Worüber definiert ihr euren Charakter?

Silvermane

Wahnsinniger
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Kommen euch Gespräche wie dieses hier bekannt vor?

"...diesen coolen XYZ-Charakter...der hat 2 Cyberarme, Reflexverstärker, Panzerhaut, 2 OrbiTech Supermaxx Pistolen mit Smartgunverchippung, ein bionisches Rückgrat und einen Satz Hiboshi-Cyberaugen mit allen Extras. Und er hat ein Nanokatana und ist ein Ninja!"

oder

"...mein Paladin mit seinem +5 Schwert des Henkers, einem Plattenpanzer +4 mit Schutz vor NSCs, einem Helm der Wunder, 3 nimmervollen Wassersäcken und einer Armbrust +4 mit 36 taktischen Feuerball-Bolzen."

Na? Richtig. Diese Chars definieren sich zu 200% über ihre Ausrüstung. Nimmt man sie ihnen weg (AH! SCHREI! NEIN!! MEISTERWILLKÜR!) bleibt nicht viel von ihnen übrig.

Hand aufs Herz: Wie viele von euch definieren ihre Charaktere über seine Spielsachen?

Ist der Charakter cool, weil er eine MAL AR Sturmkanone hat,
oder ist die MAL AR Sturmkanone cool, weil dein Charakter sie benutzt?

und im Gegenzug:

Ist Blade cool, weil er das "Schwert des Daywalkers" benutzt,
oder ist das "Schwert des Daywalkers" cool, weil es von Blade benutzt wird?

Denkt mal darüber nach.

-Silver
 
hab grad drüber nachgedacht und bin zu dem schluss gekommen das du recht hast.
ich hoffe ich bin über dieses stadium hinweg, wenn ich das jemals hatte. klar denkt man mal darüber nach wie man sich nen pg charakter zusammenbauen könnte, welche sich nunmal in erster linie durch ihre ausrüstung definieren (insbesondere bei d&d, wie ich finde).

das schwert ist übrigens cool weil es von blade benutzt wird. ich persönlich finde aber seine knarren viel lässiger ;):D
 
Wäre Blade immer noch der gleiche Blade wenn er das Schwert nicht hätte?

Wäre die Geschichte von Elric die gleiche ohne Sturmbringer?

mfG
jdw
 
Ich würde Sturmbringer eher als NSC betrachten denn als Ausrüstungsgegenstand, daher hinkt der Vergleich ein wenig.

Aber Blade wäre immer noch "cool", auch ohne sein Schwert. Das gleiche könnte ich von Luke Skywalker und Darth Vader behaupten. Auch Kane hat fast immer ein Schwert, aber er definiert sich nicht über den Gegenstand. Er definiert sich über seinen Umgang damit.

-Silver
 
Luke Skywalker wäre ohne Lichtschwert eigentlich sehr wenig cool, meiner Meinung nach, aber bei Darth Vader hast du Recht. Liegt aber an meiner persönlichen Abneigung gegenüber Luke :D

Die oben erwähnte Gespräche kommen mir von diversen Spielern bekannt vor, bei mir selbst kenne ich das eigentlich nicht. Meistens haben meine Charaktere einfach keine außergewöhnliche Ausrüstung, die sie cool machen könnten :D
 
Also MEISTERWILLKÜR beim wegnehmen der Ausrüstung nenne ich das nicht.
Gibt zwar immer wieder ein paar "fern ab der Realität" Trottel die doch tatsächlich annehmen, wenn sie bei schlechter Planung und noch mieserer Ausführung beim Einbruch in den linken Turm des Morannons, von Uruks hops genommen wurden, das sich ihre Ausrüstung perfekt gestapelt in einer leicht zugänglichen Kammer am Ende des Gefängnistraktes befindet.
Ts ts ts.
Der Spaß ging erst richtig los als Sie umdenken mußten und ihre liebsten, frisch geklauten Mega-Waffen und Panzerungen aus den Händen der Orks und Trollen zurückholen mußten. Und das selber nur mit Ork und impro Waffen in der Hand.
War ein mordsspaß.:)

Ich als Spieler halte sowieso nicht viel von "weltlichen" Besitztümern. Bin es gewohnt mir immer neue Sachen zu suchen und auch mal das eine oder andere "zweckzuentfremden".
Hab mal eine Drogenbaron Residenz nur allein mit dort vorgefundenen Feuerlöschern aufgemischt.

Und meine Spieler haben sich auch dran gewöhnt... was weg ist ist weg, und wenn man die Wumme für soooooooo einzigartig hält sollte Sie wohl übern Kamin, gleich neben dem Kopf von Mr. Johnson hängen...*kicher*

Ich definiere meine Charaktere nur über die eine oder andere Macke oder halt Fähigkeit, allerdings ohne zu prollen. Ich finde nichts bescheuerter als durch das nächtliche Seatle zu latschen und jeden ins Gesicht zu brüllen:" Ich bin ein Mega-Ninja! Bring mich um!" Obwohl wenn mir so einer begegnet... ich kenn da so ein paar Ecken im Sprawl wo sich das Ruck-zuck bewerkstelligen läßt.;)


Greetz da Josh
 
Silvermane schrieb:
Ich würde Sturmbringer eher als NSC betrachten denn als Ausrüstungsgegenstand, daher hinkt der Vergleich ein wenig.

Ein guter Punkt... ...den man aber auch für manchen Gegenstand im Besitz eines Charakters geltend machen kann (sprechende Schwerter, dämonenbesessene Essbestecke, mit künstlicher Intelligenz versehene Autos, ...).

Aber Blade wäre immer noch "cool", auch ohne sein Schwert.

Cool? Vielleicht. Aber das war auch nicht die Frage. Wäre er der gleiche? Wäre beispielsweise der erste Film auch ohne das Schwert genau so möglich?

"Signatur-Ausrüstung" kann sehr viel zu einem Charakter beitragen.

mfG
jdw
 
Natürlich, Ausrüstung und Charakter können sich ergänzen, aber Blade wäre sicherlich weniger cool ohne sein Schwert. Ganz zu schweigen von seinem schwarzen Trenchcoat. Oder der Sonnenbrille. Oder seinem Kampfanzug. Oder den interessanten Tätowierungen.
Mal ehrlich, Blade ist nicht das beste Beispiel für einen coolen, von seiner Ausrüstung unabhängigen Charakter. Er definiert sich schon über sein Aussehen und seine Ausrüstung. Aber das muss eben nicht sein. Es gibt durchaus viele andere Beispiele für coole Charaktere, die sicherlich einzigartige oder auffällige Ausrüstung haben, aber ohne sie genauso cool wären.
 
Glaswandler schrieb:
Natürlich, Ausrüstung und Charakter können sich ergänzen, aber Blade wäre sicherlich weniger cool ohne sein Schwert. Ganz zu schweigen von seinem schwarzen Trenchcoat. Oder der Sonnenbrille. Oder seinem Kampfanzug. Oder den interessanten Tätowierungen.
Mal ehrlich, Blade ist nicht das beste Beispiel für einen coolen, von seiner Ausrüstung unabhängigen Charakter. Er definiert sich schon über sein Aussehen und seine Ausrüstung. Aber das muss eben nicht sein. Es gibt durchaus viele andere Beispiele für coole Charaktere, die sicherlich einzigartige oder auffällige Ausrüstung haben, aber ohne sie genauso cool wären.
Wie wäre es denn mit Indy? Also den guten Henry Jones jun. Wie wir ihn kennen mit Hut und Peitsche. Ich meine jeder weiß das nur sein Hut ihm treu ist.... alles andere bleibt früher oder später auf der Strecke... oder fehlt im entscheidenen Moment. Trotzdem ist der Charakter "Indy" immer cool.
Wenn ich es mir recht überlege... langsam bekomme ich angst vor dem Hut... der geht ja nun wirklich nie verschütt... vieleicht so ein alter keltischer Gegenstand der einzig und allein für das Pech und Glück von Indy veantwortlich ist.*grusel*
Es gab da in der "Pyramide" (Fanzine zu GURPS) mal eine nette rubrik die genausolche Ggst. erklärte und in Regeln fasste. Vom Schwert was Franzodsen töten mußte, bis zum Telefon welches zwanghaft Pizza bestellte war alles dabei.

Greetz da Josh
 
An Indiana Jones hatte ich auch erst gedacht, aber viel besser finde ich noch Léon [den Profi]. Der ist wirklich verdammt cool, und braucht dafür eigentlich gar nichts. Der ist sogar cool, wenn er seine Sachen bügelt.
Der hat übrigens auch 'ne Mütze, die durchaus einen gewissen Nutzen für ihn hat :D aber die hat er dann irgendwann auch nicht mehr, wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht.

Edit: Du hast die Peitsche vergessen, sein zweites Heiligtum, das ihm nie nicht fehlen sollte :D und trotzdem bräuchte Indiana das eigentlich nicht ...

Da fällt mir ein, ein Lehrer von uns sah so aus wie Indiana Jones. Musste sich diesbezüglich auch so einiges gefallen lassen :D
 
hm. ich hab eigentlich keinen Char, der sich über Ausrüstung oder besondere Gegenstände definiert... es ist bei meinen DSA Chars z.B. schon was Besonderes, wenn sie Feuerstein und Zunder haben. Ansonsten meist nur das Standart-Ausrüstungpack, dass sie bei der Charerstellung erhalten (plus Decke oder Schlafsack).

Meine SR Chars können mit diesen ganzen "tollen" und dicken Wummen überhaupt nicht umgehen. Meistens prügeln die nur (und sind auf effiziente Flucht ausgelegt) ^^' Und auch ansonsten geht Funktionalität vor Style. Effektiv ist gut, aber das sollte nicht von der Waffe abhängen, sondern von dem, der sie in den Händen hält.
 
"Signatur-Ausrüstung" kann sehr viel zu einem Charakter beitragen.

Zugegebenermaßen steigert sie den Wiedererkennungswert. Aber wir müssen unterscheiden:

Sturmbringer z.B. ist, genau wie Elric, ein Akteur. Sturmbringer ist intelligent, vollführt seine eigenen Aktionen (wie oft merkt Elric, das er gerade wieder ein paar Freunde abgestochen hat?) und verfolgt seine eigenen Ziele. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu einem "Schwert +4, +6 gegen Orks", welches nur ein sehr effektives Werkzeug ist.

Bestimmte Ausrüstungsgegenstände ermöglichen erst die "coolen" (in Ermangelung eines besseren Wortes) Aktionen des Helden. Luke und Darth Vader könnten sich ohne ihre Lichtschwerter kein schicksalsschweres Duell mit tiefsinnigen Dialogen liefern, das ist klar. Aber sie könnten dafür jeden x-beliebigen Lichtsäbel, nein, jede x-beliebige Waffe nutzen, die ein Duell erlaubt.

Dies ist ein Kontrast zu unserem Paladin mit seinem +5 Schwert des Enthauptens. Überspitzt: Um überhaupt jemanden Enthaupten zu können, braucht er DIESES Schwert. Kein anderes (ausser einer identischen Kopie) erfüllt diesen Zweck. Ebenso macht sein Bonus den Charakter erst zu einem herausragenden Kämpfer. Ohne das Schwert bleibt von der ganzen Herrlichkeit nicht viel übrig. Selbst mit einem anderen, mundanen Schwert bleibt nur ein mässiger Charakter, während der durchschnittliche Protagonist eines Buches oder Filmes auch mit mundaner Ausrüstung oder blossen Händen bestehen kann.

Was mich in der letzten Zeit tief beeindruckt hat, war die Herangehensweise von Paladin und Sorcerer an Waffen, speziell solchen in Sword&Sorcery-Szenarien.

Der Schaden ist vom Charakter abhängig, nicht von der Waffe (IIRC benutzte Pendragon ein ähnliches System). Große, schwere Waffen geben einen Bonus, aber der Löwenanteil ist vom Charakter abhängig.

Im Gegensatz dazu hat z.B. DSA eine riesige Liste an Waffen; aber der Charakter gibt nur einen winzigen Bonus auf deren Effektivität (Stärkebonus).

Das erste System wird einen starken Charakter favorisieren, der in seiner Waffe ein Werkzeug sieht, das zu jeder Zeit ersetzt werden kann.

Das zweite System provoziert einen Charakter, der seine Waffenwahl nicht an Stil oder ethnischer Herkunft festmacht, sondern das nimmt "was am meisten Schaden macht". Im schlimmsten Falle passt er seine Herkunft so an, das er Zugriff auf die "beste" Waffe bekommt. Nimmt man ihm diese Waffe weg, ist er meist ineffektiv. Nicht besonders heroisch, hm?

-Silver
 
Silvermane schrieb:
Das erste System wird einen starken Charakter favorisieren, der in seiner Waffe ein Werkzeug sieht, das zu jeder Zeit ersetzt werden kann.
Sowas bevorzuge ich eiglt. immer. Weil "Not bullets, guns or swords kill humans, humans kill humans!"


Das zweite System provoziert einen Charakter, der seine Waffenwahl nicht an Stil oder ethnischer Herkunft festmacht, sondern das nimmt "was am meisten Schaden macht". Im schlimmsten Falle passt er seine Herkunft so an, das er Zugriff auf die "beste" Waffe bekommt. Nimmt man ihm diese Waffe weg, ist er meist ineffektiv. Nicht besonders heroisch, hm?

-Silver
Ohh jaaaa.... *lethargisch seufz* muß aber sagen das solche Charries nie sehr hohe Lebenserwartungen hatten und was bringt dir ein Supergroßesmegaschwert in einem 30cm breiten Höhlengang mit Feuerkäfern im Anmarsch.
Da war der Abenteurer mit dem geklauten, rostigen Küchenmesser schon eher auf der Gewinnerstraße.

Greetz da Josh
 
Meine Charaktere tragen fast nie irgendwelche besonders nennenswerte Ausrüstung bei sich, abgesehen von bei mir fast schon 08/15-Standart: Handy, PDA, Auto, leichte Waffe.

Aber was Silver da beschreibt ist doch ganz offensichtlich:
Rollenspieler lieben es mit hohen Statistiken zu protzen und ziehen sich an Werten hoch.
Ist es nicht die prollige Ausrüstung, dann ist es der Baum an Superkräften, oder die tollen Stats.

Fast jeder Spieler definiert seinen Charakter doch über irgendwelche Statistiken.

Und von denen, die ihre Konzepte nicht auf diese Weise definieren, protzen nicht wenige Pseudointellektuelle mit ihren so "tiefen" Charakteren. :rolleyes:

Rollenspieler sind doch eigentlich ziemlich arme Würstchen.
[Edit: Bei genauerer Überlegung, ersetze im letzten Satz "Rollenspieler" mit "Menschen"]
 
Ich denke, dass sich die Spieler, die ich kenne, zum Teil über ihre Waffen definieren, weil der Voltan beispielsweise ein fettes Schwert mit schwarzer Klinge hat. Aber auch die persönlichen Erfahrungen, wie große Erfolge, Kämpfe, die Teilnahme an Schlachten, das Erkunden exotischer Schauplätze, die Begegnung mit seltsamen Kreaturen und Menschen und allerlei ähnliches zählen dazu.
 
Es gibt vieles über das ich meine Charaktere definiere. Angefangen natürlich bei der Grundidee, der Hintergrundgeschichte, die erspielte Geschichte, dem charakterlichen Jetzt-Zustand, der möglichen (angestrebten) Zukunft gehören dazu natürlich auch die Fähigkeiten (und Schwächen) sowie die bevorzugte Ausrüstung, besonders natürlich wenn es seltene Gegenstände beinhaltet. Letztere (magische Artefakte, legendäre Schwerter usw.) werden ja auch oft ein wichtiger Teil der gespielten Geschichte, vom Moment an wo sie errungen werden.

Beispiele?
Mein Golgarit führt das Bastardschwert seiner Geliebten, die in der Schlacht von Eslamsbrück starb. Er hat "Memento Mori" eingraviert und sieht es als seine persönliche Lebensaufgabe an, herauszufinden, ob ihr Körper ruht oder als Untote in den Schwarzen Landen herumirrt. Das Schwert erinnert ihn täglich daran, es ist soetwas wie sein Talisman.

Meine etwas verplante Nivesin bekam ein Kurzschwert geschenkt, das verzaubert sein soll (für ihre Weltsicht also: von einem Geist bewohnt). Sie hat einen 'Schamanen' (Gildenmagier..) gefunden, der ihr Auskunft über den Geist geben sollte, und der fand auch heraus, dass es mit einem Zauber belegt ist, der gegen Orks ihre Kampfwerte erhöht. Er hat sich aber einen Scherz erlaubt und behauptet, der Geist verlangt für die Hilfe, dass sie jeden Mond mindestens einmal jemanden auf den Mund küßt. Den Anfang hat natürlich er gemacht.. ;)
Seitdem sucht sie jeden Mond ein 'Opfer', und die Erklärung für ihr Vorgehen fällt ihr jedesmal aufs Neue schwer. *g* Da sie aber eine Heidenangst vor Orks hat, will sie das Schwert auch nicht hergeben oder gar den Geist darin verärgern.

Natürlich sind nicht alle Artefakte meiner Leute so spielwichtig, manche sind auch nur Gebrauchsgegenständer der besonderen Art oder tragen nur ein wenig Flair bei (dass meine Magierin auch im tiefsten Winter keinen Pelzmantel braucht, macht die Leute auf der Straße stutzig. Sie wissen ja nichts von dem Amulett, das die Kälte von ihr fernhält). Viele Gegenstände wie Magierstäbe, Elfeninstrumente usw. sind auch zwar für die Figur immens wichtig, für mich als Spieler aber weniger. ;)

Alles in allem ist es aber eher selten dass Gegenstände eine Wichtigkeit wie in den obigen Beispielen erringen.

Just my two (three, four...) cents,

Jos
 
AW: Re: Worüber definiert ihr euren Charakter?

Glaswandler schrieb:
Luke Skywalker wäre ohne Lichtschwert eigentlich sehr wenig cool, meiner Meinung nach, aber bei Darth Vader hast du Recht. Liegt aber an meiner persönlichen Abneigung gegenüber Luke :D
Fand Luke's umgang mit dem Lichtschwert in Star Wars Episode IV A New Hope echt toll er trainiert mal kurz damit, um es dann nicht weiter zu bentzen, im gegensatz zu den meisten Rollenspielern die dann nur noch damit herrumgefuchtelt hätten.

See Ya!
 
AW: Worüber definiert ihr euren Charakter?

Ich benutze Ausrüstung nur als unterstreichendes Markenzeichen. Sollte sie verloren gehen, ist das ein Verlust, aber kein Beinbruch.
 
AW: Worüber definiert ihr euren Charakter?

Hmm... mal wieder ne Problemstellung die mir im Prinzip unbekannt ist.

Ich würds so beschreiben: Meine Charaktere definieren sich (in Blick auf die Fragestellung) über den Umgang bzw. die Sicht auf ihre Ausrüstung, respektive die Auswahl der Ausrüstung.

(Für meine Sicht auf nen Charakter ist es z.B. von Bedeutung was für ne Automarke er bevorzugt, oder warum er nen Revolver anstelle einer Halbautomatik auswählt bzw. auswählen würde- aber das ist irgendwie so ne Style/Lebensgefühl/Lebensumstände Geschichte...)

Da gehts aber halt nur darum "wie steht der Charakter zu Ausrüstung xyz?"
 
AW: Worüber definiert ihr euren Charakter?

Meine Charaktere sind cool, weil sie die Ausrüstung die sie haben benutzen können und durch die Art, wie sie es tun. Nicht durch die Ausrüstung.

Ein Charakter von mir war mit Waffen vollgepackt. Pflöcke in den Stiefeln, Messer am Unterschenkel, Pistole am Gürtel. Aber es war scheißegal, was es für Waffen waren, es ging mehr darum, dass er irgendwelche Waffen hatte, um seine "ich kill dich"-Aura zu verstärken.

greetz

Tram
 
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