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Settingübergreifend Was für Warhammer 40k Rollenspiele spielt Ihr und welche nicht?

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Moin Leute,
es gibt ja nun inzwischen viele viele Warhammer 40k Rollenspiele.
Schattenjäger, Freihändler, Deathwatch, Dark Crusade, Only War und Wrath und Glory.

Ich wollte hier mal eine Diskussion über diese(s) Spielsystem(e) anstoßen und mich mit euch darüber austauschen.
Was spielt Ihr so? Was habt Ihr ausprobiert? Wie habt Ihr das Szenario des entsprechenden Regelwerks gefunden?

Im Moment spielleite ich Freihändler. Freihändler finde ich wirklich mächtig großartig. Es ist einfach cool, das die Spieler hier eine riesige Sandbox haben in der sie quasi alles tun und lassen können was sie wollen. Wir spielen selbstverständlich in der Koronusweite, wo sie sich mit vielen anderen Freihändlerdynastien um Schätze, Planeten und geheime Karten schlagen. Dabei ist meine Gruppe schon an einer "antiken" Ausgrabung beteiligt gewesen, hat das Geheimnis einer verfluchten Welt gelößt und beteiligt sich nun an einer Jagd auf einer absolut lebensfeindlichen Todeswelt.

Als Spieler bin ich in einer Deathwatch Kampagne dabei. Ja, man spielt hier Space Marines. Diese dicken großen Kerle in fiesen Rüstungen mit noch fieseren Waffen und Ihren unglaublichen tollen einoperierten "Übermensch-Genen" damit sie wirklich alles kaputt hauen können. Klingt langweilig, da man ja ein Kampfmonster spielt? Falsch! Es ist tatsächlich voller Rollenspiel-Potential. Jeder (Space Marine) Orden hat seine eigenen Charateristika, manche haben sogar Ihre Animositäten gegeneinander. Da verbirgt sich mehr hinter als man denkt. Gerade befinden wir uns auf einer Festungswelt, wo wir eigentlich für eine Inquisitorin den Verbleib eines anderen Inquisitors klären sollen. Dabei sind wir auf eine Intrige gestoßen die von verräterischen Kräften, den Chaos Space Marines der Alpha Legion, angefeuert wird. Wir bewegen uns gerade auf das Finale zu. Wirklich echt spannend. Generell habe ich mit Deathwatch auch in der Vergangenheit immer gute Erfahrungen gehabt.

Was spielt Ihr so im WH40K Universum, was ist da eurer Lieblingssetting, und wieso?
 

Village Idiot

Sylandryl Sternensinger
Teammitglied
Ich hätte ja mal Lust auf eine Underhive Runde, also am ehesten Necromunda-mäßig. Bin aber auch sehr versucht mir da ein eigenen OSR Hombrew zu basteln und Warhammer 40K/Necromunda nur als grobe Vorlage zu nutzen.
 

Village Idiot

Sylandryl Sternensinger
Teammitglied
Ja, wahrscheinlich schon. Aber im Gegensatz zu den Fantasy-Varianten, bin ich mit W100 Spielen bei 40K nie recht warm geworden. Und wahrscheinlich müsste man die Karrieresystem ja doch noch aufbohren. Zudem, bin ich mir nicht sicher, ob mir die Regeln, im Moment, auch in Hinblick mit Online-Spiel, nicht zu schwergewichtig (sprich zu umfassend) wären. Aber meine letzten Erfahrungen mit denn Systemen liegt, zugegebener Maßen, auch schon wieder eine ganze Weile zurück.
 

KingAlbrecht

Halbgott
@Village Idiot vermutlich wäre Dark Heresy 2nd Edition was für dich, da dort das Klassensystem ziemlich aufgebohrt wurde und man mit Hilfe von dem Hintergrund, Heimatwelt und Rolle den Charakter erschafft. Man bekommt sogenannte Apitudes womit man den Charakter dann ausstattet, die für das steigern wichtig sind.
 

KingAlbrecht

Halbgott
Für Schattenjäger und Freihändler finde ich das System schon okay aber es ist eben auch Recht starr und regellastig. Für Deathwatch hat es mich persönlich nicht überzeugt.
Da ich nur die Version von Wrath&Glory von Ulisses habe und diese ehrlich gesagt ein logistischer Alptraum ist und ich keinen Grund sehe noch Mal Geld für die revised Edition aus zugeben, auch wenn da Cubicle 7 gute Arbeit geleistet hat, was Struktur anging, würde ich wohl andere Systeme (gerade Deathwatch und Only War) für 40K benutzen.

Ich spiele derzeit in einer Schattenjäger Kampagne und man merkt das einige Dinge zu übermächtig sind, im Vergleich zu anderen Waffen aber okay mit viel Hausregeln kann man da dennoch eine Menge machen aber der Hintergrund der FFG Bücher ist wirklich gut und stimmig.
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Also ich fand die Regeln für Deathwatch schon ganz gut. Es zeigt einen tatsächlichen UNterschied zwischen den "normalen" Menschen und eben den Marines. Ich hatte immer die Erfahrung gemacht das man das sogar regelseitig fühlt, was ich ganz gut fand.
 

KingAlbrecht

Halbgott
Also ich fühle da nix passendes. Für mich wirken Deathwatch im Gegensatz zu DARK Heresy wie absolute Lappen und nicht wie die Superkrieger, die sie sein sollen aber solange du damit Spass hast. Ich würde ein anderes System wohl bevorzugen und nur den Hintergrund von Deathwatch nehmen und natürlich ein wenig modernisieren also dem Tabletop anpassen
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Würdest du mir da ein handfestes Regelbeispiel geben? Da musst du wohl was anderes gespielt haben. ;)

Ich würde hier meinerseits mal ein paar Beispiele nennen:

- der Marine kann nicht verbluten.
- der Marine ist nicht zu vergiften. (oder besser, "nur mit Mühe")
- der Marine kann on the fly Fähigkeiten erlernen.
- der Marine hat die beste Ausrüstung die einem in den FF WH40k Rollenspielen zur Verfügung steht
- der Marine muss 20 (statt 10) kritische Schaden erleiden ehe er stirbt ( gut ... manchmal "nur" 16).
- der Marine verdoppelt Stärke- und Widerstands-Bonus.
- der Marine hört und sieht besser.
- der Marine kann seinen Stärkebonus auf Faktor 3 erhöhen.
- der Marine hat generell bessere Attribute.
- der Marine wird nicht durch Furcht eingeschränkt (und Furcht ist eine kaputte Regel in diesem System)
- der Marine hat Zugriff auf bessere Psikräfte.
- der Marine hat doppelt so viele Lebenspunkte.

Nur ein paar Beispiele. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

KingAlbrecht

Halbgott
Aber macht es den Marine innerhalb des Systems trotz der super Werte zu einem Superkrieger, ich glaube nicht, dass es ein w% abbilden kann. Prinzipiell hilft ihm ja nur sein toughness Bonus weil viele Waffen eine Pen haben die den Grossteil der 8/10 Rüstung Recht senken. Ein Holzer mit Pen 4 oder 5 senkt eben die Rüstung um die Hälfte und macht ihn verwundbar. Klar er verträgt mehr aber wenn mein DARK Heresy Charakter 40% in einer Eigenschaft hat und ein Marine 60 finde ich den Marine jetzt nicht wow. Klar Psi Kräfte sind cool, die astartes Waffen machen mehr nimm's, dafür sind auch viele regeln eben über die 40k Systeme geändert worden wie Autofire und eben crits. Also die Aufzählung allein überzeugt mich nicht und ich finde Deathwatch auch zu verregelt, sei es daß einfach crunchige Regelbuch oder eben noch die Zusatzregeln für Horden und modes
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Okay, anders:

der Ottonormal Ork hat eine Plempe mit W10+4 Schaden und Pen 2. Seine Axt macht W10 +7 (oder so) und hat Pen 2.
Der Marine lacht da nur drüber ...

Der Marine benutzt ein Messer mit Pen 2 und im normalfall W10+10 (!!!!) Schaden. Ich rede also nicht über die Waffen die hier eigentlich benutzt werden (Kettenschwert, Energieschwert etc. pp.)

Wenn wir in die Region von Pen 6 kommen, sprechen wir übrigens von Waffen die benutzt werden um Panzer zu jagen. Wenn du es also nicht nachvollziehbar findest, das einem Marine eine solche Waffe nicht gefährlich werden kann, dann weiß ich auch nicht!?! Ein Marine ist halt ein Panzer. ;) Ich habe mit meinen Charakteren zumindest nicht sonderlich viel Angst vor Waffen mit Pen 4 oder weniger. Ich weiß jetzt auch nicht so recht wo das Problem ist wenn die Rüstung auf die Hälfte gesenkt wird!?! Nicht jeder ballert mit solchen Waffen um sich, und du hast dann noch die Hälfte. Bleiben wir beim Durchschnitt ... wenn ich statt 16, 12 Schaden absorbiere, absorbiere ich immer noch das meiste was mir normale Gegner entgegen werfen. Habe ich schon erwähnt das Marines sich selbst heilen können, also besser noch als andere Spielercharaktere aus anderen WH40k Rollenspielen?
Und nur ein kleines rechnerisches Beispiel. Der Sprung von einer Eigenschaft von 40 auf 60 ist eine Steigerung von 50%. ;) Das halte ich enorm viel.

Ich habe eigentlich mit etwas handfesterem gerechnet?!?
 

KingAlbrecht

Halbgott
Orks sind regeltechnisch ja auch Murks, da sie im Fluff schon eine Gefahr für einen Marine darstellen, ansonsten wäre Armageddon und Ryns Welt ein Klaks gewesen und Orks sind Troops das heisst man baut sie eh nie einzelne ein, sondern in Horde und dann macht der Ork auch nicht nur 1d10 Schaden sondern eher 3d10 bzw 4d10 und das ist dann auch tödlich oder zumindestens gefährlich. Und ein Bolter ist für mich jetzt keine Panzerjäger Waffe, genauso wenig wie ein Sniper oder Plasmapistole.
Und klar sind Marines im Vergleich wesentlich stärker als ein Standard Mensch oder ein Freihändler alleine wegen der Differenz an XP aber es ging mir mehr darum das für mich das w100% dir Supermenschen und die Schnelligkeit der Kämpfe gut repräsentiert. Ich halte W% einfach für das falsche System. Es ist langsam und eben nicht cineastisch in meinen Augen und daher finde ich es ungeeignet. Ich finde die engine eignet sich eben für Schattenjäger am besten
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Orks sind regeltechnisch ja auch Murks, da sie im Fluff schon eine Gefahr für einen Marine darstellen, ansonsten wäre Armageddon und Ryns Welt ein Klaks gewesen und Orks sind Troops das heisst man baut sie eh nie einzelne ein, sondern in Horde und dann macht der Ork auch nicht nur 1d10 Schaden sondern eher 3d10 bzw 4d10 und das ist dann auch tödlich oder zumindestens gefährlich. Und ein Bolter ist für mich jetzt keine Panzerjäger Waffe, genauso wenig wie ein Sniper oder Plasmapistole.
Ein Bolter ist aber auch nicht gefährlich für nen Marine ... . Der Standard-Bolter mit Standard Munition ist sogar zu belächeln ... .
Und einzelne Orks sind NICHT gefährlich für Marines ... in keinster weise.

Mir ist klar das Horden Space Marines gefährlich werden können (und wie viel Schaden sie machen). Son Marine nimmt so Horden aber auch ziemlich schnell auseinander. Da hilft sogar schon die duselige Standardbewaffnung des Marines.

Es ist langsam und eben nicht cineastisch in meinen Augen und daher finde ich es ungeeignet.
Ernsthaft?
 

KingAlbrecht

Halbgott
Gut zugegeben ohne Hordenregeln sind Standardwaffen Murks, mit Talenten und Spezialmunition kann man vielleicht noch was rausholen aber das reicht wohl auch nur für kleine Lebenspunktverluste.
Ich fand die Hordenregeln halt auch nicht gut aber sie machen zumindestens Schaden, besser im Nahkampf als im Fernkampf, da man Nahkampftreffer nicht ausweichen kann und wenn sie die richtigen Hordeneigenschaften haben sind sie da sogar ziemlich gefährlich und klar sollten Horden von den Marines abgeschossen werden, sonst hätten sie ja nicht die "Nachteile" gegen Explosivwaffen.

Aber mir taugt das System einfach nicht, ich sage ja nicht das sich FFG dabei nichts gedacht hat und sicher funktioniert es in dem Rahmen noch ganz tauglich, obwohl ich dir verbesserten Regeln von Only War, Black Crusade und Dark Heresy 2nd tauglicher finde und einige Regeln von Warhammer 4 dem 40k system auch gut tun würde aber ja für uns wirkte Deathwatch nicht schnell und cineastisch aber da unterscheiden sich eben Vorlieben und ist ja gut wenn du mit dem System glücklich bist
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Und eben den "Vereinfachungen" von Only War (oder gar dem grausigen Black Crusade) konnte ich überhaupt nichts abgewinnen.

Mir passt das schon ganz gut. Und ich hatte auch nie das Problem das es nicht "cineastisch" oder klonky wäre (ist es nämlich nicht). Aber man muss sich da doch eingestehen, das es mehr Regeln hat als seine Vorgänger, Dark Heresy und Freihändler.
Zudem halte ich es nicht für Einsteigerfreundlich ... ironischerweise jedoch des Fluffs wegen weniger der Regeln wegen.
 
Guten Abend. Ich hänge mich auch mal hier rein.

zu "KoppelTrageSystem"-Kommentaren/Fragen:
1. Zur Frage was ich spiele: Aktuell Schattenjäger, wobei ich zunehmend mit Regeln und Ausrüstung der anderen Werke wie Freihändler und Schwarzer Kreuzzug kombiniere und eigene Regeln hinzufüge.

2. Zum Punkt Totenwache (Deathwatch): Das ist für mich das uninteressanteste von allen und werde ich nicht anrühren, es sei denn ich habe keine Wahl. Mir widerstrebt es total gleich oben einzusteigen mit jedweger Premiumausrüstung und es mir nicht verdienen zu müssen. Das ist was für Oberklassenkinder die Arbeiten und Geduld nicht gelernt haben. :)

2.b) Außerdem ist gerade dieses Regelsystem mit den Waffen nicht kompatibel zu SJ und FH. Zu stark und nur für ihr Ökosystem gedacht. Im SK wurden die Astartes/Legionärswaffen ein wenig abgeschwächt und angepasst und sind mit SJ kompatibel. Passt auch zu den da schon vorhandenen Astarteswaffen aus dem Dämonenjägerband.


3. zu den Beispielen warum ein Astartes so stark sei:

"- der Marine kann nicht verbluten.
- der Marine ist nicht zu vergiften. (oder besser, "nur mit Mühe")
..."
Also unabhängig von den Rollenspielregel ist für mich nie erklärbar gewesen, wieso die Astartes was reißen konnten. Sie sind zu emotional, nicht klug genug und auf einen Astartes kommen 1 Millionen imperiale Soldaten (oder noch mehr). Da müssen nur 3 mit schweren Waffen gleichzeitig treffen und der Astartes wäre futsch und der Nächste hat dann schon ein 1:2000000 Verhältnis.

IM RSP können sie auch gut vernichtet werden bei entsprechender Übermacht. Jedenfalls zu schnell um zu erklären wie beim Chaos uralte Legionäre seit dem Bruderkrieg überlebt haben (auch wenn Chaos-Legionäre selbstverständlich den braven Astartes überlegen sind *fg). Sie müssten eine Menge mehr auf dem Kasten haben. Mir ist auch nicht ganz klar, wie einige menschliche Antagonisten 30LEB haben können und ein Beispielastartes 20.

4. zu " KingAlbrecht" wegen der durchschlagkrätigen Waffen:
Hier wurde ja schon korrekt erwähnt, dass diese Waffen enorm selten sind. 90% der imperialen Armee läuft mit Strahlengewehren herum die 0DS haben. Es wirkt alles nur überproportional tödlich, weil jede Waffe eben eine Spalte einnehmen "muss". ^^ Die Seltenheit ist hier eben das Stichwort.

5. zu "KoppelTrageSystem"-Kommentaren/Fragen Vereinfachung von Schwarzer Kreuzzug:
Das sehe ich gaaaaaanz anders. Ich bin so heilfroh, dass z.B. der Multiplikator für übernatürliche Werte in SJ und DW durch ein additives System ersetzt wurde, die eine butterweiche Entwicklung ermöglichen und keine extrem groben Sprünge. Das erschien mir vorher enorm undurchdacht und am SK hat man sich mal hingesetzt und einige Schnitzer beseitigt. Auch das Autofeuer jetzt schwerer ins Ziel zu bringen ist als ein Einzelschuß und nicht umgekehrt, die erweiterten und verfeinerten Hordenregeln die im Khorne-Band jetzt auch den Kampf mit Menschen besser berücksichtigen, uvm...

6. Achso, wie ich die jeweiligen Szenarien finde:
Jedes hat verdammt viel Potential und Tiefe. Und ich finde es klasse, das alle relativ gut miteinander verwoben und erreichbar sind. Die Jerichoweite und die Koronusweite, die wiederum den Wirbel hat und neben dem Calixis-Sektor liegt, die die Halofront knapp jenseits ihrer Grenzen hat, etc...
 
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KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
2. Zum Punkt Totenwache (Deathwatch): Das ist für mich das uninteressanteste von allen und werde ich nicht anrühren, es sei denn ich habe keine Wahl. Mir widerstrebt es total gleich oben einzusteigen mit jedweger Premiumausrüstung und es mir nicht verdienen zu müssen. Das ist was für Oberklassenkinder die Arbeiten und Geduld nicht gelernt haben. :)

2.b) Außerdem ist gerade dieses Regelsystem mit den Waffen nicht kompatibel zu SJ und FH. Zu stark und nur für ihr Ökosystem gedacht. Im SK wurden die Astartes/Legionärswaffen ein wenig abgeschwächt und angepasst und sind mit SJ kompatibel. Passt auch zu den da schon vorhandenen Astarteswaffen aus dem Dämonenjägerband.
Ich habe auch so gedacht und wurde eines besseren belehrt. Probier es aus. ;)

3. zu den Beispielen warum ein Astartes so stark sei:

"- der Marine kann nicht verbluten.
- der Marine ist nicht zu vergiften. (oder besser, "nur mit Mühe")
..."
Also unabhängig von den Rollenspielregel ist für mich nie erklärbar gewesen, wieso die Astartes was reißen konnten. Sie sind zu emotional, nicht klug genug und auf einen Astartes kommen 1 Millionen imperiale Soldaten (oder noch mehr). Da müssen nur 3 mit schweren Waffen gleichzeitig treffen und der Astartes wäre futsch und der Nächste hat dann schon ein 1:2000000 Verhältnis.
Marines sind sehr wohl klug ... ich wüsste kein / oder kaum ein Beispiel wo es nicht so wäre!?! Emotional? Ja, sind sie ... zumindest manche (Blood Angels, Space Wolves etc solche Leute) aber Emotionalität ist generell ein menschliches Problem, kein spezifisches Marines-Problem. Dann würden alle Menschen ja nur versagen. :p So Leute wie die UltraMarines, die Iron Hands, die Imperial Fists sind es eher weniger. (Über Dark Angels rede ich jetzt mal nicht). Auch klar ist, das die Servorüstung schwere Waffen abwehren kann ... ganz zu schweigen von der überlegenen Physiologie des Marines .... . KLar ist auch das die Waffen "krasser" sind, weil es eben Astartes Pattern Waffen sind. Das ist sehr wohl mit FH oder SJ kombinierbar ... ob es Sinn ergibt steht halt auf einem anderen Blatt. (Zumal der Maschinengeist einer Astartes Waffe es garnicht leiden kann wenn er von wem anders verwendet wird als von seinem Besitzer, und entsprechend reagieren würde

Zum Verhältnis: Irgendwann stehen sich so viele Leute nur noch im Weg um Ihre " Ähem Übermacht " auszunutzen. (300 ... Anyone?!?)
Marines können so Imps schon ziemlich easy ausknocken ... (auch viele ...) da man bedenken muss das die ja auch entsprechende, effektivere und "modernere" Waffen haben und eben NICHT auf Ihre "Befehlskette" angewiesen sind um effektiv aggieren zu können.

Zu "warum haben Feinde 30 LP und Marines nur 20":
Sie haben weniger defensiv Fähigkeiten und müssen ebend "passable" Feinde abgeben. Hinzu kommt, die sind meistens dann doch recht "fishy" ... wenn du verstehst was ich meine. Wir hatten zB. einen mit Necron-Technologie aufgebesserten Kerl als Gegner oder einen von einem Khorne-Dämon besessenen. Da kann man sich schon denken woher das kommt.

Auch das Autofeuer jetzt schwerer ins Ziel zu bringen ist als ein Einzelschuß und nicht umgekehrt
Da habe ich eine "sowohl als auch" Meinung zu ... . Auf hoher Reichweite trifft man (in der Realität) mit dem Autofeuer halt nix ... auf kurze alles.

Zu Schwarzer Kreuzzug:
Das halte ich einfach für das bescheidenste Szenario. Grund ... es ist einfach irgendwie immer uncool die "Bösen" zu spielen. Irgendwann arbeiten die dann doch meistens gegeneinander. Gerade Chaoten mögen es doch vor Ihren Göttern gut da zu stehen, da gehört es halt auch mal dazu den aktuellen Champion "abzulösen" ( ;) ) ... was eine arbeit gegeneinander durchaus vorraussetzt.

IM RSP können sie auch gut vernichtet werden bei entsprechender Übermacht. Jedenfalls zu schnell um zu erklären wie beim Chaos uralte Legionäre seit dem Bruderkrieg überlebt haben (auch wenn Chaos-Legionäre selbstverständlich den braven Astartes überlegen sind *fg). Sie müssten eine Menge mehr auf dem Kasten haben. Mir ist auch nicht ganz klar, wie einige menschliche Antagonisten 30LEB haben können und ein Beispielastartes 20.
Kaum ein "alter Legionär" lebt noch .... . Ausnahmen sind Leute wie Abbadon, Kahrn oder Björn Wolfsklaue (Okay ... der auch nur so Semi ;) ). Chaos Space Marines sind genau wie alle andere Orden auf die Zucht von neuen Marines durch Gensaat angewiesen wie die Loyalisten. Ich empfehle dazu den Eintrag der Iron Warriors im Lexicanum. Dort wird recht "lebhaft" beschrieben wie die das machen ... :sick:.
 
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KingAlbrecht

Halbgott
2. Zum Punkt Totenwache (Deathwatch): Das ist für mich das uninteressanteste von allen und werde ich nicht anrühren, es sei denn ich habe keine Wahl. Mir widerstrebt es total gleich oben einzusteigen mit jedweger Premiumausrüstung und es mir nicht verdienen zu müssen. Das ist was für Oberklassenkinder die Arbeiten und Geduld nicht gelernt haben. :)

2.b) Außerdem ist gerade dieses Regelsystem mit den Waffen nicht kompatibel zu SJ und FH. Zu stark und nur für ihr Ökosystem gedacht. Im SK wurden die Astartes/Legionärswaffen ein wenig abgeschwächt und angepasst und sind mit SJ kompatibel. Passt auch zu den da schon vorhandenen Astarteswaffen aus dem Dämonenjägerband.


3. zu den Beispielen warum ein Astartes so stark sei:

"- der Marine kann nicht verbluten.
- der Marine ist nicht zu vergiften. (oder besser, "nur mit Mühe")
..."
Also unabhängig von den Rollenspielregel ist für mich nie erklärbar gewesen, wieso die Astartes was reißen konnten. Sie sind zu emotional, nicht klug genug und auf einen Astartes kommen 1 Millionen imperiale Soldaten (oder noch mehr). Da müssen nur 3 mit schweren Waffen gleichzeitig treffen und der Astartes wäre futsch und der Nächste hat dann schon ein 1:2000000 Verhältnis.

IM RSP können sie auch gut vernichtet werden bei entsprechender Übermacht. Jedenfalls zu schnell um zu erklären wie beim Chaos uralte Legionäre seit dem Bruderkrieg überlebt haben (auch wenn Chaos-Legionäre selbstverständlich den braven Astartes überlegen sind *fg). Sie müssten eine Menge mehr auf dem Kasten haben. Mir ist auch nicht ganz klar, wie einige menschliche Antagonisten 30LEB haben können und ein Beispielastartes 20.

4. zu " KingAlbrecht" wegen der durchschlagkrätigen Waffen:
Hier wurde ja schon korrekt erwähnt, dass diese Waffen enorm selten sind. 90% der imperialen Armee läuft mit Strahlengewehren herum die 0DS haben. Es wirkt alles nur überproportional tödlich, weil jede Waffe eben eine Spalte einnehmen "muss". ^^ Die Seltenheit ist hier eben das Stichwort.


6. Achso, wie ich die jeweiligen Szenarien finde:
Jedes hat verdammt viel Potential und Tiefe. Und ich finde es klasse, das alle relativ gut miteinander verwoben und erreichbar sind. Die Jerichoweite und die Koronusweite, die wiederum den Wirbel hat und neben dem Calixis-Sektor liegt, die die Halofront knapp jenseits ihrer Grenzen hat, etc...
zu 2. Ich finde Deathwatch eigentlich wie Koppel eins der interessantesten Settings. Ich persönlich hätte mir eine erratierte Version, die mehr nach Regeln der neuen Systeme von WH40K (Black Crusade, Only War, Dark Heresy 2nd) gewünscht aber bis auf paar Kleinigkeiten läuft es ganz stabil. Aber warum müssen Astartes Waffen angepasst werden, diese sind ja auch für Astartes erschaffen worden und haben einfach eine andere Größenkategorie als Standard Imperiale Waffen und finde es auch schade, dass sie in BC dann runter geschraubt wurden. Ich meine mich auch zu entsinnen, dass Dämonenjäger vor Deathwatch raus kam und dies natürlich ein Quellenbuch zu Schattenjäger ist und daher sicher die Werte für Astartes (um sie nicht ganz als unmögliche Gegner zu machen) angepasst wurden aber ich gebe auch zu, dass ich mich bisher selten damit befasst habe. Zudem muss man sich bei DW die gute Ausrüstung auch erst verdienen. Eine E-Faust gibt es für neue Veteranen bei den DW in der Regel nicht.

zu 3. Warum sind Astartes nicht klug? Sie bekommen in ihrer Erschaffung eine Menge Wissen eingeimpft und werden auf den Kampf gedrillt und wissen auch mit dem was sie haben umzugehen. Es gibt sicher Heißblütige unter den Astartes aber sie sind die Elite und für deren Einsätze sind sie eben ausgelegt. Sie sind halt die Klinge die dort zustößt wo der imperiale Hammer zu lange braucht oder versagt. Davon mal ab, dass ich auch selten Logik in WH40K suche, finde ich die Astartes eigentlich dort wo sie sind vollkommen okay. Der Krieg wird von der imperialen Armee getragen aber die Astartes machen eben den Unterschied auf der Waagschale des Krieges.
Die Chaoslegionäre sind halt auch härter, da wohl der Gensaat mit zunehmendem einsatz verwässert und sie haben um ihr Überleben im Auge zu sichern auch Wege gesucht um nicht zu sterben. Ich würde schon sagen, dass mindestens 50% der Chaos Space Marines Legionäre aus dem Bruderkrieg sind.

4. Naja ich denke da muss man wohl definieren was selten ist. Auf 10 Imperialen Soldaten gibt es eine Spezialwaffe, die auch ein Melter sein kann. Ich stimme natürlich zu das die Taschenlampen nur mit Hilfe der Hordenregeln überhaupt kleinere Lebenspunktverluste verursachen aber Imperiale Gardisten haben ja noch Hot-Las die zudem eine Pen von 7 haben. Aber ja der Großteil der Waffen sind Laserwaffen und Automatikwaffen und daher eher gg Space Marines unnütz. Akolyten oder Freihändler haben aber natürlich Zugang zu anderen Waffen aber klar muss man sich immer fragen, wie viele Space Marines sind die Gegner und wie schnell kann man ihn ausschalten bevor er zum Zug kommt. dennoch gibt es eben Waffenkategorien wie Accurate oder eben Horden, die einzelnen Marines gefährlich werden können aber hat sicher auch was mit Würfelglück zu tun und welche Talente im Spiel stehen.

6.) Ja die direkten zugänge von dem Calixis Sektor über den Screaming Vortex in die Koronusweite ist sehr schön, auch das Portal was von dort in die Jericho Reichweite führt oder eben die Front, die in den Ausläufen des Calixis Sektors aufgebaut wurde. Dark Heresy 2nd benutzt ja auch einen Sektor in der nähe des Calixis Sektors, der im Rergelbuch noch als "geheim" gekennzeichnet ist, das fand ich eigentlich ganz schön.

Zu BC. man muss definitiv in dem System eine Session 0 machen und über die Gruppenkonstellation und die Ziele reden, bevor dieses in PVP endet aber ich sehe dort auch mit viel Potential und ich persönlich mag die Vorstellung des Systems gerne aber ich kann auch verstehen, dasss man mit der reinen Haptik Probleme hat und ich würde BC bei mir auch eher auf den letzten Rang verweisen aber ich mag auch einfach military
 
Ich freue mich ja auf diese Diskussion, weil ich doch wenige Möglichkeiten hatte mich mit Veteranen auszutauschen, die sich vielleicht auch deutlich länger als ich mit allem Beschäftigen, AUCH wenn ich zu anderen Schlüssen kommen kann!

Ich gehe jetzt mal auf einige Punkte genauer ein , die zurecht Gegenfragen ausgelöst haben und Eure Antworten.

Marines sind sehr wohl klug ... ich wüsste kein / oder kaum ein Beispiel wo es nicht so wäre!?! Emotional? Ja, sind sie ... zumindest manche (Blood Angels, Space Wolves etc solche Leute) aber Emotionalität ist generell ein menschliches Problem, kein spezifisches Marines-Problem. Dann würden alle Menschen ja nur versagen. :p

zu 3. Klugheit der Astartes:
Über diesen Punkt hat sich ja auch "King Albrecht" gewundert. Also, wie habe ich das gemeint? Mir ist natürlich klar, das deren Denken und geistige Kapazitäten ebenfalls aufgewertet wurden. Mein Punkt ist, dass es aber fast nie wirklich zum Tragen kommt, weil sie sich in der Literatur mal wie emotionale Kleinkinder verhalten, als in die Luft gehen, oder sich blind auf irgendwas stürzen OHNE nachzudenken. Das ist die Seite der Astartes, die am wenigsten ausschlaggebend in vielen Büchern zum tragen kommt. Darum sind sie in meinen Augen, trotz ihrer aufgewerteten Intelligenz so dumm wie normale Menschen, was mich regelmäßig ärgert. Nur die Primarchen sind da mal öfter halbwegs überlegen dargestellt worden.
Außerdem gehört für mich zu einer Elite auch Disziplin, Selbstbeherrschung und wer sich ständig so schnell vergisst oder angegriffen fühlt ist davon weit entfernt.

KLar ist auch das die Waffen "krasser" sind, weil es eben Astartes Pattern Waffen sind. Das ist sehr wohl mit FH oder SJ kombinierbar ... ob es Sinn ergibt steht halt auf einem anderen Blatt.
zu 2.b)
Joaaaar.... mal anders: SK ist schon auf beide Bereiche ausgelegt: Menschen und die genetisch optimierten Raummarinchen. Die Legionärswaffen sind "behutsammer" verstärkt worden. Wo in DW gleich 1W10 mehr in der Tabelle verordnet wird, sind es bei SK einige Schadenspunkte, die sich aber auch böse auswirken. Besonders wenn sich erst einmal mehrere Treffer summieren. Es erscheint mir feiner, wie auch die Sache mit den übernatürlichen Werten (X) als im DW-Regelwerk.

Zum Verhältnis: Irgendwann stehen sich so viele Leute nur noch im Weg um Ihre " Ähem Übermacht " auszunutzen. (300 ... Anyone?!?)
Marines können so Imps schon ziemlich easy ausknocken ... (auch viele ...) da man bedenken muss das die ja auch entsprechende, effektivere und "modernere" Waffen haben und eben NICHT auf Ihre "Befehlskette" angewiesen sind um effektiv aggieren zu können.
zu 3.
Jaaaaa, das stimmt sicher, aber ziehe mal schwere Waffen zusammen und lasse dann mal 1000 5er-Trupps imperiale Soldaten mit schweren Waffen nacheinander antreten. Das wäre nur ein Bruchteil der schweren Waffen und des 1:1000000-Verhältnisses und trotzdem sähe ein Astartes alt aus. Lange bevor der Armee das Menschenmaterial ausgeht. Und zudem sind Astartes so lächerlich wenige, dass nur ganz wenige Planeten auf ihre Interventionen hoffen können. Also selbst wenn sie immer nur gewinnen würden, kann es eigentlich nicht viel bewegen. Sie verhindern 1000 Katastrophen, aber können bei 100000 anderen nicht vor Ort sein, wo es nötig wäre.

Zu "warum haben Feinde 30 LP und Marines nur 20":
Sie haben weniger defensiv Fähigkeiten und müssen ebend "passable" Feinde abgeben. Hinzu kommt, die sind meistens dann doch recht "fishy" ... wenn du verstehst was ich meine. Wir hatten zB. einen mit Necron-Technologie aufgebesserten Kerl als Gegner oder einen von einem Khorne-Dämon besessenen. Da kann man sich schon denken woher das kommt.
auch zu 3.
Ja, das ist dann kein Problem. Sehe da eher normale Menschen wie Inquisitor/weibl. Aldritch aus dem SK-GRW u.a..

Da habe ich eine "sowohl als auch" Meinung zu ... . Auf hoher Reichweite trifft man (in der Realität) mit dem Autofeuer halt nix ... auf kurze alles.
zu 5.
Ja, ich verstehe das Argument. Aber die höheren Entfernungen sind wohl im Verhältnis eher von Gewicht: 1m-10m versus 11m -100m. Zudem könnte man wohlwollend anmerken, dass auch bei Autofeuer die Wahrscheinlichkeit auf kurze Distanz, besonders Kernschuß-RW deutlich steigt.

Zu Schwarzer Kreuzzug:
Das halte ich einfach für das bescheidenste Szenario. Grund ... es ist einfach irgendwie immer uncool die "Bösen" zu spielen. Irgendwann arbeiten die dann doch meistens gegeneinander. Gerade Chaoten mögen es doch vor Ihren Göttern gut da zu stehen, da gehört es halt auch mal dazu den aktuellen Champion "abzulösen" ( ;) ) ... was eine arbeit gegeneinander durchaus vorraussetzt.
zu 6.
DAS kommt auf die Gruppe an. Beispiel: Meistens gibt es z.B. den rasenden Khorne-Anhänger, aber es wurde auch die Möglichkeit genannt, dass es solche Anhänger gäbe, die eine kalte Wut bevorzugen und methodisch statt im Rausch vorgehen, weil sie so im Ergebnis mehr Schädel sehen. Bedeutet evtl.: Weniger emotionale Instabilität und innerer Zank und mehr Effizienz in der Gruppe. Könnte da noch viele Spielvarianten bringen, die deine genannten Probleme vermeiden, mit denen Du normalerweise absolut Recht hast.

Kaum ein "alter Legionär" lebt noch .... . Ausnahmen sind Leute wie Abbadon, Kahrn oder Björn Wolfsklaue (Okay ... der auch nur so Semi ;) ). Chaos Space Marines sind genau wie alle andere Orden auf die Zucht von neuen Marines durch Gensaat angewiesen wie die Loyalisten. Ich empfehle dazu den Eintrag der Iron Warriors im Lexicanum. Dort wird recht "lebhaft" beschrieben wie die das machen ... :sick:.
auch zu 3.:
Also hier widerspreche ich zwar, aber nicht in der Skala wie "King Albrecht". Rein rechnerisch kann man nicht auf 50% aus dem Bruderkrieg kommen. Dafür waren die Legionen zu klein und zu oft sterben ständig Astartes und Legionäre in diversen Situationen wie die Fliegen. Folge ich dieser Wegwerflogik der Autoren sind nach 10.000 Jahren keine 50% mehr übrig. Trotzdem sind es sicherlich deutlich mehr als z.B. ein Dutzend.
Das mit der Zucht klappt bei den Chaoslegionären ja teilweise nicht mehr richtig. Sie müssen mit ihrer Saat überleben, oder sie ist verloren. Gründe: Kaum noch Apothakari, verdorbene Gensaat,... Schon deshalb, wenn es keine Überläufer sind, laufen Viele noch notgedrungen mit ihrer Originalgensaat herum.
 
Zuletzt bearbeitet:
zu 3.
Die Chaoslegionäre sind halt auch härter, da wohl der Gensaat mit zunehmendem einsatz verwässert und sie haben um ihr Überleben im Auge zu sichern auch Wege gesucht um nicht zu sterben. Ich würde schon sagen, dass mindestens 50% der Chaos Space Marines Legionäre aus dem Bruderkrieg sind.
Leider wird diese Überlegenheit gegenüber imperialen Astartes nicht sehr oft dargestellt. Diese Mücken! ^^

6.) Ja die direkten zugänge von dem Calixis Sektor über den Screaming Vortex in die Koronusweite ist sehr schön, auch das Portal was von dort in die Jericho Reichweite führt oder eben die Front, die in den Ausläufen des Calixis Sektors aufgebaut wurde. Dark Heresy 2nd benutzt ja auch einen Sektor in der nähe des Calixis Sektors, der im Rergelbuch noch als "geheim" gekennzeichnet ist, das fand ich eigentlich ganz schön.

Habe die 2. Edition nicht gelesen, nur mal mitbekommen, dass diese woanders spiele und viele Spieler daher sauer gewesen wären.

Zu BC. man muss definitiv in dem System eine Session 0 machen und über die Gruppenkonstellation und die Ziele reden, bevor dieses in PVP endet aber ich sehe dort auch mit viel Potential und ich persönlich mag die Vorstellung des Systems gerne aber ich kann auch verstehen, dasss man mit der reinen Haptik Probleme hat und ich würde BC bei mir auch eher auf den letzten Rang verweisen aber ich mag auch einfach military
Ach Leute, da kann man soooo spannende Sachen mit machen. Habe mir überlegt ein Charakterregelsystem zu bauen, damit ein Spieler optional auch einen Dämon spielen könnte, was aber enorm anspruchsvoll für den Spieler wäre.
Oder alleine die verdeckten Missionen um Lokalitäten zu verderben, oder eine heimliche Machtstruktur aufzubauen.
Die Chaosjünger könnten durchaus erkennen, dass man durch Zuverlässigkeit und Zusammenarbeit langfristig am ehesten dem Chaos dient und den eigenen Zielen. Ja, die Meisten können das nicht, aber die Helden könnten durchaus zu einer Minderheit gehören die eben anderes Potential hat.
Oder ein Teil der Gruppe stammt aus der gleichen Ex-Imperialen Einheit die daher auch gleiche (Vergeltungs-)Ziele verfolgen und anfänglich "Gerechtigkeit" versuchen walten zu lassen und dabei immer skrupelloser, exzessiver und brutaler werden, etc...

Romanen fehlt es im Bezug zum Chaos oft an Subtilität und Geduld. Alles muss gleich einen Weltuntergang einläuten. Mit dem Werkzeug dieses Rollenspieles kann man es endlich mal tiefgreifender und geduldiger angehen als die groben "Vorbilder".
 
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