[22.5.2008] Und wieder eine neue Nacht

Kalanni

Drachentochter
Eine neue Nacht und die Welt ist wieder nicht untergegangen, war der erste Gedanke von Helena, als sie in einem fremden Bett aufgewacht war. Sie hatte schon ewig nicht mehr hier geschlafen, aber selbst für sie war es zu hell draußen gewesen, als sie endlich fertig war und das Cafe für den Tag gesichert war.

Nun war es draußen noch hell und sie hatte die Tür einen Spalt weit offen um zu hören, wenn sich unten etwas regte und Maya ankam. Das ließ ihr Zeit nachzudenken.

Sollte sie eigentlich jemandem berichten? Früher war das ganz einfach gewesen, sie trug die Daten zusammen, fasste sie in einen Bericht und brachte oder schickte den zu Romero. Aber was nun, eine Idee hatte sie, warum das Ganze nicht als eine kleine Geschichte aufziehen und dann? Das würde sich schon finden.

Aber alles in Allem war es alles mal wieder sehr unbefriedigend, gut die Schattenlande waren interessant und auch wenn sie es nicht zu gab, aber es war ein Bereich, der sie interessieren könnte, aber für gab es kein Hinkommen. Und hatte dieser Lych nicht beim ersten Besuch einen guten Eindruck hinterlassen? Hatte er, aber gestern hatte er es sehr gründlich geschafft, diesen ins Gegenteil zu verkehren. Es war ihr Elysium und sie entschied, wer rein durfte und wer nicht und wenn sie Silva reinließ, dann ging das außer ihr und Lena nichts an. Nur leider schien das keinen zu interessieren, auch Caitlin und Moishe mußten einen auf dicke Backen machen.

Die Stadt brauchte keine Feinde, sie würde noch in ihren eigenen Lügen ersticken und glaubte denn Lena wirklich, daß gewisse Leute nicht schon längst alles was bei der Sitzung gesprochen worden war, genau dort gelandet war, wo es nicht hin sollte und daß genau dort nicht auch alles landen würde, was gestern war.

Mit einem Seufzen griff sie zu ihrem Telefon und irgendwo in Frankreich würde ein Telefon klingeln. Nein, nicht bei der Justizarin, das wäre der falsche Weg.

"Bonsoir, mon amour, ich hoffe, ich habe dich nicht aus dem Bett geholt, aber du könntest mir einen kleinen Gefallen tun ...", begann sie.
 
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