Shadowrun 5e

16.05.2008 Die Tagebücher über die prinzlichen Nächte

Dieses Thema im Forum "Kunstakademie" wurde erstellt von Totz66, 23. März 2014.

  1. Totz66

    Totz66 Kainit

    Moishe war nicht weit von der Akademie entfernt aber quasi schon auf dem weg zum Treffen mit Jenny. Aber auf dieses Telefonat war er gespannt. Wie würde Sybille reagieren wenn er sie bat die Harpyie um die Vorlage von Buchets Tagebüchern vor dem Prozeß zu bitten.
    Die Antwort der Archontin würde ein guter Hinweis darauf sein wohin der Hase laufen würde. Das Freizeichen ertönte und Moishe wartete darauf das sich Sybille melden würde.
     
  2. Ahnenblut

    Ahnenblut Ceterum censeo virginitatem esse delendam!

    Die Ventrue war erstaunlich schnell am anderen Ende.

    "Akademie zu Finstertal. Sybille de Auvergen, guten Abend!"

    Die Meldung war kurz, knapp und emotionslos.
    Wer die Archontin kannte, wusste dass sie gestresst war. Derzeit erledigt sie vier Dinge gleichzeitig und hatte für das Telefonat auf Automatik gestellt. Solange von der anderen Seite nichts bedeutendes Vorgetragen wurde, würde sie oberflächlich bleiben und sich nebenbei um wichtigeres kümmern.
     
  3. Totz66

    Totz66 Kainit

    "Madamme d´Auvergne, ben Levi am Apparat, noch einmal guten Abend. Entschuldigen Sie das ich noch einmal störe. Ich habe gerade erfahren das Frau de Groote private Tagebücher von Monsieur Buchet in ihrem Besitz hat. Diese beinhalten angeblich Informationen zur Beziehung des ehemaligen Prinzen zu Martin Zieglowski und dem Koldunen Zacharii. Die Bücher wurden in der Akademie von Meyye gefunden und dann auf anweisung des Prinzen bei Frau de Groote zur Aufbewahrung hinterlassen. Das die Dame diese Bücher im Namen des damaligen Prinzen hütet wäre es hilfreich wenn die Originaltagebücher von Monsieur Buchet auch von der derzeitigen Stadtführung als Beweismittel für die morgige Verhandlung angefordert würden. Daher wollte ich Sie bitten die Bücher für morgen Abend im Original vorlegen zu lassen, sofern diese Information für Sie nicht kalter Kaffee ist und sie die Werke bereits in Ihren Händen haben. Wäre es möglich das zu arrangieren oder darf ich Frau de Groote im Auftrag der Stadtführung notfalls auch mit Ihrem Einverständnis selbst darum bitten die Bücher herauszugeben?"
     
  4. Ahnenblut

    Ahnenblut Ceterum censeo virginitatem esse delendam!

    "Guten Abend, Herr Ben Levi! Sie stören nicht..."

    Sybille legte ein paar Unterlagen zur Seite und griff sich den Hörer den sie zuvor nur unters Kinn geklemmt hatte.

    "Die Tagebücher Oliver Buchets sind als Beweismittel für die Verhandlung zugelassen. Fau de Groot ist Amtsinhaber und Harpyie dieser Stadt, sie wird sowohl die Unterlagen mitbringen, als auch die Ergebnisse ihred hiermit zusammenhängenden Studiums. Machen Sie sich keine Gedanken. Wir haben alles im Griff."

    Ein wenig zog Sybille ihre Stirn kraus.
    Da sie niemand sehen konnte, erlaubte sie sich die kleine Schwäche.

    "Kann ich sonst etwas für Sie tun?"
     
  5. Totz66

    Totz66 Kainit

    "Nein, damit haben Sie mir schon weitergeholfen. Ich hatte nur sichergehen wollen das diese Beweise auch morgen Nacht uns allen vorliegen werden. Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und hoffe Sie nicht von dringenderen Dingen abgehalten zu haben. Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme Nacht."
     
    ObiwahnKa gefällt das.
  6. Ahnenblut

    Ahnenblut Ceterum censeo virginitatem esse delendam!

    "Es ist mir immer ein Vergnügen mit Ihnen zu sprechen, Herr Ben Levi! Ich freue mich darauf, Sie morgen zu sehen! Auf Wiederhören!"

    Das Gespräch war beendet. Sybille nahm das Schreiben wieder in die Hand das sie vor dem Anruf studiert hatte.
    Es war eine Packliste für ihre persönliche Habe. Alles war verstaut und verpackt. Sie hatte nichts vergessen.

    Zufrieden nickte die Ventrue in sich hinein.
    Keine vierundzwanzig Stunden mehr und si hatte dieses Drecksloch endlich hinter sich. Sybille hatte sich große Mühe gegeben Finstertal zu mögen. Aber es war ihr nicht gelungen. Zuviele Ventrue waren hier gestorben. Anarchen ströhmten wie Ratten in die Stadt. Überall gab es Geister, Garou, Plagen, Caitiff, Tod und Elend. Die Akademie roch nach Farbe und Lösungsmitteln, die Hälfte der Industrie in diesem Loch war schon vor Jahrzehnten bankrott gegangen.

    NEIN!
    Sybille hatte entschieden.
    Sie wollte weg und NICHTS würde sie zurückhalten...
     
    Teylen, ObiwahnKa und Totz66 gefällt das.
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