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Mikro-Ephorân online!

Thot

Ibisköpfiger
Am 30.06. erscheint das Ephorân Universalrollenspiel. Zur Vorschau und weiteren Information gibt es nun zwei PDF's, die mehr verraten:

Mikro-Ephorân, eíne zehnseitige Kürzestfassung der Ephorân-Regeln, steht nun unter

Mikro-Ephorân

... zum Download bereit. Ebenfalls zum Download bereit steht "Die Kinder und der Turm", ein kurzes Einführungsabenteuer mit Beispielcharakteren und eingebetteten Regeln:

Die Kinder und der Turm

Viel Spaß!
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
Blutschwert
AW: Mikro-Ephorân online!

Am 30.06. erscheint das Ephorân Universalrollenspiel.
Wo kriegt man das dann?

Zur Vorschau und weiteren Information gibt es nun zwei PDF's, die mehr verraten:

Mikro-Ephorân, eíne zehnseitige Kürzestfassung der Ephorân-Regeln, steht nun unter

Mikro-Ephorân

... zum Download bereit.
Beim Schaden wird ja offensichtlich kein Würfel mitgeworfen. Wie bekommt ihr da das Problem in den Griff, dass ein schlecht bewaffneter Charakter - sagen wir mit einem Messer - einen gut gerüsteten Gegner - sagen wir mit einem Kettenhemd - nie verletzen kann?

Gibt es ein Erfahrungspunktesystem/Charakternentwicklung? Wäre es nicht besser die Nachteile - wenn ausgespielt (!) - dort positive Auswirkung finden zu lassen? Bei der Charaktererschaffung ist das womöglich nur ein Geschenk, das nie wieder Beachtung findet.

Wie sind die Schweirigkeitgrade? Habt ihr da eine Tabelle?

Im Rollenspielwiki unter Hauptseite - RPG Info bzw direkt Quelltext betrachten - RPG Info findet sich leider noch nichts zu Ephoran. ;)

Der Charakterbogen ist echt hässlich. :koppzu: Null Stimmung, irgendwie mathematisch, aber dann doch mit ganz verschiedenen Spaltenbreiten. Mal als Anregung mein Favorit: http://www.nackterstahl.de/download/charakterbogen2nd_seite1.pdf
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

Wo kriegt man das dann?

Zum Beispiel beim Sphaerenmeister.

Beim Schaden wird ja offensichtlich kein Würfel mitgeworfen. Wie bekommt ihr da das Problem in den Griff, dass ein schlecht bewaffneter Charakter - sagen wir mit einem Messer - einen gut gerüsteten Gegner - sagen wir mit einem Kettenhemd - nie verletzen kann?

In dem er Stellen attackiert, an denen der Gegner nicht gerüstet ist. Wie das funktioniert, steht sogar drin. ;)

Gibt es ein Erfahrungspunktesystem/Charakternentwicklung?

Natürlich.

[...]
Wie sind die Schweirigkeitgrade? Habt ihr da eine Tabelle?[...]

Ja, wenn auch eine kurze. Die Beispiele in "Die Kinder und der Turm" sind aber auch für den Nichttabellenbesitzer recht eingängig, meine ich.
 

xorn

Ahn
AW: Mikro-Ephorân online!

Das Kurzregelwerk macht jetzt nicht so besonders neugierig- schreckt mich eher ab. Besonders das man den Schaden in 5% Schritten erhöht und die Selektion der Grundeigenschaften versprechen schlimmes. Hero System light?

So richtig ausgegoren scheint mir das auch nicht zu sein: Wozu den Grundschaden auf 10 belassen wenn man ihn auf 0 senken kann und dafür den Angriffs-Vorteil mit 100 Schadenspunkten bekommt (der dafür im Gegensatz zu einem normalem Angriff nicht mal Ausdauer entzieht)? Bei einem Schaden von 100 bereitet wenigstens das +5% keine Probleme :D Und wenn wir uns "Kostet Energie" anschauen: Warum sollte ein Spieler jemals andere Kosten als 1,5,11,41 oder 100 (also irgendwas dazwischen oder darüber) nehmen? Überhaupt wie kommst du auf die CP-werte? Als konkrete Frage: Was für Abenteuer stellst du dir vor, das +1Punkt Heilung pro Tag 5CP wert sind, man aber für das 90.000-fache an Heilung pro Tag nur das 10Fache zahlen muss!?

Das Abenteuer hingegen ist ganz OK, jedoch fällt auf das sich die Fertigkeit "Technik" im Gebrauch arg dämlich anhört (Technik zur Himmelsdeutung oder Obduktion im Fäntelalter klingt einfach falsch) und es stellt sich bei deiner Anleitung wie man die Skizze anfertigt, die Frage warum du nicht selbst eine eingefügt hast!? Muss ja nix kompliziertes sein, aber eine grobe Übersicht bekommt man selbst mit Word hin und Erkenntlicher als deine Anleitung würde die garantiert sein.
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

Das Kurzregelwerk macht jetzt nicht so besonders neugierig- schreckt mich eher ab. Besonders das man den Schaden in 5% Schritten erhöht und die Selektion der Grundeigenschaften versprechen schlimmes. Hero System light?

Wer Hero System oder GURPS 4e vom Prinzip her für einen völlig falschen Ansatz hält (und nicht, wie ich, nur für zu kompliziert), für den ist Ephorân in der Tat nicht das Richtige.

So richtig ausgegoren scheint mir das auch nicht zu sein: Wozu den Grundschaden auf 10 belassen wenn man ihn auf 0 senken kann und dafür den Angriffs-Vorteil mit 100 Schadenspunkten bekommt (der dafür im Gegensatz zu einem normalem Angriff nicht mal Ausdauer entzieht)? Bei einem Schaden von 100 bereitet wenigstens das +5% keine Probleme :D

Oh, das kann man natürlich tun, wenn das in der betreffenden Spielwelt eine passende Option ist. Aber was für eine Spielwelt wäre das?

Und wenn wir uns "Kostet Energie" anschauen: Warum sollte ein Spieler jemals andere Kosten als 1,5,11,41 oder 100 (also irgendwas dazwischen oder darüber) nehmen?

Zum Beispiel, weil die eigentlichen Ausdauerkosten nicht immer frei wählbar sind, sondern gelegentlich auch von anderen Faktoren bestimmt werden (wie das beim Ephorân-Standardmagiesystem der Fall ist). Wenn die Spielwelt vorgibt, dass Effekt X immer genau 73 Ausdauerpunkte kostet, dann kann man auf der Tabelle einordnen, wie viel billiger das den Vorteil macht.

Überhaupt wie kommst du auf die CP-werte? Als konkrete Frage: Was für Abenteuer stellst du dir vor, das +1Punkt Heilung pro Tag 5CP wert sind, man aber für das 90.000-fache an Heilung pro Tag nur das 10Fache zahlen muss!?

Die CP-Kosten sind im Hinblick auf ein gewünschtes Spielgleichgewicht aus Erfahrungswerten für 100CP-Charaktere ermittelt worden. Bei Heilung heisst das konkret: Heilzauber sollten möglich, aber nicht zu häufig sein (und wie man aus der ausschließlich auf den Charakter selbst bezogenen Heilung einen auf andere anwendbaren Vorteil macht, steht im Regelwerk).

Der implizite Vorschlag, die 90.000fache Heilungsrate das 90.000fache kosten zu lassen, ist ja sicher nicht Ernst gemeint, oder? :D

Das Abenteuer hingegen ist ganz OK, jedoch fällt auf das sich die Fertigkeit "Technik" im Gebrauch arg dämlich anhört (Technik zur Himmelsdeutung oder Obduktion im Fäntelalter klingt einfach falsch)

Das ist nun mal das Leid des Universalsystems. Dennoch kennt die deutsche Sprache kein besseres Wort für diese Fertigkeit.

und es stellt sich bei deiner Anleitung wie man die Skizze anfertigt, die Frage warum du nicht selbst eine eingefügt hast!? [...]

Der Einwand ist berechtigt.

[...]mit Word [...]

Bäh. :D
 

Ehron

Clansgründer
AW: Mikro-Ephorân online!

Oh, das kann man natürlich tun, wenn das in der betreffenden Spielwelt eine passende Option ist. Aber was für eine Spielwelt wäre das?
Sollte die Frage unabhängig von der Spielwelt nicht lauten "es ist möglich, wieso sollte ich es nicht tun"? Mit welcher Begründung sollte eine Spielwelt einem Spieler regeltechnische Optionen wie diese untersagen?
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

Sollte die Frage unabhängig von der Spielwelt nicht lauten "es ist möglich, wieso sollte ich es nicht tun"? Mit welcher Begründung sollte eine Spielwelt einem Spieler regeltechnische Optionen wie diese untersagen?

Mit der Begründung, dass der fragliche Charakter für die Welt unpassend ist, natürlich.
 

xorn

Ahn
AW: Mikro-Ephorân online!

Wer Hero System oder GURPS 4e vom Prinzip her für einen völlig falschen Ansatz hält (und nicht, wie ich, nur für zu kompliziert), für den ist Ephorân in der Tat nicht das Richtige.
Ich finde Hero vom Grundprinzip hervorragend (wenn auch nicht perfekt/konsequent umgesetzt). Gurps halte ich für ziemlich halbherzig; dieser Charakterpunkt-mischmasch aus karmischer Gerechtigkeit (Vorteile/Nachteile nach Spielrelevanz) und Realismus (Attribute/Fertigkeiten nach "Schwierigkeit") bei kaum vorgegebener Spielweise ist IMHO zu nichts gut, weder erschafft man damit realistische Charaktere (Es sei denn man achtet nicht auf die Punkte) noch ist Balance nennenswert (was den Sinn der Punkteverteilung in Frage stellt), aber ich schweife ab...

Dein System sieht erstmal nach einem leichterem Hero aus (was ja eigentlich zu begrüßen ist), das aber irgendwie die Halbherzigkeit von Gurps erahnen lässt und schon jetzt scheint die Nutzung deines Systems komplizierter als das Grundkampfsystem von Gurps wirkt. Insofern: Abschreckend.

oh, das kann man natürlich tun, wenn das in der betreffenden Spielwelt eine passende Option ist. Aber was für eine Spielwelt wäre das?
Man muss nichtmal allzu kreativ werden, bzw, haben das manche schon für einen erledigt: Egal ob SciFi-Superheroen oder in Sachen Mystery (und spätestens wenn wir in Fantasy-gefilde abdriften), sollten sich keinerlei Probleme einstellen irgendwas zu rechtfertigen.

Und sein wir ehrlich: In jeder Runde zweimal 100 Punkte Schaden ohne "Trefferwurf" rauszuhauen und nur(!?) die Resistenz gegen sich zu haben klingt doch wesentlich Fulminanter als "10 Punkte Grundschaden,x3" :)

Zum Beispiel, weil die eigentlichen Ausdauerkosten nicht immer frei wählbar sind, sondern gelegentlich auch von anderen Faktoren bestimmt werden (wie das beim Ephorân-Standardmagiesystem der Fall ist). Wenn die Spielwelt vorgibt, dass Effekt X immer genau 73 Ausdauerpunkte kostet, dann kann man auf der Tabelle einordnen, wie viel billiger das den Vorteil macht.
Gibt es außer der Welt noch andere Faktoren? Wo liegt der Sinn darin als SL/Weltenbauer andere Faktoren als die genannten zu benutzen? Geht die (wenigstens durchs Kaufsystem) versprochen Balance flöten, wenn man sowas nicht einbaut?

Die CP-Kosten sind im Hinblick auf ein gewünschtes Spielgleichgewicht aus Erfahrungswerten für 100CP-Charaktere ermittelt worden. Bei Heilung heisst das konkret: Heilzauber sollten möglich, aber nicht zu häufig sein
Und was für eine Art von Kampagne muss man spielen, damit deine Erfahrungswerte in meiner Runde zutreffend sind/damit die CP werte auch eine Bedeutung haben?

Der implizite Vorschlag, die 90.000fache Heilungsrate das 90.000fache kosten zu lassen, ist ja sicher nicht Ernst gemeint, oder?
Ich wollte vielmehr andeuten das der eine zusätzliche Punkt pro Tag lächerlich teuer erscheint, nicht nur in Anbetracht dessen das man als normaler Mensch 100 Punkte hat, sondern auch in Relationen zu den spottbilligen 60*60*24 Punkten der höheren Stufen.

Das ist nun mal das Leid des Universalsystems. Dennoch kennt die deutsche Sprache kein besseres Wort für diese Fertigkeit.
Was hälst du von "Wissenschaft"? Klingt auch noch recht abgehoben, für Fantasy-verhältnisse, aber besser als "Medizin-Techniker im Fäntelalter".

War nur beispielhaft gemeint (auch wenn dein "Produkt" jetzt nicht so viel anders aussieht als wenn du es darin gesetzt hättest), aber jede Textverarbeitung bietet doch heutzutage die Möglichkeit Striche und Kreise zu ziehen, warum (wenn du schon keine Zeichnung einfügst) hast du es damit nicht schnell skizziert?

Ist das Endprodukt eigenlich auch so gesetzt?
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

[...]
[...]Und sein wir ehrlich: In jeder Runde zweimal 100 Punkte Schaden ohne "Trefferwurf" rauszuhauen und nur(!?) die Resistenz gegen sich zu haben klingt doch wesentlich Fulminanter als "10 Punkte Grundschaden,x3" :)

Wie kommst Du auf das mit der Resistenz? Nein, wer den Angriffsvorteil benutzt, braucht einen Vorteilswurf (Standardwert 10, analog zum Vorteil Umweltkontrolle; es gibt Multiplikatoren, die den Wert zu ändern erlauben), der als normaler Angriffswurf zählt wie bei einem anderen Nah- und Fernkampfangriff auch. Da fehlt allerdings auch was im Mikro. Leider kann ich das erst am Wochenende korrigieren.

Gibt es außer der Welt noch andere Faktoren? Wo liegt der Sinn darin als SL/Weltenbauer andere Faktoren als die genannten zu benutzen? Geht die (wenigstens durchs Kaufsystem) versprochen Balance flöten, wenn man sowas nicht einbaut?

Andere Faktoren, die die Ausdauerkosten beeinflussen? Keine im Regelwerk.
Der Sinn könnte darin liegen, die Wiederholbarkeit des Einsatzes eines Vorteils gerinfügig anzupassen bzw. ein höheres Ausdauerpunktkonto zu belohnen.
"Balance" braucht einen Schwerpunkt - natürlich bedeuten unterschiedliche welt-immanente Regeln, dass die Schwerpunkte sich unterschiedlich darstellen. Das ist ja in jedem Kaufsystem so.

Und was für eine Art von Kampagne muss man spielen, damit deine Erfahrungswerte in meiner Runde zutreffend sind/damit die CP werte auch eine Bedeutung haben?

Man "muss" gar nicht. Die Erfahrungswerte sind schwerpunktmäßig auch 100CP-Charaktere ausgelegt, aber eigentlich funktioniert Ephorân mit beinahe jedem Budget ganz gut. Nur ergeben sich, wie bei jedem Kaufsystem, natürlich unterschiedliche Schwerpunkte für die Balance mit unterschiedlichen Optimierungsstrategien.

Ich wollte vielmehr andeuten das der eine zusätzliche Punkt pro Tag lächerlich teuer erscheint, nicht nur in Anbetracht dessen das man als normaler Mensch 100 Punkte hat, sondern auch in Relationen zu den spottbilligen 60*60*24 Punkten der höheren Stufen.

Naja, eine doppelte Heilgeschwindigkeit ist erfahrungsgemäß schon recht nützlich.

Was hälst du von "Wissenschaft"? Klingt auch noch recht abgehoben, für Fantasy-verhältnisse, aber besser als "Medizin-Techniker im Fäntelalter".

Das war in einem frühen Entwurf der Begriff. Leider ist das wesentlich missverständlicher: Philologie z.B. ist eine Wissenschaft, aber wäre "Wissen", nicht "Technik".

War nur beispielhaft gemeint (auch wenn dein "Produkt" jetzt nicht so viel anders aussieht als wenn du es darin gesetzt hättest), aber jede Textverarbeitung bietet doch heutzutage die Möglichkeit Striche und Kreise zu ziehen, warum (wenn du schon keine Zeichnung einfügst) hast du es damit nicht schnell skizziert?

Ich sagte doch schon, der Einwand ist berechtigt.

Ist das Endprodukt eigenlich auch so gesetzt?

Im Grunde ja, allerdings sind dann doch ein paar Bilder drin. Ich gehöre zu den Leuten, die die Spielbarkeit eines Rollenspielsystems nicht an der Frage festmachen, ob man noch die letzten 3% Lesbarkeit herausgeholt hat, die dann sowieso häufig eine Geschmacksfrage sind. Es gibt einen mehrseitigen Index, und die Schrift ist gut lesbar, mehr braucht man nicht. Wenn man nur ein sehr beschränktes Budget hat, setzt man eben Prioritäten.
 

xorn

Ahn
AW: Mikro-Ephorân online!

Wie kommst Du auf das mit der Resistenz?
Aufgrund des genannten fehlenden Angriffswurfes. Dachte die Resistenz würde dann irgendwie als "Rüstung" zählen.

"Balance" braucht einen Schwerpunkt - natürlich bedeuten unterschiedliche welt-immanente Regeln, dass die Schwerpunkte sich unterschiedlich darstellen. Das ist ja in jedem Kaufsystem so.
Man kann in der gleichen Welt (wenn man sich unsere Erde in Film und Fiktion betrachtet) offensichtlich ganz verschiedene Schwerpunkte setzten- das zu bespielende "Genre" ist interessant, und da interessiert mich doch, welches Genre du "bedienst", bzw. falls du glaubst das es da kommunikationsschwierigkeiten gäbe: Wenn du einen Vergleich zu Fernsehn, Film, Fiktion oder anderen Rollenspielen ziehen müsstest, was käme den Grundannahmen deines Spieles bei den genannten 100CP nahe?

Man "muss" gar nicht. Die Erfahrungswerte sind schwerpunktmäßig auch 100CP-Charaktere ausgelegt, aber eigentlich funktioniert Ephorân mit beinahe jedem Budget ganz gut. Nur ergeben sich, wie bei jedem Kaufsystem, natürlich unterschiedliche Schwerpunkte für die Balance mit unterschiedlichen Optimierungsstrategien.
Das klingt für mich nach dem alten D&D-magier-Problem an: Anfänglich (Stufe 1) hat ein Charakter die Arschkarte, dafür er überflügelt er zig EP später (Stufe 10+) alle anderen.

Naja, eine doppelte Heilgeschwindigkeit ist erfahrungsgemäß schon recht nützlich.
Man heilt ansonsten 1/100 pro Tag? Das ist auch lächerlich wenig. Aber auch wenn sich das Spiel für unsere typische Spielweise eigentlich disqualifiziert, erkenne ich da kaum die Relation (Ich glaube nicht das da jemand nur 5CP inverstieren würde- Wem schnelle Heilung wichtig ist, der nimmt auch/wenigstens die Fassung mit 24 Punkten pro Tag, oder?).

Im Grunde ja, allerdings sind dann doch ein paar Bilder drin. Ich gehöre zu den Leuten, die die Spielbarkeit eines Rollenspielsystems nicht an der Frage festmachen, ob man noch die letzten 3% Lesbarkeit herausgeholt hat, die dann sowieso häufig eine Geschmacksfrage sind. Es gibt einen mehrseitigen Index, und die Schrift ist gut lesbar, mehr braucht man nicht. Wenn man nur ein sehr beschränktes Budget hat, setzt man eben Prioritäten.
Sehe ich ja ein (das mit dem Budget) nur wenn du es verkaufen willst, würde ich mir da noch irgendwas einfallen lassen. Nicht nur mit dem Kurz- sondern auch mit dem Gesamtwerk. Was man nun braucht oder auch nicht, es wäre doch sicherlich schade für dich, wenn dein Spiel des Layout wegens beim Händler wie Blei in den Regalen liegt.
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

Aufgrund des genannten fehlenden Angriffswurfes. Dachte die Resistenz würde dann irgendwie als "Rüstung" zählen.

Stand da aber nicht. Übrigens, das Fehlende (sowie der Fehler bei den Kampf-Bewegungsregeln) ist jetzt behoben.

Man kann in der gleichen Welt (wenn man sich unsere Erde in Film und Fiktion betrachtet) offensichtlich ganz verschiedene Schwerpunkte setzten- das zu bespielende "Genre" ist interessant, und da interessiert mich doch, welches Genre du "bedienst", bzw. falls du glaubst das es da kommunikationsschwierigkeiten gäbe: Wenn du einen Vergleich zu Fernsehn, Film, Fiktion oder anderen Rollenspielen ziehen müsstest, was käme den Grundannahmen deines Spieles bei den genannten 100CP nahe?

Filmvergleiche sind schwierig, aber die 100 CP sindschon die Empfehlung für halbwegs "realistisches" Spiel, also vielleicht vergleichbar mit einem besonders zynischen Western oder einem Tatortkrimi.

Das klingt für mich nach dem alten D&D-magier-Problem an: Anfänglich (Stufe 1) hat ein Charakter die Arschkarte, dafür er überflügelt er zig EP später (Stufe 10+) alle anderen.

Das "Problem" existiert wirklich in jedem Kaufsystem, und zwar aufgrund eines alltäglichen ökonomischen Phänomens, dass man "abnehmender Grenznutzen" nennt. Aber ich nehme an, die Erläuterung dessen würde jetzt zu weit führen. :)

Man heilt ansonsten 1/100 pro Tag?

Ja, das steht auch drin. Das heisst, dass ein bewusstlos geprügelter über drei Monate bis zur völligen Erholung braucht, ein fast tot geschlagener ein halbes Jahr. Und das entspricht übliche Rekonvaleszenszeiten bei solchen Verletzungen.

Das ist auch lächerlich wenig. Aber auch wenn sich das Spiel für unsere typische Spielweise eigentlich disqualifiziert, erkenne ich da kaum die Relation (Ich glaube nicht das da jemand nur 5CP inverstieren würde- Wem schnelle Heilung wichtig ist, der nimmt auch/wenigstens die Fassung mit 24 Punkten pro Tag, oder?).

Wenn die in der Spielwelt zulässig ist, wieso nicht?

Sehe ich ja ein (das mit dem Budget) nur wenn du es verkaufen willst, würde ich mir da noch irgendwas einfallen lassen.[...]

Dann kannst Du das ja machen. :)

Im Ernst, diese angeblich unbedingt erforderlichen super-Profi-Layouts mit megageilen Bildern auf jedem weißen Fleck (die wir erstaunlicherweise in den Achtzigern und Neunzigern auch nicht brauchten, um Rollenspiel-Bücher zu kaufen und viel Spaß mit ihnen zu haben) hat doch nur zur Folge, dass viel zu viele Leute darauf verzichten, ihre Spiele zu veröffentlichen, obwohl es da draußen enorm viele Ideen gibt, die es verdienen, gedruckt, gespielt, und, ja, auch in der Nationalbibliothek archiviert zu werden.
 

xorn

Ahn
AW: Mikro-Ephorân online!

Stand da aber nicht. Übrigens, das Fehlende (sowie der Fehler bei den Kampf-Bewegungsregeln) ist jetzt behoben.
Wenn nichts besseres drin steht, erfindet der Verstand nunmal die fehlenden Dinge :)
Was für ein Fehler bei den Kampf-Bewegungsregeln?


Das "Problem" existiert wirklich in jedem Kaufsystem, und zwar aufgrund eines alltäglichen ökonomischen Phänomens, dass man "abnehmender Grenznutzen" nennt.
Das ist so nicht ganz richtig, aber Systeme die das nicht machen, passen wahrscheinlich eh nicht zu deinem Spielstil.

Im Ernst, diese angeblich unbedingt erforderlichen super-Profi-Layouts mit megageilen Bildern auf jedem weißen Fleck ... hat doch nur zur Folge, dass viel zu viele Leute darauf verzichten, ihre Spiele zu veröffentlichen, obwohl es da draußen enorm viele Ideen gibt, die es verdienen, gedruckt, gespielt, und, ja, auch in der Nationalbibliothek archiviert zu werden.
Ist ja nur ein Rat - deiner ideologie, das einige Spiele es "verdient" hätten gespielt zu werden, ist ja auch nicht geholfen wenn das Spiel zwar gedruckt aber ungespielt beim Händler rumliegt.

Es muss ja nicht ein supermegageiles überprofessionells Layout sein sein (Ich persönlich finde auch das es Charme hat, wenn es nicht so perfekt ist - die erste Auflage von Savage Worlds gefällt mir immer noch am besten und zu dem Zeitpunkt konnte der Verlag kaum anders als Schwazweiß zu drucken und einen befreundeten Zeichner hat überstunden machen zu lassen) aber wenn du wirklich was verkaufen willst (auf das das Spiel sein verdientes "bespielt werden" erhält), würde ich mir da doch noch etwas mehr Mühe machen.

Wenn es dein wichtigstes Ziel ist, in der Nationalbibliothek archiviert zu werden, erreichst du es so natürlich trotzdem.

die wir erstaunlicherweise in den Achtzigern und Neunzigern auch nicht brauchten, um Rollenspiel-Bücher zu kaufen und viel Spaß mit ihnen zu haben
Warst du in den 80ern überhaupt schon geboren ;)? Etwas ernster muss ich sagen das, FALLS dein Quickstart-Regelwerk wirklich repräsentativ ist, wirkt selbst mein Midgard-DFR von 1985 ansprechender (wenn auch nicht viel), und will darauf hinweisen, das auch in den 90ern nur der etablierte Platzhirsch (DSA) sich trotz mittelmäßiger Aufmachung verkaufte/gespielt wurde. Alles andere hatte entweder eine gute Aufmachung (V:tM, Kult, 7te See, Shadowrun, PP&P, usw.) oder man hat nie wieder was davon gehört (oder hat jemand in letzter Zeit davon gehört das jemand außer den Autoren noch z.B. Dunarion, Câmelot oder ERPS in letzter Zeit gespielt hat? ). Und heute ist die Konkurrenz eigentlich weit größer, da sollte das Spiel am besten schon vom Anschauen her dazu einladen gespielt zu werden.

Filmvergleiche sind schwierig, aber die 100 CP sindschon die Empfehlung für halbwegs "realistisches" Spiel, also vielleicht vergleichbar mit einem besonders zynischen Western oder einem Tatortkrimi.
...
Das heisst, dass ein bewusstlos geprügelter über drei Monate bis zur völligen Erholung braucht, ein fast tot geschlagener ein halbes Jahr. Und das entspricht übliche Rekonvaleszenszeiten bei solchen Verletzungen.
Die Zeiten mögen zwar für das Heilen der dabei zugefügten Verletzungen stimmen, aber dein System simuliert ja keine Verletzungen, sondern "Wieviele Gewalt man braucht bis man Punkt X erreicht hat" (X=Handlungsunfähig|Tot) und auch wenn die Verletzungen die jemand beim KO-geschlagen werden erlitten hat, nach wenigen Wochen noch nicht verheilt sind, braucht es oftmals eben soviel Gewalt um bei der Person zum gleichen Ergebnis zu prügeln. Insofern klingt das für mich nicht ganz passend.

Aber das klingt insgesamt eher nach einer erneuten Auflage von "K(r)ämpfe & Klinikaufenthalte, ein überkomplexes Kampfsystem das man aus verschiedensten Gründen eigentlich nicht benutzen will, aber einen Großteil des Regelwerkes frisst". Das scheint wirklich nix für mich zu sein. Danke für deine Ausführungen.
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

[...]
Die Zeiten mögen zwar für das Heilen der dabei zugefügten Verletzungen stimmen, aber dein System simuliert ja keine Verletzungen, sondern "Wieviele Gewalt man braucht bis man Punkt X erreicht hat" (X=Handlungsunfähig|Tot) und auch wenn die Verletzungen die jemand beim KO-geschlagen werden erlitten hat, nach wenigen Wochen noch nicht verheilt sind, braucht es oftmals eben soviel Gewalt um bei der Person zum gleichen Ergebnis zu prügeln. Insofern klingt das für mich nicht ganz passend.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann vermisst Du eine Möglichkeit, beispielsweise eine Gehirnerschütterung zu erzeugen, die zu einer kürzeren Bewusstlosigkeit schon bei geringerem Schadenswert führt? Da kann ich Dich allerdings beruhigen, im Vollregelwerk sind dafür verschiedene Möglichkeiten enthalten (Stichwort: Erfolgspunkte).

Aber das klingt insgesamt eher nach einer erneuten Auflage von "K(r)ämpfe & Klinikaufenthalte, ein überkomplexes Kampfsystem das man aus verschiedensten Gründen eigentlich nicht benutzen will, aber einen Großteil des Regelwerkes frisst".

Das Kampfsystem im Buch geht von Seite 59 bis Seite 70, auch da kann ich Dich also beruhigen, und es war bei Testspielen durchaus beliebt, weil es taktisch, aber schnell ist.
 

Ehron

Clansgründer
AW: Mikro-Ephorân online!

Im Ernst, diese angeblich unbedingt erforderlichen super-Profi-Layouts mit megageilen Bildern auf jedem weißen Fleck (die wir erstaunlicherweise in den Achtzigern und Neunzigern auch nicht brauchten, um Rollenspiel-Bücher zu kaufen und viel Spaß mit ihnen zu haben) hat doch nur zur Folge, dass viel zu viele Leute darauf verzichten, ihre Spiele zu veröffentlichen, obwohl es da draußen enorm viele Ideen gibt, die es verdienen, gedruckt, gespielt, und, ja, auch in der Nationalbibliothek archiviert zu werden.
Naja, gerüchteweise gibt es nen relativ breiten Bereich zwischen "Bildband" und "in 10 Minuten in Word zusammengeklickt".
 

Thot

Ibisköpfiger
AW: Mikro-Ephorân online!

Schön, dass Dir die Regelmechaniken (die sind ja sozusagen das Ergon des Buches) so gut gefallen, dass Du daran nichts zu meckern hast. :)
 

Ehron

Clansgründer
AW: Mikro-Ephorân online!

Schön, dass Dir die Regelmechaniken (die sind ja sozusagen das Ergon des Buches) so gut gefallen, dass Du daran nichts zu meckern hast. :)
Ich sag's mal ganz einfach: Die Reduzierung von Grundwerten und Fertigkeiten auf ein geringes Maß sagt mir sehr zu. Soweit ich das vom reinen Lesen der Kurzregeln beurteilen kann, macht das System nen runden Eindruck, auch wenn ich in Sachen Balancing ähnliche Bedenken habe, wie sie bereits im Tanelorn geäußert wurden. Das einzige was ich als "störend" bezeichnen würde, sind die Unmasse an Dumpstats, wenn man den Kampf nicht aufs äußerste mit allen taktischen Optionen spielt.
 
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