[06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia Anna

Dieses Thema im Forum "Ausserhalb der Stadt" wurde erstellt von Regine, 23. Februar 2010.

  1. Richard

    Richard Demagyar

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    "Eduard? Was geht denn bei dir ab? Komm sofort zu uns. Wir befinden uns westlich des Naturschutzgebiets." eine kurze Beschreibung des Weges folgte.
    "Und was immer du an Waffen hast, welche gegen Werwölfe hilfreich sind, bring sie mit!" war die letzte Anweisung, dann legte er auf.
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    Als Eduard um die Ecke bog und Alexander das volle Ausmaß der Zerstörung an dessen Wagen bewusst wurde, fielen ihm fast du Augen aus dem Kopf.
    "Was zur Hölle....."

    "Was ist denn mit dir pasiert?" fragte Alexander, nachdem Eduard ausgestiegen war und zu ihnen hinüber kam.
    "Dein Wagen sieht aus, als wenn du direkt durch die Horde Werwölfe gefahren bist, die auf uns wartet!"

    Dann plötzlich drang anderer Lärm an sie heran.
    Alexander spitzte die Ohren ( und das nicht in dem Sinne, wie Meyye es passiert), als der Kampfeslärm zu ihnen hinüber drang. Wortlos lud er sein Gewehr durch und hielt es schussbereit vor sich.

    "Wir sollten uns auf den Weg machen!" gab er Anweisung und pirschte in die geplante Richtung.

    "Enio? Bist du das, der da angreift?" fragte er in das Walkietalkie
     
  2. Regine

    Regine Tremere

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Sie nickte dem Ventrue kurz zu. Warum war er wohl so spät gekommen? Doch da war schon keine Zeit mehr sich um so etwas Gedanken zu machen, denn der Kampflärm setzte ein.

    Auch Anna lud ihre Waffe durch und und hielt einen ihrer Finger am Sicherungshebel und einen weiteren am Abzug. Den Lauf hielt sie nach oben. Jetzt nach vorn zu zielen wäre kaum von Vorteil. Sie würde höchstens einen der anderen treffen.

    Sie verspürte jetzt keine Angst, denn sie erlaubte es sich noch nicht einmal daran zu denken. Jetzt galt es einen Schritt nach dem anderen zu gehen - oder zu laufen, wenn es jetzt eiliger wurde und danach im Kampf alles zu geben, damit sie den Kampf überlebte. Noch einmal pumpte sie das Blut in ihre Muskeln und bewegte sich so weit lautloser und trittsicherer als sie unter normalen Umständen gewesen wäre.

    Jetzt würde sie mit dem Tod tanzen und Anna wollte eine gute Figur machen.
     
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  3. Nightwind

    Nightwind Erzketzer

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Meyye ist ohnehin schon vorausgegangen.. und hört den Kampfeslärm damit als erste, auch wenn das nur wenige Mikrosekunden ausmacht. Sie hat sich damit beschäftigt, zwei der von Helena erhaltenen Konserven leerzutrinken und ihre Bewegungen damit (noch) geschmeidiger zu machen. Kurz bleibt sie stehen und lauscht.. dann sieht sie zu Alexander hinüber. "Das sind bestimmt die Garou.. wir sollten uns beeilen!" Enio.. als ob sie Enio zutrauen würde, als erster in den Kampf zu gehen.. das bleibt auf jeden Fall ihr überlassen, da traut sie sich wetten! Sie verfällt in Laufschritt. "Unsere Feinde sind jetzt auch abgelenkt, bewegt euch!" Drill-Sergant Mwenda, oder was?
     
  4. Casandra

    Casandra Kainskind

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Antonia hatte sich bis jetzt sehr zurück gehalten, war den anderen gefolgt und hatte sich alles angehört, was es hier zu erfahren gab.

    Nun war es soweit, der Kampf hatte begonnen. Irgendwie erfasste sie nun eine Eiseskälte. Sie ließ Blut in ihre untoten Muskeln fliessen und erhöhte die Geschmeidigkeit ihrer Glieder. Dann trank sie 2 der Blutbeutel aus und steckte den dritten in ihre Tasche.

    Die Waffe lag in ihrer rechten Hand, bereit benutzt zu werden und der Dolch steckte griffbereit in ihrem Gürtel. Jedenfalls war sie bereit ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen.
     
  5. Nightwind

    Nightwind Erzketzer

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Heiss schnellt das gefühlt erhitzte Blut durch ihre Adern, schießt ihr in die Finger und formt sie zu tödlichen Krallen... das Taktieren und Planen ist vorbei, es geht in den Kampf. Und wenn sie den Platz mit den Wölfen so überschaut, ist es immer offensichtlicher, dass die Westfront die Arschfront ist... mitten hinein in die Wolfspulks, anstatt sich gemütlich an die Ruine anschleichen zu können, wie es die Leute im Osten sicher tun.. und Enio hat ohnehin klargemacht, dass er nur ins Labor will, dem traut sie zu, sich aus dem Kampf auch völlig herauszuhalten. Wenn es also ganz übel kommt, wäre Alexanders Gruppe die einzige, die Yvonne und ihre Garou im Kampf unterstützt. Lustiger Gedanke, aber das ist wieder Mr. Sarcasm, der das sagt.

    Der Feuerschein ist schon von weitem zu sehen. Dann ist sie schließlich an den letzten Bäumen vorbei und sieht sich um.. eine ganze Menge Wölfe im Süden. Haben die sie bemerkt oder laufen die zu Yvonnes Rudel? Drei ganz in der Nähe.. die werden sie auf jeden Fall gleich bemerken! Noch drei oder vier weiter stadtwärts... wenn die dazukommen wird's übel. Und Feuer, jede Menge. Mach dein Ding, Anna. Rasch sieht sie sich nach Alexander um, zeigt auf die drei und jene vier weiter nördlich. "Knallt sie ab!" Die müssen sie als erstes loswerden.
     
  6. Regine

    Regine Tremere

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Kaum hatte Seargent Mwenda den Befehl gegeben, trabte Anna ihr auch schon hinter her und versuchte, sich nicht abhängen zu lassen. Was für eine Wohltat sind doch tote Muskeln. Wenigstens bekomme ich kein Seitenstechen vom ungewohnten Laufen. Schon schimmerten Die Feuer an mehreren Stellen durch den Wald. Es ging alles so verflucht schnell. Es sind zu viele. Eines nach dem anderen, so viel sie eben schaffte. Anders ging es eben einfach nicht. Auch Anna überblickte rasch die Lage und ihre Einschätzung deckte sich mit der der Gangrel. als erstes das nächste Feuer, dann die im Norden und dann nach Süden vorarbeiten, so weit sie eben kam. Sie wusste nicht, wie viele Feuer sie löschen konnte, aber sie musste einfach ihr bestes geben. Sie entsicherte die Waffe und zielte auf den, der am nördlichsten bei dem ihnen nahen Feuer stand.

    Vollkommen lautlos murmelte sie: "Offoco!" und das erste Feuer verlor jedwede Kraft. Es war, als würde eine große Glocke über es gestülpt und kein Sauerstoff mehr vorhanden um es weiter lodern zu lassen nur unheimlich viel schneller, denn es brauchte nicht einmal so lang, wie Anna brauchte um ihren Focus zu wispern. Brauchte sie das Wort? Sicher nicht, aber es half und wenn andere glaubte, sie bräuchte ihren Mund, ihre Stimme, nun, dann war es gut.

    Schon löste sie den Abzug ihrer Waffe aus. Der Tanz begann und ihre Waffe schwieg.
     
  7. Mitra

    Mitra Kainit Mitarbeiter

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Nur ein beinahe lautloses Klicken erklang.
    Die Mechanik der Waffe schien vollkommen in Ordnung, trotzdem löste sich kein Schuß. Stattdessen erschien eine fast nebelhaft erscheinende Wesenheit. Hektisch und umhertanzend wie ein wildgewordener Derwisch tanzte sie zwischen den Köpfen und Bäumen umher. Abscheulich und Widernatürlich in seiner Natur wie das Böse selbst, stieß sie plötzlich einen markerschütternden Schrei aus. Danach verschwand sie wieder in das Höllenloch aus dem sie gekrochen gekommen war.

    Die Garou waren gewarnt.
    Durch das plötzlich ersterbende Feuer hatten sie sich bereits auf den kommenden Angriff einstellen können. Nun hatte ihr "Wachhund" ihnen die Richtung verraten, aus dem der Feind auf sie zu kam. Mächtige Schädel ruckten herum und spien dem verhassten Gegner mit Heulen und Knurren allen Hass entgegen. Dann sprangen die fünf Crinos mit mächtigen Sätzen auf die Gruppe zu.
    Ein jeder bereit zu sterben und zu töten.
    Ein jeder angefüllt mit der Gier nach Blut.

    Der Tanz hatte begonnen und die Garou schienen entschlossen die Führung zu übernehmen. Nur Augenblicke noch, dann landeten diese Berge aus Muskeln, Krallen, Fängen und Fell zwischen ihren untoten Gegnern. Das Blutbad hatte begonnen.
     
  8. ObiwahnKa

    ObiwahnKa It's time to kick ass, ..

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Es war alles gesagt und die Gruppe setzte sich in Bewegung. Die Verstärkung war mehr als willkommen und die Alte grinste dem Jüngeren entgegen, als er mit Karacho ankam.

    Die Gräfin konzentrierte sich und beschloss bei der Tremere zu bleiben, und sie zu unterstützen, dass diese ihre Zauber wirken konnte. Sie hoffe, dass auch die Roma zu dieser Gruppe gehörte, so dass man gemeinsam die Kämpfer mit Macht unterstützen konnte und die Wölfe hoffentlich schnell zu überwinden waren. Sie würde sich vor die beiden stellen und evtl. Gegner hoffentlich lange genug auf sich ziehen, sodass alles gut werden würde.

    Als es neben ihr klickte war es wie ein Startschuss. Ein Geheule brach los und die Wölfe hatte mit dem Tanz begonnen. Riesige Körper sprangen und rannten auf sie zu. Die Gräfin machte einen Schritt auf die Wölfe zu und deckte die Hexe, die mit ihren Zaubern begonnen hatte. Den Silberdolch hatte sie fest in die rechte Hand genommen, gleichzeitig versuchte sie den größten Heuler zu fixieren.

    Komm doch und du wirst merken, dass mehr Saft in diesem alten Körper steckt, als du ahnst.
     
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  9. Richard

    Richard Demagyar

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Alexander pritschte neben Meyye her und richtete seinen Blick aufmerksam nach vorn. Aus dem Funkgerät kam ein leises "Nein" bevor es zu rauschen anfing und somit die zerstörerische Kraft der Werwölfe ankündigte.

    "Das Funkgerät ist tot!" teilte er seinen Leuten leise mit und schlich weiter. Auch wenn der Angriff anscheinend schon angefangen hatte, verhielt er sich leise. Wer weiss, welches Überraschungsmoment man noch gebrauchen konnte.

    Dann waren sie heran und blickten auf die zig Feuer, welche den Platz vor der Ruine erleuchteten. Um sie herum standen sie. Und sie waren viele! Verdammt viele!

    "Heilige Scheisse!" stieß er erschrocken zwischen den Zähnen hervor und riss die Augen auf.
    "Das wird wirklich kein Zuckerschlecken!"

    Mit erhobenem Gewehr, über den Lauf zielend, ging er hinter einem dicken Baum in Deckung und schaute auf den freien Platz zwischen ihnen und der Ruine, als Anna plötzlich eines der riesigen Feuer ersterben ließ.

    "Nr. 1. Bleiben no...." wurde er unterbrochen, als der Geist zwischen ihnen auftauchte und anfing Lambada zu tanzen. Ungläubig schaute er zu Anna und wieder zurück, doch da war er auch schon wieder weg.

    Dafür kündigten sich ihre Feinde nun lautstark an. Brüllend kamen sie, wie eine Lawine aus Knochen, Muskeln und Fell auf sie zu. Zähne hatte er vergessen. Die Zähne der Biester schienen den gesamten Kopf einzunehmen.

    Irgendwie wirkte die Szene noch schauriger als auf dem Friedhof, als 3 der Werwölfe aus dem Nebel gesprungen kamen. Denn nun konnte man sich drauf einstellen, was gleich geschehen würde!

    Wortlos riss er den Hahn der Schrotflinte zurück, wobei er betete, dass sich die Treibladung entzünden würde....
     
  10. Regine

    Regine Tremere

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Die Alte schob sich vor sie. Das konnte Anna nur recht sein. Dann mussten die Werwölfe noch durch jemand anderen durch, bevor sie bei ihr waren. Etwas mehr Zeit. Sie würde sie bitter brauchen können. Das eben war ihr erstes Feuer in dieser Größe gewesen. Sie konnte keinesfalls alle auf einmal löschen. Sie brauchte für jedes einzelne Zeit und sie hatte keine Ahnung, wann ihr die Kraft dazu ausgehen würde. Sie bezweifelte irgend wie alle Feuer löschen zu können. Dann müsste sie schon eine sehr gute Nacht erwischt haben, wenn sie an ihre Versuche mit den Kerzen dachte.

    Was war das für ein Scheiß?! Nur kurz wischte ihr Blick zu diesem Etwas, das neben ihr zu wuseln begann und dann diesen markerschütternden Schrei ausspie. Nicht weiter wichtig. Das Ding sollte nur die Wölfe warnen. Fast eine Sekunde zu spät, wenn ihr Schuß sich gelöst hätte.

    Sie rannte nicht weiter auf die Wölfe zu sondern blieb direkt am Waldrand. Rechts von ihr war ein breiterer Baum, hinter den sie ausweichen konnte, wenn eines der Viecher sich auf sie stürzte, doch jetzt nutzte sie die kurze Zeit um die Waffe neu zu spannen. Links war der nächste Baum weiter entfernt. Gleich würde sie sich das nordöstliche Feuer vor nehmen.
     
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  11. Roxana Dragomir

    Roxana Dragomir Geschichtenerzählerin

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Ob der Veränderung der Situation beschloß Roxana erstmal in Deckung zu gehen, denn alle Künste halfen den anderen keinen Deut weiter, wenn sie bereits beim ersten Angriff in Starre fiel oder etwas ähnlich blödes geschah. Allerdings nahm sie ihre Pistole zur Hand und würde dann schießen, wenn sie ein sicheres Schußfeld hatte, denn einen der eigenen Leute zu treffen, konnte nicht in ihrem Interesse liegen.
     
  12. ObiwahnKa

    ObiwahnKa It's time to kick ass, ..

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Die Gräfin stand den Wölfen entgegen und ihre Gedanken rasten. Was wäre wenn und überhaupt, hatte man an alles gedacht?

    Dann landeten sie und einer genau vor ihr. Die Zeit des Denkens war vorüber. Jetzt wurde gehandelt. Jetzt wurde gekämpft. Auf Leben und Tod. Es würde kein Unentschieden geben.

    Riesenhafte 3 Meter ragte der Wolf vor ihr auf und sein Schädel zuckte zu ihr herunter. Er öffnete sein Maul und der Geifer sabberte ihm die Lefzen herunter. Sein Maul war so groß, dass die obere Hälfte der Alten mit einem Biss verschlungen werden konnte.

    Diese aber stand. Mit ausgefahrenen Fängen und nicht minder wildem Blick starrte sie ihren Gegner an. Ein kaltes Lächeln umspielte ihre Mundwinkel:

    „Beschütze mich mit deinem Leben!“

    sagte sie mit zischender Stimme und hoffte inständig, dass die Worte bis in das Hirn der Bestie vordringen würden und dort auch verstanden würden.

    Zumindest schloss sich das Maul nur Millimeter vor der Gräfin und der Angriff ging ins Leere. Ein etwas überraschter Blick trat in die Augen und es stand wohl 1:0 für die Alte. Man durfte gespannt sein wie lange.
     
  13. sponk

    sponk Neuling

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    "Westlich! Habe verstanden Sire!"
    Reifenquitschend beendete sich das Gespräch.

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    Das Schicksal erbar sich und ließ ihm keine Zeit zur wirklichen Antwort.
    Was auch immer sein Fahrzeug zu überstehen hatte, es hatte ihn hergebracht und damit hatte es seinen Sold erfüllt.
    Immernoch gebückte drehte auch Eduard seinen Schädel. Geräusche dieser Art brachen jede Etikette. Das bersten von Stahl auf Stahl
    "Sire ich habe eine Rauchgranate, Headsets sowie einige Säcke Kalkpulver mitgebracht!
    Meine Handwaffe verfügt über Silbermunition, die Pumpgun ist mit treibenden Kugeln gefüllt.
    Out Of Character:
    Bester Moment um mir auch Silberpumpgunkugel anzubieten ;)

    Beide Waffen wurden entladen.

    Nicht wirklich schleichend, sondern wachend näherte er sich. Als er begriff dass die Dame gerade unterstützend wirkte für Ihre Kameraden war sein Platz klar. Keine 3Meter vor ihr hockte er ihn Verteidigungsstellung hinter einem Buschigem Hügel.
    Alles geschah wie erwartet, die relative unbekannte Tremere zauberte!
    Überraschend war das ihr Trick gelang, doch sie würde sich nicht verteidigen können.
    So wie der Platz den er schützend vor der "Magierin" einnahm, so war der Moment der Wahrhaftigkeit.
    Eduard hatte sich einen solchen geschultert.
    Für seine Art ungewöhnlich Kraftvoll geworfen landete der Kalksack platzend im Tumult der Werlinge.

    Es war der Leiche nicht egal wer zu ihnen gehörte und wer nicht......nein, er definierte diese Zustände nur anders. Zu ihnen gehörte wem es egal war Kalkstaub in seine Lungen zu befördern,
    gegen sie war jeder der atmen musste...

    Die Rauchgranate gezündet als die ersten Geräusche an sein Ohr drangen, einen Sack mit feinem Staub dazugeworfen und das Korn auf den erstbesten Wolfling gerichtet.
    Das war ein Ende das "er" sicher genehmigen würde.

    Ein Schuss löste sich,
    er hatte nicht wirklich gezielt, doch beharrte Teufel sprangen aus jeder Richtung heran; wann wenn nicht jetzt war es Schrott das sich lohnte.
     
  14. Nightwind

    Nightwind Erzketzer

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Ein Feuer aus.. das ist schonmal gut. Schüsse und versagendes Klicken in ihrer Nähe, doch sie hat einen flüchtigen Blick für ihre Verbündeten, dann nur noch Augen für die Werwölfe, die von den Silberkugeln (genauer gesagt, der Silberkugel Alexanders) reichlich unbeeindruckt erscheinen.. zumindest die drei, die gerade schneller als ein D-Zug herankommen. Einer direkt auf sie zu. Zu spät, um noch zu werfen, wenn sie auch ausweichen will, und das hat sie ganz fest vor.

    Die drei scheinen sich ihre Opfer ausgesucht zu haben.. Meyye kommt sich fast vor wie in Watte gepackt als ihr Gegner auf sie zugesprungen kommt und mit der Pranke ausholt. Schnell und kompromißlos.. ein äußerst gut ausgeführter Streich, diagonal, noch im Schlag veränderbar, er kann sie kaum verfehlen und ihr damit glatt den Kopf abreissen, wenn sie nichts unternimmt.

    Zum Glück hat sie auch einiges an Erfahrung und ist zudem noch viel beweglicher als sonst ohnehin schon.. und sie weiß, dass niemand direkt hinter ihr steht. Wie im Reflex biegt sie sich nach hinten und vollführt einen Flic Flac.. nicht um anzugeben, sondern weil es nötig war. Anders wäre sie da nicht so schnell weggekommen, wo die Pranke des Garou den Boden auffurcht und Wurzeln naher Bäume splittern lässt. Der Tanz hat begonnen, dennoch hat Meyye nicht vergessen dass sie nicht allein ist.. ein Sack aus dem es staubt landet zwischen ihnen und verwirrt Meyye nur kurz.. zweimal wirft sie kraftvoll und zielsicher ihre Silbermesser auf den Garou, der vor der Gräfin und Anna gelandet ist. Das sollte gesessen haben! Dann sieht sie dass Alexander getroffen ist und das dritte Wurfgeschoss geht zu dem Garou dort.. sie kann nur hoffen, dass seine Seelenstärke den Ventrue vor dem Schlimmsten bewahrt.

    Am liebsten würde sie sich auf diesen Garou stürzen, aber hat sie nicht jemanden vergessen? Richtig.. der Garou direkt vor ihr, der sie angegriffen hat. Jetzt hat sie nur noch ihre Krallen, um ihm entgegenzutreten. Los geht's, Tango mortale!
     
  15. ObiwahnKa

    ObiwahnKa It's time to kick ass, ..

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Als der riesigen Wolf vor ihr in die Knie ging und Tod umfiel, sah die Gräfin, dass nicht ihre Stimme das Monster gestoppt hatte. Sie sah die beiden Messergriffe aus dessen Rücken ragen.

    Mit einem Daumen-hoch-Zeichen bedankte sie sich bei der Primogena, die sie als Quelle des silbernen Todes ausmachte.

    Beim Herausziehen der beiden Dolche aus dem Rücken, hörte sie Krallen auf Stahl treffen und beides gab wohl nach. Die Krallen schafften es Kratzer im Panzer ihres Erstgeborenen zu hinterlassen und mit dem Willen und Mut der Verzweiflung, nicht richtig wissend was sie machte, schleuderte sie einen Dolch in Richtung der Kreatur, die noch vor Alexander aufragte. Wenn sie ihm nur ein paar Lidschläge Luft verschaffte, würde er es dem Wolf zeigen, aus welchem Metall er gegossen war. Mehr konnte sie nicht tun.

    Ihre eigentliche Aufgabe war der Schutz der Hexe und es kamen leider noch mehr unförmige, zerrupfte, widerliche Kreaturen auf sie zu, die ihrer Aufmerksamkeit bedurften. Also weiter und jetzt ohne Spielchen. Nur noch Tod und Verdammnis.

    Aber, …

    Etwas zupfte an ihren Gedanken. Etwas was sie nicht vergessen durfte. Etwas Wichtiges. Etwas was sie jetzt ablenken würde. Etwas was jetzt aber keine Rolle spielte. Es würde schon rechtzeitig an die Oberfläche kommen und sich melden.
     
  16. Regine

    Regine Tremere

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Anna schwieg, während der Primogen und sein Vasall sich unterhielten, aber irgend wann waren sie unterwegs und Regine konnte nicht umhin etwas zu bemerken. Vielleicht war es Absicht von Herrn Stahl, sehr viel wahrscheinlicher hatte er aber einfach nur den Kopf voll und im wahrsten Sinne des Wortes auch einen Knopf im Ohr, der ihn immer wieder ablenkte.

    Anna passte es nicht wirklich, ihre kleine Lebensversicherung zu verlieren, aber jedoch machte etwas anderes einfach keinen Sinn. Weder sollte Eduard unter friendly fire sterben noch sollte er einen der 'guten' Werwölfe angreifen. Dann wäre die brüchige Allianz sicher sehr schnell hinfällig.

    So kramte sie das zweite Band aus ihrer Jacke und reichte es ihm. "Binden sie sich die um den Arm. Es gibt eine Allianz mit einigen der Werwölfe. Sie tragen ebenfalls rote Markierungen. Sie sollen nicht von uns verletzt werden.
    -----------------------

    Um Anna herum brach die Hölle los. Die Gangrel vollführte richtige Kunststücke. Ihre Bewegungen waren so schnell, das Anna sie kaum wahr nehmen konnte. Alle anderen, inklusive ihr selbst schienen sich sehr viel langsamer zu bewegen. Kaum ging ein gewaltiger Schlag auf die Gangrel los, war diese auch schon einfach nicht mehr an ihrem Platz, sondern wieder ein ganzes Stück weiter hinten.

    Der Werwolf vor der Ventrue fiel wie ein gefällter Baum um und die Alte warf eines der Messer aus seinem Rücken in Richtung ihres Primogens, der arg bedrängt wurde.

    All diese Dinge nahm Anna nur am Rande wahr, denn ihre Aufgabe war eine andere. Sie hatte sich um die Feuer zu kümmern und so glitt ihr Blick nach Nordwesten und nahm dort das nächste Feuer ins Visier. Wieder murmelte sie ein lautloses "Offoco!" und den Flammen des zweiten Feuers wurde aller Sauerstoff entzogen. Was eben noch lustig vor sich hin brannte, verging nun in ersterbend zuckenden Flammen.

    Die Wölfe sahen nur eine Rothaarige, die kaum etwas tat, ausser sich sehr ruhig und gezielt auszurichten, die Waffe immer im Anschlag. Dabei war sie sicher nicht die beste Kämpferin und andere eine größere Gefahr als sie und andere Kainiten auch einfach näher. Kalt wartete die Tremere ab, was die Wölfe veranstalteten. Sie wagte es weder auf Meyes Wolf zu schießen noch auf den bei Alexander. Wenn sie dabei versagte, war die Gefahr einen der Ihren zu treffen viel zu groß.

    So zielte sie in diese merkwürdige weißliche Wolke, die irgend einer von ihnen geworfen hatte und hatte einen der herannahenden Wölfe im Visier.

    Wie dumm waren sie eigentlich gewesen? Wie dumm war sie selbst gewesen? Anna viel es wie Schuppen von den Augen und sie Verbot sich jeden weiteren Gedanken daran. Sie hatten einen möglichen Vorteil vergeben, nur weil sie ihr Hirn nicht schnell genug eingschaltet hatte. Die Wölfe waren vorbereitet, weil der Koldune ihre Gedanken gefilzt hatte. Das hätten sie nutzen können und nutzen sollen! Das Risiko wäre minimal gewesen und der zusätzliche Nutzen brachial. Nun, sollte es noch einmal zu so einer Schlacht kommen, wüsste sie, was sie zu tun hätte. Jetzt war es zu spät. Jetzt musste sie mit dem Leben, was da war. Und damit der Koldune nicht ahnte, was die Kleine so eben ausheckte, vergrub sie diese Gedanken fluchs in ihrem Inneren, bevor sie genauer über ihren Plan nachdachte.
     
  17. Mitra

    Mitra Kainit Mitarbeiter

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Out Of Character:
    Nur wer seine Probe auf Wahrnehmung bestanden hat, wird sehen was am Ende dieses Beschreibung geschieht. Ich überlasse es der Fairness der Spieler ob sie die Probe ablegen wollen, oder ob sie von sich aus sagen, dass sie für eine derartige Entdeckung derzeit zu beschäftigt sind.


    Der Kampf befand sich in seiner dramatischsten Phase.
    Derzeit sah es sogar so als, als würden die verbündeten Mächte aus Kainiten und rebellierenden Garou die Schlacht für sich entscheiden können.
    Natürlich war der Feind damit noch nicht geschlagen, aber in allen vier Himmelsrichtungen kippte die Waage langsam aber sicher Richtung Sieg.
    Dies natürlich nicht ganz ohne eigene Verluste. Alexander Stahl war schwer verwundet worden, Max Reeser hatte sich eine in seinem Leben wohl noch unvergleichbaren Bedrohung gegenübergesehen. Besonders aber die Garou die sich tapfer um Yvonne X. und Silva Parxx gereiht hatten, mussten ihr Aufbegehren mit viel Blut bezahlen. Im Süden, dort wo sie als Erste aus dem Wald gebrochen waren, hatte sich der Hauptteil der Verteidiger gesammelt und dafür gesorgt, dass in den nächsten Stunden noch viel Blut die Finster hinab fließen würde.

    Was aber war mit den Anführern die sich bis jetzt auffallend zurückgehalten hatten?
    Stark und Ziege hatte noch niemand wirklich zu Gesicht bekommen, Grimes hatte sich nach einem ersten kurzen Scharmützel in die Sicherheit der Feuer zurückgezogen.
    Wo waren sie und was hielten sie eventuell noch in der Hinterhand bereit?

    Anders die Anführerin der Kainiten.
    Kaum hatte die Schlacht an den Ruinen seinen Höhepunkt erreicht, da erschien das Konterfei der Seneshall Noir Buchet auf den Zinnen des halbverfallenen Wehrturms. Tiefschwarz zeichnete sich ihr Körper im Schein der lodernden Flammen vor dem mondhellen Nachthimmel ab. Sie schien irgendetwas seltsames zu veranstalten, denn sie hatte beide Hände in die Luft erhoben, schrie mit glockenheller Stimme unverständliche Worte in einer noch unverständlicheren Sprache und bewegte sich wie zu einem abstrusen Tanz aus Zuckungen und vermeintlichen Krämpfen. Was genau die Toreador dort oben veranstaltete wurde auch den Meistern des Okkulten nicht recht klar. Aber es war etwas vollkommen unnatürliches, soviel war sicher.

    War die Seneshall noch auf Seiten der Stadt?
    Wenn ja, was veranstaltete sie dort?
    Wenn nicht, welchen Schrecken gebar sie mit ihrem seltsamen Gehabe?
     
  18. Mitra

    Mitra Kainit Mitarbeiter

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Ein ohrenbetäubender Knall ertönte plötzlich und zog die allgemeine Aufmerksamkeit nun endgültig vom Schlachtfeld hinauf in den Himmel. Dort hatten sich dicke Wolkenberge zu einem düster und bedrohlich wirkenden, grau-grünem Gewulst zusammengezogen. Schnell wurde klar, dass es sich bei dem lauten Geräusch, um eine Art Donner gehandelt haben musste. Auch wenn niemand der Anwesenden jemals ein derartiges Geräusch hatte wahrnehmen können, so blieb doch keine andere Schlussfolgerung übrig.
    Die Wolkenschicht verdichtete sich stetig weiter. Vollkommen unnatürlich sammelten sich am Himmel über der Burgruine und schienen dabei Windrichtung und -stärke vollkommen zu ignorieren. Nirgendwo war nun noch ein Stern zu sehen, selbst der Mond verschwand hinter dieser schrecklich anzusehenden Wand aus seltsam schimmernden Tropfen.

    Auf dem Boden zogen sich die kämpfenden Werwölfe plötzlich zurück. Ein jeder von ihnen schien wenig überrascht von diesem überraschenden Phänomen. Im Gegenteil, es schien als wäre der Donner für sie eine Art Signal, sich aus dem Kampf zurückzuziehen. Selbst die drei Tänzer die gerade auf dem Weg waren sich ihren unterliegenden Brüdern anzuschließen, machten auf den Hacken kehrt und verschwanden wieder zwischen den Flammen und dem Rauch der lodernden Feuer.

    Damit aber nicht genug.
    Etwa drei bis vier Meter über dem Erdboden, beginnend von Unten nach Oben, zeigte sich plötzlich ein seltsames Lichterspiel. Es befand etwa inmitten des Platzes auf dem gekämpft wurde und schien in allen Regenbogenfarben zu schimmern. Es zeigte dabei ein gewisses Flackern, das sich über das gesamte Areal als seltsamer Schimmer ausbreitete. Niemals zuvor hatte einer der Anwesenden etwas Derartiges gesehen. Dies war nicht nur unnatürlich, es war vollkommen abstrus. Dem ein oder anderen mochte auffallen, dass plötzlich absolute Stille herrschte. Einzig das Prasseln der Feuer tönte durch das Dunkel der Nacht.
    Wer zu Noir hinüber sah, mochte entdecken, dass sie sich noch immer in einem seltsam anmutenden Tanz befand. Auch ihr Mund schrie weiter irgendwelche Worte, die jedoch seit dem Knall nicht mehr zu hören waren. Was hatte die Seneshall mit den seltsamen Ereignissen hier zu tun? Was machte diese Frau dort oben?

    Bevor jemand aber wirklich ernsthaft über diese Frage nachdenken konnte, geschah etwas Schreckliches. Die Ereignisse nahmen kein Ende und alles wurde nur noch schlimmer und schlimmer. Alle Silberwaffen, egal ob Schwert oder Projektil, egal ob mystisch oder modern, zerfielen mit einem Mal zu grobem Staub. Kleiner Körner gleich, vielen die so wichtigen Waffen nun prasselnd zu Boden und waren mit einem Male so wirkungslos wie nutzloser Sand. In den Pistolen und Gewehren war ebenfalls ein leichtes Klappern zu hören, als die Patronen aus ihren Hülsen fielen und so nutz- wie wirkungslos in den Magazinen raschelten.
    War dies ein Effekt dieses Lichterspiels? Oder gar die Auswirkung dessen was auch immer die Seneshall dort oben veranstaltete? Oder war es ein Zauber der Garou, die nun ihre zweite Angriffswelle planten? Niemand wusste es wirklich zu sagen und auch diese Frage musste gegenüber dem zurückgestellt werden, was nun als nächstes geschah. Elektrisch geladene Teichen beherrschten die Luft, knisterten, ja waren sogar zu schmecken und erfüllten die Umgebung gleichsam mit einem entsetzlichen Gestank nach Azeton.

    Durch das Lichterspiel drang plötzlich etwas nach außen. Man mochte es als Riss in der Dimension selbst bezeichnen, wenn der Sinn hinter diesen Worten nicht so lächerlich abwegig gewesen wäre. Aber was es auch war und mit welchem Namen man es auch immer belegen mochte. Durch diesen tanzenden Lichteffekt drangen zwei riesige Wesen nach draußen. Noch waren es nicht mehr als zwei Köpfe und die ein oder andere Klaue, aber schon jetzt war zu sehen, dass diese Ungetüme spielend die Größen eines Zweifamilienhauses erreichen würden. Enio und Meyye wussten um was es sich bei diesen Gottesanbeterinnen gleichen Monstern handelte, denn sie hatten etwas ähnliches erst kürzlich gesehen. Ebenso wie die verbündeten Garou weiter unten im Süden, denn von dort waren vereinzelte Laute des Schreckens und des Entsetzens zu vernehmen. Die Garou um Yvonne X hatten gegen so eine verwirrend unwirkliche Plage kämpfen müssen und hatten dabei viele ihrer tapfer kämpfenden Freunde verloren. Glücklicherweise schien die Öffnung derzeit noch zu klein für diese Wesenheiten zu sein, den so sehr sich die zwei Ungeheuer auch bemühten, sie schafften es nicht weiter hervorzudringen. Sicher lag es auch an dem Umstand, dass sie unbedingt beide gleichzeitig dadurch wollten, aber das konnte man nur vermuten.

    Eines aber wurde gerade unmissverständlich klar. In der Sekunde, in der diese riesigen Monster die Wirklichkeit erreicht hatten, war es um die Kämpfer an diesem ort geschehen. Niemand hier hatte auch nur den Hauch einer Chance gegen diese Kampfmaschinen. Schon gar nicht jetzt, wo der Großteil der kostbaren Waffen, sich zu nutzlosen Kieselgut verwandelt hatte. Es galt sofort und umgehend zu handeln, was auch als nächstes immer geschehen würde, es sollte verdammt schnell geschehen…
     
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  19. ObiwahnKa

    ObiwahnKa It's time to kick ass, ..

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Gerade noch hatte sie geglaubt, dass sich das Kampfgeschick zu Gunsten der Kainiten wenden würde, auch wenn es ein paar Kratzer im Lack des Hochmut gegeben hatte.

    Dann zerfielen die beiden Dolche in ihren Händen zu Staub und Sand. Ein unnatürliches Licht beleuchtete die Szenerie und der gedachte Jubel, dass die drei Tänzer umdrehten erstarb angesichts dessen was sie ersetzen sollte.

    Die Gräfin starrte mit offenem Mund die Plagen an. Hausgroß und von einer Wildheit, die ALLES übertraf, das sie kannte.

    Sie war gelähmt.
    Sie war unfähig zu reagieren. Irgendetwas zu tun.

    Weg war aller Mut. Verschwunden all ihre Überlegenheit.

    Mit Mühe überließ sie ihrem Tier nicht die Kontrolle und floh.

    Wohin? Egal, nur weg! Schrie es in ihr. DAS ist Vernichtung! Das ist TOD! Das , …. Das … .

    Es war kaum in Worte zu fassen.

    Sie stand dort. Auf dem Schlachtfeld und zitterte. Krampfhaft umklammerte sie ihren Stock, als würde er ihr Schutz bieten können und rang mit sich.

    Wie lange noch, bevor sie schreiend weglief konnte sie nicht sagen. Aber bestimmt nicht mehr lange, wenn nicht schnell etwas geschah!
     
  20. Richard

    Richard Demagyar

    AW: [06.05.08] Angriff auf den Caern - Westen Alexander Meye Gräfin, Rox. Antonia An

    Alexanders Schrotgewehr spuckte die für Werwesen tödliche Ladung in Richtung der Feinde und landete einen hervorragenden Treffer in der pelzigen Brust eines Widersachers. Beinahe war es so, als könne der Ventrue das schröggelnde Fleisch und das Fell riechen, welches durch das unsägliche Silberschrot hervor gerufen wurde.

    Doch bevor er seinem Triumph Tribut zollen konnte, landete sein persönlicher Fein direkt vor Alexanders Füßen. Die Klaue weit erhoben, baute die Bestie sich vor dem Primogen auf und zerteilte den Raum zwischen ihnen mit ihren scharfen Krallen.

    Alexanders Körper bog sich nach Hinten, um dem Hieb, welcher jeden Mensch in zwei Stücke zerteilt hätte, auszuweichen, doch hatte er sich mit dem Raum verschätzt, den er nutzte.

    Die dicke Lederjacke minderte den Treffer der Bratpfannen großen Klaue nur wenig, als die messerscharfen Krallen in das tote Fleisch des Vampirs fuhren und tiefe Furchen in dessen Körper hinterließen.

    Das Geräusch der Krallen, welche diese verursachten, als sie die, schon Jahre abgestorbene Haut, das untote Fleisch und die harten Knochen verrissen und zersplitterten, wurde von dem Keuchen Alexanders überlagert. Er hatte schon so einige mitgemacht, aber dieser Schmerz war der Höhepunkt der Richterskala. Selbst, als der monströse Fomorerhund ihm den halben Arm abgerissen hatte, waren nicht solche Schmerzen über ihm zusammengebrochen, wie eine Flutwelle über einer Sandburg. Die Kraft der Ventrue, welche den Körper stählten und sie vor solchen Attacken schützten, griff hier nicht so, wie sie sollte.

    Der Primogen der Ventrue taumelte zwei Schritte zurück und ließ die Pumpgun aus den Händen gleiten. Seine Oberarmmuskeln waren zu nichts mehr zu gebrauchen, nachdem die Klaue sie zerteilt hatten. Auch das Fleisch über seinen gesplitterten Rippen war mit vier monströsen Schnitten versehen, durch welches sich, durch das Keuchen bedingt, blute Blasen den Weg an die Oberfläche bahnten.

    Alexander stolperte zurück und stieß mit dem Rücken an einen Baum, welcher ihm Halt gab. Er sah verschwommen, wie irgendwas gegen den Wolf flog und an ihm abprallte, worauf hin jemand ein schreckliches Fauchen aussteiß. Das alles nahm er aber nur am Rande war, denn sein Geist hatte sich in den Schmerz zurück gezogen und versuchte sein machtvolles Blut durch die klammen Adern zu treiben, um die schlimmsten Verletzungen zu heilen.

    So bekam er kaum mit, welches Schauspiel sich auf dem Schlachtfeld abspielte. Einzig das Lichterspiel und die unmenschlichen Schreie drangen in sein Bewusstsein und durchsickerten es langsam.

    Er musste zu Kräften kommen, sonst war es aus mit ihm...
     

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