Verlage/Händler €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Büchern

Madpoet

Der Variable Posten in der Nahrungskette
Schmerzgrenze für Soft-/Hardcover Bücher:

Wo liegt im Moment die Schmerzgrenze beim Einkauf von (Neuen???) Büchern?

Bei nem Softcofer würde ich bei über 20€ das Ding im Regal stehen lassen, bei Hardcover is bei 30 Euro Schluss + vielleicht 10 Euro für ein Grundregelwerk …
Kann auch daran liegen das ich nicht bereit bin mehr zu zahlen weil auch der Platz langsaman eng im Regal wird ...
 

Hoffi

🔥Hüter des Feuers🔥
Teammitglied
Administrator
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Das kann ich pauschal gar nicht sagen. Hängt vom Werk ab.
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Das kann ich pauschal gar nicht sagen. Hängt vom Werk ab.
Sehe ich auch so.

Für ein qualitativ mies produziertes, durch PoD-Schluderdruck kaum meinen Ansprüchen an die Qualität eines RICHTIGEN Buches genügendes Rollenspielprodukt habe ich in der Vergangenheit schon oft genug "gefühlt ZU VIEL" gezahlt.

Ein 30-Euro-Schmal-und-Klein-Softcover, was sich anfühlt wie ein schlecht produziertes 6 Euro Büchlein, ist halt einfach nicht meinem gewünschten Preis-Leistungs-Verhältnis entsprechend.

Wenn ich ein gekauftes PDF für die Differenz zu einer PoD-Ausgabe QUALITATIV BESSER, STABILER und für das Spiel BRAUCHBARER drucken kann, dann lohnt sich der Erwerb der Druckausgabe einfach nicht.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
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Das hängt häufig vom Geldlevel im Duckschen-Goldspeicher ab...

Oder bei mir vom gerade zur freien Verfügung stehenden Kleingeld.
 

Niedertracht

Lebensretter
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Wo liegt im Moment die Schmerzgrenze beim Einkauf von (Neuen???) Büchern?
Das hängt maßgeblich vom Inhalt ab. Wenn mich dieser interessiert und ich ihn auch tatsächlich nutzen kann (denn Sammler oder jemand, der aus Lust an der Freud' ein Rollenspielbuch erwirbt, zähle ich ganz sicher nicht - in meinem Scharnk steht kein Rollenspielwerk, das ich nur zum Lesen gekauft habe), dann ist es mir egal, ob das Buch als Soft- oder Hardcover daherkommt.

Und beim Preis kann ich keine Pauschalaussage treffen - für ein "Seattle Quellenbuch 2nd Edition" würde ich sicherlich mehr als 20EUR bezahlen, für einen "Street Samurai Catalog" wohl eher nicht.
 
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Und beim Preis kann ich keine Pauschalaussage treffen - für ein "Seattle Quellenbuch 2nd Edition" würde ich sicherlich mehr als 20EUR bezahlen, für einen "Street Samurai Catalog" wohl eher nicht.

Dito. Was hab ich gejubelt als ich im Rollenspielladen damals dieses Teil (SSB) in gutem Zustand für 5 Euronen gefunden habe. Hab's aber dann später an nen Freund weiterverkauft, weil ich es nicht mehr brauchte.

Meine DnD FR Bücher (die paar wenigen die ich hab) gelten zwar (weil WoK) allgemein als überteuert, aber zumindest war ich da immer mit der Qualität zufrieden.
Das alte Trinity-GRW (seinerzeit, IIRC, für 50 DM zu haben) im garantiert Zerfledderungsförderlichen Reisblock-Stil hingegen war ne echte Schande, ganz gleich, wie famos der Inhalt war.

Aber grundsätzlich muss ich auch sagen: Da mag ein Regelwerk noch so sehr im edelsten Glanzpapier und superstabiler Einfassung daherkommen, meinetwegen auch mit hypergeilem Layout in edelsten Farben, die aus chinesischen Waisenkindern gemacht sind, auf über 300 Seiten... Mehr als 40-50 Euronen (und da reden wir von inhaltlich-visuellen Dauerorgasmen) zahle ich einfach nicht, weil ich mir dann allerspätestens denke, man hätte es auch billiger machen können, wenn man wirklich wöllte, dass es in der breiten Masse (also mir) Anklang findet. Ganz gleich, ob es das Geld theoretisch wert wäre.
 

yennico

John B!ender
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Mein Schmerzgrenze ist auch nicht fix. Sie hängt sehr von dem Inhalt des Buches ab.
Früher war meine Schmerzgrenze höher, aber inzwischen mit einer großen RPG-Bibliothek kaufe ich nicht mehr so viel.
 

Nogger

Neuling
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Ich hab da 'ne feste Schmerzgrenze, wobei die sich eher nach Umfang richtet, ein dickes Sourcebook (ca. 300 Seiten) bis 40 Euro, bei eher um die 200 Seiten 30 Euro. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber die ebstätigen eher die Regel.
 

Dok Dicer II

verbannt
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Ja bei mir ist das auch stark interessenabhängig. Ich kaufe auch nicht tausend verschiedene Systeme. Normalerweise interessiert mich ein System und ich kaufe jeden Monat ein Buch dafür bis es mich nicht mehr interessiert. So habe ich weder komplette Sammlungen noch viele verschiedene Exoten.
Aber wenn mich was interessiert kaufe ich es. Wenn nicht dann nicht. Je teurer ein Buch ist desto weniger interessant ist es. Und je dicker es ist desto uninteressanter ist es auch.
Ein Buch muss um von mir gekauft zu werden eben inhaltlich so interessant sein dass es damit Preis und Dicke ausgleicht.
 
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Ok ich sag es mal so. Unter Hundert Euro für alle Regeln des Rollenspiels...wenn ein vollständiges Regelwerk mehr kostet wird entweder nur ein Regelwerk Band gekauft und die Restlichen fremd gelesen
oder ich verzichte ganz auf den Mist.
SIEHE DSA4.1
 

Smokey Crow

Fear & Skaring in Münster
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Ich bin mittlerweile durch die englische nWoD verwöhnt: über 25 Euro für nen Hardcover lassen mich schon schlucken. Hängt auch damit zusammen dass ich zur Zeit meist ziemlich abgebrannt bin und gerne auch mal 3-4 Monate sparen muss um dann die 25 Euros über zu haben.
 

Medizinmann

ewiger Tänzer
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wie siehts denn bei einem deutschen 400 Seiten Hardcover GRW in Bunt (und mit Farbe) für 40 € ist das zuviel,zuwenig,OK ?

mit neugierigem Tanz
Medizinmann
 

Medizinmann

ewiger Tänzer
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Für Heredium ist es eigentlich, ok. Muss man sonnst noch was dazu kaufen?
Müsste man nicht,könnte man aber .
Die Zusatzbände wären auch Hardcover und wären optisch passend zum GRW
Ach ja,sowohl GRW als auch Zusatzbände hätten einen roten Leselümmel

HokaHey
Medizinmann
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
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Schmerzgrenze für Soft-/Hardcover Bücher:

Wo liegt im Moment die Schmerzgrenze beim Einkauf von (Neuen???) Büchern?
Tja, das ist immer so die Sache. Ich bin ja eigentlich ein sehr streb- und arbeitsamer Mensch und nehme fürs Spielvergnügen nach getaner Arbeit gerne Geld in die Hand.

Erst letztens kam ich von der Arbeit gestresst nach Hause und wollte mich ein paar Minuten auf die faule Haut legen - und dann war die Alte nicht zuhause!

Aber das nur am Rande. ^^

Ich hab also kein Problem damit 40 € für ein GRW oder schönes Quellenbuch auszugeben. Wie denn auch, das kosten die schließlich.

Was mir aber in Zusammenhang mit der Fragestellung auffällt: Ich bin ja ein Verfechter von dünneren Rollenspiel-GRWs. Also 400 Seiten-Hardcover-GRW vs 100 Seiten Hardcover-GRW.
Was ist das gleiche Rollenspiel mit weniger Umfang wert?
Bzw. was ist man bereit dafür zu zahlen?
 

Dok Dicer II

verbannt
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Das ist die selbe Frage wie bei Kinokarten. Würde man öfter mal am Freitag abend ins Kino gehen wenn es günstiger wäre? Sicher. Würde man sich hin und wieder an der Kasse ein Bier kaufen wenn es nicht 2,50 Kosten würde? Auf jeden Fall.

So verhält es sich denke ich auch bei Büchern. Wenn ich ein Buch wirklich haben will bezahle ich dafür auch 45€. Der Mehrwert ist ja auf jeden Fall vorhanden: Stunden um Stunden Spielspaß.
Aber wenn die Bücher nur halb so dick wären und nur halb so viel kosten würden dann könnte ich mir zwei kaufen. Davon hätte die Firma von Buch 1 vielleicht nix aber die von Buch 2 sehr wohl. Und damit auch der Markt an sich.
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Was ist das gleiche Rollenspiel mit weniger Umfang wert?
Bzw. was ist man bereit dafür zu zahlen?
Als die erste Auflage von SW herauskam (die mit dem WIRKLICH grottigen Cover), da war ich mehrere Wälzer von D&D 3E bzw. von Deadlands oder von Midgard gewohnt.

Und für das dünne Büchlein (ja, Hardcover, aber Iiiiih! das Cover!) sollte ich 30 Euro zahlen?

Ich habe es TROTZDEM gekauft und war BEGEISTERT. In diesen paar Seiten steckte mehr drin, als in mehrbändigen anderen Regelwerken.

Somit ist der Umfang höchstens im NEGATIVEN für mich ein Kriterium. Ein Grundregelwerk mit 200+ Seiten aus fast ausschließlich Crunch ist ZU DICK. Mit Setting-Information ist es bei 400+ Seiten ZU DICK. - Alles darüber hinaus gibt zumindest Anlaß zum Verdacht, daß die Autoren/Entwickler zu faul waren, ihren Text auf ein aufnehmbares Format einzudampfen.




Anderer Punkt:

Wenn ich ein Bündel-Angebot aus Buch und PDF bekommen kann, dann zahle ich gerne etwas mehr für das GESAMTE Angebot, weil ich einfach die PDF-Fassungen für die Spielpraxis so viel praktischer finde.
 

Rinas

Wizard
AW: €/$ Schmerzgrenze für Preise von Soft-/Hardcover Bücher:

Bei SR 3.01D Büchern habe ich mich betrogen gefühlt. Es war alles außer das GRW Softcoverbücher und deswegen fielen nach kurzer Zeit mehrere Seiten aus, weil der Klebstoff einfach Scheiße war und das war mir zu Teuer.
Ein Beispiel wäre das 3er Arsenal. Hat irgendwas um die 23 € gekostet und es fielen nach kurzer Zeit schon die Seiten aus und die Schutzfolie vom Softcover rollte sich schon langsam ab. Wenn ich dagegen das neue 4er betrachte kostet dies zwar 30 € ist aber Hardcover und hält echt was aus (Einbrecher vermöbeln und weiterlesen oder so) da war es mir das ganze wert.

Wenn ich jetzt SR4 mit so sachen wie Savage Worlds vergleiche fand ich den Preis von SW mehr als Fair. In Relation an die Regeln betrachtet war echt viel drinne, was z. B. die Vielfalt der Charaktererschaffung betrifft (es ist so gut wie alles da, bis auf wenige settingspezifische Sachen). In SR 4 ist im GRW bei weitem nicht alles drinne, die Gaben und Handicaps sind über alle Bücher verteilt und solche sachen finde einfach unverschämt.

Fazit für mich: Ich bin gerne bereit etwas mehr zu Zahlen, wenn die Qualität stimmt, aber es kommt natürlich auch auf den Inhalt drauf an, ob er mich anspricht.
 
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