• Du möchtest die Seite mit kaum Werbung sehen? Dann registriere dich noch heute. Das ist völlig kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zur Registrierung.

Vorteile, Talente, Sonderfähigkeiten und so Scherze.

Floki

Meister des Wahnsinns
Hi Folks.

Ich hätte mal eine Frage an die Spielleiter hier im Forum.

Es geht um Folgendes.

Wie geht ihr im Einzelnen in euren Runden mit dingen wie Vorteilen, Talenten, Sonderfähigkeiten usw.?

Sprich alles was keine Fertigkeiten und/oder Attribute sind.

Wir hatten neulich in unserer Runde folgende Situation.

Wir Spielten 7te See und da wir da zwei Neueinsteiger hatten habe ich ihnen als SL ein wenig unter die Arme gegriffen und ihnen immer und immer wieder erklärt was ihre Vorteile genau machen und sie auch an diese erinnert wenn sie diese mal wieder vergessen haben.

Mir ist dann eingefallen das es für alle Spieler und auch für den Spielablauf ganz praktisch wäre wenn alle Spieler eine Liste mit ihren Vorteilen hätten und habe die Spieler darum gebeten mir bis vor dem nächsten Termin ihre Vorteile, Arkanas usw. zu schicken damit ich diese für das nächste mal mit ihrer Genauen Funktion aufschreiben und ihnen dann mitbringen kann.

Gestern habe ich dann mal in unserer WhatsApp Gruppe nachgefragt was jetzt mit der Liste genau ist und habe von den Spielern Rotzfrech folgendes zur antwort bekommen: "Warum sollen wir uns den die Arbeit machen. Du weist doch was die Vorteile machen und erinnerst uns daran."

Zugegebener maßen kam ich mir in diesem Augenblick mehr als nur ein Wenig verarscht vor.

Da bittet man die Leute um Maximal 5 Minuten ihrer Zeit damit man sich selbst die Zeit macht um den Mist für sie auszuarbeiten. Und dann bekommt man solch eine Antwort.

Dabei ist es eigendlich so das ich es bei anderen Spielen wie z.B. Shadowrun, Schattenjäger, Ein Lied von Eis und Feuer usw. so handhabe das Jeder Spieler für seinen Charakter verandwortlich ist. Sprich das er selbst daran denken muss wann Vorteile, Sonderfähigkeiten usw. Greifen oder nicht.
Wenn sie es vergessen haben sie einfach Pech gehabt.

Jetzt wollte ich mal Fragen wie ihr das den genau Handhabt mit solchen sachen.

Erinnert ihr die Spieler an Vorteile, Sonderfähigkeiten, Talente usw.

Oder sagt ihr euch auch das jeder Spieler für das was auf seinem Charakterbogen steht selbst verantwortlich ist und demnach auch daran denken muss.

Oder liegt die antwort bei euch irgendwo dazwischen.

Ich bin schon sehr auf eure Antworten Gespannt.

In diesem Sinne.
Spendet Blut. Spielt Rugby.
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Als Spielleiter (bin ich nicht so oft) gebe ich den Spielern normalerweise keine Hinweise darauf, daß jetzt bestimmte Vorteile wirken. Allerdings vergesse ich die Nachteile auch ziemlich oft.
 
D

Deleted member 7518

Guest
Bei uns wird es so gehandhabt, dass es meist fürs Grobe an Regelkram Cheatsheets gibt.
Für die Vor- und Nachteile allerdings meist nicht. Es wird erwartet, dass jeder Spieler seine Sachen selbst auf dem Schirm hat.
Genau wie erwartet wird, dass jeder Spieler seine Sonder- und Spezialregeln kennt.
Allerdings sind keine Neulinge in der Gruppe, auf die würden wir da sicherlich gesondert Rücksicht nehmen und sie eher mal erinnern.

Speziell auf einzelne Spieler abgestimmte Cheatsheets mit deren Vor- und Nachteilen haben wir bislang nicht gemacht, auch das kann jeder an sich selbst erstellen.
Würden wir aber sonst auch jeweils SL-seitig bereitwillig machen, wenn der Wunsch besteht. Aber wie deine Gruppe da reagiert hat auf dein Angebot find ich schon herb. Das würde mich auch irgendwo ärgern;aber sieh es positiv - weniger Arbeit für dich. Kriegen sie eben keine eigenen Cheatsheets und werden künftig auch nimmer dran erinnert ;)
 
Ich schaue mir zwar an, was die Charaktere so alles an Fähigkeiten und Schwachstellen haben, aber dann im Spiel dran zu denken ist in der Regel Aufgabe des jeweiligen Spielers. Nur, wenn ein Spieler anscheinend völlig vergisst, was er überhaupt spielt, weise ich mal darauf hin (z.B. der Kleriker, der beim Anblick von Untoten verzweifelte und sich hinter den Kämpfer kauerte - da winkte ich mit dem Zaunpfahl, indem ich ihn darauf hinwies, dass Götter ein derartiges Misstrauen seitens ihrer Kleriker in die ihnen gewährte Macht meist mit Machtentzug quittieren. Und siehe da, er erinnerte sich plötzlich an Turn Undead...).
Ausnahme ist Vampire oder CofD-Spiele allgemein, wo ich zumindest auf passive Kräfte/Eigenschaften hinweise - Die Regelbücher sind was das angeht all-over-the-place und als Vampir/Mumie/Werwolf gibt es einen Shitload an Eigenschaften, Vorteilen und Fähigkeiten, die einfach mal untergehen, die dem Charakter aber eben immer klar sein sollten, wie z.B. dass Vampire nicht atmen müssen oder Sonnenlicht nur unter bestimmten Bedingungen tödlich ist. Alle aktiven Kräfte sind aber pure Spielersache. Wenn z.B. der Spieler eines Mekhet vergisst, dass er Gedanken lesen kann - sein Pech.
Ist bei mir also auch ein bisschen davon abhängig, welches Spiel wir gerade spielen.
 

mikyra

Gott
Information vorab
Als SL versuche ich meist schon einen groben Überblick über die spezielle Fähigkeiten der Charaktere zu behalten.
Besondere Späße, wie Gedankenlesen, etc. können immerhin auch einen entscheidenden Einfluss auf die Planung von Abenteuern haben.

Da ich dabei eher in die Kategorie Chaot, als in die Kategorie Bürokrat falle, geht das Ganze allerdings ohne Übersichtsplan, Extra-Formulare, etc. von statten.
Besonders wichtigsten Dinge, wie etwa den Schutzgeist eines unserer DSA-Spieler habe ich dabei eigentlich so gut wie immer auf dem Schirm. Andere Dinge bringe ich durchaus auch Mal durcheinander oder vergesse sie komplett.

Bei der Schutzgeist-Geschichte war es sogar so, dass ich mich mit dem Spieler vorab abgesprochen habe, wer von uns beiden primär für das Triggern des Vorteils verantwortlich ist. Immerhin verliert der Charakter dabei seine kompletten AsP. Besonders glücklich war ich mit der besonderen Verantwortung, die er mir mit der Regulierung des Vorteils übertragen hat zwar nicht, bisher hat es aber zum Glück aber immer ganz gut und ohne weitere Beschwerden seinerseits hingehauen.

Über diesen Spezialfall hinaus gibt es in unserer Runde keine feste Absprache darüber, wer für das Auslösen von Vor- und Nachteilen, etc. verantwortlich ist.

Am Spieltisch

Was den Umgang mit weniger wichtigen Vor- und Nachteilen betrifft, halte ich es als SL bei der Beschreibung recht allgemein.

Also so etwa in der Art: "... diejenigen unter Euch, die es nicht gewohnt sind / eine besondere Abneigung gegen .... haben, etc. bekommen ein ungutes Gefühl ... ".
Oft ist es bei dieser Vorgehensweise sogar so, dass dabei nicht nur explizit auf dem Charakterbogen notierte Vor- und Nachteile zum tragen kommen, sondern die Spieler auch ohne auf die konkrete Situation zutreffende Notiz eine Selbsteinschätzung ihrer Charaktere vornehmen und sie entsprechend agieren lassen.

Was permanent wiederkehrende Aspekte, wie etwa Lichtverhältnisse und ihre Wahrnehmung betrifft, liefere ich in Fällen, in denen es für den Fortgang der Handlung von Bedeutung ist, die Beschreibung der Szenerie vorsorglich gleich in mehreren Versionen ( normal / restlicht / infrarot / was-auch-immer ) aus und überlasse es den Spielern sich die für ihren Charakter passende Version herauszusuchen.

Habe ich das Wissen um spezielle Vor- und Nachteile der Charaktere am Spieltisch parat, bemühe ich mich bereits bei der Beschreibung der Szenerie darum, diese gezielt anzusprechen.
Sehe das aber eher als einen besonderen Service, als eine bindende Verpflichtung an.

Tipp
Was die in Deinem Post beschriebene Ausgangslage betrifft, hier abschließend eine Idee, auf die ich gekommen bin.

Wie wäre es, wenn Du einfach direkt vor Eurer nächsten Spielsitzung - also, wenn alle Spieler bereits am Tisch sitzen - einfach einmal kurz reihum alle Vor- und Nachteile abfragst und Dir Notizen machst?

Klar für diese Spielsitzung ist es dann zu spät, aber für alle folgenden Spielsitzungen hättest Du dann eine Liste parat. ;)

Deine Verärgerung über die Reaktion der Spieler glaube ich recht gut nachfühlen zu können.
Trotzdem würde ich es vermeiden darauf herum zu reiten und eine große Nummer daraus zu machen.
Mehr als jede Menge schlechte Laune ist auf diesem Schlachtfeld nicht zu gewinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Arashi

Gott
Zugegebener maßen kam ich mir in diesem Augenblick mehr als nur ein Wenig verarscht vor.
Ich finde du kamst dir zurecht verarscht vor :confused: Da wäre ich sehr versucht dem Spieler zu sagen er ist ab jetzt auf sich alleine gestellt.

Dazu muss ich erwähnen als meine aktuelle Gruppe Pathfinder angefangen hat habe ich mir auch lange nicht die Arbeit gemacht die Regeln zu lernen weil wir ursprünglich eigentlich bald wieder zu FATE zurück wollten und ich die Pathfinderregeln ätzend finde. Als klar wurde, dass wir dauerhaft bei Pathfinder bleiben habe ich die Regeln dann aber auch gelernt, den der SL blieb zwar immer super-hilfreich, trotzdem fresse ich mit ständiger Fragerei seine Aufmerksamkeit und seinen Elan.
Außerdem schreibe ich mir als Spieler immer ziemlich umfassend auf was meine Zauber, Spezialfähigkeiten usw können ... ich will einfach nicht das Spiel unterbrechen weil ich 10 Minuten lang den Zauber nicht im Buch finde den ich gerade brauche. Bei Pathfinder verliere ich trotzdem immer wieder den Überblick weil es sooooooo viel ist, aber mit V:TM, M:TA, L5R, DSA3 usw hatte ich da nie Probleme.

Trotzdem finde ich der SL hat meist eine spezielle Verantwortung für die Regeln, denn meist bestimmt er welche Regeln gespielt werden, da er durch die NSC, Dungeons bauen usw auch einfach am meisten damit zu tun hat. Dementsprechend hat er meist den besten Überblick und kennt auch eher die Kniffe. Gerade wenn Spieler einen neuen Charakter anfangen haben sie ja auch oft kein Feeling dafür was gut ist. Aber das sollte auch nicht ewig gehen. Was ewig geht ist die Verantwortung des SL Hausregeln und sein eigenes Verständnis der Fertigkeiten einzubringen sowie die Bereitschaft aller Spieler untereinander sich auch mal zu helfen und zu erinnern. Einen Tag wo man ständig was vergisst hat ja jeder mal.
 

Wirrkopf

Titan
Gestern habe ich dann mal in unserer WhatsApp Gruppe nachgefragt was jetzt mit der Liste genau ist und habe von den Spielern Rotzfrech folgendes zur antwort bekommen: "Warum sollen wir uns den die Arbeit machen. Du weist doch was die Vorteile machen und erinnerst uns daran."

Zugegebener maßen kam ich mir in diesem Augenblick mehr als nur ein Wenig verarscht vor

Bei SO wenig Respekt für den AVD dieses KOOPERATIVEN Spielerlebnisses.
Wäre das nächste, was die Spieler von mir lesen: Wirrkopf hat die Gruppe verlassen.*

Als SL ist man sowieso derjenige mit unverhältnismäßig viel mehr Aufwand im Spiel. Der SL muss die Regelwerke alle lesen und verinnerlicht haben, ist verantwortlich für die NSC Stats und auch noch für die Story.

Jemand, der diese Arbeit, dann mit so einem Kommentar mit Füßen tritt. Soll sich einen Anderen SL suchen.

Entweder das, oder man setzt die Beziehung zwischen SL und Spieler auf eine andere Ebene. Das wäre nicht mehr Freundschaftlich (=auf Augenhöhe) also können die Spieler mich dafür bezahlen.

Dann lese ich ihnen den Charakterbogen im Zweifelsfall auch vor oder zähle ihnen die Würfel ab, damit sie sich bloß keine ARBEIT machen müssen.

---

* Versteht mich nicht falsch. Ich wäre bereit eine zweite Chanche einzuräumen. Sofern der jenige sich auf mich zubewegt, und fragt, was er falsch gemacht hat. Ich würde das auch ruhig und Sachlich erklären. Aber ich würde deutlich machen, dass diese Einstellung ein no go ist.
 

Samsonium

Steinreis
Ein bisschen mitwissen ist Pflicht. Und diese Pflicht ist der eigene Charakter. DEN muß der Spieler kennen, schließlich hat er sich unter vielen anderen Optionen den ja ausgesucht.
@Floki , wenn dich die Spieler wie einen Computer behandeln, dann solltest du dich auch wie einer verhalten. Wenn sie Mist bauen, verlieren sie ein Leben. Als kleines Extra kannst du die Bande vorher noch was richtig Hübsches finden lassen, was der Oberdödel des Abends dann mit in den Abgrund reißt.
Anschließend hat ein NEUER Charakter anzutreten und den kann der Spieler dann alleine basteln, falls es sich um einen besonders faulen Anfänger handeln sollte.
Leichte Schläge auf den Hinterkopf, erhöhen das Denkvermögen. Im übertragenen Sinne natürlich. Besonders in einem mehr als nur ein wenig paranoiden Spiel, sollte besonders große Dämlichkeit in den Schatten tödlich sein.
Solche erzieherische Maßnahmen sind natürlich nicht gleich beim erstenmal zu nutzen, aber sollte sich ein Trend einstellen, das dich ein Typ mit gesundem Hirn blöd stellt, damit du auf ewig seinen geistigen Rollstuhl schliebst, das hast du nicht nötig, Floki. Oder lebst du in Little Britain ? ;)
Letze Konsequenz wäre dann jemand anderen meistern zu lassen. Der kann dir ja zeigen, wie er es machen würde.

LG Sam
 

Floki

Meister des Wahnsinns
Also eins vorweg bevor man die Wirklich Groben Kellen auspackt wie sie u.a. Samsonium und Wirrkopf bechrieben haben.

Nicht alle meine Spieler sind so. Es handelt sich tatsächlich nur um diese beiden neuen Spieler von denen einer nach dem Heutigen Abend auch die Gruppe verlassen hat da sich das Abenteuer **Zitat** Nicht in die Richtung entwickelt hat wie er es gerne hätte **Zitat ende**.

Das ende vom lied war das die Spieler die mir ihre Vorteile und Arkanas Geschickt haben ihre Sheeds bekommen haben. Die anderen eben nicht.
Wenn sie dann nachgefragt haben was ein Vorteil genau macht habe ich ihnen das Buch in die Hand gedrückt (Zugeschlagen versteht sich und ohne Lesezeichen oder leseband an der stelle) und hab es sie selbst suchen lassen während ich mit den anderen Weitergespielt habe.

Wir sind drei Spieler die uns mit dem Meistern abwechseln und die sache auch recht unterschiedlich angehen.

Während unsere Speileiterin für WoD (Vampire und Werwolf) eher in die Richtung Sozialpädagogin geht (Verwundert nicht als Kindergärdnerin) und wirklich jedem immer und immer wieder alles Vorkaut und erklärt ist unser SL im Bereich Shadowrun da eher Prakmatisch (Es sind eure Vorteile, Sonderregeln usw. Wenn ihr dran denkt ist gut wenn nicht Pech gehabt). Ich befinde mich da wirklich sehr in der Mitte zwischen den beiden. Ich Helfe den Spielern bis zu einem Gewissen punkt (z.B. in dem ich für die Spieler im vorfeld Sheeds erstelle und gegebenenfalls auf Modifikationen für sie niederschreibe) aber dafür verlange (und ja ich weis in einem Hobby ist Verlangen ein sehr Starkes Wort) ein wenig eigeninitative (wie z.B. das mir solche sachen zugeschickt werden).

Jetzt alle Spieler zu bestrafen nur weil sich einer oder zwei daneben benehmen halte ich dann schon für etwas übertrieben (am besten noch mit dem Zusatz das sie sich bei den Betreffenden Personen nach dem Abend selbst bedanken dürfen).

Aber ich bin schon einmal beruhigt das ich nicht der einzige bin der so Reagieren würde und ich mit meiner Reagtion nicht alleine bin(y)
 

Samsonium

Steinreis
@Floki
Gegen helfen ist doch nichts zu sagen. Nur eben nicht für immer, der Spieler gewöhnt sich dran und macht dann ein Gewohnheitsrecht geltend. Zumindest mental. Dann ist er beleidigt, enttäust, sauer, was auch immer, weil du ihm jetzt gefühlt in den Rücken fällst.
Klare Grenze setzen UND diese auch selbst einhalten. Ruhig, cool, eisern. :)

LG Sam
 

Wirrkopf

Titan
Meine Spieler übrigens haben Ihre Sheets selbst erstellt und optimieren ihre Charakterbögen mit viel Herzblut.

Was die Hilfen angeht. Ich leite nach dem Prinzip: Ihr behaltet eure Boni im Auge und addiert sie selbstständig, ich sage euch die Mali an.

Wobei ich dazu tendiere Regeln im Zweifelsfall FÜR die Spieler auszulegen. Bei Fragen wie: "Ist das Kummulativ?" "Wird auf oder abgerundet?" "Kann man talent x in dieser Situation anwenden?"
 
D

Deleted member 7518

Guest
@Floki
Ich finde du hast da gut reagiert, so hätte ich es wahrscheinlich auch gemacht.
Die, die selbst was liefern kriegen wie besprochen was . Der Rest halt nicht.
Und wenn einer der Neuspieler schon wieder raus ist, dann ist das auch ok.

Finds allerdings auch schräg, zu gehen ohne vorher einfach mal anzusprechen was einen stört und als Spieler das Abenteuer eben in die Richtung mit zu entwickeln, wie man eben Lust hat.
Ich glaub ich muss den einfach nicht verstehen :D

OffTopic

Und ich finds total witzig irgendwo, dass ich als Sozialarbeiterin im Alltag meist eher den pragmatischen Weg gehe, und Leute zur Selbsthilfe animieren will. Bevor ich denen alles hinterher trage :D
 

Floki

Meister des Wahnsinns
@Scathach
Ich habe auch nie Behauptet das alle Leute die in Sozialen Berufen Arbeiten so sind;).

BTT:

Ich neige auch sehr oft dazu im Zweifel für den Angeklagten..., ähm ich meine für den Spieler zu entscheiden. Wobei es auch da seine Grenzen gibt.
Ja das einer unserer Neueinsteiger jetzt schon wieder gegangen ist fand ich auch etwas seltsam aber da lag das Problem halt daran das er halt auch ein wenig mit falschen vorstellungen an die Sache Gegangen ist.
Er meinte halt das er einzelbetreuung bekommt und sich das Spiel Allgemein immer um ihn und seinen Charakter dreht.

Aber naja Schwam drüber.

Kleiner anhang zum schluss:
Ich habe von dem anderen Neueinsteiger Heute Morgen eine Nachricht mit dem was ich haben wollte so wie der Höflichen Frage ob ich so gut sein kann und ihm die Sachen Rausschreiben bekommen.
Jetzt streiten sich Englein und Teuflein auf meiner Schulter ob ich es mache oder nicht:sneaky:.
Aber um der Ehrlichkeit die Ehre zu geben. Wahrscheinlich mach ich es wirklich. Bin ja nicht so.
 
D

Deleted member 7518

Guest
@Scathach
Ich habe auch nie Behauptet das alle Leute die in Sozialen Berufen Arbeiten so sind;).
Weiß ich, hab ich auch gar nicht so aufgefasst :D
Ich fands heut früh einfach nur auf ehrliche und freundlich gemeinte Art witzig. (y)

Ich neige auch sehr oft dazu im Zweifel für den Angeklagten..., ähm ich meine für den Spieler zu entscheiden. Wobei es auch da seine Grenzen gibt.
Ja das einer unserer Neueinsteiger jetzt schon wieder gegangen ist fand ich auch etwas seltsam aber da lag das Problem halt daran das er halt auch ein wenig mit falschen vorstellungen an die Sache Gegangen ist.
Er meinte halt das er einzelbetreuung bekommt und sich das Spiel Allgemein immer um ihn und seinen Charakter dreht.

Aber naja Schwam drüber.

Kleiner anhang zum schluss:
Ich habe von dem anderen Neueinsteiger Heute Morgen eine Nachricht mit dem was ich haben wollte so wie der Höflichen Frage ob ich so gut sein kann und ihm die Sachen Rausschreiben bekommen.
Jetzt streiten sich Englein und Teuflein auf meiner Schulter ob ich es mache oder nicht:sneaky:.
Aber um der Ehrlichkeit die Ehre zu geben. Wahrscheinlich mach ich es wirklich. Bin ja nicht so.

Manchmal hat man Leute mit komischen Vorstellungen; und gerade das Verinnerlichen davon, dass es um ein Zusammenspiel geht und nicht alle einem Spieler zuarbeiten ist schon eine wichtige Grundlage. Wenns daran hapert, dann wäre ich ganz froh, wenn derjenige das nicht in meiner Runde so versucht einzufordern. Also kein Beinbruch.

Dass der andere Neueinsteiger hat durch deine Handlungsweise verstanden, wo der Vorteil für ihn drin ist, wenn er dir die Infos liefert.
Und da er jetzt nett gefragt hat, würde ich ihm da denke ich auch entgegen kommen. Ist doch dann gut gelaufen!
 

Floki

Meister des Wahnsinns
Weiß ich, hab ich auch gar nicht so aufgefasst :D
Ich fands heut früh einfach nur auf ehrliche und freundlich gemeinte Art witzig. (y)
Da bin ich aber Beruhigt:rolleyes:.
Bei Unserer Kindergärtnerin kann man aber wirklich manchmal meinen sie verwechselt unsere Spielgruppe mit ihrer Kindergartengruppe.
Da werden tatsächlich auch mal würfel abgezählt und auch gestandene und erfahrene Spieler mussten sich schon sagen lassen Welche Disziplinen, Gaben usw. sie in Welcher Situation nutzen sollen (Eine Sache die auf dauer fast genauso Nervend und Abtörnend sein kann wie ein Arschlochmeister).

Manchmal hat man Leute mit komischen Vorstellungen; und gerade das Verinnerlichen davon, dass es um ein Zusammenspiel geht und nicht alle einem Spieler zuarbeiten ist schon eine wichtige Grundlage. Wenns daran hapert, dann wäre ich ganz froh, wenn derjenige das nicht in meiner Runde so versucht einzufordern. Also kein Beinbruch.
Ich sehe das auch nicht als Beinbruch. Sondern um ehrlich zu sein eher als Bereicherung für die ganze Gruppe.
Typische Sätze Gestern waren wirklich so sachen wie:
"Du Musst mich jetzt anspielen weil ich will mit meinem Charakter das und das machen."
"Ich verstehe nicht warum mein Charakter den anderen folgen soll?"
"Oh müssen wir das wirklich machen?"
"Wann kommen mal wieder ein paar Gegner denen ich auf die Mütze geben kann?"

Als wir das Spiel dann einmal Pausiert haben hab ich die Gruppe im allgemeinen Gefragt in welche Richtung sie gerne Weiterspielen würden (etwas von dem ich hier im Forum mal gelesen habe das es die Spielfreude der Spieler steigern soll) also sie als Spieler nicht ihre Charakter. Und alle bis auf einen (ihr dürft Raten welcher) Spieler haben geantwortet das sie gerne als Piraten Weiterspielen würden. Ich habe das Abenteuer jetzt in die Richtung weiterentwickeln lassen und es endete damit das sie von der Atbischen Handelskompanie (East Indian Companie) festgenommen wurden und als Sklaven verschifft werden sollen. Im Nächsten Abenteuer haben sie jetzt die Möglichkeit sich zu befreien und das Schiff auf dem sie sich jetzt befinden in ihren Besitz zu bekommen (weil ich bin der meinung das sie als Piraten auch tatsächlich ein Schiff benötigen).
Das war auch der Springende Punkt warum unser neuer gegangen ist. Weil ich als SL die Unverschämtheit besessen habe mich gegen ihn als Einzelspieler zu entscheiden und nicht gegen den Rest der Gruppe.

Dass der andere Neueinsteiger hat durch deine Handlungsweise verstanden, wo der Vorteil für ihn drin ist, wenn er dir die Infos liefert.
Und da er jetzt nett gefragt hat, würde ich ihm da denke ich auch entgegen kommen. Ist doch dann gut gelaufen!
Ja es scheint tatsächlich einen gewissen effekt gehabt zu haben. Ich werde es auch machen weil ich bin ja nicht so.
Aber ihn ein wenig Zappeln lassen werde ich trotzdem. Strafe muss schließlich sein :künstler:.
 

1of3

Gott
Naja, kommt drauf an. Neulich hatte ich z.B. damit gerechnet, dass ein Charakter das zentrale Ding auf seinem Blatt mal benutzen würde und ich hab mal nachgefragt. "Oh, ja. Das würde funktionieren. Ich benutz das irgendwie nie." - Aber ich plane nicht, Leute darauf hinzuweisen. Ich machs halt, wenns mir auffällt. Würde ich als Spieler auch machen. Ausnahme vielleicht bei Neulingen. Die würde ich als SL dann aber an jemand anderen delegieren.

Ob man langfristig Leute mit durchschleppen kann, hängt natürlich auch ein bisschen vom Spiel ab. Bei D&D 3.5 hatten wir damals Tabellen, mit den Spielwerten, wenn diese oder jene Leute ihre Gruppenbuffs ausgepackt haben. Das krasseste war ein Charakter, dessen Funktionsweise ein Kumpel mir gebaut hat, mir erklärt hat, und ein paar Wochen später, wusste er nicht mehr, was da gerechnet wird. Geschweige denn irgendwer anders in der Runde.
 

Captain_Jack

Terror of the Seven Seas!
Kommt auf die Situation an und auf den Spieler bzw. sein Verhalten, i.d.R. gebe ich als SL zumindest einen Hinweis, kommt immer mal vor das ein Vorteil oder Nachteil greift, ab er wenn er nicht so häufig zum Einsatz kommt kann es durchaus passieren das ein Spieler in vergisst - dann hat er sofern es mir nicht auffällt Pech gehabt. Da ich aber alle Charakterbögen als Excel auf dem Rechner habe bzw. auch bei der Charaktererschaffung beratend dabei war weiß ich ganz gut was wie die SC meiner Spieler so gestrickt sind. Als Spieler gebe ich ebenso, sofern es den Spielfluß und/oder den SL nicht stört einen Hinweis wenn einer was vergisst. Man kann es relativ locker sehen. Wenn aber wie bei Dir @Floki Eingangs beschreiben die Kooperation verweigert wird da bin ich als SL hart und der Spieler bzw. sein SC hat eben Pech gehabt.
 

SchwarzerHerzog

Wiedergänger
Ich besorg mir als SL tatsächlich aktuelle Kopien von Charakterbögen, aber: Es ist Aufgabe der Spieler sich um ihren Char zu kümmern. Kann heißen ich greife Vor/Nachteile auf als SL wenn es sinnig ist und ich daran denke. Wenn der Spieler mit Absicht Nachteile "vergisst" hat das erstens den Effekt, dass er weniger Chancen zum Ausspielen hat (ggf. weniger EP) und zweitens, dass ihn das irgendwann so richtig in den Arsch beißt.

Gerade bei "Neulingen" hat es sich bewährt den Charbogen zu kennen, um ggf. auch mal Hinweise geben zu können. Bei den Anderen ist es eher "Gut zu wissen, womit ich rechnen darf".


Und ja, ich erwarte Kooperation von meinen Spielern. Wenn ich ihnen Fragebögen reiche oder ihnen direkt Fragen stelle erwarte ich Antworten. Wer sich dem verweigert muss mit der Konsequenz rechnen. Wer also zB mir keine Kopie des Bogens zur Verfügung stellt, darf nicht damit rechnen, dass ich ihm jedes mal alles erkläre. Und ich mache da schon eiges (Gaben, Disziplinen ausdrucken zB). Und ich erwarte auch, dass Grundmechaniken verstanden werden - auch hier ähnlich, bei Bedarf - bzw. Nachfrage, bin ich auch bereit Cheat-Sheets auszuteilen. Vorraussetzung ist das Interesse. Wenn mir der Spieler nach 5 Sitzungen ohne zu großen Abstand nicht weiß, wie er den Standardwurf macht, dann werde ich auch grummelig.


Dass dein Spieler da gegangen ist, würde ich ggf. als Bereicherung sehen. Klingt jetzt hart, aber ein Spieler der sich verweigert, und sich wichtiger als die Gruppe nimmt, kann echt schwierig werden. Normalerweise sage ich, es macht Sinn vor Spielbeginn Erwartungshaltungena abzuklopfen etc. Und ihr spielt 7te See, hab ich selbst nie, aber was ich weiß: Verdammt, PIRATEN! , das springt einem ins Gesicht. Wenn man damit ein Problem hat, dann sollte man das präventiv vorankündigen: "Ich will nur einen ehrlichen Charakter spielen, der die Weltmeere bereist und Schurken jagt" - ein Satz, den imho auch ein Anfänger rauskriegen kann ;)

Aber gegen "Ich bin das Zentrum des Universums" hilft wirklich nichts
 
Oben Unten