[HârnMaster] Fixt mich an!

Skyrock

t. Sgeyerog :DDDDD
Was ist toll an Hârn? Was sollte ich für Interessen haben um zu Hârnmaster zu greifen? Und wann sollte ich die Finger davon lassen?
 

Zy-Nist

Alter Meister
AW: Fixt mich an!

Wenn du auf eine detailreiche, magie-, gold- und monsterarme (echt mittelalterliche?) Hintergrundwelt mit einen umfnagreichen (realistischen ?) Kampf- bzw Regelsystem stehst, ist HA^RN ideal für dich
 

Skyrock

t. Sgeyerog :DDDDD
AW: Fixt mich an!

Hârnworld ist ja unabhängig vom Hârnmaster-System, insofern klammere ich das Setting vorerst mal aus. (Zumal ich sowieso weniger der Typ bin der seinen Spaß aus dem Setting zieht, obwohl ein handwerklich gut gemachtes und/oder ästhetisch ansprechendes Setting natürlich immer noch Pluspunkte bringt.)

Was Systeme angeht die auf "Realismus" pochen und die ich für gut befinde würde ich mal CP2020 und The Riddle of Steel nennen. Was leistet Hârn anders/besser als diese beiden?
 

xorn

Ahn
AW: Fixt mich an!

Hârnworld ist ja unabhängig vom Hârnmaster-System, insofern klammere ich das Setting vorerst mal aus.
...aber andersrum stimmt das nicht 100%ig. Charaktererschaffung, Ausrüstung und Magie haben durchaus ihre Hârn'schen Eigenarten.

Kann man durchaus unter den Tisch fallen lassen, aber das "Universelle" System das du vielleicht vermutest ist es wahrscheinlich nicht.

Was Systeme angeht die auf "Realismus" pochen und die ich für gut befinde würde ich mal CP2020 und The Riddle of Steel nennen. Was leistet Hârn anders/besser als diese beiden?
Es hat weniger Tabellen als Riddle of Steel (aber wer benutzt schon alle "Schadenstyp nach Trefferzone"-Tabellen !?) und ist nicht ganz so sehr auf "Splatter" ausgelegt. Die Welt und das Kampfsystem sind angenehm dreckig, gehen nicht so sehr ins Detail das es eklig wird.

Im Gegensatz zu RiddleOfSteel ist der Kampf auch nicht ganz so taktisch und die Charaktere sind (rein Empfindungsmäßig) nicht ganz so zerbrechlich wie ein Riddle-Charakter der sich in einen Kampf verirrt bei dem seine SAs keine Anwendung finden. Ist also besser für Mitspieler geeignet, die keine Taktikgenies sind, aber auch für Spiele die darauf abzielen mit einer halbwegs "romantischen" Vorstellung vom dreckigen Mittelalter vereinbar zu sein.

Ganz so schnell wie bei CP2020 verliert man auch keine Körperteile und der Frustfaktor (Egal wie gut man ist, jede 1 ist ein automatischer Fehlschlag und mit etwas Pech auch noch ein Patzer) ist auch nicht ganz so hoch (die Chance auf Kritische Erfolge steigt mit höherer Fertigkeit, die Chance auf Kritische Fehlschläge sinkt dabei, ohen das man auf Tabellen achten müsste).

Ansonsten würde ich als größten Pluspunkt nennen das alles sehr greifbar und nicht abgehoben wirkt ohne das man das Gefühl hat künstlich klein gehalten zu werden (den Eindruck hatte ich immer bei DSA und Midgard).

Das Fertigkeitssystem ist schön plastisch und erinnert mich in seiner Granualität und der Einbeziehung der Attribute ein wenig an DSA3 (Jeweils 3 Attribute, doppel-nennungen möglich) aber man kommt mit einem %Wurf aus.

Charaktere wirken sehr organisch, was aber auch durch die (optional) zweigeteilte Charaktererschaffung unterstützt wird: Man generiert seinen Charakter bis er ein Halbwüchsiger ist, dann heißt es sich einen Beruf zu "erspielen". Jedenfalls, wenn man nicht dem Pfad folgen will der durch die Eltern vorbestimmt ist.
 
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