Zornhau
Freßt NAPALM!
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Nicht schlecht. Hätt ich nicht mit gerechnet. Da hätt ich eher auf Ptolus getippt.
Das ist doch inzwischen überall üblich. Qin (habe ich nur als PDF-Ausgabe) hat auch massig Fehler. Und zu Aces&Eights hat man gleich ein ganzes Kapitel (6.5) als PDF nachschieben dürfen (und den Index, der bei diesem 400-Seiten-Heavy-Crunch-Schinken echt nötig ist).und außerdem ... extrem viele Fehler darin zu finden sind.
Klar, ein rollenspielfachliches Lektorat ist schwierig. Da hatte ich erst neulich wieder ein Beispiel erleben dürfen. Man entdeckt als "fachfremder" Lektor halt DOCH NICHT alle INHALTLICHEN Fehler, wenn man sich nicht mit dem Rollenspiel bzw. dem Regelwerk zu dem das Supplement erscheinen soll, beschäftigt hat. So bleiben Dinge drin stehen, die einem Fan und Spieler SOFORT auffallen (siehe die Blessed-Regeln).
So hatten sie es mit dem Regelbuch in der revised edition gemacht.Im Grunde ist es ganz einfach. Man wirft zuerst die pdf raus, läßt dann die Fans in den Foren die Fehler rauspicken und sammeln, korrigiert das noch mal und schickt es erst danach zum Drucken. Die Käufer der frühen pdf kriegen umsonst die korriegierte Digitalfassung.
Nein, nicht die "Raubkopien" sind es - sonst wären ihre Ausgabe ja "watermarked" und "kastriert" (z.B. nicht nachträglich mit Acrobat Vollversion editierbar).Klar, Peginc hat wohl Angst vor Raubkopien, sodass sie zuerst mit der Printfassung ihre Schäfchen ins Trockene bringen will, bevor online releast wird, aber prinzipiell braucht man als Verlag, der schon eine solide Fan-Basis hat heutzutage höchstwahrscheinlich kaum mehr einen Lektor.
So hatten sie es mit dem Regelbuch in der revised edition gemacht.
Folge: Die ein halbes Jahr später (aber mit weniger Fehlern) erschienene Hardcover-Ausgabe verkaufte sich längst nicht so gut, wie die erste Auflage des Regelwerkes, weil schon viele SW-Fans zu PDF-Fans geworden sind (ich ja auch) und somit das PDF schon lange in Gebrauch hatten, als das Hardcover erhältlich wurde.
Also die revised edition von SW war mehr als "ein leicht upgedatetes Regelbuch", wenn man sich den Umfang der Änderungen und Erweiterungen gegenüber der 1st Ed. anschaut. - Und alle neuen Settings setzten ja auf der revised ed. auf. Somit war hier ein Kaufanreiz durchaus gegeben.Was aber auch daran liegen könnte, dass man sich nicht ein leicht ubgedatetes Regelbuch mit häßlichen Nachkolorierungen des bekannten Bildmaterials kaufen wollte. Mir ging es zum Beispiel so.
Sag das Shane Hensley, der das immer spätere Veröffentlichungsdatum von PDF-Versionen der SW-Bände genau DAMIT begründet hat.Irgendwie widersprichst du dir auch, wenn du sagst, dass pdfs den Großteil des Marktes nicht erreichen, aber trotzdem den Verkauf der Hardcover extrem schwer machen.
Kein Wunder. Deadlands ist "Olds" - SWEX und erst recht Solomon Kane ist "News".Zu Deadlands steht aber wenig drin.
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