D&D 4e 4e-Rogue

Dieses Thema im Forum "Dungeons & Dragons, d20 und Pathfinder" wurde erstellt von Chrischie, 23. Februar 2008.

  1. Chrischie

    Chrischie Dead Marshall

    So WotC hat die wirklich ersten harten Fakten zu D&D 4e rausgehauen.
    Die grobe Beschreibung der Rogueklasse mit viel Crunch:

     
  2. Greifenklaue

    Greifenklaue Erstgeborener

    AW: 4e-Rogue

    Das erste was auffällt, sind die deutlich höheren Hitpoints (12 zzgl. 5 je Stufe) UND das diese nicht mehr zufällig bestimmt werden. "Healing Surges" ist vermutlch das Heilen pro Tag / pro Ruhephase, dann wohl nicht mehr Stufenabhängig.

    Die Kräfte sind nun auch näher umrissen, auch was hinter den Fähigkeiten pro Encounter steckt und es liest sich eigentlich ganz gut. Der normale Sneakschaden ist ne Ecke weit herabgesetzt und jetzt auch granularer aufgeteilt als früher, aber das kann ja zum System passen.
     
  3. Chrischie

    Chrischie Dead Marshall

    AW: 4e-Rogue

    Es erklärt zumindest warum die HP des Pit Fiends runtergesetzt worden sind, das einzige Monster, was wir bisher kennen mit Werten. Der Rogue ist ein Striker also jemand der für den schaden in der Gruppe zuständig ist und Sneak Attack wurde auch abgemildert +5d6 auf Level 21 ist nun nicht soviel.
     
  4. Mune

    Mune Drifter

    AW: 4e-Rogue

    Nein, im Vergleich zu den 10d6 von vorher ist es wirklich nicht viel. Mir ist auch direkt aufgefallen, daß wesentlich weniger gewürfelt werden soll (ob das nun ein Vorteil ist, sei dahingestellt).

    Was mir aber persönlich nicht gefällt ist die Reduzierung des Rogues auf den "Messerstecher" im ersten Satz. Das ist quasi ein Schlag ins Gesicht der Vielseitigkeit, mit einem Spiked Gauntlet.
     
  5. John Milton

    John Milton Methusalem

    AW: 4e-Rogue

    Ich denke eher die Kämpfe sollen etwas länger dauern, und ein Schurke ist vielseitig.
    Das bedeutet aber nicht, das er der Exot sein sollte, sondern das er eine der klassischten Charakter ist.
    Sehe doch sehr eigenartig aus das jeder Schurke mit spiked gauntlet und spiked chain rumlaufen soll.
    Und war nicht Sneak Attack der eigenartigste Grund für die Wahl des Schurken.
    ("Ich spiel gern Schurken, denn der hat Sneak Attack" "Aber du spielst ihn nicht wie einen Schurken" "Egal er hat Sneak Attack":wand:)
     
  6. Toa

    Toa Runnin' Like Hell

    AW: 4e-Rogue

    Schreckt mich auf den ersten Blick eher ab, allerdings weiß ich auch noch nicht was ein Großteil des Krams bedeutet - was ist zum Beispiel "[W]"?
     
  7. Ludovico

    Ludovico Guest

    AW: 4e-Rogue

    Sieht ganz danach aus, als wenn sich die 4. an MMORPGs annaehert, wo Rogues ja auch die Rolle des DD einnehmen.
     
  8. 1of3

    1of3 Gott

    AW: 4e-Rogue

    Waffenschaden.

    Was fehlt dir noch?


    Das war in der dritte Edition eigentlich auch schon so bzw. hätte so sein wollen.
     
  9. John Milton

    John Milton Methusalem

    AW: 4e-Rogue

    Das lässt sich erst sagen, wenn wir den Krieger zum Vergleich haben.
     
  10. Ludovico

    Ludovico Guest

    AW: 4e-Rogue

    So ist es definitiv so.
    Mir verleidet sowas etwas den Spass am Rollenspiel, wenn man auch vom Regelsystem her mit aller Gewalt in eine Ecke gedraengt wird, aus der man auch nicht rauskommt.
    Als naechstes kommen dann die Tanks in ihren Ausfuehrungen Def- und Off-Tank... Und Priester sind nur noch Healer... :Snein:
     
  11. Darastin

    Darastin Dünnblütiger

    AW: 4e-Rogue

    Na ja, ein entsprechend orientierter Kämpfer teilt üblicherweise schon mehr aus und das auch recht effizient (Caster können effektiver sein, verbrauchen dabei aber zu viele Ressourcen).

    Wenn es aber wirklich so wird dann handelt man sich damit die typischen Merkwürdigkeiten der MMOGs mit ihren Taunts und De-taunts ein. Denn warum sollte sich das Monster mit dem zähen und schwer gepanzerten Kämpfer kloppen, wenn der wesentlich gefährlichere Rogue viel leichter ausgeschaltet werden kann?


    Es wäre aber auch möglich, daß sich die Striker-Rolle vor allem darauf bezieht, daß man seinen Schaden auch da anbringen kann wo er gebraucht wird und sich nicht mühsam durchkämpfen muß. Rogues kriegen ja wieder Tumble und wohl noch ein paar andere Mobilitäts-Fähigkeiten; damit kann man den feindliche Magier direkt angehen während der Kämpfer an dessen Leibwache "klebt".

    Bis bald;
    Darastin
     
  12. 1of3

    1of3 Gott

    AW: 4e-Rogue

    Wie gesagt: Hätte so sein wollen.


    Weil der Fighter jedes mal eine AoO für dich hat, wenn du mit ihm in Kontakt stehst, aber jemanden anders angreifst, und weil der Paladin dir irgendwelche Effekte reindrückt, die dich bei allem behindern außer ihn zu hauen. (Für den Fighter ist das so bestätigt, für den Paladin wird das momentan so vermutet.)

    Taunt kann ich noch übersetzen, aber Detaunt sagt mir gar nichts. Ich hab noch lebhaft in Erinnerung wie die Jungs auf der letzten RPC auf der großen Leinwand spielten. Der einzige Satz des Kommentators, den ich mir erschließen konnte, war: "Der ist jetzt surrounded."
     
  13. Toa

    Toa Runnin' Like Hell

    AW: 4e-Rogue

    Im Sinne von "ein zusätzlicher Schadenswürfel des Typs der Waffe"?
     
  14. Darastin

    Darastin Dünnblütiger

    AW: 4e-Rogue

    Wenn das so klappt: gut (besser als irgendwelche merkwürdigen Aggro-Mechanismen), aber ob das auch klappt? Bei den zu erwartenden Verhältnissen von TP zu Schaden scheint mir eine AoO nicht mehr so bedrohlich zu sein wie in der 3E.

    Ich spiele nur EQ2, daher mal ein kurzer Abriß wie es da abläuft:

    Die Gegner haben eine Haß-Liste, wo ihre Agreifer nach Bedrohlichkeit aufgelistet sind. Wer ganz oben steht wird attackiert (Sonderfälle mal ausgenommen). Schaden verursachen, Heilen oder andere Zauber zu wirken erhöht die Bedrohlichkeit. Da die Kämpfer aber relativ wenig austeilen würden sie es nie an die Spitze dieser Liste schaffen, daher gibt es "taunts", also Provokationsmanöver die nichts anderes tun als Deine Bedrohlichkeit zu erhöhen. Die fortgeschritteneren Manöver verschieben sogar Deine Position in der Liste nach oben.

    Die Damage Dealer haben das genaue Gegenteil: Fähigkeiten, mit denen sie die Bedrohung verringern oder gar direkt einen Platz nach hinten rutschen. Das meinte ich mit "de-taunts"; wid auch manchmal "de-aggro" genannt.

    Bis bald;
    Darastin
     
  15. 1of3

    1of3 Gott

    AW: 4e-Rogue

    Wenn die magische Waffe 2w6+3 Schaden macht, setzt du da 2w6+3 ein.

    Die Frage ist, ob da nochmal Stärke-Modifikator mit zukommt. Kann ich aber ehrlich nicht sagen.
     
  16. Thomson

    Thomson Sethskind

    AW: 4e-Rogue

    Ich dachte zuerst auch so. Diese Sache mit den "roles" und "builds" erinnerte mich zu sehr an ein- (oder von mir aus auch zwei-) gleisige Charakterentwicklung. Ich werde aber definitiv warten bis ich in ein Regelbuch in den Händen halte bis ich mir da ein Urteil erlaube. Laut den Experience videos folgt 4e immer noch dem Grundatz, "options not restrictions". Es soll nur so sein, dass die options besser zu überblicken sind als in der gewaltigen 3.5.
     
  17. Medizinmann

    Medizinmann ewiger Tänzer

    AW: 4e-Rogue

    Moin,Moin
    Hab mir jetzt mal die Experience Chars durchgelesen und bin zu der Meinung gekommen,das D&D jetzt noch bunter,noch Heroischer,noch Tabletoppiger und noch "Ingamefremder" sein will als der Vorgänger.
    Ich hab so einige Spells oder Abilitys gelesen wo Ich mich Frage :Wieso ? Wie kann Ich diesen Effekt Ingame erklären ?
    Allein schon die Unterteilung der Fähigkeiten in :At Will,Per Encounter,Per Day ??
    Welche Ingameerklärung kann Ich dafür finden ?
    Für meinen Begriff ist das D&D 4th noch weiter Weg vom Rollenspiel ,das in einer Fantasywelt stattfindet,dafür aber hin zu einem PC Rollenspiel,das man am Tisch spielt.
    Ich will damit nicht sagen,das Ich es nicht ausprobieren möchte/werde.So wie Ich mich kenne,werde Ich auch im Laufe der Zeit ein paar Chars haben,aber Ich glaube,das Ich zu Oldschool bin .Für mich ist eine Rollenspielwelt die Logisch agiert und in der man
    seine Abenteuer erlebt einfach zu wichtig.Glücklicherweise gibts ja noch genügend andere Rollenspiele

    Hough!
    Medizinmann
     
  18. The Saint

    The Saint Welcome, delicious friend!

    AW: 4e-Rogue

    Ich bin ja eigentlich ein großer Freund von MMORPGs... aber ich kann mich des Einrucks nicht erwehren das 4e so wird wie die Kritiker D&D immer gesehen haben - als reines Tabletop.

    Schurken sollten Fallen entschärfen und Schlösser Knacken! Jetzt kann ich mir aussuchen ob ich Muskelschaden mache oder im Kampf trickse.

    Ich finde die Entwicklung bedenklich, mich hat bei 3 schon gestört das "Effektivität" vor Style stand - aber was ich bisher von 4 gesehen habe wirkt wirklich wie ein Tabletop mit Rollenspieleinlagen zwischendurch - das sind alles Kampfregeln, teilweise mit ziemlich hohem Abstraktionsgrad, was das Beschreiben für Spieler und SL noch weiter erschwert.
     
  19. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    AW: 4e-Rogue

    Solche (Zauber-)Effekte, die eine Wirkungsdauer von "einen Kampf lang" oder "für die gesamte Kampfszene" haben, gab und gibt es aber auch in anderen Rollenspielen.

    Dies ist nur eine Maßnahme erbsenzählerisches Rundenverwalten zu vermeiden. Damit stellt man das Buchhalterische "mein Zauber wirkt noch bis Sekunde 4 in Runde 17" in den Hintergrund und "die Story" in den Vordergrund.

    Andererseits: Wenn man - ob aus Gründen der Settingplausibilität oder warum auch immer - diese Buchhaltung haben WILL, dann ist das natürlich keine positive Eigenschaft für einen, der GERNE diese akkurate Wirkungsdauerverfolgung betreiben mag. (ICH mag es ja, wenn ich akkurat die Wirkung von Effekten verfolgen kann, weil ich dies dann in mein sonstiges taktisches Vorgehen einbeziehe.)

    Das ist - leider - auch mein Eindruck.

    4E wird zu dem, was die "Stimmungskanonen" immer schon (und früher FÄLSCHLICHERWEISE!) behauptet haben.

    Du verstehst die "Rolle" in Rollenspiel aus Sicht der 4E nicht so richtig.

    In AD&D 1st Ed. hatte der Thief (wie sprechend diese Klassenbezeichnung doch war) eben Diebesfertigkeiten als das, was er anderen Klassen voraus hatte. - Ob man diesen Dieb dann als Gentleman-Einbrecher, als fiesen Dirty-Fighter, als Schränker, als agilen Kämpfer gespielt hat, das blieb jedem Spieler vollkommen freigestellt.

    Der Rogue in der 3E hat schon eine ganz andere Ausrichtung als der alte Thief erhalten.

    Und diese Entwicklung ist in der 4E nur konsequent fortgeführt worden.

    Die "Rolle", die der Rogue 4E zu spielen hat, ist die "Rolle" des "Damage Dealers". NICHT Robin Hood, NICHT Gentleman-Einbrecher, NICHT Schränker, sondern ein agiler KÄMPFER mit hohem Schaden gegen einzelne Gegner.

    Die neuen, für einen Spieler EINFACHER ERKENNBAREN "Rollen" sind die FUNKTIONS-Rollen innerhalb eines MMORPG-Kampfteams.

    Das ist AUCH Rollenspiel.

    Nur versteht man unter dieser Art von "Rollen" eben etwas anderes als das "Übliche", als das "Charakterrollen"-Ausspielen: 4E ist um die "Funktions-Rollen" eines Skirmish-TT-Teams angeordnet, mit dem Unterschied, daß nicht zwei Spieler jeweils komplette Gruppen an Gegnern führen, sondern ein Spieler die Gegner-Gruppe(n) (4E soll ja nicht mehr um Einzelgegner, sondern um Gegner-Teams ausgerichtet sein) spielt, und der Rest der Spieler die einzelnen Figuren einer einzigen Gruppe an Skirmish-TT-Figuren.

    Da der Rollenbegriff eh nicht wirklich hart und belastbar ist, fällt auch diese Art des Spiels von "Funktions-Rollen" unter Rollenspiel (wie ja auch die MMORPGs sich als ...RPGs bezeichnen - da KOMMEN ja diese seltsamen "Rollen" überhaupt erst HER).
     
  20. Thomson

    Thomson Sethskind

    AW: 4e-Rogue

    Also, es gibt immer noch Fertigkeiten und man kann immer noch genau so viel ausserhalb des kampfes machen wie früher.

    Das können sie auch immer noch. Nur sind die 4e Regeln jetzt "in Combat" und "out of Combat" ausbalanciert. Vielleicht wäre es sinnvoll mal die ganzen Design & Development Artikel zu lesen und sich mal die Interviews anzuhören bevor man sich eine Meinung bildet. Und wenn einem das zuviel ist wartet man einfach auf das fertige Spiel und diskutiert dann.


    4e enthält weit aus mehr fluff als 3e. Auch wenn ich hier und da ein Problem damit habe das mir einige Powers zu "gamey" sind, finde ich das die neuen 4e Klassen weitaus mehr stil haben als die vorheriger Editionen - und auch die anderer Rollenspiele.

    D&D war schon immer sehr abstrakt, was ich als einen großen Vorteil empfinde, weil es der Kreativität der Spieler und des Spielleiters obliegt die Situationen zu beschreiben und nicht alles vom Regelwerk diktiert wird.

    Das einzige Regelwerk das ich kenne, das sehr detaillierte Regeln hat und mir keine Ergebnisse liefert die ich merkwürdig finde ist GURPS.
     
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