Thief-Karriere in BOL

Arashi

Gott
Hi,
ich finde bei der Karriere "Thief" sehr seltsam, dass die sowohl Einbrecher als auch Taschendiebe umfasst.
Zum einen, weil einbrechen und taschendiebstahl so von der "Technik" sehr unterschiedlich sind und nicht jeder Taschendieb auch Einbrecher ist und vice versa.
Vor allem aber auch weil zB Conan Einbrecher war aber ich mir den schlecht als Taschendieb vorstellen kann :D

Deswegen dachte ich daran, dass es vielleicht so besser aufgeteilt wäre:

Einbrecher: Umfasst Sachen wie Fassadenklettern, schleichen, sich verstecken, Schlösser knacken. Am Rande auch Wertgegenstände schätzen (damit man nicht nur Plunder klaut), vielleicht auch Hehlerei.
Als Zweitbeschreibung könnte man Assassine nehmen oder auch Kundschafter/Spion.
Bonus im Kampf gibt es, wenn man aus dem Hinterhalt oder überraschend angreifen kann.

Taschendieb: Bezieht sich auf Menschen einschätzen, Fingerfertigkeit, Ablenkungsmanöver starten, unscheinbar sein, sich verstecken, sich in Gassen auszukennen (falls man mal fliehen muss).
Als Zweitbeschreibung wäre Glücksspieler passend denke ich.
Einen Bonus im Kampf gibt es für die Karriere eher nicht.

Taschendieb wäre halt dem Bettler ähnlich.

Was meint ihr - sinnvoll oder Haarspalterei?
 

Zornhau

Freßt NAPALM!
AW: Thief-Karriere in BOL

Die Trennung KANN man machen, muß man aber nicht. - D&D kam gut 30 Jahre mit dem alten Diebes-Begriff klar, der KEINEN Unterschied machte (jedoch haben sie in der 3E mit dem Rogue den Dieb als Charakterklasse ABGESCHAFFT und stattdessen einen Single Target Damage Dealer draus gemacht). .

Man kann diese Berufe nach Belieben verfeinern - man sollte sich nur anschauen, ob sie dann noch halbwegs GLEICHWERTIGE Auswahlen darstellen. Immerhin kann ein Krieger oder sein Seeman auch wirklich verdammt VIEL, warum sollte ein Dieb dann nicht auch mehr als nur Einbrechen ODER Taschendiebstahl drauf haben (zumal Taschendiebstahl ja auch bei der Schankmaid, bei Tanzmädchen, Kurtisanen, usw. zu finden ist).
 
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