AW: Lancea Sancta und andere Übernatürliche
soll ein mage doch versuchen vor nichtmages zu zaubern... die realität wird ihm einen strich durch die rechnung machen, um es mal für nicht-mageler auszdrücken.
Njein. Schwierig, gefährlich, aber nicht unmöglich. Solange man es nicht übertreibt, kann man das Paradox
etwas ablenken; das kostet leider extra Mana, wenn man es präventiv macht (und im Gegensatz zu Vitae läuft Mana nicht auf zwei/vier Beinen hinter jeder Ecke herum - außer man ist besonders pervers und schnappt sich das Mana mittels Tier-/Menschenopfer; zudem dauert es meistens eine Weile, bis man Mana regeneriert - egal auf welchem Wege), oder man nimmt Schaden in Kauf und stuft das Paradox unmittelbar beim Auftreten graduierbar ab oder kompensiert es vollkommen. Der Schaden ist allerdings lethal und
resistant, eine kleine Erweiterung im Schadenssystem von Mage, der übernatürliche Heilung dieses Schadens komplett unterbindet.
Glücklicherweise ist bei Magiern Maskeradeschutz aber quasi schon eingebaut. Das ist aber Vor- und Nachteil in einem.
Vorteil: Sterbliche "leiden" unter
Disbelief. Sie sind ein wenig schockiert, irritiert, perplex, und vergessen meistens, was sie gesehen haben oder erfinden rationale Erklärungen (vorausgesetzt sie haben nicht übermäßig viel Willenskraft, dann können sie sich sehr wohl an das übernatürliche Phänomen erinnern).
Nachteil: Jeder, der unter
Disbelief "leidet", sorgt automatisch für eine Art... Gegenzauber. Improvisierte Zauber werden meistens eine Spell Potency von 1 gezaubert, weil der Würfelpool sonst sehr schnell auf Minimum fällt. Und alle 10 Minuten hat jeder der "Disbeliever" einen Wurf zu tätigen, der die Spell Potency pro Erfolg um 1 degradiert. Fällt der Wert auf 0, dann war der Zauber mal.
Ein weiteres Detail: andere Übernatürliche (Werwölfe, Vampire, u.a.) erzeugen kein
Disbelief. Das gilt alleinig für Sterbliche. Aber so gesehen sitzen alle im selben Boot, von daher sollte das weniger ein Problem darstellen.