Clan "Mekhet"

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Daeva sind nicht nur die Verführer, klar ist das der bekannteste Stereotyp, aber gerade die Daeva sind sehr stark von ihrere Schwäche geprägt und soll ich euch mal ein Geheimniss verraten? Es gibt auch andere Vices neben Lust.:D:D

Gruß

Marduk
 
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oder ein nosferatu, denn er verbreitet ja auf gewisse art und weise terror, angst und horror

oder ein daeva, da er nichtsahnende firmen/aktionäre honig ums maul schmiert ...

oder ... soll ich diese liste fortsetzen?
Nein, Deine Vorschläge gehen nämlich beim kläglichen Versuch, Recht zu behalten, leider am Kern der Figur vorbei.
 
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und hättest du auch die güte mich aufzuklären über diesen, meinen irrtum?
 
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Schau Dir einfach den Film an. Gecko verbreitet Angst höchstens sekundär, er verschmiert keinen Honig. Das einzige, was er tut, ist auf der Lauer liegen, die richitge Gelegenheit abwarten und zuschlagen - der Mann ist ein reinblütiges Raubtier auf der Suche nach Beute.
 
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Soweit ich Requiem verstanden habe, stellen die Clans eine Grundmethode dar, mit dem Unleben umzugehen, einen Stil, ggf. ein Temperament.

Doch mit diesem Stil können sie letztlich jede Rolle ausfüllen, Rolle im Sinne einer Kombination von Beruf, Gesellschaftsschicht etc.

Klar, ein Fürst vom Clan Daeva wird seine Stadt anders regieren als ein Fürst vom Clan Nosferatu oder vom Clan Gangrel, aber alle fünf Clans können grundsätzlich Fürsten stellen.

Die Vorstellung vom Clan Gangrel als Naturburschen hängt zum einen mit der oWoD zusammen - von der sich auch die Autoren zu einem so frühen Zeitpunkt in der Entwicklung der nWoD nicht ganz freimachen konnten - und der Zuweisung, dass viele von ihnen Unabhängige sind.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass ein unabhängiger Gangrel nur bei einem sonstigen Hintergrund, der dies ausdrücklich nahelegt, ein Salonlöwe sein wird (und hier liegt die Betonung dann auch auf Löwe), dass er ansonsten doch eher abseits der Piste mit einer ausgeprägten territorialen Grundhaltung sich ein eigenes Jagdrevier absteckt ... was gerade bei einem jungen Gangrel eher außerhalb des urbanen Zentrums sein dürfte (und später hat er sich daran gewöhnt).

Aber ein Gangrel bei der Carthianischen Bewegung, der zunächst Frontkämpfer gegen den Invictus war, später Leiter des Rollkommandos gegen Konterrebellen (nachdem die Bewegung die Stadtregierung stellte), irgendwann den Daeva-Fürsten (nennt sich vermutlich "Erster Konsul") als Konterrebellen ansieht, und in seiner direkten Gangrelart unvermittelt die Konterrevolution beendet und als "Wächter der Blut-Republik" defacto Fürst ist, wenn auch nicht wie der Daeva auf dem alten Thron Platz nimmt, sondern daneben (und das Parteiprogramm der Bewegung auf den Thron legt).
 
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Shub widersprichst du dir nicht selber wenn du den Clans Archetypen besser gesagt Sterotype Charaktereigenschaften absprichst, aber andererseits eine Figur eindeutig einem Clan zusprichst auf Grund ihres Charakters?

Meiner Ansicht nach besteht ein Clan aus mehr als die ihm anhaftenen Schwächen und Boni (Clandiziplinen, Attribut bonus). Jeder Clan hat eine Identität der sicher nicht alle entschrechen die diesem Clan angehören, aber es gibt halt gewisse Familienähnlichkeiten. Gab schon mal diese Diskusion, und ich denke immer noch nicht das die Clans in Requiem keine Sterotypen aufweisen nur weil man in den Beispielen darauf wert legt zu zeigen das jeder Charakter in jedem Clan spielbar ist um nicht die owod typische Unumstößlichkeit von Verhaltensregeln zu implizieren. Das es keine(?) Beispiele für "stereotypische" Clansmitglieder gibt ist vernünftig, da diese reine Platzverschwendung währen, das Stereotypische ist in den Clansbeschreibung zur genüge belegt, Beispielcharaktere würden nur wieder Futter liefern für Verhaltensfanatiker.

Gruß
JJ
 
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Johnas Johnson schrieb:
Shub widersprichst du dir nicht selber wenn du den Clans Archetypen besser gesagt Sterotype Charaktereigenschaften absprichst, aber andererseits eine Figur eindeutig einem Clan zusprichst auf Grund ihres Charakters?
Nein. Ich spreche den Clans typische Eigenschaften zu, die sich eben nicht in Archetypen, die Beruf oder Gesellschaftsschicht beinhalten, niederschlagen: Jäger, Alptraum, Anführer, Verführer, Schattenmann - die gehen überall und Gecko ist eindeutig zuzuordnen.
 
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Die Clans sind nur die Familie, die Persönlichkeit wird nicht alleine durch den Clan gebildet, sondern durch den Sterblichen dahinter. Klar tendieren manche Clans dazu bestimmte "Arten" von Persönlichkeiten zu Vampiren zu machen, aber prinzipiell ist es doch der Mensch, der bestimmt was für eine Persönlichkeit der spätere Vampir hat.

Die Mekhet tendieren dazu nicht nur Leute in ihre Reihen aufzunehmen, welche besonders heimlich sind oder sich durch einen Hang zum "knowledge man was not meant to know" auszeichnen, sondern auch Menschen, die sich durch eine gewisse Dunkelheit der Seele auszeichnen. Und das sind nur die Stereotypen, kann nicht auch ein Mekhet aus dem ganzen Ausbrechen und jemanden zum Vampir machen weil er verliebt ist oder aus anderen Gründen? Ich meine wir reden hier immernoch von ehemaligen Menschen und nicht von Maschinen die einem festgelegten Programm folgen.

Gruß

Marduk
 
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Klar: Clans bei Requiem dienen eher dazu, den Vampir zu beschreiben, als ein Korsett über eine Person zu legen.
 
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