Was ist eigentlich dieser Aventurische Bote in meinem F-Shop-Paket?

Seit 1985 berichtet der Aventurische Bote regelmäßig über das Zeitgeschehen auf eurem liebsten Fantasy-Kontinent – und erfindet sich dabei stets aufs Neue.







Nirgends zeigt sich die Lebendige Geschichte des phantastischen Kontinents Aventurien so deutlich wie im Aventurischen Boten. Dabei handelt es sich nicht nur um das vermutlich bedeutendste Nachrichtenblatt in der Welt von Das Schwarze Auge, sondern auch um ein irdisches Magazin, das alle zwei Monate erscheint und das Setting des erfolgreichsten deutschen Rollenspielsystems beständig und in Echtzeit weiterentwickelt. Wo das alles angefangen hat – und wie es sich stets weiterentwickelt – erfahrt ihr im Folgenden!



Der Bote im Wandel der Zeiten​


Seit den Anfangszeiten von DSA ist der Aventurische Bote ein nicht wegzudenkender Teil Aventuriens, und im Laufe von mehr als drei irdischen (und vier aventurischen) Jahrzehnten hat sich sein Gewand einige Male verändert. Der Bote war schon immer ein wichtiges Medium, in dem die „Lebendige Geschichte“ Aventuriens weitergeschrieben wurde. Mit seiner Hilfe lassen sich die neusten Entwicklungen auf eurem liebsten Fantasy-Kontinent nachverfolgen, der Zeitraum zwischen dem Status Quo großer Publikationen erfährt nicht nur eine ergänzende Beschreibung, sondern wird in Artikeln erlebbar. Der Bote dient traditionell als Sprachrohr des aventurischen Briefspiels, beschreibt wichtige Ereignisse, liefert der nach neuen Inhalten dürstenden heimischen Rollenspielrunde immer wieder frische Abenteueraufhänger und bietet umfassende Hintergründe zu verschiedenen Publikationen, für welche der eng bemessene Raum zwischen zwei Buchdeckeln leider nicht immer gar so viel Platz lässt, wie sich Autoren- und Spielerschaft dies wünschen. Aufmerksame Leserinnen können sogar einen Ausblick auf so manch eine zukünftige Veröffentlichung erhaschen, die womöglich noch gar nicht offiziell angekündigt wurde.



Alte Rollenspielhasen werden sich erinnern, dass der Bote unter der Obhut von Ulisses Spiele einige Veränderungen durchgemacht hat. Mit dem Aventurischen Boten Nr. 135 wandelte er sich vom (mehr oder minder) reinen, in Schwarz-Weiß gehaltenen In-Game-Medium zu einer Kombination aus vertrautem In-Game-Teil in Zeitungsoptik und aufwendig gestaltetem, vollfarbig illustriertem Bonusmaterial. Damit erhielten Abonnenten des Boten regelmäßig zusätzliche Inhalte in Form von Spielhilfen, Kurzgeschichten und Abenteuerszenarien.



Mit dem Aventurischen Boten Nr. 173 kehrte der Bote im Rahmen des Übergangs zur 5. Regeledition von Das Schwarze Auge zu seinen Wurzeln zurück bietet in erster Linie In-Game-Artikel an und kann kostenlos erhalten werden. Zusätzliche Spielinhalte erscheinen seither stattdessen als digitale Mini-PDFs. Dies hat einerseits den Vorteil, dass wir unsere redaktionelle Aufmerksamkeit gezielter auf größere Publikationen richten können, ohne dass die Notwendigkeit, regelmäßig Bonusinhalte für den Boten zur Verfügung stellen zu müssen, unsere Ressourcen über Gebühr beansprucht – was gerade zu Beginn der neuen Regeledition äußerst hilfreich war, wo die Crunch-Grundlagen für derartiges Zusatzmaterial noch gar nicht geschaffen waren. Die Mini-PDFs erlauben außerdem eine gezieltere und geordnetere Konzeption von Bonusinhalten, beispielsweise in Form der Regelergänzungen zu Regionalspielhilfen im Rahmen der Reihe Glaube, Macht und Heldenmut oder in Gestalt von zusätzlichen Szenarien für Abenteuer und Abenteuerkampagnen, wie etwa Unheil über Arivor – Der Tag danach oder die verbindenden Szenarien zwischen Teil 2 und Teil 3 der Sternenträger-Kampagne.



Was ist denn so drin?​

Seither erscheint der Aventurische Bote stets in drei Teilen:​




Der Hauptteil des Boten besteht aus vier Seiten, auf denen in stimmungsvoller Graustufen-Optik aus aventurischer Sicht verfasste Artikel die fortschreitende Geschichte von DSA begleiten – geeignet für den Einsatz direkt am Spieltisch!



Zu vielen der Artikel des Boten gibt es mehr zu sagen, als dem aventurischen Leser bekannt sein dürfte (oder als seine irdische Spielerin erfahren sollte). Darum veröffentlichen wir zu jeder Ausgabe zusätzlich Meisterinformationen, in denen besondere Zusammenhänge erläutert, Hintergründe herausgearbeitet und hilfreiche Beschreibungen für den Spielleiter zusammengestellt sind, der sich von den Artikeln zu Abenteuern für die eigene Rollenspielrunde inspirieren lässt.



Abgerundet wird der Bote stets durch einige Seiten vollfarbiger Out-Game-Inhalte, im allgemeinen als Werbeteil bezeichnet. Wer jedoch glaubt, dabei gehe es stets nur um Produktwerbung seitens des Verlags, der irrt! Hier finden sich immer wieder Einblicke in kommende Publikationen, vorzeitig veröffentlichte Inhaltshappen und das eine oder andere besondere Schmankerl, beispielsweise ein Kreuzworträtsel oder ein Testimonial seitens unserer Autoren.



Seit dieser Umstellung im August 2015 können alle drei Bestandteile des Aventurischen Boten kostenlos heruntergeladen werden, der Hauptteil liegt zusätzlich vielen F-Shop-Bestellungen bei. Abonnenten erhalten nun anstelle des Out-Game-Teils von früher mit jeder Ausgabe des Boten ein Kurzabenteuer der Heldenwerk-Reihe. Diese vielseitigen Abenteuer umfassen jeweils 16 Seiten und bieten so regelmäßig neue Spielinhalte an den unterschiedlichsten Schauplätzen und mit immer wieder neu gearteten Handlungssträngen, von denen so manch einer aber auch mit den Geschehnissen umfangreicherer Veröffentlichungen verknüpft ist. Wer kein Abonnement abgeschlossen hat, kann die Heldenwerk-Abenteuer auch digital erwerben – oder muss sich gedulden, denn einmal jährlich werden jeweils die sechs Kurzabenteuer eines Kalenderjahres gesammelt im Heldenwerk-Archiv als Hardcover-Band veröffentlicht, jeweils ergänzt durch Texte zur weiteren Ausgestaltung und das sogenannte Con-Abenteuer des jeweiligen Jahres, ein Kurzabenteuer, das die Besucher unserer Veranstaltungen vor Ort auch gedruckt erhalten.



Wohin geht die Reise?​


Die Redaktion des Aventurischen Boten arbeitet unablässig daran, ihr Periodikum für die erlauchte Leserschaft zugänglicher und interessanter zu gestalten. Dabei lassen wir uns natürlich von unserer Erfahrung leiten, nehmen aber auch euer Feedback sehr ernst. Seit dem Aventurischen Boten Nr. 200 enthält der Werbeteil einer jeden Ausgabe so beispielsweise ein Kurzglossar, das es auch Neueinsteigern in die Welt von DSA ermöglicht, den teilweise doch recht speziellen Wortschatz Aventuriens besser und unkomplizierter zu verstehen.



Immer wieder nehmen wir uns auch die Zeit, selbst einen Schritt zurückzutreten, um unser Periodikum mit einem frischen, unvoreingenommenen Blick zu beurteilen. Aus gut unterrichteten Quellen ist uns etwa zugetragen worden, dass selbst der aktuell hauptverantwortliche Redakteur in der Vergangenheit mit gewissen Berührungsängsten zu kämpfen hatte, was den Boten anbelangt – immerhin weiß so manch ein Artikel seine Leserin mit zügellosem In-Game-Sprech zu beeindrucken, wenn nicht gar zu verschrecken! Wir haben den Zweck unserer Mühen einer Neubewertung unterzogen und gehen daher mit dem Aventurischen Boten Nr. 204 dazu über, die Artikel des Hauptteils zu kennzeichnen, sodass auf den ersten Blick klar wird, für welche Art von Augenpaar der jeweilige Text ausgelegt ist. Die folgende Liste erhebt dabei noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und mag in Zukunft gut durch weitere Kategorien ergänzt werden:



Für Neulinge des Rollenspiels – insbesondere solche, die sich erst seit kurzem auf die unheimlich komplexe Bühne namens Aventurien gewagt haben, sind Einsteiger-Artikel gedacht. Sie lassen sich problemlos verstehen, wenn man sonst nichts von Aventurien weiß als jenes, was der Aventurische Almanach beschreibt.



Wie gewohnt werden altgediente Kenner Aventuriens und Veteranen des größten deutschen Fantasy-Rollenspiels in Experten-Artikeln weiterhin auf ihre Kosten kommen. Um diese Inhalte durchweg nachvollziehen und verstehen zu können, sollte man sich schon ein wenig auf Dere auskennen, und der Text setzt so manches Vorwissen voraus, das vielleicht nicht einfach im Aventurischen Almanach zu finden ist.



Eine besondere Kennzeichnung erhalten Artikel, die Inhalte aus dem Briefspiel behandeln. Oft handelt es sich dabei um ganze Artikelreihen, welche die lokalen Geschicke einzelner Regionen weiterspinnen und die Ergebnisse und Entwicklungen der Tischrollenspiel- und LARP-Runden des Briefspiels ins offizielle Aventurien einfließen lassen.



Auf einen Blick sollen künftig auch Artikel zu erkennen sein, welche Abenteueraufhänger für die eigene Rollenspielrunde bieten. Dabei handelt es sich meist um Szenariovorschläge – oftmals ergänzt durch Meisterinformationen – die zwar mit anderen Publikationen in Zusammenhang stehen können, aber von offizieller Seite nicht detaillierter ausgearbeitet werden.







Wo bekomme ich das alles?​




Alle zwei Monate erscheint ein neuer Aventurischer Bote. Wenn du nicht darauf warten möchtest, den Hauptteil als Beilage in deinem nächsten F-Shop-Paket zu finden, lohnt sich ein Blick in unseren E-Book-Store. Dort sind sämtliche Ausgaben ab Nr. 164 als Download erhältlich – beginnend mit Nr. 173 völlig kostenlos. Am einfachsten gelangst du dorthin, wenn du dem folgenden Link folgst:



Zu den Boten




Möchtest du den Boten lieber als Druckexemplar am heimischen Frühstückstisch aufschlagen können, kannst du bereits erschienene Ausgaben mitsamt der zugehörigen Heldenwerk-Abenteuer über den F-Shop bestellen. Noch bequemer kannst du den Aventurischen Boten und die Kurzabenteuer der Heldenwerk-Reihe beziehen, wenn du ein Abonnement abschließt. Alle Informationen sowie das passende Formular dazu findest du hier:



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Aventurischer Bote: Abo-Antrag

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