Mutant Chronicles 3 Mehr als zwei Karrieren bei einer Charaktererschaffung mit 12 Punkten?

Dieses Thema im Forum "2d20" wurde erstellt von Supergerm, 3. März 2017.

Moderatoren: Supergerm
  1. Supergerm

    Supergerm Spambothenker Mitarbeiter

    Nach der Erklärung im Grundregelwerk zu den 12 LP (S. 35) können Spieler in dieser Variante genau den Charakter mit zwei Karrierephasen haben können, den sie wollen.

    Anhand der Formulierung habe ich Zweifel daran, ob man mit 12 LP dann noch eine dritte oder vierte Karrierephase anhängen darf, wenn noch Punkte übrig sind.

    Was meint ihr?
     
  2. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    Doch, das geht schon, nur muß man strategisch sinnvoll die Laufbahnen wählen. Wählt man sie "chronologisch", reichen die Punkte oft nicht für die vierte Laufbahn. Daher nimmt man als erstes eine einfache Laufbahn und dann - wenn möglich, ist aber nicht notwendig - eine ikonische Laufbahn. Und danach dann wieder einfache Laufbahnen "zum Auffüllen".

    Aber insgesamt ist diese 12-Punkte-Methode NICHT gleichwertig der zufallsbestimmten Methode mit 5 Punkten. Und das finde ich auch gut so, denn gerade die Zufallseffekte sind es, die den Charakteren Farbe verleihen. Das sehen wir aktuell in unserer Dark-Symmetry-Ära-Kampagne sehr gut.
     
    Supergerm gefällt das.
  3. Supergerm

    Supergerm Spambothenker Mitarbeiter

    Die 12 Punkte-Erschaffung wirkt auf mich ohnehin nicht vollständig durchdacht. Wenn der Spieler z. B. acht Punkte zu Beginn in die Attribute steckt, einen Punkt in Fraktion, zwei in Sozialstatus und einen in die Umgebung, dann muß er die Ausbildung erwürfeln, was eigentlich nicht passieren soll.

    Wenn man dagegen nicht zu viel in Attribute steckt, sind nach der zweiten Karrierephase ja sogar oft genügend Punkte für eine dritte oder vierte Karriere übrig.
     
  4. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    Ja, man kann die 12-Punkte-Methode durchaus "fehlbedienen", indem man die Punkte sinnlos raushaut. Hier wäre eine Art "geführte Teilzufälligkeit" wie bei Conan sicherlich der klarere Weg gewesen. - Aber MC3 war ja auch das erste 2D20-Rollenspiel, da gab es noch Raum zum Dazulernen. Bei Infinity ist das ganze schon deutlich übersichtlicher.

    Aber, wie gesagt, das betrifft nur die 12-Punkte-Methode. Macht man seinen Charakter zufällig mit der 5-Punkte-Methode kommen wirklich in jeder Beziehung spielenswerte und kompetente Charaktere heraus. - Für mich ist die 12-Punkte-Methode ziemlich unattraktiv.
     
Moderatoren: Supergerm
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