[Technologie] Puppeteering in Heavy Smog

Dieses Thema im Forum "Selbstentwickelte Rollenspiele" wurde erstellt von Tellurian, 16. März 2009.

  1. Tellurian

    Tellurian Ex-M0derat0r

    Eine Technik die ebenfalls mit der des ImmNet verwandt ist. Über Puppeteering werden üblicherweise Maschinen - Fahrzeuge oder Cybershells - ferngesteuert, indem ein sogenannter Puppeteer mit einem ImmNet Interface in die entsprechend geriggte Maschine hineinprojeziert. Üblicherweise bietet diese Form der Telepräsenz dem User ein breites Feedback der gesteuerten Maschine, bis hin zu einer von der Verbindung abhängenden Palette an haptischen Signalen. Alle derartig steuerbaren Maschinen verfügen über einen leistungsfähigen Bordcomputer, der in der Regel von einer Semi-Intelligenten bis Annähernd-Intelligenten KI bewohnt wird, die dem Puppeteer als Copilot dient.
    Über bestimmte ImmNet-Kanäle ist es möglich, seinen Geist auf eine Maschine am anderen Ende der Welt, oder sogar, wenn man die Entfernungsbedingte Verzögerung in Kauf nimmt, eine Maschine die in einer der Außerwelt-Kolonien steht zu projezieren.
    Telepräsenz ist noch eine relativ junge Technologie, die dennoch schon eine erstaunliche Verbreitung findet. Vor allem im Motorsport und im militärischen Bereich, aber auch zunehmend in der Schwerindustrie kann man eine große Zahl von Puppeteers finden, die ihre Maschinen mit einer vorher unmöglich zu erreichenden Perfektion kontrollieren
    Die Vorzüge des Puppeteerings sind für Piloten von komplexen Maschinen wie Rennwagen oder Kampfjets, dass die Maschinen ohne den Umweg eines mechanischen Steuerhebels direkt per Gedankenbefehl angesteuert werden können, und somit sehr viel präziser und vor allem schneller bedienbar sind als mit herkömmlicher Steuerung. Denselben Vorteil hat man bei Maschinen, die sonst umständlich ferngesteuert werden müssten. Ein weiterer Vorzug ist, dass sich der Pilot bei Maschinen bei denen dies bislang zwingend erforderlich war, nicht länger zwingend IN der Maschine befinden muss, was vor allem im Bereich von Militär und Schwerindustrie große Vorzüge gegenüber herkömmlichen Maschinen hat. Außerdem muss so nicht einem Computer allein die schnelle Entscheidungsfindung in brenzligen Situationen überlassen werden.
    Zur Benutzung von Puppet-Fahrzeugen benötigt der User ein Cyberbrain. Puppeteering in geringerem Umfang, das heißt ohne eine direkte Menschmaschinen-Schnittstelle, bringt keinerlei Vorteile und ist somit nicht lohnend, daher gibt es üblicherweise keine Alternative zu einem mit einem Cyberbrain ausgestatteten Puppeteer
    In den letzten zwei Jahren kam auf dem Feld der Telepräsenz eine neue Anwendungsmöglichkeit auf, nämlich die Projektion in sogenannte Bioshells, speziell geriggte Bioriden, die sich über besondere Implantate ähnlich wie Cybershells fernsteuern lassen, und dem User dabei ein sehr viel besseres Feedback liefern können.
    Allerdings ist die Benutzung von Bio-Puppets in Fachkreisen nicht ganz unumstritten.
     
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