[Brainstorming] Die zentralen Konflikte des Vampirismus...

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Ich schließe mich mal dem Märschenmann an:
Der zentrale Konflikt ist die Entmenschlichung, der Kampf gegen das Tier.

Sehe ich anders muss ich sagen genau so wie ich deiner Bewertung nicht Zustimmen kann ein Mensch kann sehr hohe Menschlichkeit haben und trostem ist Bluttrinken kein harter Tobak ganz einfach weil Abhärtung nichts mit Moralischen verfall zu tun hat.

Ich sehe auch den zentralen Konflikt weniger im Kampf gegen das Tier sondern sondern durch die Bestrafung durch das Tier.
Wärend die Frommen mit einen Albtraum konfrontiert werden den sie Akzeptieren müssen werden die Bösartigen dazu angetrieben Demut zu lernen oder vernichtet zu werden.
 
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Beispiel: Faust - eine stark abgewandelte Gretchentragödie. Dr. Faustus, Magister, Volksliebling und strebsam, lernt Mephistopheles kennen, der unbekannte, magische Zerstörer. Der Pakt wid soweit abgewandelt, dass er nur durch den Kuss abgeschlossen werden kann. Es reicht Mephistopheles nun nicht nur das Wort, sondern er will, dass sein zukünftiger Knecht ein Vampir wird (denn er ist selbst einer).
Nach der lustigen Verjüngung verliebt sich der frische Vampir in Margarete. Diese ist natürlich ein Mensch.
Gekauft!
 
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Burncrow schrieb:
Blut, genau Menschenblut frisch aus der Vene.
Die Erwähnung schlussfolgert keineswegs einen Konflikt. ?(
Oder anders gefragt: Zeig mir einen Konflikt mit Blut.
Aber Liebe ist etwas wofür der Spieler sich entscheidet oder auch nicht. Es ist optional.
Wenn man es so auslegt, sind alle obigen Beispiele für Konflikte optional.
Märschenman schrieb:
Eine zu hohe Menschlichkeit ist bspw. in der vampirischen Gesellschaft eine Schwäche, da man nicht skrupellos genug ist um sich in der Hierarchie einer Domäne aufzusteigen, man bliebe stets der Fußabtreter.
Das ist optional, denn hier sind die Interpretation des Spiels und die Spielart darüber entscheidend, ob der Konflikt überhaupt existieren kann.
Märschenman schrieb:
wobei man zuerst die objektiven Schnittpunkte von Liebe und Vampirismus bestimmen müsste?!
Das macht man über eine Chronik. ;)
Mr.Toxex schrieb:
Sehe ich anders muss ich sagen genau so wie ich deiner Bewertung nicht Zustimmen kann ein Mensch kann sehr hohe Menschlichkeit haben und trostem ist Bluttrinken kein harter Tobak ganz einfach weil Abhärtung nichts mit Moralischen verfall zu tun hat.
Du bringst verschiedene Sachverhalte falsch zusammen. Menschlichkeit beschreibt keinen Leidensweg oder moralischen Zerfall, sondern lediglich ein Verhalten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Beispielsweise sind fromme Spießer perfekt für Menschlichkeit 10 geeignet, dennoch könnten sie ihre Lage durchleiden.
 
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Okay, dann anders:
Warum ist Liebe nicht optional?
Warum muss der vampir lieben?
 
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Weil es überall auftaucht (Literatur, Film, im Leben ...). Warum sollte man so viel Potential einfach wegschmeißen? Man macht es mit dem anderen ja auch nicht. Außerdem passt es wunderbar. ;)
 
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Die Antwort ist also:
Es ist schon optional, ich will es aber ncht zugegebn weil es so toll ist und soviel Potential hat, richtig? ;)
 
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Der zweite Hauptsatz drückt meine Position korrekt aus. :p
Der erste Hauptsatz... das hatten wir ja schon.
 
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Okay.
Dann weiß ich wenigstens wie ich das einzuschätzen hab.
Ich persönlich würde es nämlich als ziemliche Gegängelung empfinden wenn sich meine bluttrinkende und amchtbesoffene untote leiche jetzt auch noch regelmäßig verlieben müsste.
 
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Die Möglichkeit von Tieren und Blutkonserven zu trinken untergräbt das. Vampire wäre wohl ein besseres Spiel um persönlichen Horror geworden wenn Blut nur dann zählen würde wenn man es direkt von seinen unwilligen menschlichen Opfern abnimmt und Blut trinken ein ausgedehnteres System worden wäre als "Mach mal einen Jagdwurf". Eines, wo man den häßlichen Einzelteilen des Aktes nicht entkommen kann indem man sie zwischen Tür und Angel beiseite schiebt.

okay dass sehe ich ein.

Sehe ich anders muss ich sagen genau so wie ich deiner Bewertung nicht Zustimmen kann ein Mensch kann sehr hohe Menschlichkeit haben und trostem ist Bluttrinken kein harter Tobak ganz einfach weil Abhärtung nichts mit Moralischen verfall zu tun hat.

ich habe ja auch nicht behauptet eine hohe Menschlichkeit zu haben bedeutet Blut trinken sei einfach, sondern eine hohe Menschlichkeit hindert dich daran in der vampirischen Gesellschaft einen höheren Stellenwert zu erlangen, einfach weil man Skrupel hat.

und die These ist natürlich optional, aber das ist Swamp-thing etc auch...
 
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Also hat die Menschlichkeit nur Bedeutung bei der Erlangung von Macht?

Ich denke für einen "jungen" Vampir nicht unbedingt. Da ist der Verlust der Menschlichkeit zentral. Keine normalen "Sozialkontakte" , Verlust von Familie usw. Das Tier wächst - die Gier nach Blut, das Berauschen an den eigenen Kräften - Blutrausch gibt es nicht umsonst im Regelsystem.

Die anderen Themen sind zentral und gute Aufhänger - wie z.B. Liebe- aber für mich als SL und Spieler nie zentral.
 
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Ich denke im Endeffekt ist Menschlichkeit nur ein Gradmesser für die Folgen des Durstes/der Sucht und der Macht bzw. ihres Missbrauchs.
 
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Bei Vampire schon.

Nein es wird nur Missverstanden von einigen Spielern Abhärtung hat nichts mit moralischem Verfall zu tun.
Wenn du Diebstahl,Mord und Körperverletzung begehst bist du ein Arschloch und Verfällst dem Tier aber du bist keines falls Hart.

Wirklich abgehärtet wäre eher Ärzte die einen kühlen Kopf behalten wärend das Blut spritzt und trostem den Menschen helfen.
Menschenblut trinken ist in diesen Zusammenhang auch kein Konflikt das ist nicht schlimmer als wenn man Insekten isst.

Der Konflikt entsteht erst wie man an dieses Blut rankommt aber Ekel hat nichts mit Ethik zu tun.
 
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Also hat die Menschlichkeit nur Bedeutung bei der Erlangung von Macht?

nein nicht unbedingt, es ist ein Drahtseilakt, eben grade soviel Menschlichkeit zu besitzen um nicht auf die Abschussliste zu kommen, aber wenig genug um nicht der Fußabtreter der vampirischen Gesellschaft zu sein...

das ist natürlich eine Frage der eigenen Moral, "lass ich mich treten, bin aber mit mir im reinen, oder trete ich, und fühle wie das Tier wächst und sehe zu wie es ein Monster aus mir macht?!"
 
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Nein es wird nur Missverstanden von einigen Spielern Abhärtung hat nichts mit moralischem Verfall zu tun.
Kein Missverständnis.
Abhärtung ist nichts anderes als Verödung.
Und im Falle von Blut ist der Ekel sogar das menschliche an dir die 'Abhärtung', d.h. die Scheiss-Egal-Haltung, aber vom Tier.
Auch da sei wieder mein geliebtes Chaining the Beast angegeben.
Aber eigentlich ist der Thread ja nicht für diese Diskussion da.
 
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Nein es wird nur Missverstanden von einigen Spielern. Abhärtung hat nichts mit moralischem Verfall zu tun.
Wenn du Diebstahl,Mord und Körperverletzung begehst bist du ein Arschloch und Verfällst dem Tier aber du bist keines falls Hart.

Wirklich abgehärtet wäre eher Ärzte die einen kühlen Kopf behalten wärend das Blut spritzt und trostem den Menschen helfen.

Menschenblut trinken ist in diesen Zusammenhang auch kein Konflikt das ist nicht schlimmer als wenn man Insekten isst.

Der Konflikt entsteht erst wie man an dieses Blut rankommt aber Ekel hat nichts mit Ethik zu tun.


Menschen an den Hals fallen - ihr Blut trinken - ist also genauso leicht wie ne Pizza bestellen und essen?
Sicher, ein Vampir wird mit der Zeit "hart" gegen die "Jagd" oder wahnsinnig.
Aber: Er kann immer noch Gewissensbisse haben.
Ekel vor dem Blut: OK, dagegen kann man sich abhärten.
Das Gewissen betäuben, die Erinnerung verdrängen, die Bilder vom Blut loswerden - Soldaten die im Krieg waren und ähnlich Erlebnisse haben sind Ihr leben lang traumatisiert.

Du willst mir erzählen Abhärtung feit dagegen - sorry, aber das kann ich nicht glauben!
 
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Will man sich wirklich vor dem Ekel, soweit es da noch einen gibt, abhärten?
 

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