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[29.04.2006] Ein Geschäftsgespräch

Durro-Dhun

Erklär(wer)bär
#StandWithUkraine
das haben traum und ich derweil per PN gespielt... blau ist Andrew, rot ist Francesca



Andrew schlenderte durch die Straßen Finstertals. Seine weichen Designerschuhe machten kaum einen Laut, lediglich der scharfe, klackende Klang seines Gehstockes malte einen regelmäßigen, harten Rythmus in die Nacht. Nun... Frickendale hatte sich umgehört, und was er Andrew von dieser neuen Giovanni berichtet hatte, hörte sich vielversprechend für den Brujah-Ahnen an. Genau der Geschäftspartner, den er suchte... jetzt musste er sie nur noch finden...

Frickendale war nicht sehr genau mit den Informationen gewesen, die er aufgetrieben hatte... er hatte etwas von einer Zuflucht erwähnt, aber Andrew wollte Francesca nicht gleich so dicht auf die Pelle rücken und sie durch seine Anwesenheit auf ihrem Grund und Boden bedrohen... nein, geschickter wäre es, sie auf dem Weg durch Finstertal abzupassen... sie war schließlich Italienerin, die würden sicherlich auch des Nachts durch die Cafés ziehen schon alleine der italienischen Lebenslust wegen... nun, Vorurteile waren doch etwas schönes, oder?

Andrew schlenderte also durch die Fußgängerzonge Finstertals... er würde sie finden... irgendwann... er hatte Zeit...


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Die letzten Nächte waren ruhig gewesen. Es hatte keine Auseinandersetzungen gegeben und Francesca hatte ihrem liebsten Hobby nachgehen können. Sie beobachtete Menschen. Vorzugsweise diejenigen, welche sich sowieso schon irgendwo auf dem Abgrund ihres Lebens befanden. Für sie war es immer wieder beeindruckend, wie stark die Menschen an ihrem Leben fest hielten. Erst vor wenigen Stunden hatte sie einen Jugendlichen in der Nähe der Bahngleise gesehen, als sie im anliegenden Park einen kleinen Nachtspaziergang machte. Schon von weitem machte der junge Mann einen so bedrückten Eindruck auf sie. Die unzähligen Zigarettenstummel und die 3 bis 4 Bierfalschen neben ihm bedeuteten ihr deutlich, dass hier jemand saß, den das Leben ganz übel ankotzte.

Sie stand ein paar Meter abseits. Sie wollte ihn nicht erschrecken, so dass er sich gleich auf die Bahngleise stürzte. Sie stand einfach nur da, leicht im Schein der Straßenlaterne. Sie wagte es sogar, einen Blick hinter das Leichentuch zu werfen. Zu schauen, wie es dem Jungen ergehen würde, wenn er sich wirklich einfach so, unerfüllt vor die Bahn werfen würde. Und bei diesem Anblick war sie einen kurzen Moment ein wenig traurig. Dieser junge Mann, er hatte nie wirklich eine Freude gehabt in diesem Leben. Alles was er hatte, waren die leeren Flaschen um ihn herum.

"Mein Kleiner...", hatte sie gesagt, als sie näher zu ihm kam. "Nicht weinen...", meinte sie, als er ihren langen Rock mit seinen Tränen nässte. "Genieße den Tod...", hatte sie gemurmelt, nachdem sie jedes Leben aus seinem Leib gesaugt hatte. Sie war sich sicher, dass er in ihrem Körper aufgehen und blühen würde, wie eine kleine Blume in einem wilden Garten voller verwitterten 'Vergissmeinnicht'.

Doch dies war nun 2 Stunden her. Noch immer klebte hier und dort ein wenig Blut an ihren Backenzähnen, welches dieser Welt eigentlich nicht entsagt hatte. Die jungen Menschen von heute, sie trafen viel zu schnell Entscheidungen, welche sie nie wirklich überdachten. So schlenderte sie durch die Innenstadt, in diesem Moment eine Zigarette im Mundwinkel, nach Feuer suchend, noch während sie mit ihrer langen Zunge die letzten Reste des verkrusteten Blutes von ihren Zähnen lutschte.

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Andrew sah sie... ja, das musste sie sein! Genau, wie Frickendale sie ihm beschrieben hatte!
Doch etwas hielt ihn zurück... Erfahrung, oder vielleicht auch nur die Vorsicht des Alters?

Er gönnte sich einen zweiten, einen dritten Blick auf die Fremde... die heutige Jugend - wie überhaupt jede Jugend! - hatte so wenig Geduld... das Vorrecht der Jugend und zugleich ihr Fluch.

Andrew war sich nun sicher, es mit einem Kainkind zu tun zu haben... ja, sie musste eines sein, und zweifelsohne handelte es sich um Francesca Rossellini. Sie hatte eine unangezündete Zigarette zwischen den Lippen blieb kurz stehen.

Mit klackerndem Gehstock trat der Brujah-Ahn an sie heran.
Sein bleiches Gesicht, die Ruhe und Gelassenheit in den Augen, die enstpannte Haltung, all das musste der Giovanni lauter als Worte sagen, mit was sie es zu tun hatte.

"Wenn Sie erlauben, Ehrwürdigste?"

Mit perfekten englischen Manieren zauberte Andrew ein kleines, beschlagenes Sturmfeuerzeug heraus, klappte es auf. Bot der Fremden Feuer. Es war eines dieser neumodischen Druck-Gas-Feuerzeuge, die in einer winzigen, blauen Flamme brannten und somit nicht die ureigene Angst der Kainiten vor Feuer hervorriefen...



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Sie war in Gedanken noch bei den zitternden Gliedern des Jungen, als sie von einem ohrenbetäubendem Lärm aus ihren Gedanken gerissen wurde. Das Geräusch ähnelte in etwa einem alten Uhrwerk, welches unaufhöhrlich ratterte und krachte, bis es einen an den Rande des Wahnsinns trieb. Doch als sie mit zusammengezogenen Augenbrauen aufblickte, sah sie nur einen fremden Mann, welcher mit fast unbescchreiblicher Eleganz ein Feuerzeig aus der Tasche nahm und es ihr aufgeklappt entgegen streckte.

Der grimmige Blick wurde zu einem langsamen Schauspiel aus leichter Verwunderung und einem Hauch von Unsicherheit. Was, wenn sich dieses Gerät in einen Flammenwerfer verwandeln, und sie einfach umpusten würde? Aber, sie war doch zu stolz für solche Gedanken, und so streckte sie den langen Hals ein Stück und zog über der blauen Flamme ein paar Mal an der Zigarette. Sie schloss einen Moment die Augen und atmete bewusst ein, um den Rauch in ihren toten Lungen zirkulieren zu lassen. Als sie die Augen wieder langsam öffnete und den Rauch aus der Nase hinauslaufen ließ, lächelte sie den grauen alten Mann dankend an.

"Wissen sie, nur noch wenige verstehen sich in der Kunst einer Dame Feuer zu geben. Manche halten einem das Feuer gleich direkt ins Gesicht.", sie lächelte und eigentlich wäre das fast ein Lachen zu hören gewesen, aber das, worauf man wartete blieb stumm.

Sie musterte den Mann einen kurzen Augenblick. Er hatte Geschmack, das konnte man direkt feststellen, selbst wenn man nichts mit Mode am Hut hatte. "Schöne Kleidung tragen sie, mein Herr. Ich wette sie hat schon einige Jahrzehnte überdauert.", mit einem kleinen Augenzwinkern hob Francesca ihren Kopf wieder in die Höhe und bließ eine Rauchwolke über die Köpfe der Menschen.


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Der alte Brujah lächelte.
"Einige, meine Dame... durchaus einige. "

Er lächelte. Weder überheblich, noch großväterlich. Lediglich ehrlich... so weit das ein Kainskind konnte, hieß das.

"Und immer noch suche ich nach Wissen, nur um festzustellen, wie wenig ich doch eigentlich wirklich weiß." fuhr er in einer leichten Abwandlung einer Redensart Aristotels' fort.

Eine langsame, elegante Bewegung, das Feuerzeug war verschwunden. Andrew behielt den silberbeschlagenen, schwarzen Gehstock in der Linken und reichte der Fremden seinen erhobenen rechten Ellbogen.

"Wenn Sie gestatten?
Erlauben Sie mir, Sie zu einem Ort zu geleiten, an dem sich zwei Wesen der Nacht kultivierter unterhalten können, als hier, am Bordstein in einer nassen Gasse?"

Andrew verhielt sich bedächtig und vorsichtig. Er wollte sie nicht bedrängen oder in ihren "Fluchtbereich" eindringen. Mit einem Kopfnicken deutete er in Richtung eines kleinen, schnucken Café's, das am Ende der Seitengasse, zur Fußgängerzone hin lag.




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Dieser Mann hatte Stil. Es war nicht nur, dass er wusste wie er Feuer zu geben hatte, er hatte auch ein unscheinbar unvergleichliches Feuer im Inneren brennen. "Avete ottenuto un fuoco burning realmente affascinante.", sprach Francesca leise als sie sich in den Arm des Mannes einklinkte.

"Sagen sie, werter Herr...", sie sah ihn aus diesen unglaublich kalten Augen an, die einem den Schauer über den Rücken jagen ließ, "...sie sind nicht einer dieser Kinder die mich belästigten, oder? Falls es so sein sollte, werde ich ihnen jegliche Zusammenarbeit entziehen.", ihr Blick war ein wenig streng. Es wirkte als würe man jemandem mit einem Eispickel ins Auge stechen.


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Andrew blickte scharf auf. Sein Blick wurde eine Spur härter.

"Sie wurden belästigt, Signora? Unverzeihlich... manchmal habe ich das Gefühl, die Jugend betrachtet es als ihr Monopol, rüpelhaft und aufdringlich zu sein... es mag ja zu Anfang noch eine gewisse Frische und einen unwissenden Charme versprühen, doch ich muss gestehen, mit der Zeit wird einem dieses gehetzte Aufbrausen der Nestlinge doch unangenehm.... Haben Sie sich schon bei den Erzeugern dieser federverklebten Kücken beschwert, meine Liebe?

Nein, Gnädigste, ich versichere Ihnen, ich werde Sie nicht mit meiner Gegenwart belästigen, wenn Sie gegenteiliges wünschen..."

Andrew hatte ein langsames gemütliches Tempo eingeschlagen und schlenderte mit Francesca am Arm die Gasse entlang. Die weichen Schuhsohlen erzeugten kaum einen Laut und während des Gespräches bemühte er sich, den klackernden Stock so leise wie möglich aufzusetzen.

Nach diesen Worten wartete er jedenfalls einige Momente ab, um ihr die Möglichkeit einer Antwort zu geben, dann sprach er mit seiner leisen, angenehmen Stimme weiter:

Ruhig langten die beiden an der gläsernen Tür des nur spärlich beleuteten Cafés an. Andrew streckte den Arm aus und hielt Francesca die Tür offen. Der männlichen Bedienung, die auf sie zueilte steckte der weißhaarige Brujah einen zusammengefalteten, grünen Schein zu.
"Wenn Sie uns bitte eine ruhige, private Atmosphäre gewähren würden, mein Lieber? Und bringen sie der Dame, was immer sie wünschen sollte..."
Heißt so viel wie : 'Komm nicht angewedelt, sondern lass uns in Ruhe, wir haben etwas zu besprechen! Und jetzt kümmere dich um deine anderen Gäste!

Andrew führte die Rossellini in eine etwas abgeschiedenere Ecke des sowieso schon recht ruhigen Cafés, rückte einen Stuhl zurecht und hielt ihn ihr - ganz der fürsorgliche Gentleman - hin. Als sie sich setzte, rückte er ihr den Stuhl zurecht, umrundete den Tisch und nahm seinen Zylinder ab.

"Doch gestatten Sie mir bitte, mich erst einmal vorzustellen: Mein Name lautet Andrew Cherieur, Kind der Esmeralda della Casa, vom Clan der Philosophen. Verzeihen Sie mir, wenn ich ihnen regelrecht in dieser Gasse vorhin auflauerte, doch ich muss gestehen, dass man mir durchaus eine gewisse Absicht unterstellen könnte, als ich Sie ansprach..."
Er lächelte. Fast wirkte es, als bitte er um Verzeihung....


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Francesca lächelte leise und nahm an dem Tisch platz. Er sollte einer vom Clan der Brujah sein? Einer, wessen sie sich erst vor kurzem erwehren musste weil sie keinen Anstand besaßen? Also entweder war dies ein schlechter Scherz, oder der Mann hatte wirklich Stil. "Ich danke ihnen Andrew. Wie sie sicher schon wissen ist meine Name Francesca Rosselini, und sie sagten gerade, dass sie eine Absicht hatten mich anzusprechen.", sie steckte sich eine neue Zigarette in den Mund. "Welche Absicht war das, mein Gutester?"

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Out of Character
Liegen unsere Domänen eigentlich geographisch beeinander?


"Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich bin erst seit kurzem in der Stadt."
Seit gestern Nacht, um genau zu sein, aber wenn ich das so sage, hält sie mich für voreilig.
"Und bereits während meiner Vorstellung machte mir der Seneschall überaus deutlich, dass diese Stadt - wie drückte er sich aus? - 'durchaus auch unter der Gefahr einer Überbevölkerung leidet.'
Ich muss zugeben, bis gerade eben hatte ich noch nichts von der unverzeihlichen Belästigung Ihnen gegenüber vernommen, doch offensichtlich bestätigt diese die Feststellung des werten Herrn Kurágin: Die Stadt scheint... sagen wir 'gesättigt'... an Neugeborenen, die sich ob ihrer hohen Anzahl dann solche Scherze wie den von ihnen beschriebenen herausnehmen.
All diese Unruhen unter den Jungen und vor allem den Alten Unserereins, sind jedoch schlecht für das Geschäft. Mein eigentliches Interesse an Finstertal liegt in seiner Kapazität als Absatzmarkt. Ich möchte in den örtlichen Handel einsteigen und ob ihrer hervorragenden Reputation dachte ich hierbei sofort an ihre Familie."

Andrew lächelte freundlich. Welcher Clan war schließlich schon stärker in die Wirtschaft der Sethskinder eingebunden als die Giovanni? Sicherlich, das Finanzwesen lag fest in der Hand der Ventrue - wenn man mal von Venedig absah, aber das war eine eigene kleine Welt.

"Des weiteren vernahm ich, dass auch Sie selbst, meine Gnädigste, erst seit kurzem in der Stadt verweilen. Ich hielt daher die Vorstellung für sehr ... lukrativ... für beide Seiten, sich gegenseitig zu unterstützen und eventuell sogar bei einigen gemeinsamen Unternehmen zu kooperieren..."
Ganz davon abgesehen, dass ich von deinen Kontakten abhängig sein werde...

Andrew legte die Fingersputzen vor der Brust aneinander und wartete - nach außen hin - gelassen auf eine Reaktion Francescas.

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Francesca verzog keine Miene als sie den, durchaus gut formulierten und höflchen Sätzen des Brujah folgte. Allgemein wirkte es als würde sie durch ihn hindurchblicken, und nicht ihn selbst anzuschauen. Aber wenn man ihre Augen beobachtete, konnte man erkennen dass sie sehr wohl jede Einzelheit des Gegenübers in sich aufsog. Sie schüttelte kur das lange Haar nach hinten und lächelte ehrlich. "Sagen wir es so, sie scheinen zu wissen wie man sich benimmt und sie wissen offensichtlich auch, wie man ein Geschäftsgespräch eröffnet.", ihr Lächeln wurde wieder kalt, bis es in ihrem Eisblock, der das Gesicht war, festfror. "Ich finde, dass ihre Idee gute Ansätze bietet. Ich glaube sogar, dass dies unsere beiden Standbeine in dieser Stadt festigen könnte. Erlauben sie mir aber auch, ein wenig misstrauisch zu sein.", sie blickte kalt in seine Richtung. "Ich habe Geschäfte mit vielen Kainiten gemacht. Einige Geschäfte waren eher widerlicher Art und meistens mit dem Sabbat verbunden, andere Geschäfte machte ich mit Vampiren aus der Camarilla. Ich hatte bei beiden Seiten gute, sowie negative Erfahrungen gemacht. Doch ich muss leider zugeben, dass sich die Probleme in der Camarilla meißtens häuften, während im Sabbat so gut wie nie Probleme auftraten. Und wenn, dann haben sie ihren Müll selbst weg geräumt.", sie seufzte kurz.

"Was ich damit sagen will, Andrew: Sie machen einen besonders guten Eindruck auf mich. Sie zeigen Respekt, wissen was Etikette ist und behandeln eine Dame wie es sich gehört. Doch sie sind Mitglied der Camarilla. Das bedeutet nicht, dass ich nicht mit ihnen ins Geschäfft kommen möchte, sondern eher, dass ich vorsichtig mit ihnen sein werde. Ich kann ihnen gerne jegliche Kooperation zugestehen, ich hoffe nur dass sie mich nicht enttäuschen werden."

Francesca legte ihre Hände leicht gefaltet auf den Tisch. Jetzt wartetet sie auf eine Reaktion.


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Andrew lächelte bescheiden und nahm Francescas Einwand nickend zur Kenntnis.

"Nun, als Mitglied einer Familie, die sich als Handelspartner BEIDER Sekten versteht, wissen Sie sicherlich den Vorteil eines neutralen Standpunktes zu würdigen. Die Camarilla betrachtet jeden Vampir automatisch als ihr zugehörig. Doch lassen Sie es mich so ausdrücken: Ich habe lange genug in Californien gelebt, um mir einige... unabhängige... Gedanken zu machen."

Dabei wollte er es offensichtlich belassen. Doch die Botschaft schien klar: Warum das Missfallen des Seneschalls mit einer förmlichen Distanzierung von der Sekte zu Tage fördern, wenn man im Herzen ein Anarch bleiben konnte? Widerstand gegen die Camarilla zu leisten würde nur im richtigen Moment von Nutzen sein, und bis der eintrat konnte man auf diese Weise ungestört seinen Geschäften nachgehen.

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"Nun, Andrew.", sie lächelte wieder so seltsam. "Ich habe nicht gesagt dass wir nicht ins Geschäft kommen. Sie, Sir, sollten mir aber ihre genauen Gedanken schildern. Ich kann zwar viel, aber nicht alles.", sie zwinkerte kurz. "Ich habe viele Kontakte, sie müssen mit nur sagen wie sie sich unsere Kooperation vorstellen. Sie wollen Drogen, das habe ich bereits verstanden. Aber was wollen sie noch?", Francesca lehnte sich zurück und legte den Kopf schief.

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Drogen? Ja, das will ich... aber habe ich das erwähnt? Sie muss aus meiner Erwähnung Californiens und einer Missinterpretation derselben darauf gekommen sein...

Andrew lehnte sich zurück.
"Nun... ja, sie haben durchaus recht, Verehrungswürdigste. Der Erwerb und Vertrieb nicht all zu legaler pharmazeutischer Erzeugnisse liegt durchaus auch in meinem Interesse. Doch hätte ich... wie sagt man in diesen Zeiten so schön?... ein Joint Venture vorgeschlagen.
Keine Verschmelzung der Geschäfte, aber ein intensives, beiderseitig äußerst lukratives Unternehmen."
Natürlich würde die Rosselini den Löwenanteil des Gewinnes beanspruchen - und Andrew war durchaus auch bereit, ihr mehr als 50% der Einnahmen zuzugestehen.

"Wie Sie bereits sagten, Sie haben die notwendigen Kontakte, um an die Ware zu gelangen. Ich könnte hier vor Ort für die notwendige Verteilung sorgen. Wie sie vielleicht bemerkt haben, die Domäne der Brujah scheint sich durchaus dazu zu eignen.
Des Weiteren schlage ich Ihnen die Aussicht auf weitere Geschäfte vor: Sollte sich unsere Zusammearbeit als effektiv und zu unser beiderseitiger Befriedigung entwickeln, stünde einem - zumindest - wirtschaftlichen Bündnis nichts im Wege."

Was wollte der Brujah damit andeuten? Für eine Verschwörung gegen die Camarilla war er nicht deutlich genug geworden, aber zumindest schlug er einen freundlich gesinnten Waffenstillstand zwischen den Clans vor.

"Wie gesagt... zumindest wirtschaftlich. Vielleicht ließen sich weitere gemeinsame Interessen finden. Es gilt zu beachten, dass unsere beider Clans nicht im Rat der Primogen vertreten sind..."

Damit war er deutlich geworden! Keiner der Clans hatte Stimmrecht im Rat der Camarilla und somit liefen beide Gefahr, politisch ausmanövriert zu werden. Ein Bündnis hätte dem... zuvorkommen... können.

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Francesca nickte kurz. "Ich sehe, dass sie in durchaus kompetenter Mann sind. Es sollte mehrere Leute ihres Schlages geben, aber, ich denke sie wurden nur deshalb auserwählt.", sie strich sich langsam eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Die Primogen und die Camarilla an sich interessieren mich ehrlich gesagt kein Stück. Ich habe gelernt dass man alleine meistens besser fährt.", sie lehnte sich zurück. "und um ehrlich zu sein hätte ich nicht erwartet noch jemals einen Brujah ihres Schlages kennenlernen zu dürfen. Ihre Worte sind wie Zuckerwasser im Blute kleiner Kinder.", sie lächelte offen und auch wenn es irgendwo pervers war was sie sagte, sie meinte es ehrlich und es war als Kompliment gedacht.

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Andrew lächelte auf ihre letzte Bemerkung. Ja... manche Verführungen waren noch süßer als Blut... und trotzdem: Etwas an ihren Worten beunruhigte ihn.

"Meine Gnädigste: Ich danke Ihnen für das Kompliment bezüglich meiner Manieren. Es ist bedauerlich, dass so viele meines Blutes den Weg der scharfzüngigen, geistreichen Kritik verlassen haben, und nun lediglich offene Konfrontation und stumpfes Aufbegehren zu suchen scheinen. Es schmerzt mich ernsthaft, diesen Verfall der guten Sitten zu beobachten."

Ein Achselzucken. Offenbar glaubte er nicht, dass dieser moralische Verfall sich aufhaltne ließ. Meine Güte... nur weil man ein Raubtier war, hieß das ja noch lange nicht, sich auch wie eines benehmen zu müssen.

"Und ihre Worte bezüglich der allgegenwärtigen Politik spiegeln auch meine Meinung wieder. Ich hoffe, mich eben nicht missverständlich ausgedrückt zu haben: Ich beabsichtigte mit diesem Vorschlag keinesfalls, sie zu einer Absprache ihrer Tätigkeiten mit mir zu bewegen. Niemand könnte so verwegen sein, und das von einem Ahnen fordern! Doch auch wenn es mich nicht reizt, mich selbst in der Hohen Politik des Rates der Erstgeborenen zu engagieren, so sind wir uns doch beide des... Machtpotentials... dieses Kreises von Ahnen bewusst.
Mein Angebot beinhaltete nur die Option, sich gegenseitig nicht in die Quere zu kommen. Nicht dass ich das von einem von uns hier erwarten würde. Aber ein freundliches Wort zwischen zwei sich ohnehin schon respektierenden Handelspartnern könnte helfen, den jeweiligen Weg zu ebnen und Missverständnissen und unabsichtlichen Behinderungen zuvor zu kommen.

Doch ich muss mich entschuldigen: Ich war unbedacht und leider auch unbeherrscht, so mit der Tür ins Haus zu fallen. Eine Eigenart meines Clans, die mich immer wieder zu befallen droht.
Ich schlage deshalb zunächst eine wirtschaftliche... Kooperation vor. Sollten sich die Geschäfte zu beiderseitigem Wohlbefinden entwickeln, und wir am gegenseitigen Verhalten und dem Charakter Wohlgefallen finden, so bin ich gerne bereit, Ihnen bei kleinen... Unannehmlichkeiten... zur Seite zu stehen.

Sie erwähnten beispielsweise aufdringliche Kücken, die Sie belästigten... ich will ihnen nicht unterstellen, nciht mit diese fertig zu werden, aber wir sind uns sicherlich beide im Klaren darüber, dass Kücken nicht aus eigenem Antrieb derart Handeln würden... vielleicht ließe sich HIERBEI eine beiderseitig zufriedenstellende Taktik finden..."
 

Malkav

Jacks vergeudetes Leben
Out of Character
WO hat sich Frickendale bitteschön umgehört?! Ernsthaft, noch mehr solcher Alleingänge und ich werde sauer!
 

Hoffi

🔥Hüter des Feuers🔥
Teammitglied
Administrator
#StandWithUkraine
Blutschwert
alpha
Die Infos über die Giovanni kann Frickendale nicht wirklich haben.

Sorry... aber das ist zu sehr abgesprochen.
 

Durro-Dhun

Erklär(wer)bär
#StandWithUkraine
Out of Character
Naja, ich dachte, der hat jetzt zwei Nächte, sich umzuhören... dann hat Andrew auch noch Maria drauf angesetzt... und bei dem Wirbel, den Francesca am 27. veranstaltet hat, müssten sich doch zumindest Gerüchte rumgesprochen haben, was dieser neuen Giovanni einfällt, oder?

Und wenn nicht, würde dieses Gespräch eben ein paar Tage später statt finden... je nachdem WANN Andrew das dann auch weiß, wir sind damals nur ungefähr vom 29. ausgegangen.

Ich persönlich wollte damit keinen Alleingang machen, oder der SL einen Haken schlagen, aber in meinen Augen klang das logisch... und Vampire dreht sich ja um Verschwörungen, oder?

Leuchten euch meine Gründe ein, oder sollen wir das Gespräch um ein paar TAge in die Zukunft verschieben, oder seid ihr dagegen, dass es überhaupt stattfindet?
(Bitte als ernst gemeinte Frage und nicht als Vorwurf zu verstehen! :) )
 

Shadom

Brony
Out of Character
Also in einer normalen Chronik würde ich sagen stimmt. Aber hier wird JEDER Vampir gespielt. Also wer auch immer von Frickendale gefragt wurde ist ein Spieler. Ob der es ihm erzählt ist eine Sache, wie Frickendale DEN überhaupt findet einen andere.

Dieses Gespräch kann so stattfinden was mich angeht, aber erst wenn du oder von mir aus dein Ghul IG die Infos über Fran gekriegt hat.
Von mir aus zieht die Sache halt anders auf und ihr habt euch zufällig getroffen. Etwas an den Haaren herbeigezogen aber trotzdem. MAn müsste dann eben den ersten Teil ändern.
 

Hoffi

🔥Hüter des Feuers🔥
Teammitglied
Administrator
#StandWithUkraine
Blutschwert
alpha
Ein paar Tage nach hinten schieben auf jeden Fall.

Rumgesprochen hat sich das sicher nicht. Und Ihr seid absolut neu in der Stadt. Da bekommt man sowas nicht schnell raus. Vampir hin oder her.

Stimme da ansonsten Shadom zu. Infos IT rausbekommen.
 

Durro-Dhun

Erklär(wer)bär
#StandWithUkraine
Jut... dann mach ma dat so...


Das einzige Problem, dass ich sehe, ist dass Frickendale wortgewandter ist, als ich selbst als Spieler... das könnte sich für mich als Spieler... naja, ich will nicht sagen, dass es mir zu hoch ist, aber doch zumindest schwierig gestalten...

Oder ich würde das mit Frickendale im SL Forum irgendwie auswürfeln... :nixwissen: (so machts ja Khalam, hat er mir gesagt ;) *scherz* )
 

traum

Grinsekatze
Hmmm, also ich würde sagen, wenn es schon Probleme gibt, dann laufen wir uns zufällig über den Weg. Den letzten Teil des Gespielten können wir dann ja übernehmen. Ich hätte auch schon ne Idee. Die kleine die abschleppe will auch irgendwann wieder gehen, da könntest du vorbeilaufen und wir besprechen alles weitere bei mir...
 
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