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D&D 5e (noch etwas)Unerfahrener DM bereitet Grabmal der Vernichtung vor.

Dannte

Halbgott
Hallo zusammen,
Ich bereite im Moment die erste Sitzung für das Grabmal der Vernichtung für drei Spieler vor
und bin jetzt an dem Punkt angekommen an dem die Truppe die erste Stadt verlässt.
Meine frage wäre jetzt wie viel sollte ich den für drei Spieler vorbereiten?
Habt ihr mir ein paar Tipps die ich für meine Notizen und Vorbereitungen beachten sollte?
Und worauf sollte ich beim Vorbereiten speziell acht geben?

Vielen dank im vorraus,
Gruß Dannte
 

KoppelTrageSystem

Scriptor oder so etwas ...
Also wie viel du vorbereiten sollst kann dir keiner so genau sagen der deine Spieler nicht kennt?
Niemand weiß wie crunchig oder wie fluffig Ihr spielt. :) Generell heißt es, je fluffiger Ihr spielt (je mehr Ihr eine Erzählung aus dem Spiel macht) je weniger musst du dich vorbereiten. ;)
Ich kenne das Abenteuer auch nicht (und leite selten vorbereitete Kaufabenteuer), weswegen ich dir sonst keine Tips geben kann.

Ich schätze dieses Video was dir @harekrishnaharerama gepostet hat ist schon ganz gut als Info-Quelle geeignet. :)
 

mikyra

Gott
Ich fürchte eine allgemein gültige Antwort kann man in diesem Fall gar nicht geben.

Wie @KoppelTrageSystem bereits angemerkt hat, hängt das vor Allem davon ab, wie Ihr in Eurer Runde spielt und welche Elemente des Pen&Paper Rollenspiels Euch besonders wichtig sind.

Würfelspiel
Betreibt Ihr es zum Beispiel vor allem als Würfelspiel, dann würde ich die Vorbereitungszeit vor allem in die Ausarbeitung von spannenden Begegnungen und Gefahren investieren, die es mit jeder Menge Fertigkeitsproben zu bewältigen gilt.
Und mir dabei vor allem Gedanken darüber machen, wie sich die ausgewählten Situtationen auch würfeltechnisch interessant umsetzen lassen.
  • Wie viele Erfolge müssen die Spieler sammeln, um dem Insektenschwarm, der sie beim überqueren des Flusses überfällt den gar aus zu machen und wie zerstochen sehen sie danach aus?
  • Und hat sich dabei der ein oder andere Charakter sogar mit einer richtig fiesen Krankheit - Malaria, etc. - infiziert?
  • Welcher Mindestwurf ist nötig, um die wackelige Hängebrücke zu überquerqueren?
  • Und was passiert, wenn einem der Charaktere der Mindestwurf nicht gelingt und er ins Wasser fällt?
  • Lauern dort unten bereits Piranhas, Krokodile oder was-auch-immer und seine Gefährten sollten sich eiligst an eine Bergung machen?
  • Oder treibt ihn die reißende Strömung in Richtung undurchdringlich dichtes Dickicht ab?
  • Oder gar auf einen reißenden Wasserfall zu?
  • Was muss der Charakter würfeln, um sich über Wasser zu halten? Und welche Konsequenzen hat ein Sturz in die Tiefen für ihn?
  • Welche Proben sind sowohl für ihn als auch für die Rettungsmannschaft nötig, um sich durch das wilde Dickicht, in das er abgetrieben wurde voran zu kämpfen?
  • Und wie findet man nach erfolgter Rettung wieder auf den Waldweg zurück, ohne sich komplett zu verlaufen?
Solche Dinge eben. ;)

Erzählspiel
Liegt das Hauptaugenmerk Eurer Runde vor allem auf dem gemeinsamen Erzählen und Erleben einer spannenden Geschichte, würde ich die für die Vorbereitung zur Verfügung stehende Zeit hingegen ganz anders einsetzten.

Generell heißt es, je fluffiger Ihr spielt (je mehr Ihr eine Erzählung aus dem Spiel macht) je weniger musst du dich vorbereiten.

@KoppelTrageSystem mag mit dieser Anmerkung zwar durchaus Recht haben.
Zumal ein in Sachen Erzählspiele erfahrener SL die fesselnd farbenprächtige Schilderung eines Waldes mit Vorgabe einer handvoll Parameter auch locker aus dem Ärmel schüttelt.
Gerade einem Anfänger würde ich an dieser Stelle jedoch ganz dringend raten sich möglichst viel Zeit für die Vorbereitung zu nehmen.

Um ganz ehrlich zu sein verbringe ich persönlich auch trotz ein wenig Erfahrung einen Großteil meiner Abenteuervorbereitung damit, mir über die konkrete Inszenierung Gedanken zu machen.
Weniger damit den konkreten Handlungsverlauf bis ins letzte Detail zu planen. Für diesen sorgen die Spieler mit ihren Ideen und Handlungen später ohnehin und es wäre zumindest in meinen Augen recht schade die mögliche Vielfalt alternativer Handlungsverläufe bereits an dieser Stelle auf einen einzigen zu minimieren.

Gedanken mache ich mir stattdessen vor Allem über solche Dinge wie Welche Requisiten, Statisten, etc. benötige ich für die Erzählung? Und wie transportiere ich die anvisierte Stimmung der Szene am besten?
Dabei gehe ich durchaus auch so vor, dass ich versuche mir die konkrete vor meinem geistigen Auge vorzustellen und sie zumindest gedanklich in Worte zu fassen.
Ab und an schreibe ich solche Passagen dann sogar nieder.
Nicht um sie am Spielabend tatsächlich vorzulesen - hier erzähle ich sehr viel lieber spontan und aus dem Bauch heraus - sondern bloß um sie später nicht zu vergessen.

Beispiel
In der Beschreibung des in Deiner Frage genannten Abenteuers heißt es z.B. (in der englischsprachigen Version - die deutschsprachige liegt mir leider nicht vor)

Chult is untamed tropical wilderness: dense jungles and snaky rivers ringed by mountains, volcanoes and sheer escarpments.

Dieser Text liefert bereits eine handvoll Anhaltspunkte für die Szenengestaltung.
Eine recht nützliche Hilfe bei dem Unterfangen diese recht kompakte Darstellung in ein konkretes Szenenbild umzuwandeln liefern die Recherchemöglichkeiten des Internet.
Nicht nur Texte, sondern auch Bilder wie Photos, Illustrationen, etc. liefern hier häufig interessante Anhaltspunkte.

Anbei ein Beispiel für die Stichpunktartige Vorbereitung, die ich persönlich für ein ähnliches Szenario - die Charaktere verlassen gerade die Stadt und tauchen in die Wildnis des Dschungels ein - ausgearbeitet hatte.

Das Stadttor ist gut bewacht. Die Aufmerksamkeit der Zöllner und Wachen liegt aber vorwiegend auf den ankommenden Reisenden, die Einlass in die Stad begehren.
Die Charaktere stehen auf einem Pfad aus gestampftem Lehm, der sich dem Verlauf des Flusses folgend tief in den Regenwald hinein schlängelt.

Eine handvoll Sklaven ist gerade dabei den Pfad von Unkraut und Schlingpflanzen zu befreien und scheint mahnend in Erinnerung rufen zu wollen, wie vergänglich alle von kulturschaffenden Wesen errichteten Dinge in dieser Region sind. Und wer der wahre Herrscher dieses Teils des Landes ist.

Das Blätterdach über den Charakteren ist dicht und die Kronen der von Schlingpflanzen umwucherten Urwaldriesen so ausladenend, dass sie bis weit über das Ufer reichen und das trübe Wasser des Flusses in ein gedämpftes grünliches Licht tauchen.
Der Pflanzenwuchs ist von atemberaubender Üppigkeit und Blüten, Blätter und Knospen die die Charaktere erblicken erreichen mitunter mehr als das Zehnfache der Größe, die sie aus anderen Teilen des Landes kennen.

Die Luft ist schwül und dort, wo das Dickicht über dem Fluss den Blick Richtung Quellgebiet freigibt, steigen dichte Nebelschwaden über dem Regenwald auf.
Tierlaute dringen aus beinahe jeder Richtung an des Ohr der Reisenden.
Das Zwitschern von Vöglen, das aufgeregte Fiepen und Keckern von Affen und eine ganze Reihe weiterer Laute, die sich nicht zuzuordnen wissen.

Es sind nicht mehr als 10 Meilen bis zum gesetzen Ziel, dennoch haben die Charaktere auf dem Weg mit der Hitze, der feuchten Luft und Insekten zu kämpfen.

Wie Du siehst, habe ich mich dabei vor allem auf die Einstiegsszene - den ersten Eindruck, den die Spieler von der Szenerie erhalten sozusagen - konzentriert.
Gerade an dieser Stelle feile ich selbst bei der Vorbereitung von Abenteuern gerne herum, weil ich mir hier recht sicher sein kann, dass die geplante Szene auch genau so stattfinden wird.
Alles was danach kommt liegt dann zugleich auch mit in Spielerhand.

in jedem Fall !
Und worauf sollte ich beim Vorbereiten speziell acht geben?

Begegnungstabellen
Speziell für das konkrete Abenteuer würde ich mir in jedem Fall die Tabelle "Appendix B: Random Encounters" vorab sehr genau ansehen.
Immerhin wird sie im Verlaufe des Marschs durch den Wald regelmäßig konsultiert werden.

Hier würde ich mir vorab für jede der möglichen Begegnungen vorsorglich schon einmal gründlich Gedanken machen, wie genau ich die am Spieltisch umsetzten würde, um mir nicht erst am Spielabend nach erfolgtem Zufallsbegegnungswurf flink etwas aus den Fingern saugen zu müssen.

Alternative 1
Alternativ ist es natürlich auch möglich die Zufallsbegegnungen einfach vorab auszuwürfeln (einmal je Geländeart versteht sich) und nicht erst am Spielabend.
In diesem Fall könntest Du die genauen Umstände der Begegnungen bereits bei der Vorbereitung im Detail ausarbeiten und müsstest Dich am Spielabend nicht auf Dein Improvisationstalent verlassen.
Zudem könntest Du in diesem Fall für die in der Begegnungstabelle genannten Kreaturen bereits alle nötigen spieltechnischen Werte heraussuchen und separat notieren.
Das spart am Spieltisch nicht nur ein wenig Zeit, sondern vor allem besonders wertvolle Zeit.
Gerade in spannenden Situation wie diesen, in denen schnelles Handeln erforderlich ist, kann langes Suchen in Büchern und Tabellen ein echter Stimmungskiller sein.

Haken der ganzen Sache ist natürlich, dass das Abenteuer bei bereits vorher ausgewürfelten "Zufalls"-begegnungen für Dich selbst dann nicht mehr ganz so spannend sein dürfte, wie bei der erst würfeln, wenn es soweit ist Variante.

Alternative 2
Schließlich fällt mir in Sachen Zufallsbegegnungen noch die Variante "Rosinen picken" ein.
Hier würdest Du ganz einfach komplett auf das Würfeln verzichten und Dir einfach die Begegnungen heraus suchen, die Du für die Interessen der Spieler Deiner Runde für die spannendsten hälst.
Großer Vorteil bei dieser wäre, dass Du Dir hier viel Zeit nehmen könntest, die einzelnen Begegnungen ähnlich wie in dem "Tritt durch das Stadtor" Beispiel oben sehr datailliert auszuarbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dannte

Halbgott
Erst einmal danke für die guten Tipps,
Ich werde mich jetzt denke ich erst einmal darauf konzentrieren die Stadt so lebendig wie möglich wirken zu lassen und sie mit allerlei Details füllen.
Ich denke ich werde sie erst einmal eine kleine Anzahl side-quests in der Stadt absolvieren lassen. Während und zwischen dieser quests können sich meine Spieler dann auf den ersten Ausflug in die Wildnis vorbereiten.
Ob ich sie jetzt schon in der ersten Sitzung aus der Stadt lasse das werde ich mir noch überlegen müssen. Aber ich denke es ist ganz praktisch wenn sie sich erst einmal mit der wichtigsten Stadt der Gegend etwas vertraut machen.

Special thanks an: @mikyra

Deine Beschreibungen und Tipps haben mir wirklich ein gutes Gefühl vermittelt worauf ich achten werde und wie ich jetzt erst einmal die erste Sitzung gestalten werde.
 

mikyra

Gott
Ob ich sie jetzt schon in der ersten Sitzung aus der Stadt lasse das werde ich mir noch überlegen müssen.

Ach verflixt. Da hatte ich die Passage ".... und bin jetzt an dem Punkt angekommen an dem die Truppe die erste Stadt verlässt." komplett falsch interpretiert. :(
Ich dachte Syndra hätte die Charaktere bereits nach Port Nyanzaru teleportiert und es ginge darum, dass die Spieler diese nun erstmalig verlassen.
So kam ich auf den ganzen Blödsinn von wegen Dschungel und soo.
Nein klar - wenn die Charaktere erst an diesem Spielabend dort ankommen, würde auch ich nicht versuchen wollen sie sofort aus der Stadt zu jagen.

Aber ich denke es ist ganz praktisch wenn sie sich erst einmal mit der wichtigsten Stadt der Gegend etwas vertraut machen.
Das würde auch ich in jedem Fall genauso machen. Vergiss einfach den ganzen Unsinn zu Dschungel, etc., den ich weiter oben geschrieben habe - ich dachte diesen Teil des Abenteuers hättet Ihr bereits hinter Euch gelassen. Genug zu sehen und entdecken gibt es in der Stadt allemal.

Stadtkarte
Was die technische Umsetzung betrifft, würde ich in jedem Fall versuchen den Spielern während des Abenteuers eine Karte der Stadt gut sichtbar auf dem Spieltisch zu präsentieren.
Falls Du eine pdf Version des Abenteuers hast z.B. einfach die entsprechende Seite (bei mir ist es z.B. S. 19) ausdrucken - im Idealfall auf A3 oder größer gezogen.
Gut - das mag zu einem nicht unerheblichen Teil an persönlicher Spinnerei und meiner besonderen Kartenverliebtheit liegen.
Darüber hinaus kann es - soweit zumindest meine Hoffnung - aber auch den Spielern helfen, sich die einzelnen Orte besser einzuprägen.

die Stadt so lebendig wie möglich wirken zu lassen
Orte und Ereignisse
Für eine handvoll Orte, wie z.B. das Kolosseum würde ich mir dabei durchaus neben einer reinen Beschreibung der Örtlichkeit auch ein zwei typische Szenen überlegen, die sich vor den Augen der Charaktere abspielen, wenn sie den Ort passieren.

Die Beschreibung der einzelnen Orte im Abenteuerband ist recht plastisch und farbenfroh gestaltet.
Trotzdem würde ich zumindest die wichtigsten Orte vorab schon Mal im Geiste durchgehen und mir überlegen, wie ich den Teil des Inhalts, den ich für den wichtigsten halte, mit eigenen Worten transportiert bekomme.

Auch für den Fall, dass die Spieler den Markt besuchen, auf dem es laut Beschreibung von schnellzüngigen Händlern ja nur so wimmeln soll, würde ich mir vorab eine handvoll möglichst allgemein einsetzbarer Phrasen zurecht legen, die man den Händlern in den Mund legen kann.
Zumindest ich persönlich bin in Situationen wie diesen ganz ohne Vorbereitung ganz einfach nicht flott genug die Spieler mit einem wildem Wortschwall ähnlich schnell zu überfahren, wie das der gewiefte Händler im Souk mit den Charakteren recht sicher machen wird.

Änderungsvorschlag
Für ein wenig ungeschickt halte ich persönlich den Vorschlag Syndra solle sich nach Ankunft der Charaktere in einer ihnen vollkommen fremdem Stadt mit Tipp sich doch einfach ein Zimmer im "Thundering Lizard" oder in "Kaya's Haus" zu nehmen zu verlassen um sich dann selbst in Richtung Villa "Wakanga O'Tamu" abzusetzen.
Ich denke an Stelle dieser Variante würde ich die Charaktere - auch ohne dass sie explizit den Wunsch danach äußern - dorthin mitnehmen

Immerhin könnte ein gelehrter Zauberkünstler wie Wakanga ja bereits selbst Interesse daran haben, von den Charakteren Neuigkeiten aus fernen Landesteilen zu erhalten.

doppelter Gewinn
Eine prima tolle Karte für die Villa des Handelsfürsten liefert der Abenteuerband in diesem Fall gratis. Zudem bietet sich die Möglichkeit dass Syndra die Charaktere bereits auf dem Weg dorthin mit Fingerzeig in diese Mal in jene Richtung den Weg zu einigen wichtigen Orte der Stadt zeigt.
Und ein zwei Zimmer für die Unterbringung der Charaktere wird Wakanga sicher auch frei haben - wer weiß vielleicht sogar ein eigenes Gästehaus, das er den Charakteren zur Verfügung stellen kann.

Abenteuer-Aufhänger
Auch eine Einladung zu einem besonderen gesellschaftlichen Anlass in der Stadt - etwa auf die Ehrentribüne des Kolloseums - könnte ich mir durchaus nicht nur als Zeichen von Wakangas Gastfreundschaft, sondern zugleich auch als möglichen Aufhänger für ein kleines Mini-Abenteuer vorstellen.
Na, und wer weiß - vielleicht läd er die Charaktere sogar zu dem großen Dinosaurier-Rennen ein, an dem er - wäre sein Team nicht ägergerlicherweise kurzfristig ausgefallen - mit seinen Tieren sogar selbst teilgenommen hätte ....

"handfestes" Material
Solltest Du Dich dazu entscheiden den Charakteren über Wakanga das "Tagebuch des Zauberers" zukommen zu lassen, könntest Du darüber nachdenken den Spielern statt der recht knappen OT-Beschreibung des Abenteuers eine IT-Version des Tagebuchs zurecht zu basteln.

Das kostet bei der Vorbereitung zwar jede Menge Zeit. Selbst würde ich diesen Schritt bei der Vorbereitung eines Abenteuers aber auf jeden Fall unternehmen.
Zum einen, weil mir die Bastelei selbst bereits jede Menge Spaß bereitet. Zum anderen aber auch, da man dem ein oder anderen Spieler mit besonderem Faible für etwas Anfassbares damit durchaus eine recht schöne Freude bereiten kann.

Über die Geschichte um Vorns Amulett hinaus könntest Du mit dem Tagebuch sogar noch eine weitere Fliege mit der selben Klappe schlagen. Die Eintragung des Tagebuchs bieten darüber hinaus nämlich auch eine recht praktische Möglichkeit die Charaktere durch die Schilderungen bereits vorab mit einigen Besonderheiten und Gefahren des Dschungels vertraut zu machen.

Sidequests
Ich denke ich werde sie erst einmal eine kleine Anzahl side-quests in der Stadt absolvieren lassen.
Je nachdem wie auspiel- und erzählfreudig Eure Runde ist, solltest Du mit dem Ziel die Stadt "so lebendig wie möglich" darzustellen eigentlich bereits genug Material haben, um einen gesamten Spielabend mit den Eindrücken und den Erlegnissen der Charaktere und ihrer Suche nach einem geeigneten Führer zu füllen.
Bei ein wenig nüchterner und zielgerichteter arbeitender Runde hingegen würde ich hingegen darüber nachdenken zumindest eines der im Abschnitt "Sidequests" vorgeschlagenen Mini-Szenarios zu einem spielbaren Abenteuer auszuarbeiten um die Beschreibung der Stadt mit ein wenig Würfel-action für die Spieler zu untermalen.

Die Ausarbeitung weiterer Sidequests hingegen würde zumindest ich persönlich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Immerhin habe ich bis dahin ein wenig Zeit zu beobachten, welche Personen und welche Aspekte der Stadt die Spieler und ihre Charaktere besonders interessieren und kann danach (hoffentlich) eine bessere Wahl treffen als mit einem Schuss ins Blaue.
Na, und wer weiß vielleicht haben sich Charaktere oder Spieler bis dahin bereits selbst das ein oder andere Ziel gesetzt, dass ich für den folgenden Spielabend verarbeiten kann. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dannte

Halbgott
Kein grund sich zu entschuldigen! Ich denke du hast alles richtig gemacht, ob es jetzt die richtige Situation ist oder nicht spielt doch keine Rolle. Ich habe deinen Standpunkt verstanden und verstanden was du mir vermitteln wolltest und darauf kommt es doch an.
Was die Sidequests angeht denke ich werde ich mich auf eine der kleinen Quests beschrenken die schon im Buch angerissen werden. Ich habe dazu auch schon eine Konkrete vorstellung wie ich sie in die Geschichte einbinden kann.
 
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