Shadowrun 5e

Sonstiges Kriege und Soldaten, in einer Fantasy Welt

Dieses Thema im Forum "Dungeons & Dragons, d20 und Pathfinder" wurde erstellt von Arthas Edorins Sohn, 2. Februar 2005.

  1. Arthas Edorins Sohn

    Arthas Edorins Sohn D&D- Spieler

    So wie auch auf viele Kreative Ideen hoffe.
    Das is ein Auszug, aus dem Forum von Feder und Schwert!
     
  2. Silence

    Silence Guest

    Meine Vorstellung, für kein stehendes Heer, über 1000Mann:

    600Mann 1-3Stufe, Krieger bzw. Klassenkombi, zwischen Krieger / Bürgerlicher oder so.
    100Mann Unteroffiziere 2-4Stufe mit Unterklassen: Krieger, Bürgerlicher, Adept etc.
    100Mann Söldner der 1-5Stufe, Unterklassen und Charakterklassen (häufig: Kämpfer und Barbaren)
    100Mann Offiziere der 5-12Stufe, die jeder geläufigen Charakter- oder NSCklasse angehören können
    10Mann Das Herz des Heeres, die Anführer der Stufe 6-14. Sie können auch Prestigeklassen angehören etc.
    90Mann Köche, Stallburschen etc. die vielleicht auch kämpfen können aber in der Regel eher Bürgerliche 1 / Krieger 1 sind, wenn überhaupt.
     
  3. femaleVampire

    femaleVampire Realitätsflüchtling

    was sollte es bringen einen krieg in die geschichte mit einzubauen???

    würd ich nicht machen, außer die gruppe müsste als botschafter oder friedensüberbringer los, aber ansonsten... :Snein:
    was soll so ein krieg für die gruppe bringen?? außer sie vielleicht nicht gard heldenhaft sterben zu lassen...
    krieg ist keine lösung!!:prof:
     
  4. Silvermane

    Silvermane Wahnsinniger

    Hier kollidieren 2 Welten:

    Auf der einen Seite D&D mit seinen inflationären Trefferpunkten, Stufen und anderen Designwehwehchen, und auf der anderen das, was man im allgemeinen Geschichte nennt.

    Ein Heer aufzustellen ist in D&D einfach schwachsinnig. 1-2 hochstufige Magier sind effektiver und kosten höchstwahrscheinlich sogar weniger. Und dank der hohen Verbreitung von Klerikern und Magiern ist konventionelle mittelalterliche Kriegsführung ohnehin "für'n Arsch".

    Mauern? Tsk. Lebensmittelengpässe? Müdes Arschbackenrunzeln für 'nen passablen Kleriker. Seuchen? Bringt mich nicht zum kichern. Und wenn tatsächlich mal ein "richtiges" Monster wie ein Drache kommt können die Zwischenmahlzeiten der Stufen 1-3 nur hoffen, das er satt wird bevor er den ganzen Haufen verputzt hat.

    Es gibt Dinge, für die eignet sich D&D nicht. Eines davon ist konventioneller mittelalterlicher Krieg.

    -Silver
     
  5. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    Da gibt es noch VIEL mehr, was nicht mehr stimmt, nicht mehr stimmen KANN, wenn man mal davon ausgeht, daß es in einer Fantasy-Welt Magier, Priester etc. mit den Fähigkeiten gibt, die bereits ein D&D-Charakter mäßiger Stufen draufhat (z.B. Feuerball, Fliegen, Unsichtbarkeit, ...).

    Z.B. macht eine Burganlage nach mittelalterlichem Muster - d.h. ohne Gegner, die aus der Luft kommen können - keinen Sinn mehr, wenn in einer Welt Drachenreiter oder Fliegende Zauberer vorkommen können. Dann wären jegliche Innereien einer Burg schnellstens erobert und man hätte sich solche Konstruktionen wie Tortürme, Pechnasen etc. sparen können. Burgmauern halten so manchen Zaubern nicht Stand. Und wenn man mal Monster beschwören kann, dann laufen auch die willigsten Man-at-Arms davon und man hatte mal eine Armee.

    Das Problem ist, daß solche auf hohem Powerlevel angesiedelten Charaktere, wie in D&D, auch eine Welt brauchen, die damit klarkommt. Damit will ich sagen, daß Magie WIRKLICH ÜBERALL vorkommen MUSS, wenn diese Welt funktionieren soll. Somit sind die Mauern einer Festung magisch verstärkt und weisen selbst Erdelementarwesen ab. Der offen erscheinende Innenhof ist mit Kraftfeldern oder Luftelementaren gesichert, die jeden Luftlandeversuch vereiteln. Es muß dann aber für Feldschlachten auch Zauber geben, die nicht nur einem Magier oder einem anderen Charakter die Rüstungsklasse erhöhen, sondern etwas in der Art: "Erhöhe Rüstungsklasse und alle Widerstände gegen Magie um +2 für eine ganze Kompanie". Solche Zauber sind sogar wirklich sinnvoller als nur einen megamächtigen Masssenvernichtzauber zu entwickeln oder zu lernen, da man so seine Armeen zäher macht und gleichzeitig ihren Kampfgeist gegen Übernatürliches stärkt. - Ach, und wenn die Kompanie trotzdem ins Gras beißt, so können - Alignment-Verträglichkeit vorausgesetzt - die Leichen als Skelette oder Zombies weiterkämpfen (Army of Darkness läßt grüßen: Ash! Ash! Ash!).

    Es gibt Fantasy-Welten, in denen ein geringeres Machtniveau vorherrscht, so daß ein fantasy-mittelalterliches Äquivalent immer noch stimmig ist - z.B. Midgard.

    Es gibt Fantasy-Welten, in denen dem sehr hohen Machtniveau Rechnung getragen wird, indem es in die "normale" Kultur der Welt eingebettet ist, so daß tatsächlich Magie eine ganz normale Sache ist - z.B. Glorantha.

    Alle mir bekannten D&D, AD&D und D&D 3.x Welten bringen jedoch leider NICHT diese Stimmigkeit mit. Da muß man sich als Spieler oder Spielleiter immer sagen "Augen zu und durch! - Da darf ich garnicht drüber nachdenken." Solche Welten FUNKTIONIEREN NICHT. Das ist m.E. das tragische Element, daß alle Settings mitsichbringen, wenn sie ausschließlich den Spielercharakter im Fokus haben und dabei vergessen, daß die Charaktere eigentlich die herausragenden, seltenen Fälle sein sollen (außer eben in Glorantha, wo JEDER das Zeug zum Helden haben kann).

    Daher mein Tip: sucht euch ein Spielsystem, daß neben dem SC-Fokus auch durchaus Truppen, Armeen, ganze Kriege spielbar gestalten kann und dessen Settings nicht von jetzt auf gleich in sich zusammenfallen müssen wie Kartenhäuser. Ich habe für High-Power-Fantasy schon vor gut 20 Jahren Glorantha entdeckt und seitdem keine andere auch nur vergleichbar konsequente Weltenentwicklung im Fantasy-Genre gesehen, die solch einem hohen Fantasy-Power-Level stimmig Rechnung trägt. Für low-powered Fantasy ist m.E. Midgard ausgezeichnet geeignet (auch wenn es das Lieblingsspiel aller GEW-Mitglieder zu sein scheint und man aufpassen muß, daß man sich beim Lesen keine Staublunge holt oder an traumatische Erlebnisse aus dem Mittelstufe-Erdkunde-Unterricht erinnert werden will).

    Für mehr "D&D-like"-Fantasy habe ich auch etwas gefunden - Savage Worlds. Hier geht der Fokus vom einzelnen Charakter ohne wesentlichen Bruch bis zu ganzen Armeen. Wenn man Kriegsszenarien durchspielen will, in denen sowohl individuelle Charakterinteraktion als auch Massenschlachten Handlungselemente sein sollen, dann ist das meine inzwischen reichlich praxiserprobte Empfehlung. Und das beste: man kann das ganze D&D-Material nehmen, die d20-Stat-Blöcke wegschmeißen und trotzdem in den Settings spielen und seinen Spaß haben. Für mich hält Savage Worlds das, was d20 versprochen hatte.
     
  6. Wendigo

    Wendigo Jäger

    Grundsätzlich kann ich dem nur wissend und nickend zustimmen. Schon allein, wenn ich an den Sturm der Vergeltung denke. Da kann mann bei ausreichender Konzentration eine Ganze Armee auslöschen. Er ist mit einem Radius von 108m und einem Schaden von 6w6 ohne Rettungswurf nach 5 Runden konzentration für einen Niedrigstufiegen Haufen tödlich.

    Andererseits darf man nicht vergessen, dass nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung das Level 3 überschreitet. Und wirklich hochstufige Magier oder Drachen für solch eine Sache zu motivieren ist wirklich schwer, denn mit Gold kann man sie nun wirklich kaum noch locken. Der Magier hat davon genug und will lieber weiter Studieren und der Drache, wenn er mehr haben will nimmt es sich einfach. Wenn es sich vielleicht auch noch um einen CB Drachen handelt, die noch am einfachsten zu überzeugen sind, wer hindert sie daran erst in der feindlichen und dann in der eigenen Armee herumzutollen. Für mich haben gerade in D&D schlachten etwas episches wie indem Film Troja wo sich die Führungselite beider Seiten in der Mitte trifft und die Schlacht eigentlich unter sich ausmacht. Denn die Seite, die da verliert, hat die Schlacht eigentlich auch schon verloren. Dies bezüglich kann ich mal zum lesen die Comics "die Croniken des Schwarzen Mondes" empfehlen.
    Und warum der Wahnsinn solch verlustreicher Schlachten immer wieder endstehet ist so zu erklären, das gerade die nationen mit meist bösen Herrschern es sich einfach nicht nehmen lassen können, solche Blutbäder stattfinden zu lassen.
    Nebenbei darf man nicht vergessen mit welchen magischen Aufwand Festungen gerne geschützt weden, wie Zornhau schon schrieb.

    Mein Fazit, Schlachten wird es in D&D und gerade in den Realms immer wieder geben und dass das ganze einfach purer Wahnsinn ist versteht sich von selbst.

    Seht euch unsere Welt an. Es werden auch immer wieder Kriege mit unzähligen Verlusten geführt, wobei diese auch an Wahnsinn grenzen. Dabei geht es meist um die eigenen Ideale oder sogar "nur" um witschaftliche Zwecke. (Das ist doch ebenso absoluter wahnsinn)
    Was ich dabei sehr stark vermisse, ist das die die es anzetteln nicht vorne mit dabei sind. Das ganze hätte dan wenigstens eine gute Sache und zwar das die Welt um sie erleichtert werden würde und sie nicht gleich das nächste ding vorbereiten. X(

    Gruß Wendigo
     
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