[17.04.04. Samstag] Regentropfen, die an mein Fenster klopfen!

Das mit der Bar ist doch nur eine Redensart. Und in der Bibliothek ist alles Wissenswerte hier. Und was soll mir ein Arzt schon sagen? Das es den Menschen in Finstertal im Moment nicht gut geht? Wird am Wetter liegen.

Judith lässt sich in den Sessen plumpsen und ist kurz davo einzuschlafen.
 
Ernest lässt sich rückwärts aufs Bett fallen und starrt an die Decke:
"Trotzdem... gar nichts tun passt mir auch nicht!"
 
Viktor nickte.
"In Ordnung, ich werde mich dann eher auf die praktischen 'Feldstudien' verlegen.
Allerdings weiß ich noch nicht genau, wie wir das im Umgang mit den anderen Mitgliedern der Domäne machen.
Wir müssen sie warnen!
Vielleicht können sie uns helfen oder wissen etwas!
Und weiß der Prinz eigentlich schon bescheid?"

Er griff zu seinem Handy, mit dem er später noch Richard und Meyye anrufen wollte.
"So oder so können wir Hilfe gebrauchen!
Aber natürlich sollten wir die Stellung unseres Clan in einer solchen Situation nicht vergessen!"

Die letzten Worte waren ein bißchen lästige Pflichtübung für Viktor, hatte er doch nicht vergessen, was sein Ahn hier für die Tremere wünschte.
Auch, wenn es ihm persönlich recht egal war.
 
Judith gähnt vor sich hin. Tja, ich bin froh mal ein wenig Ruhe zu ha.... Sie scheint eingeschlafen zu sein.
 
Johardo lächelt Viktor an. Ich werde mich darum kümmern den anderen ältesten Bescheid zu geben.
Kurz nach Viktor verlässt auch Johardo den Raum.
 
Ernest liegt noch eine Weile auf dem Bett und hebt Judith anschliessend in sein Bett und deckt sie zu. Sie murmelt leise irgendetwas und er streicht ihr zärtlich die Haare aus der Stirn. Er ist müde, aber er könnte eh nicht einschlafen, also entscheidet er sich zurück in den Leseraum zu gehen und Johardo ein wenig Gesellschaft zu leisten...
 
Als Ernest an dem Raum ankommt ist dieser Leer bis auf die Bücher welche zum Teil aufgeschlagen auf dem Tisch liegen. Es dringt nur spärlich Licht in den Raum aus der großen Halle.
 
Er seufzt leise in sich hinein und schaut über die Bücher... eines weckt sein Interesse und er nimmt es zum schmökern mit auf die Couch.
 
Es ist zumindest das einzige Buch das du entziffern kannst und es ist in Deutsch geschrieben.
Du erfährst viel über die Stadtgeschichte Finstertals ab dem späten neunten Jahrhundert aus der Sicht eines Klosters. Mehrere Handschriften erzählen über die Jahre hinweg was interessantea aus der Sicht des Schreibers in der Stadt passiert. Die alte deutsche Ausdrucksweise ist für Dich zum Teil sehr schwer zu entziffern.
 
Out of Character
Irgendwas Pestmäßiges erwähnt?! ;-) Tu mir den Gefallen *g*
Gibt mir das irgendwelche Anhaltspunkte um was es gehen könnte?!
 
Viktor ging zurück in seine Kammer und rief Alexanders Nummer an.
"Hallo, Alexander! Viktor hier!
Es gibt viel zu besprechen...und große Probleme!
Das sollten wir aber an einem ruhigeren Ort besprechen!
Hast du einen Vorschlag?
Vielleicht das Cafe du Troit?"
 
Sicherlich lassen sich ein paar Einträge über die Pest finden. In den Zeitraum sind die Eintragungen aber auch ziemlich Lückenhaft.
 
"Meinst du wirklich, wir sollten diese wichtigen Dinge im Café de Toreador besprechen? Ich würde sagen, wir treffen uns in einer halbe Stunde im Velvet. Da ist nicht so viel los. Oder was meinst du?"
 
Viktor wirkte besorgt.
"Ganz ehrlich, die Sache ist zu wichtig und zu gefährlich, als das ich zu sehr damit hinter dem Berg halten möchte!
Ich soll zwar offiziell nicht so laut drüber reden, aber was kann ich dafür, wenn andere lauschen und es mitbekommen!?!"

Er klang fast ein wenig amüsiert, aber dennoch ernst.

"Aber wenn du meinst, das Velvet wäre besser, dann okay!
Sag mir, wo es ist und ich bin in kurzer Zeit da!"

Er nahm einen Stift und einen Zettel in die Hand.
 
Alexander beschrieb Viktor die Lage des New Velvet und verabschiedete sich dann" Also in einer halben Stunde. Und übrigens. Zieh etwas feines an, sonst wirst du erst garnicht rein gelassen! Nen Anzug, wenn du hast. Bis gleich" Damit legte Alexander auf
 
"In Ordnung, ich werde sehen, was ich tun kann!
Bis dann!"

Viktor steckte das Handy weg.
Wenn er jetzt noch halbwegs ordentlich ins 'Velvet' kommen wollte, musste er sich beeilen.
Er verließ so schnell erkonnte das Gildehaus und lief , nachdem er die üblichen kleinen Ritualen zu dessen Schutz vollzogen hatte, zu seinem Wagen.
Dabei rempelte er einem mit stumpfem Blick durch die Gegend gehenden SPaziergänger, der seinen Hund ausführte, an.
Dieser reagierte fast gar nicht, sondern starrte ihn nur resigniert an.
Der kleine Kläffer an der Leine hingegen legte los, aber das kümmerte Viktor nicht sonderlich.
Er stieg in seinen Wagen und fuhr zu seinem Haus.
Dort hatte er noch einen Anzug.

Der bärtige Vampir kam sehr schnell bei seiner Zuflucht an.
Er hatte sich einige Nächte lang nicht dort aufgehalten.
Er wollte gerade etwas aus seinem Briefkasten nehmen, als sein Handy vibrierte.
Meyyes Nummer wurde angezeigt.
Natürlich nahm er den Anruf entgegen.
 
Am Dom!
Viktor steckte das Handy weg.
Stimmt, es war wirklich etwas spät.
Am besten würde er Alexander dorthin bestellen.
Also rief er ihn an.

"Hey Alexander? Wäre es in Anbetracht der Uhrzeit nicht am besten, wir treffen uns morgen Abend mit Meyye am Dom?!
Da könnten wir dann alles klären!
Okay?"

In seinen Fingern hatte er einen Schlüsselanhänger, den er bei dem Gewinnspiel eines Autohauses gewonnen hatte.
Irgend etwas ließ ihn bei dem Ding und dem dazugehörigen Umschlag stutzen.
 
Als Alexander Viktors Anruf entgegen nahm, klang er schon leicht genervt..."Was gibt es?...Am Dom? Nach Sonnenuntergang ab besten?....ok. Machen wir! Bis Morgen dann!" antwortete er auf Viktors Worte. Dann wurde die Verbindung abermals unterbrochen...
 
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