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[18.05.2008-morgens] Wer nicht hören will, muss fühlen ...

Kiera McKinney

Die Dunkle Macht
Es war still im Haus, keiner außer der Mambo war hier und vermutlich würde es auch eine ganze Weile dauern bis Rashid zurückkam, der gerade dafür sorgte, dass Gabriel in Sicherheit war. Natürlich hatte sie einen kleinen Deibstahl begehen müssen und in Caitlins Geheimvorrat von Blutmünzen (oder waren es Perlen?) gegriffen, damit der junge Mann versorgt war, wenn es länger dauern sollte und nicht von irgend einem anderen Tremere trinken musste. Sie war sich allerdings auch ziemlich sicher, dass das ganz in Caitlins Interesse war.

Danach saß sie vor dem Computer und ließ Revue passieren, was sie wußte. Hochverrat hatte sie aus Cailtins Gedanken bekommen. Was für ein Schwachsinn, warum mussten Leute immer mit Dingen um sich werfen, von denen sie keine Ahnung haben, was sie damit ausdrücken. Sie ging davon aus, dass ihre Schwester versucht hatte, Grimm den Text zur Vernichtung zu entwenden und dabei was schief gegangen war.

Selbst wenn jemand dort im Gildehaus eingebrochen wäre von ihnen, wäre das kein Hochverrat, Unerlaubtes Eindringen, vielleicht Einbruchdiebstahl, wenn sie das gesuchte Bild gefunden hätten. Domänenbruch hätte man dem jenigen vorwerfen können, darüber hätte dann der Prinz zu entscheiden.

Die andere Frage war es, was würde wohl Haus und Clan sagen, wenn sie erfuhren, dass jemand für ein paar flüchtige geile Gefühle Clansinterna und - Geheimnisse preisgab? Magoo hatte ihr jede Menge Bilder und Szenen übermittelt, wenn sie Zeit und Lust gehabt hätte, sich das anzutun, ein ganzes Leben. Aber was interessierte sie das alles, sie versuchte gezielt einige Dinge zu finden, die nur Alexander und eine andere Person mit Rang und Namen wußten. Fürs erste würden einige Dinge reichen, die außerhalb von Haus und Clan nicht bekannt waren, dazu Auszüge aus einigen Gesprächen mit Obrigkeiten. Nett wie Alexander war, lieferte er doch gleich die Adressen mit, die sich bestimmt darüber freuten.

Nach einer Viertelstunde eifrigem Tippen hatte sie etwas mehr als 4 Seiten, extrem brisantes Material zusammen. Eine Kopie zusammen mit einem netten, harmlos erscheinenden Dankesschreiben für die wertvollen Informationen.

Sie hätte gerne Alexander gewarnt, ein Ultimatum gestellt, aber der Kerl war so von sich selbst überzeugt, dass das nichts nutzen würde, deswegen landete ein Kopie bei Anna auf dem Rechner und ein Bote würde Post aus Dortmud bringen, direkt an Grimm, der die Infos enthielt. Natürlich war auch ein Brief an Dortmund und die Übermitlung der Daten unumgänglich. Lord Dow würde wissen, was er da in Händen hielt. Da sollte mal nochmal einer sagen, die abtrünnige Tochter wäre nicht loyal.

Was sie wohl für die ganzen Informationen von den Nosferatu, Assamiten oder Tzimiscen erhalten würde. Noch uninteressant.
 

J.H.Grimm

Ahn der Pyramide
Die Nachrichten wurden aus Dortmund mit einem Kurierfahrer und vertrauenswürdigen Ghul des Regenten Dow an seinen geschätzten Clanbruder Grimm übermittelt, der sich bei dem ganzen Begrüssungsbrimborium schon fragte woher er den Kerl kannte der ihn da so hoch schätzte.
Die Informationen aber liessen Grimm vor Wut zittern...das sie von Caitlins Schwester stammten hatte der Dortmunder Regent natürlich praktischer Weise für sein Kind vergessen zu erwähnen, aber die Exaktheit der Schilderungen und einige nur Alexander bekannte Passagen über Sicherheitsstandards wie seine persönlichen Passworte zur Verifizierung bei telefonischem oder telepathischem Kontakt liessen kaum noch an der Authentizität der Informationen zweifeln, außerdem beschrieb Dow Grimm genau wo der seine Räumlichkeit im Gildehaus hatte...bis zur gestrigen Nacht.
Alexander, die Schlinge um Deinen Hals zieht sich zu und die Sonne geht auf!
 

Regine

Tremere
Out of Character
ich gehe von einer anonymisierten Mail aus, ist das richtig/ok? ggf anders denken bitte, aber das Notebook war tagsüber ausgestellt ansonsten.


Der Kurier war gut getimt. Das musste man ihm lassen. Als Anna wie gewohnt ihr Notbook hoch fuhr, traf sie fast der Schlag. Sie las einmal. Sie las zwei Mal. Und war verflucht dankbar, dass dieses Schreiben nichts über sie enthielt. Wieder schleppte sie sich zu dem Zimmer von Grimm. Warum fühlte sich jedes einzelne Mal eigentlich schwerer an als das Mal zuvor?! Wann würde das je ein Ende haben und sich mal leichter anfühlen statt dessen? Oder wenigstens neutral?

Wieder klopfte es, nachdem der Ahn Zeit hatte, seine Unterlagen zu sichten. Dieses Mal hatte die Tremere ihr Notebook in der Hand. Das sollte der Ahn im Zweifelsfall selbst lesen.
 
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