Finsterburg [13.10.2015] Neubürger ohne Perspektiven?

Dieses Thema im Forum "Burgh" wurde erstellt von Kalanni, 13. Oktober 2015.

  1. Totz66

    Totz66 Kainit

    Moishes Blick wandte sich Richtung von König. Der schien unter Schock zu stehen...warum das eigentlich, dem Anschein war hatte er alles getan was möglich war? Der sollte als Arzt doch nicht so zart besaitet sein. Das ganze war ziemlich eklig, selbst für einen Vampir, aber Moishe hätte Michael für abgebrühter gehalten. Skrupel hatte der Clanlose schon immer gehabt...das Verhalten Michaels war nicht gänzlich unplausibel. Aber durch das Vampirblutaroma war Moishes Misstrauen geweckt.
    "Schaffen wir die Frau hier weg, Gaffer die die Medien informieren fehlen uns gerade noch. Ich möchte aber das Miss O´Niell mit ihren Auspex-Kräften einen Blick auf die Tote wirft, nur zur Sicherheit."
    Vielleicht war da doch noch etwas was nichts mit Michael zu tun hatte. Moishe war sich seiner begrenzten Fähigkeiten auf diesem Gebiet nur allzu bewusst und hatte keine Angst Hilfe von Leuten zu erbitten die auf diesem Gebiet versierter waren als er. Wer wusste schon was in einem Lager mit Wandlern und möglichen Jägern mit wahrem Glauben noch vorging.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2015
  2. G.I.Giovanni

    G.I.Giovanni Michael Köning

    Hatte er gerade richtig gehört, der Sheriff fragte ernst vor Menschen „ Wo kommt diese Kainskindervita her?“ ist der noch beim Trost, selchst wenn sie abgelehnt sind, kann dies jemand mitbekommen. Netterweise hat er dies vor Zeugen gebracht. Den gefallen werden ich nicht tun und den Fehler auch begehen. Schön sie reden weiter.


    Bei Michael dauerte der Prozess tatsächlich etwas länger als sonst. „ Ich habe mich bei der Ausübung meiner Tätigkeit leicht geschnitten, sagte er beiläufig. Er musste zwar nicht gegen den Blutgeruch kämpfen, aber wohl fühlte er sich bei Leibe nicht, Funktioniere verdammt noch mal. Reiß Dich zusammen, der Fall noch nicht abgeschlossen. Die Wünsche des Sheriff waren für Michael erst mal völlig ohne Belang. Er reagierte jetzt wie er es als Arzt gelernt hatte.


    Da Vicente noch den Schüssel hatte, „Holen Sie bitte schnell die Bahre“ Micheal redete bewusst etwas lauter als vorher, falls jemand neugierige Ohre machte. „Vielleicht kann sie noch mal reanimieren. Schnell, Bitte machen Sie schnell.“
     
  3. Vicente hielt den Kopf leicht gesenkt zur Leiche gerichtet während er die Situation darüber hinaus erfasste.
    Der Wortwechsel, bei welchen der Ventrue die Gelegenheit ergriff dem Caitiff ins Wort zu fallen, zu wiederholen was der Bestatter zuvor vorgeschlagen hatte, nahm Vicente ebenso auf wie die Aufforderung seitens seines Bruder während er sich die Konsequenz die aus der Monstrosität erwuchsen sowie die eigenen Handlungsmöglichkeiten vor Augen führte. Der Blick blieb auf das wesentliche, die leblose Gestalt gerichtet während er die Prioritäten formte, den Ablauf durch zu gehen.

    "Herr Ben Levy, ich kann Ihnen versichern die Frau zur rechten Zeit mit der gleichen Gründlichkeit untersucht zu haben wie bereits die beiden Herren zuvor." Stellte der Italiener fest während er in schnellen Bewegungen den Trenchcoat wieder korrekt anzog, das alles sass wie es sitzen sollte. Ein kurzes Nicken zu Michael, der scheinbar langsam aus dem Schock wieder herausfand, Vicente hatte ihn verstanden.

    Souverän wandte er sich in die Richtung des Wagen, Schritt zügig auf die Leute zu, bellte ein direktes "Aus dem Weg!" womit er auch schon zum Sprint zu dem Rettungswagen ansetzte, im Lauf war. Beim Wagen angekommen schoss er die beiden Hintertüren auf. Ein kurzer Blick der bestätigte das alles an seinem Ort war. Ein Griff und mit einem kräftigen Zug wurde die Trage ausgefahren. Geschickt nutze er die Bewegung die entsprechenden Mechanismen zu betätigen so das mit entsprechenden Klappen die Räder ausfuhren und die Gerätschaft bereit stand.
    Der Bestatter wandte sich umgehend mit der Trage der 'Verletzten' zu und eilte zurück. "Es ist ein Notfall." würde derjenige zu hören bekommen der wagte im Weg zu stehen. Das resolute auftreten verbunden mit der Präsenz hoffte er würde für ihn arbeiten. Zurück am Ort des Geschehen würde Vicente selbstverständlich Assistenz anbieten. Die Trage abzusenken, helfen die Frau anzuheben und zu positionieren sowie die entsprechende Stelle abdecken und zumindest vom gröbsten reinigen.


    [In den Schattenlanden]

    Der Spectre hatte den ersten Ruf der Wraith nur entfernt vernommen, irritiert es als Ablenkung beiseite geschoben, als kurz darauf in die Richtung seines Meister hetzte.
    Finstertal war in seinen Augen ein phantastischer Ort. Selbst mit der relativen Ruhe der letzten Jahren schien er Leid wie Schmerz nahezu anzuziehen und nun deckten ihm die Lebenden mit dem Leid der Flüchtlinge ein gar prächtiges Büffet. Zu Schade nur das der Barbar ihn abhielt sein Opfer weiter zu bearbeiten. Einflüsterungen, kleinere Stöße welche die Paranoia schürten, welche zu Hass führen würden. In einer kleinen Seitengasse abseits der Turnhalle, schließlich musste es unauffällig bleiben. Er nahm sich vor weiter daran zu arbeiten.
    Nicolo sah den Rettungswagen des verdammten Menschenposer und sprang dahinter zuvor. Hielt abrupt an und stolperte gar einen Schritt zurück als er Fiora erblickte. Wütend. Mit hohlen Augen. Schön. Gefährlich.

    Ein breites grinsen fuhr über das entstellte Gesicht. "Hier bin ich Meister. Was kann ich tun." Er kam näher. Die Hand fuhr zu der Klinge an der Seite. Während er die Wraith im Blick behielt.
    Kümmere dich um die Monstrosität. Kein Aufsehen! Die Anweisung des Nekromanten dessen Figur in den Schattenlande nur zu erahnen war und der gerade mit einer Bahre hantierte war kurz und eindeutig.

    Fiora deutete in die Richtung des Klumpens der mehr und mehr anfing Form anzunehmen. "Dort! Sie haben es geschändet! Köning und sein Bastard! Das Neugeborene haben sie ihr entrissen!"
    Nicolo griff zum schafft der beiden Klingen. Kurz legte er den Kopf schief. "Schweig!" fuhr er Fiora schrill und harsch an. Zog als wohl einziger in Betrachtet das die Frau andere Prioritäten haben könnte.
    Hastig zog er die Klingen eilte rüber. Betrachtete es. Natürlich würde sie nicht hierbleiben können, dennoch galt es abzuschätzen ob er ihrer Herr werden konnte. Sie dergestalt verletzen das sie weg transportiert werden durfte. Die Augen glitten an der sich abzeichnenden Monstrosität entlang. "Wenn wir sie nicht ernten können? Wenn sie droht den Schleier zu brechen?"
    Vernichte sie. Sein Kopf ruckte rum zum Nekromanten. Als hätte er sich verhört. Etwas war falsch mit dem Rosselini. Verdammt falsch.
    Erneut sah er zu dem Monster, konzentrierte sich auf die Aufgabe,
     
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  4. Totz66

    Totz66 Kainit

    Kein Defibrillator, keine Herzmassage oder Mund zu Mund Beatmung? Es wurde immer kurioser. "Wenn Sie das sagen Signore..." werde ich mir das merken reagierte Moishe auf den Einwurf der Geißel.
    Als die Bahre gebracht wurde fragte Moishe "Wie geht es jetzt weiter?"
     
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  5. G.I.Giovanni

    G.I.Giovanni Michael Köning

    Michael
    Michael hatte andere Gedanken im Kopf, schaute daher nicht in die Schattenlande und bekam somit erst mal nichts von der Katastrophe dort mit.

    Der Defibrillator wäre eine gute Idee, aber im Arztkoffer, welchen er hier für die Erstversorgung mitgenommen hatte, war dies keine Standartausrüstung.

    Als die Bahre kam, hoben Michael und Vicente die Leiche schnell auf diese und im Laufschritt in der RTW und Tür zu. Während des Laufens raunte er noch Vicente z, kannst Du fahren; BITTE“ Geschafft oder auch nicht.


    Marius

    Marius hatte sich zwischenzeitlich einigermaßen von den Schockerlebnisse erholt und schwor zu einmal und nicht wieder.

    Als er dann wieder raus schaute sah er dieses Delämmer, bäh Nicolo und was war dies für eine ekelige Gestalt.
     
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  6. Kalanni

    Kalanni Drachentochter

    Die eklige Gestalt hatte auch Augen und diese blicken Marius an und darin war reine Mordgier zu erkennen und das Gefühl und Wissen, daß sie ihn damit meinte und auch Michael, der sie allerdings nicht wahrnahm.
    Von Nicolo schien sie nichts mitzubekommen, auch wenn der mit seinen Messern vor ihr stand, sie war nur auf Michael und Marius fixiert. Nicolo würde mit ihr machen können, was er wollte.
     
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  7. "Sie kommt in den Krankenwagen." Stellte Vicente der die Trage herbei gebracht hatte nüchtern den Fakt fest. Damit würde er auch schon zusammen mit seinem Clansbruder die Frau auf die Bahre heben. Der Bestatter achtete auf einen rücksichtsvollen Umgang, darauf das beim heben kleine Bewegungen entstanden die einem Laien suggerieren mochten das die Frau nur bewusstlos war oder gar noch Muskelkontraktionen vorhanden waren. Letztlich würde eine genauere Betrachtung jedoch offenbaren das es im Grunde nicht mehr als das anstoßen einer Toten war.

    Darauf den Defibrillator zu mit zu bringen hatte der Nekromant ebenso bewusst verzichtet wie auf eine Sauerstoff Maske oder Bestattungsmaßnahmen. Die Menschenmenge sowie die Monstrosität in den Schattenlande legte beide nahe das es eine weitere Leichenschändung unangebracht war. Zudem verfügte Vicente über hinreichend medizinische Kenntnisse um feststellen zu können das, würde noch ein Funken Leben in dem Körper inne sein, die Probleme weder Sauerstoffnot oder Atemprobleme noch Herzrhythmusstörungen waren.

    Die Frau wurde kurz festgestellt und damit war er auch bereits auf dem Weg. Die Frage die ihm entgegen geraunt wurde verhaarte einen Moment in seinem Verstand, dann sah er zu Michael.
    "Nein" Die Feststellung kam direkt, nüchtern und ohne Ausschmückung des Grund. Ob er nicht wollte, nicht konnte, Besitzansprüche an die Leiche stellte oder andere Aufgaben vorzog blieb offen.

    Nachdem die Bahre sowie die Frau im Rettungswagen ihren Platz gefunden hatte wandte sich Vicente wieder Moishe zu.
    Der Blick verharrte einen Moment. Das der Sherrif sich bisher mit Vicentes Arbeit schmückte, wahrscheinlich das die Absprache mit Kai behinderte sowie entgegen der Aufforderung durch den Seneshall die Zusammenarbeit verweigerte war das eine. Das jedoch der Ventrue den Caitiff fragte wie es weiter gehen sollte, den Anspruch zu führen abgab schon fast außergewöhnlich. Vermutlich ist der Herr sich selbst dafür zu fein.

    "Die Frau ist tot. In Folge der Geburt wie man sagt im Kindbett verstorben. Die äußeren wie inneren Verletzungen, Blutungen in Verbindung mit dem Stress waren zuviel für sie.
    Wir haben sie in den Rettungswagen gebracht um eine Szene in der Öffentlichkeit, durch Angehörige oder eine Panik, zu vermeiden.
    Herr Doktor Köning wird ihren Tod feststellen und im Interesse einer ordentlichen Abwicklung einen pathologischen Befund erstellen lassen sowie ihre Identität feststellen.
    Hernach werden die sterblichen Überreste entsprechend der Wünsche der Angehörigen zur Bestattung übergeben."

    Vicente sprach klang ruhig, sachlich hinsichtlich der Tonlage respektvoll neutral. "Wenn Sie es Wünschen Herr Ben Levy besteht natürlich Zeit das Helena den Körper betrachtet.
    Nachdem die Frau jedoch ein normaler Mensch war und die Todesursache natürlich befürchte ich das es ein zielloser Akt ist."
    Eine Toreador, ob Caitiff oder nicht, zu bitten eine Leiche zu betrachten war eine begrenzt gute Idee. Wenn es denn das Ziel des Sherrif war.

    "Was das weitere Vorgehen betrifft. Ich gehe davon aus das man Ihnen ebenfalls mitgeteilt hat das es zwei weitere Ziele gibt.
    Darüberhinaus werde ich selbstverständlich von meinen Erkenntnissen berichten." Er sah zur Uhr, versuchte die Zeit abzuschätzen.

    "Herr Köning, ich schlage ich schlage vor das ich ihnen nach diesen Erledigungen folge." Vicente stieg kurz in den Wagen, zu der Leiche.
    Er suchte die Desinfektionsmittel, wusch sich kurz die Hände. "Ich werde dir die Adresse gleich durchgeben, der Kontakt ist vertrauenswürdig."
    Damit wandte er sich der Frau zu, suchte nach einem kleinen Besitz den er mitnehmen konnte und würde es sich einstecken.
    "Hast du schon ihren Namen? Wie ist das Geschlecht des Kindes und wo finde ich es? Wo ist Sylva?"
     
  8. Totz66

    Totz66 Kainit

    "Bitte beachten sie das beim Tod eines Flüchtlings in der ersten Nacht ihrer Ankunft in Finstertal die Presse wahrscheinlich Fragen haben wird. Achten sie darauf das die Formalitäten eingehalten werden und man diese Fragen beantworten kann...außerdem hätte ich gerne wenn möglich Namen und Herkunftsort der Frau.
    Was die Namen der Männer angeht erhalte ich die Protokolle der Verhaftung morgen. Ich werde Ihnen die Daten übermitteln. Wenn meine Nachforschungen im Herkunftsland der Männer etwas ergeben teile ich Ihnen das Ergebnis mit."
     
  9. Auf einer anderen Ebene, in den Schattenlanden, sah Marius wie sich aus den Überresten dessen was einmal eine Seele war ein Monstrum formte und ihn anstarrte.
    Der so verhasste Nicolo stand direkt an dessen Seite. Redete darauf ein. Hieb nach ihm. Schlug die Klinge in das Fleisch der Kreatur die mit hassverzerrten Blick direkt in Marius Seele zu Blicken schien.

    Wie aus dem Nichts schoss eine weitere Fratze vor sein Gesicht. Leichenblass, tief schwarze Augen. Mit einem heftigen Schlag donnerte Fioras Fäuste gegen das Abbild des RTW in dem sich Marius aufhielt.
    "Sie wird euch zerreißen!" Die Stimme klang bösartig, aufrichtig danach das Fiora dem Monstrum helfen würde. "Dich vorallem! Bastard!" Die dunklen Augen noch deutlich vom Schatten geprägt. "Schänder!"
    Das Nicolo sie angefahren hatte still zu sein bezog sie wohl allein auf die Frau. Zumal sich Marius hervolugen nahezu dazu anbot Aggressionen abzubauen. "Spectre Abschaum" zischte sie verächtlich.

    Nicolo hingegen lehnte sich über. 'Dolore' wie der das Monster aufgrund des Hass und Schmerz das es ausstrahlte getauft hatte schien sich tatsächlich nicht für ihn zu interessieren.
    Er hatte auf es eingeredet, versprochen das sein Meister ihr mehr Leid und Schmerzen bieten konnte als sie zu essen vermochte, sie hatte jedoch nicht reagiert.
    Er hatte auf es eingeschlagen in der Hoffnung die Aufmerksamkeit zu gewinnen und versagt während sich die Kreatur Richtung des Rettungswagen hob.
    Zuletzt hatte er die Klinge in einen seitlichen Körperlappen geschlagen um sie davon abzuhalten weiter auf des Meisters Bruder und dessen schwachsinnigen Gesellen zu zukriechen.

    Die Kreatur heulte auf, schlug nachdem Peiniger, der jedoch die Extremität stoppte. "Du gehörst mir!" zischte Nicolo im giftig schrillen Ton Dolore zu. "Uns gehörst du! Meine Meister" seine Fratze formte die Worte im extrem, das Eingeständnis das er nicht frei war. Dennoch schien 'Dolore' der Sinn zu entgehen. Ein Blick über die Schulter. Vicente sprach mit dem Juden. Fiora stand bei einem Fenster des Wagens mehr als offensichtlich wütend.
    Alles musste er allein tun. Denken. Handeln. Noch mehr Denken. Er konnte Dolore einfach hier und jetzt töten. Aber wo wäre da der Spaß. Der Schmerz nachdem Nicolo sie benannt hatte? Zudem war sie ihm ähnlicher als die anderen. Wraith und andere Bastarde würden über sie herfallen. Dennoch war ebenso klar das sie wahnsinnig war.
    Schmerz. Sie hieß Schmerz. War Schmerz. Brauchte Schmerz.
    Am besten wäre es sie einfach rüber laufen zu lassen. Rein in den Wagen und Marius angreifen dafür das er von Michaels Monster geschlagen wurde! Dunkel hallte wieder das es kein Aufsehen geben sollte.

    Er tänzelte kurz hin und her, wog die verbliebene Klinge in der Hand. "Fiora?! Komm her!" Die Wraith blieb unbeeindruckt. "Hilf mir! Ich will sie ihm lebend bringen!"
    Ein kurzes zögern, ein Ruck ""Was?" und damit löste sich Fiora von den Vorhaben. "Dolore will sie leiden sehen! Den Bruder und seinen Bastard!"
    Nicolo zerrte sich das Leinen vom Leib Band es Dolore wie ein Reitzaum um den Hals. Den Übergang von dem offenen Torso zu dem Zerrbild eines Kopfes aus dessen Schwärze leuchtende Schlitze als Augen hervorstachen. "Denk dir Bilder aus! Zeig sie ihr! " Nicolos Grinsen wurde breiter. "Soll sie füttern! Werd sie wegführen! Werd sie schlingen,... werd sie fangen für den Meister!"

    Fiora zögerte einen Augenblick. Bilder von Kindern sollten helfen, von ihrem Kind. Von dem Baby das 'Dolore' nie sah. Sie betrachtete die Kreatur. Der aufgerissene Bauch aus dem schwarze Stränge heraushingen die schlieren zogen. Die Augen die wie in tiefen Höhlen vor Wahnsinn leuchteten. Das Gesicht das zwar noch ein Maul hatte, Zähne wie Dolche aber das vergessen zu haben schien was es mal war.
    "Gut, ich werde es machen." Sie ging auf Abstand, konzentrierte sich. Formte vor dem geistigen Auge ein Bild. Marius wie er daniederlag, wie die Klauen artigen in seinen Körper rissen. Die Vorstellung nahm Kontur an. Wurde kräftiger. Schließlich flackerte das Bild in den Schattenlanden auf. Seitlich vom RTW gelegen, am Rande des Gesichtsbild. Der Kopf der Kreatur ruckte herum, sie riss an der Fessel, hielt darauf zu. Stoppte kurz und gierte wieder nachdem Wagen. Nicolo blieb wachsam, hielt die Kreatur gepackt verhinderte ein ausbrechen. Es war seiner Ansicht nach eine verdammte Drecksarbeit.

    Fiora sah die Ablenkung. "Wir müssen durchhalten bis sie weggefahren sind." Stellte sie fest. Setzte das ihre dran zu tun was sie konnte. Dolore abzulenkten während Nicolo diese hielt. Später dann würde sie in eine Gasse gezogen. Hin zum Haus, festgesetzt. Und aann die weiteren Schritte geplant.
     
  10. G.I.Giovanni

    G.I.Giovanni Michael Köning

    Michael

    Michael schloss die Tür des RTW. Endlich alleine mit sich und den Gedanken.

    Ihm rannen ein paar blutige Tränen aus den Augen und tropften auf den seien inzwischen mehr als blutverschmierten Arztkittel und weiter zum Boden. Platsch, Platsch halte in seinem Kopf. Die Außenwelt schient für einen Moment still zu stehen und wie weggeblasen. Es war totenstill, oder genauer Michael nahm nichts davon wahr.

    In seinem Kopf war einfach nur Leere. Wie aus dem Nichts formte sich nur ein Wort“ Sinnlos“ hämmerte es im seinem Kopf, wie als wenn auf einmal eine Flasche verbricht und die den Gasförmigen Inhalt auf einmal freigibt. Fast unbemerkt aber unaufhaltsam. Dabei wusste er nicht mal, ob dies nicht sein eigener Gedanken war oder ein Fremder, welcher gerade wie eine Bombe in seinem Kopf explodierte.

    "Sinnlos“ murmelte Michael ganz leise vor sich hin, fast wie ein Mantra.

    Dann ging ein Ruck durch seinen Körper; reiß Dich zusammen, so kann man keine Op beenden.


    Marius

    Oh diese kleine Petze sollte doch mal still sein. Nur was tun, da war guter Rat teuer. Klar er würde Michael erst mal nicht informieren, dann machte er sich nur noch mehr Sorgen und bringen würde dies auch nichts.

    Marius verschwand erst mal im Inneren des Wagens, gut hier war relativ sicher. Ein neuer Geist beherrscht nach 5 min sicherlich noch keine dieser Fähigkeiten und eine Panzerung ist weit stabiler als der menschliche Körper. Vorsichtshalber kramte er zwei Skalpelle oder besser eher zwei Foltermesser, welche für einen Kenner eindeutig aus der dunklen deutschen Zeit stammten raus. Vorsicht ist besser als Nachsicht, aber vorerst warte Marius was weiter geschah. Wer weiß wie Nicolo und die fremde jetzt auf ihm reagieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Dezember 2015
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  11. "Sie können sich versichert sehen das ich mich bemühen das es kein weiteres aufsehen in der Presse gibt.
    Herr Von Weidenmühl hat sich dankenswerterweise dieser Aufgabe bereits gestellt." Er machte eine Pause
    "Ohne das ich mit ihm gesprochen habe." fügte Vicente an um einem etwaigen Missverständnis.

    Er hörte wie sich neben ihn die Tür des Rettungswagen schloss. Das ist nicht wahr!
    Der Blick des Caitiff verhaarte einen Moment an der Tür, kehrte dann zum Sherrif zurück.
    "Vielen Dank Herr Ben Levy." Die neuste Provokation seines Clansgenossen verhinderte das sich der Italiener in Großzügigkeit übte. "Ich werde Ihnen ebenfalls ein kurzes Portfolio mit meinen Informationen bereiten."
    Die Mine des Bestatter zeigte sich weiterhin nahezu unbewegt. "Wenn Sie mich kurz entschuldigen." Er verneigte sich leicht respektvoll.

    Mit einem Schritt war er beim Rettungswagen. Packte die Tür und riss diese mit Gewalt, dennoch gekonnt auf.
    Der stechende Blick fuhr in das Auto zum Caitiff, der Mund formte ein erstes Wort als das Gemurmel an ihn Drang. "Michael!" Die Stimme schnappte im Befehlston nachdem Doktor. Versuchte diesen aus der Lethargie zu reissen.

    "Wasch dir das Blut aus dem Gesicht, raus hier, auf den Fahrersitz und Fahr!"
    Das letzte Wort ob es half oder nicht allein um einen Punkt zu machen mit Beherrschung unterlegt.
    "Fahr sie ins Krankenhaus, wohin auch immer, nur weg von hier." Er wartete einen Moment.
    "Es ist kein guter Platz, weder für dich noch für uns"

    Damit stieg der Nekromant wieder aus dem Wagen. Er hatte noch andere Dinge zu tun.
    Für einen Moment würde er abwarten, dem Sherrif die Möglichkeit geben noch etwas zu sagen so dieser es wünschte und Michael die Chance geben beim umsteigen Fragen zu stellen.
     
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  12. G.I.Giovanni

    G.I.Giovanni Michael Köning

    Michael

    Zu Michael hatte sie immer schon fast wie die berühmte Gebetsmühle gepredigt, verhalte Dich in der Öffentlichkeit möglichst unauffällig und nach den Regeln der Menschen. Als Beispiel diente ihr immer das Extrem, knie dich nicht als erfolgreicher Rechtsanwalt vor einem Obdachlosen hin. Dies würde in der menschlichen Gesellschaft sehr auffallen und viele unnötige Fragen aufwerfen, die es zu vermeiden geht. Dies hat nicht damit zu tun, dass ein Nosi weniger Wert sei als ein „königlicher“ Schwätzer, nein im sogar im Gegenteil, von den Noseratu kann man viel lernen.

    Heute ist bei ihm eigentlich fast alles schief gegangen. So eine Nacht; mit den falschen Fuß aufgestanden und man wäre besser gleich im Bett liegen geblieben.

    Die offene Frage nach der Kainkindervitae hatte Michael mehr als irritiert. Selbst wenn die Menschen abgelenkt worden sind. Von der Aktion des Toreadors Herr von Weidenmühl hatte er nichts mitbekommen, bedeutet dies nicht, dass auch alle abgelenkt sind. Nur eine achtlose Kamera die dies weiter aufnimmt und schon kann es Probleme hageln. Wie sagte Heinrich immer Kommissar Zufall hilft häufig oder hier schadet im Zweifelsfall.

    Ist ein Patient in RTW wird die Tür zugemacht und nicht offen gelassen. Und schon gar nicht beantwortet der Arzt einen fremden Außenstehenden, irgendwelche Fragen, insbesondere nicht, wenn dieser ein Vertreter der Waffenlobby ist.

    Zudem kam noch, dass Michael nach der Pleite mit dem Sheriff, keinen Bedarf mehr hatte mit diesen noch ein Wort mehr als nötig zu sprechen. Hilfe in humanitären Fragen war von diesem nicht zu erwarten, was sollte man dann auch weiteres besprechen wollen, aus Michaels Sicht nichts. Er gehörte zum typischen Vertreter seines Clanes; arrogant bis in die Haarspitzen und Profitmaximierung, um jeden Pries und dies war hier wörtlich gemeint ist- also über Leichen. Wer Waffen herstellt, ist ein Mörder. Michael merkte nicht mal, dass er die Meinung übernommen hatte, über 50 Jahre gelebtes Vorbild hinterlassen unmerklich Spuren.

    Und schon meldete sich das Tier im inneren wieder, welches sich wieder gefangen hatte. „der Sheriff ist doch nur ein dummes Arschlosch, hält sich für was Besseres und kenn noch nicht die aktuellen Vorgaben der Stadt, Judenpack, den haben deine Freunde leider vergessen im KZ.“

    Als Michael die Tränen bemerkt hatte wischte er sich dies weg. Bei dem Blut auf seinem Kittel spielt etwas mehr oder weniger auch keine Rolle mehr.

    Ok 5 min warten, beschäftigt tun und dann fahre. Also startete er mit den Standartprozedur.

    Marius

    Marius späte wieder kurz aus den Wagen, was passiert den draußen. Oh Nicolo ist mal zu was nütze, und schein sie im Griff zu haben, dann muss ich ja nicht eingreifen.

    Und schon war er wieder verschwunden.
     
  13. Totz66

    Totz66 Kainit

    Moishe verkniff es sich die Geißel mit einer herablassenden Geste zu entlassen. Der Ventrue glaubte immer noch das hier etwas faul war doch er konnte es nicht beweisen. Die Gutmenschen von Finstertal würden natürlich eine hochnotpeinliche Befragung zum Zwecke der Wahrheitsfindung in diesem Fall nicht zulassen. Jetzt könnte er einen Deputy gebrauchen der ein Auge auf diese Sache hielt.
     
  14. G.I.Giovanni

    G.I.Giovanni Michael Köning

    Kurze Zeit später würde Michael hinten raus klettern und mit den RTW den ungastlichen Platz mit unbekannten Ziel verlassen.
     

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