erstelle immer eine Chronik, indem Ich Sie in drei Geschichten a vier Kapitel aufteile. Dadurch weiß Ich wann Ich Erfahrungspunkte austeilen muss und habe eine Strucktur in der Chronik. Alle drei Geschichten sind eher grob miteinander Verknüpft, aber die Kapitel sind alle teil der jeweiligen Gschichte. Der Titel der Chronik fasst soweit es geht die Geschichten unter einer Überschrift zusammen. (Was nicht immer einfach ist, da Ich ja den Spielern nicht zuviel verraten will) Ich gestatte den Spielern in den jeweiligen Kapiteln selber Ideen einfließen zu lassen, bzw. Ihre eigenen Ideen, was Ihrer Charaktere unternehmen wollen, freie Hand. So entstehen nebenbei weitere Punkte in den Kapiteln. Meine Gruppe ist damit recht zufrieden, da Sie dadurch einmal einen Handlungsstrang hat, der alle Charaktere betrifft und gleichzeitig, haben Sie die Freiheit die eigenen Interessen Ihrer Charaktere zu verwirklichen.

Als Beispiel:
Der Tzimisce unserer Gruppe ist der Kriegsmeister von Venedig. Wir spielen im Jahr 1207. Genua hatte einige Späher ausgesannt. Nach deren Befragung gurch den Kriegsmeister, kam heraus, das Genua plannt 3 Dörfer an den Grenzen Venedigs zu erobern. Die Sache ging von den Kainiten Genuas aus und so wurden Vorbereitungen getroffen um den Krieg gegen Genua ( Der natürlich im Geheimen gehalten werden muss, auch wenn man im Mittelalter eher sehr locker mit der "Maskerade" umgegangen ist). Der Kriegsmeister hat nun einfach beschlossen die Kriegserklärung (Eine Tzimisce Kriegserklärung) persönlich nach Genua zu bringen, was Ich natürlich nicht habe kommen sehen. So entstanden einige zusätzliche Szenen, die nicht Mindergefährlichfür die Gruppe war. Allerdings haben Sie sich sehr Clever und Vorsichtig verhalten.

Hoffe Ich konnte dir damit einige Ideen zum Aufbau einer Chronik geben.:D
 

TheOzz

His Evilness of Doom
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Hm, also spielt ihr eure Runden wirklich wie ein Roman, mit mehreren Nebenhandlungen die einer Haupthandlung folgen. Zugegeben es ist meine erste DA-Runde und ich bin es normalerweise gewohnt, mit den Spielern eine Richtung der Chronik zu planen, so das sie ein Ziel vor Augen hatten. Dennoch denke ich, kann ich noch viel lernen insofern ^^

Dabei bedanke ich mich noch mal bei burncrow, wegen der PNs ;)

Mal sehen, ich werde mal versuchen, ein wenig mehr Inhalt und mehr drum herum zu machen.
 

Artes

Kainskind
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

naja also ich plane die plots nur grob und lasse den spielern eher die möglichkeit ihren eigenen weg zu finden. oft überlege ich mir nur das problem und vieleicht 1-2 lösungswege die möglich währen. was die spiueler draus machen is ihre sache, allerdings hab ich meist 2-3 sachen in der hinterhand so das sie sich für einen plot entscheiden und ich dann genauer planen kann.
 

DarkMoldo

notorischer Besserwisser
AW: Denkanstoß für eine Chronik.

Bei der Vampire-Chronik, die ich gerade leite, habe ich eigentlich kaum geplant. Ich weiß nur, was einzelne NSCs oder Gruppen für Ziele haben und wie sie sie erreichen wollen. Ansonsten reagiere ich normalerweise nur auf Spielerideen, denn aus Erfahrung weiß ich, egal was ich vorbereite, die Spieler werden es umgehen/ignorieren/umbringen.
Von daher erschaffe ich die Konflikte aus dem Spiel heraus, damit kann ich sie weitaus besser beschäftigen (im positiven Sinne), als wenn ich Dinge vorbereite.
 
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