SW Fables

yennico

John B!ender
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10. April 2008
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Am Wochenende war ich auf einem Rollenspiel-WE und habe mal wieder SW gespielt.

Ich hatte u.a. die Auswahl zwischen SW mit Überraschungs-Setting und SW Fables.
Da ich beim Setting keine Überraschungen liebe, habe ich mich für SW Fables entschieden.
Der SL mit dem unbekannten Setting wollte das Setting vor dem Spiel nicht verraten, was ich später verstand, denn dann wäre viel verloren gegangen. Das Setting war, wie nach der Runde erfuhr, "John Carter of Mars".

Fables ist eine Comic-Serie, in der Märchenfiguren in die Realwelt flüchten müssen, weil das Märchenland von einer Macht erobert wurde. Fliehende Märchenfiguren, ob gut oder böse können in Fabletown Asyl beantragen. Dort bekommen sie eine Amnestie und einige Figuren ändern ihr Verhalten in der Realwelt z.B. der Böse Wolf war Sheriff von Fabletown, die Hexe aus Hänsel & Gretel tötete Baba Yaga, die im Auftrag einer anderen Macht , die das Märchenland erobert hat, versuchte Fabletown zu zerstören. Fabletown sind zwei Häuserblocks in NY, die gegen "Normalos" und gegen Mitglieder der anderen Seite besonders geschützt sind. Nicht-menschliche Märchenfiguren können auf "the Farm" (inspiriert durch Animal Farm) außerhalb von NY leben.

Die Menschen in der Welt dürfen natürlich nicht erfahren, dass Märchenfiguren in ihrer Welt leben, weshalb es Märchenfiguren verboten ist, sich diesen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Vampire Maskerade lässt grüßen ;) Wer dagegen verstößt hat mit Strafen zu rechnen.

Zur Charaktererschaffung:
Mit sechs Spielern plus SL waren wir eine große Runde. Leider war nur eine Explorers Edition vorhanden. Dieses verlängerte die Charactererstellung. Ein echtes Conversion Dokument gab es nicht. Der SL nutzte einfach die Grundregeln und Neccesary Evil für die Charaktererschaffung.
Außer dem SL, einer Spielerin und mir waren der Rest SW Neulinge. Da es nur ein Oneshot werden sollte wurde von SL auf die Balance wohl weniger geachtet, denn man durfte sich als Startcharacter unabhängt von den Attribut-Requirements Edges für Novice und Seasoned nehmen.

The Cast:
- "Mushu" der Drache aus Mulan
- "Cheshire Cat" aus Alice im Wunderland
- Rumpelstielzchen
- Der gestiefelte Kater
- die Königin aus Schneewitchen
- Aladin (mein PC)

Irgendwie bekam jeder PC eine Superpower. Mushu konnte Feuer spucken, die Cheshire Cat konnte sich unsichtbar machen, Rumpelstielzchen konnte Dinge in Gold verwandeln (irgendwas mit Control Element Metal), Aladin bekam seinen Genie als Superpower (d10 Str Fighting d6, kann durch Wände gehen) vom SL, die Königin bekam Mind Control, der Kater bekam eine besondere erhöhte Toughness (2+ 1/2 vigor + 3)(wegen den sieben Leben der Katze)

Wir spielten in NY von 1981. Da sich die Charaktere inzwischen leicht geändert haben konnten waren die Interpretationen der Märchencharaktere interessant:
Vicky Queens, Königin aus Schneewitchen, wollte Schneewitchen vor den bösen Zwergen beschützen, die mit ihr einen SM-Swingerclub aufmachen wollten. Später im Abenteuer wurde dies als Lüge entlarvt. Rumpelstielzchen hatte einen Irokesen Haarschnitt und tanzte zur Musik aus dem Ghettoblaster um das Lagerfeuer herum.

Im Spiel zeigte sich leider schnell die Probleme der Gruppe:
1. Clone PCs:
Auch wenn die Märchenfiguren unterschiedlich waren, gab es mit Cheshire Cat, dem gesteifelten Kater und Aladin Skill Clone: alle drei hatten hohe Werte in Notice, Stealth und Fighting (warum auch immer die Cheshire Cat das hatte). Irgendwie hatte außer Vicky Queens (bei der ich es auch nicht genau weis) keiner Sozial Skills genommen.

2. Einzelkämpfer PCs:
Rumpelstielzchen war kein angenehmer Zeitgenosse, Hindrance Greedy, und noch andere Einzelkämpfer-Dinge. Vicky Queens mit beiden Attraktivitätsvorteile, Arcane Background(Potions mit Boost/lower trait, Healing) , Mindcontrol sowie, hoher Persuasion-Wert, Notice D8 war ein extrem mächtiger Charakter, der eigentlich alles außer Kämpfen konnte. Dieser Charakter wurde auch nicht gerade sozial gespielt. Aladin wurde noch am sozialsten gespielt, aber auch er war kein echter sozialer Charakter. Weil keiner der menschlichen PCs sozial gespielt wurden, blieben die nicht-menschlichen PCs (außer der unsichtbaren Cheshire Cat) in NY außerhalb von Fabletown auf der Strecke.

3. Einzelaktionen:
Eigentlich hat der SL 6 Runden geleitet, da jeder PC etwas anderes gemacht hat und sie selten etwas gemeinsam gemacht haben. Theoretisch haben Vicky Queens, Rumpelstielzchen und Aladin das Abenteuer alleine gelöst und nur in wenigen Kampfsituationen war der Rest der Truppe dabei.

Benniefluss:
In der Session gab es keinen Benniefluss. Auf Spielerseite wurde insgesamt nur 1 Bennie für einen Reroll ausgegeben, während der SL 4 Bennies IIRC für Rerolls ausgegeben hat.

Das Abenteuer an sich war genial, aber leider fand ich unsere Lösung aus oben genannten Punkten suboptimal.

Zum Abenteuer:
Seit kurzem war nicht mehr Bigby ( der große böse Wolf aus Rotkäppchen, der sich zum Guten gewandelt hat) Sherriff, sondern Beast ( aus Die Schöne und das Biest). Er hat die PCs als Hilfsherriffs eingestellt, da diese nur Nebenrollen in den Märchen darstellten oder besonders günstig (z.B. Aladin ist gerade erst nach Fabletown imigriert) sind.

Das Abenteuer begann mit einer Feier auf der "Farm" Der Grund der Feier war die Einweihung der durch die Sieben Zwerge gebaute geheimen U-Bahn von der Farm nach Fabletown. So können nicht-menschliche Märchenfiguren Fabletown besser besuchen. Auf dieser Feier bediente eine der Stiefschwestern aus Aschenputtel, die sonst in NY in einem Diners arbeitete. Alle PCs bemerkten, dass diese Kellnerin plötzlich Porzellan-Kniee und Beine bekam. Vicky Queens, die über ein paar Ecken mit der Kellerin verwandt war, fiel auf, dass sie an diesem Abend schöner als sonst war.

Alle PCs fuhren mit der Jungfernfahrt der U-Bahn nach Fabletown und ein Teil der PCs verfolgte die Kellnerin zu ihrer Wohnung. Durch eine gute Aktion von Vicky Queens, die ihrer Nichte, als diese sich diese schon in ihrer Wohnung befand eine Potion überreichte, kam die Cheshire Cat unsichtbar in die Wohnung.
Als sich die Kellerin bettferttig machte, sah die Katze dass der ganze Körper inzwischen aus Porzellan bestand. Sie sah aus wie eine Porzellan Gelenk-Barbie (mit fehlenden Schambereich, etc.) Als die Kellnerin schlief untersuchte sie die Wohung, aber fand nichts interessantes.

Am nächsten Tag wurde die Kellnerin von Rumpelstielzchen und der Cheshire Cat in die Arbeit verfolgt. Vicky Queens erfuhr aus der Zeitung von zwei Porzellanpuppen in Menschengröße. Die Polizei bat um Mithilfe, da man Entführungen vermutete. Während Vicky Queens zur Polizei ging und dort nur den zuständigen Beamten ermitteln konnte, informierte sich der gestiefelte Kater in der Fabletown Bibliothek,während Aladin sich in der normalen NYer Bibliothek über Porzellan und Asiatische Märchen (quasi ein Pinocchio Equivalent wurde gesucht, aber nicht gefunden) informierte. Später an dem Tag brach er noch in die Wohnungen der beiden Porzellanpuppen ein und entwendete dort aktuelle Bilder der verschwundenen Frauen. Auf diesen Bildern sahen die Frauen deutlich anders als die Porzellanpuppen, sie waren weniger schön. Der Verdacht: Schönheit gegen einen Preis-Handel kam auf. Es war auch auffällig, dass Märchenwesen nicht starben, wären Menschen scheinbar starben.

Rumpelstielzchen beobachtete die Kellnerin und da sie mit ihren Porzellanknien und -beinen in der Öffentlichkeit einen Bruch der Märchengesetze begangen hatte, verhaftete Rumpelstielzchen diese nach Ende ihrer Schicht. Auf dem Weg nach Fabletown beobachtete Rumpelstielzchen, dass er und die Kellnerin verfolgt wurde. Rumpelstielzchen ging mit der Kellnerin in ein Cafe, während er die unsichtbare Cheshire Cat über den Verfolger in Kenntnis setzte. Diese verfolgte dann den Verfolger bis in eine Seitengasse, wo dann ein zweiter Verfolger auftauchte, der ein Ebenbild des ersten Verfolgers war. Beide trugen Sonnenbrillen und Anzüge. Sie sehen aus wie "Mr Smiths". Das Unheimliche an den Verfolgern war, dass sie scheinbar die unsichtbare Katze sehen konnten. Der geizige Rumpelstielzchen bestellte in dem Cafe natürlich keinen Kaffee, sondern verlies es mit der Kellnerin ohne etwas zu bestellen.

In Fabletown wurde die Kellnerin in eine Zelle gesperrt und verhört. Sie war sich keines Gesetzesbruchs bewusst und sah ihre Porzellanbeine als natürlich an. Auf die Frage, wie sie ihre Schönheit pflege, antwortete sie mit Produkten, die ihre Schwester gratis ihr mitbringe. Ihre Schwester arbeitete als Avon-Beraterin. Mit diesen Hinweis wurden die Wohungen von ihr und den beiden Porzellanpuppen (wieder Einbruch durch Aladin) noch mal durchsucht und es fanden sich neben Avon Produkten auch das Produkt Princess Shine. Dieses wurde von Vicky Queens untersucht und es stellte sich heraus, dass es magisch ist. In einer der Wohnung der "Toten" (Porzellanpuppen) fand sich eine Visitenkarte der Avon-Beraterin Maria Corres. Vicky Queens rief bei Avon an und erfuhr, dass Avon kein Produkt namens Princess Shine vertrieb.
Aladin brach bei Maria Corres ein und fand diese als Porzellanpuppe auf dem Teppich. Er nahm alle verbliebenen Teigel Princess Shine mit und ein aktuelle Bild von Maria Corres. Auch dieses unterschied sich von der Porzellanpuppe, denn die Porzellanpuppe war deutlich schöner. Ebenso nahm er zwei Avon-Beratertaschen mit von denen sich eine als die von Maria Corres herausstellte und die andere von der Schwester der Kellnerin.

Vicky Queens und Rumpelstielchen wollten das Diner überwachen und sehen, ob sie die Verfolger noch mal finden können. Dieses Unternehmen war nicht von Erfolg gekrönt. Als man die Schwester der Kellnerin besuchen und verhören wollte, war diese in ihrer Wohung auf einen Stuhl gefesselt und wurde von einem dieser "Mr Smiths" (wie die Verfolger) bedroht. Der Kampf war sehr kurz (Übermacht an PCs gegen einen Gegner), aber "Mr Smith" sprang durch das Fenster des Hochhauses und landete auf der Straße. Dort offenbarte er sein Innenleben. "Mr Smith"'s Hände und Kopf waren nur menschlich, der Rest des Körpers war aus Holz. Desweiteren hatte "Mr Smith" eine magische Sonnenbrille, mit der man unsichtbares sehen konnte und ein Amulett, dass ihn vor den Schutzmaßnahmen von Fabletown schütze, denn als Mitglied der Gegenseite hätte er eigentlich Fabletown wegen den Schutzmaßnahmen nicht betreten können.

Vor zwei Jahren gab es einen großen und heftigen Angriff der "Holzmenschen" auf Fabletown, bei dem viele Märchenfiguren starben. Diese Holzmenschen wurden von Gepetto (Erbauer von Pinocchio) gemacht, der für die Gegenseite arbeitet. Als wir die Überreste des "Mr Smith"'s Beauty, der derzeitigen Bürgermeisterin brachten war diese entsetzt, denn der Schock durch den Angriff der Holzmenschen vor zwei Jahren saß noch tief.


Bei dem Verhör der zweiten Stiefschwester von Aschenputtel, die auch eine Porzellanpupe war, kam heraus, dass sie das Rezept für die Schönheitscreme in ihrem Briefkasten gefunden hatte. Sie war sich ihres Pozellankörpers bewusst, aber sie fand sich trotzdem schön. Dumm wie sie war hat sie das Rezept ausprobiert und die Creme hergestellt. Das Rezept und die Zutaten dazu hat sie in einem Hotelzimmer auf der Farm versteckt. Leider wurden ihr die Dosen von Maria Corres gestohlen. Von den ursprünglich 15 Tiegeln konnten wir 14 sicherstellen d.h. einer war noch im Umlauf.

Vicky Queens stellte aus Holzsplittern von "Mr Smith" mehrere Tränke her, die das Erkennen von "Mr Smiths" erleichterte. Den Farmstrang sollten Mushu und der gestiefelte Kater übernehmen, aber mangels Zeit wurde der Farmstrang ganz gecancelt. Der Rest suchte in der Stadt nach weiteren "Mr Smiths". Mit dem letzten Notice Wurf erkannten wir, dass die faule Tochter von Frau Holle so staksig ging wie eine Porzellanpuppe. Diese wurde von einem Mr Smith verfolgt. Er zog sie wenig später in eine Seitengasse, wo ein zweiter "Mr Smith" wartete. Der Kampf war wieder extrem kurz. Rumpelstielzchen castete Slumber auf den einen "Mr Smith", Vicky Queens dominierte den anderen. Nach dem beide gefesselt waren musste der eine Vicky Queens alles erzählen.

Die "Mr Smiths" waren noch versprenkte vom Angriff der Holzmänner vor zwei Jahren. Sie hatten hier eine versteckte Operationsbasis, aber sie fühlten sich einsam. Auf die Frage im Verhör, ob sie sich weibliche Gefährten herstellen wollte errötete der menschliche Kopf des ansonsten Holzmannes. Auf Liberty Island gibt es ein Portal ins Märchenland, das sie gelegentlich nutzten. Bei einem Besuch im Märchenland vor vier Wochen trafen sie an einem Brunnen eine Hexe, die ihnen das Rezept für die Creme verkaufte, die andere Märchenwesen in Porzellanpuppen verwandelte. Dieses steckten den Briefkasten der einen Stiefschwester von Aschenputtel.

Das war nur der erste Teil des Abenteuers, aber wir hatten einige Hinweise übersehen und aus Zeitmangel konnten wir den zweiten Teil nicht spielen (IMHO war das Abenteuer insgesamt zu groß angelegt).
Im zweiten Teil hätten wir ins Märchenland reisen müssen. Es wäre eine Reise in die Höhle des Löwens gewesen, denn wir hätten die Werkstatt von Gepetto besuchen müssen. Dort hätten wir das Geheimnis gelüftet, warum sich die Mr Smiths einsam fühlen, denn Gepetto hat nicht mehr die Kraft genügend (weibliche) Puppen zu erschaffen.

Mushu, Vicky Queens und Rumpelstielzchen haben tolles Charakterplay gemacht, aber letzere beiden wurden nicht gerade sozial gespielt. Während die Mushu Spielerin viel Character Play betrieb, ohne in der Story auch irgendwie weiterzukommen, saß der gestiefelte Kater die meiste Zeit nur rum und konnte nichts tun. Das Abenteuer lebte leider von Einzelaktionen bestimmter PCs. Ich persönlich fand den Vicky Queens Charakter übermächtig.

Fazit:
Fables ist eine schöne Welt zum Rollenspielen. Mit SW kann an schnell PCs dafür erstellen.
Bei der Character Auswahl muss der SL aufpassen. Bestimmte Märchenfiguren tendieren zum Einzelgängertum. Beim Charakterbau sollte der SL darauf achten, dass es keine Einzelgänger PCs in der Runde gibt. Für unsere Runde hätte ich mir neben deutlich mehr Gruppenaktionen (was an Spielern und SL liegt) etwas mehr Balancing gewünscht.
 
AW: SW Fables

Keine vorgefertigten Charaktere für eine solche Runde mit SW-Neulingen? KEINE gute Idee.

Die Spieler als Haufen "Einzelkämpfer" nebeneinander her agieren lassen? KEINE gute Idee, wenn man nicht gerade Paranoia spielt.

Nach der obigen Schilderung hätte ICH mich bestimmt geärgert hier an ein Roger-Rabbit-Klon-Setting geraten zu sein, statt ein SAFTIGES SAVAGE-ABENTEUER im Stile von John Carter from Mars spielen zu können. - Warum wäre denn "viel verloren gegangen", wenn der Spielleiter dieses MEGA-SAVAGE-Setting vorher auch als solches angekündigt hätte? Das wäre doch gerade besonders ANZIEHEND gewesen anstelle eines für einen One-Shot offensichtlich nicht gut vorbereiteten Roger-Rabbit-Klones.
 
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Also, das hört sich auf jeden Fall nach einer spassigen Session an und das Setting weckt bei mir wirklich Neugier. Ich kannte die Comics von Fable bisher nicht, hab dazu erstmal nen bissel gegoogelt. Man darf gespannt sein, ob es wie auf Wikipedia zu lesen wirklich zu einem TV Pilotfilm 2010 kommt. Fürs Rollenspiel geeignet halte ich das Setting aber auf jeden Fall.

Vorgefertigte Charaktere sind zwar immer eine Arbeitserleichterung auf Cons, aber wenn genug Zeit vorhanden ist, kann eine Charaktererschaffung auch die Stärken eines Systems (z.b Flexibilität und vollkommen freie Gestaltung) gut aufzeigen. Wenn es sich die SL zutraut, warum also nicht.

Die berühmte "Einzelkämpfer" Problematik, ist wohl etwas, über das man bei vielen Rollenspielen stolpern kann, und würde ich jetzt nicht unbedingt settingspezifisch ansehen (ok, auch wenn es hierbei die nicht menschlichen SC wirklich schwer haben können). Da wäre etwas Charaktervernetzung vor dem Spiel sicherlich ganz hilfreich gewesen.

Auf jeden Fall, vielen Dank für den langen Report von einem interessanten Setting!

Gute Würfel Euch allen!

Thuk aka Tsu
 
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Sechs Newbies, 1 Regelbuch und Charaktere noch erschaffen? Wie zu erwarten, ging das in die Hose...

Mit richtiger Vorbereitung, fertigen Helden zur Auswahl (die aufeinander abgestimmt sind) und richtiger Führung durch den SL (Tipps & Tricks, Benniefluß etc) wäre es kein solcher Reinfall geworden - und man hätte mehr vom Abend gehabt.

... auch mit einem Roger Rabbit Klon - und das ist er nun einmal
 
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Ich hatte NICHT den Eindruck, daß es ein "Reinfall" gewesen ist, sondern nur, daß man mit mehr Vorbereitung und mehr Steuerung durch den Spielleiter mehr hätte herausziehen können.

Und NUR FÜR MICH wäre die Sword&Planet-Alternative in jedem Falle die attraktivere gewesen.


Mich würde noch interessieren, wie die SW-Neueinsteiger (nicht 6 sondern nur 4!) mit den Regeln, der kartenbasierten Initiative, den Miniaturen usw. zurechtgekommen sind und was sie an Feedback zum Regelsystem gegeben haben.
 
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Mich würde noch interessieren, wie die SW-Neueinsteiger (nicht 6 sondern nur 4!) mit den Regeln, der kartenbasierten Initiative, den Miniaturen usw. zurechtgekommen sind und was sie an Feedback zum Regelsystem gegeben haben.

Würde mich auch mal interessieren...
 
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Ich hatte NICHT den Eindruck, daß es ein "Reinfall" gewesen ist, sondern nur, daß man mit mehr Vorbereitung und mehr Steuerung durch den Spielleiter mehr hätte herausziehen können.
Stimmt.


Und NUR FÜR MICH wäre die Sword&Planet-Alternative in jedem Falle die attraktivere gewesen.
Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die auch genommen. Es gäbe aber Settings die ich absolut nicht auch nicht mit SW nicht spielen wil, daher habe ich mich für Fables entschieden. Normalerweise ist der Fables Leiter ein guter Leiter. Die Fables Leitung war eher ein Tiefpunkt seiner Leitung. Ich frage mich aber, ob SW überhaupt für ein blutiges Märchensetting (in den Comics fliesst viel Blut) das richtige Regelwerk ist.

Mich würde noch interessieren, wie die SW-Neueinsteiger (nicht 6 sondern nur 4!) mit den Regeln, der kartenbasierten Initiative, den Miniaturen usw. zurechtgekommen sind und was sie an Feedback zum Regelsystem gegeben haben.
Alle Spieler waren erfahrenen Spieler in anderen Systemen. Mit den Regeln sind alle gut zu Rande gekommen. Ebenso haben sie die Karteninitiative gut verstanden. Miniaturen o.ä. gab es nicht, denn der Tisch war mit Süssigkeiten vollgestellt. :( Der SL hat Boni für die Stellung (in die Zange nehmen) einfach auf die Würfe addiert.
SW als System hat ihnen gefallen. Die Spielerin des Mushus, obwohl sie wenig im Abenteuer tun konnte, wollte sich die Comics und SW als Regelsystem zulegen, denn sie fand die Welt toll und sucht derzeit nach einen Ersatz-Regelwerk für ihre eigene Runde.
 
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Nach der obigen Schilderung hätte ICH mich bestimmt geärgert hier an ein Roger-Rabbit-Klon-Setting geraten zu sein, statt ein SAFTIGES SAVAGE-ABENTEUER im Stile von John Carter from Mars spielen zu können. - Warum wäre denn "viel verloren gegangen", wenn der Spielleiter dieses MEGA-SAVAGE-Setting vorher auch als solches angekündigt hätte? Das wäre doch gerade besonders ANZIEHEND gewesen anstelle eines für einen One-Shot offensichtlich nicht gut vorbereiteten Roger-Rabbit-Klones.

Das ist dir also nicht savage genug?


fables29.jpg


Fables55.jpg


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Abgesehen davon ist Scairy Tales eines der Ursettings für SW - auch wenn es wohl als Vaporware geendet ist. Obwohl: Shane hat ja letztes Jahr nochmals Interesse bekundet...
 
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Mann, wie langweilig Fables sein muss, und dann verheizt der Con-SL auch noch das NE-System dafür.
Man kann ALLES nehmen, und ein bischen durch die Gore und (Pseudo-)Horror-Maschine lassen, aber das macht es noch lang nicht savage...
 
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Mann, wie langweilig Fables sein muss, und dann verheizt der Con-SL auch noch das NE-System dafür.
Man kann ALLES nehmen, und ein bischen durch die Gore und (Pseudo-)Horror-Maschine lassen, aber das macht es noch lang nicht savage...

Ja, so langweilig, dass es 12 Eisner Awards gewonnen hat. Savage wird ein Setting erst durch das Hinzufügen von Zombies. ;)
 
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Hmm, wäre nicht das erste Mal, daß etwas mit Preisen überhäuft wird und trotzdem für 99% der normalen Bevölkerung ausserhalb des jeweiligen Elfenbeinturms absolut uninteressant ist...

Everything is BETTER with Pirates!
 
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Ich fand das geleitete Abenteuer nett, aber eben nicht FFF. Das Abenteuer, so wie ich es erfahren habe, hätte man wahrscheinlich auch mit einem Storyteller System leiten können.
 
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Ja, so langweilig, dass es 12 Eisner Awards gewonnen hat. Savage wird ein Setting erst durch das Hinzufügen von Zombies. ;)

Lol, was kratzen mich die Eisner Awards? Wer nimmt die denn bitte ernst?
Das sind keine Publikumspreise!

Da wurde ja sogar so Zeug wie Astro City und Hitman prämiert, das fast keiner kennt!


Da taucht ja nicht einmal Transmetropolitan auf!

PFFFF
 
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Keine vorgefertigten Charaktere für eine solche Runde mit SW-Neulingen? KEINE gute Idee.

Die Spieler als Haufen "Einzelkämpfer" nebeneinander her agieren lassen? KEINE gute Idee

Willinghams Fables mit Savage Worlds spielen? Keine gute Idee.

So now that you've had your look, you can be on your way.

mfG
vrm
 
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Willinghams Fables mit Savage Worlds spielen? Keine gute Idee.

Ich verstehe immer noch nicht, warum das keine gute Idee sein soll. Kann mir das bitte jemand erklären?
(Abgesehen davon, dass ich die Kreaturen von der Farm, die rein von der Größe nicht in eine Stadt passen (Riesen, Drachen, etc.), nicht als Spielercharaktere verwenden wollen würde.)

Also, warum eignet sich Fable nicht als Savage Setting?
 
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Willinghams Fables mit Savage Worlds spielen? Keine gute Idee.
Das wüsste ich auch gerne.

Mit GE und NE kann man (fast) alle Kräfte der Märchenfiguren darstellen. Außerdem haben die Märchenwesen nicht mehr alle Kräfte, da sie nicht mehr im Märchenland sind.
Das Skill System ist mir im Fables-Fall etwas zu granular, aber bei der richtigen Märchencharakterauswahl in der Gruppe, sollte das auch passen.

Wenn das Abenteuer genug Action bringt (sie es Herausforderungen etwas herauszufinden Kämpfe, Verfolgungsjagden, etc.) finde ich SW als Regelwerk in Ordnung.

Im oben beschriebenen Abenteuer hätte man statt einem Gegner mehrere auftreten lassen.
Statt mit der Dienstmarke in der Hand, hätte die Mutter der ersten Porzellan-Märchenfigur, die PCs anheuern sollen. Dann wäre man nicht so einfach an alle Infos gekommen und die anderen Ermittler hätten einem das Leben auch noch (offiziell) schwer machen können.

Insgesamt hätte es mehr Aktionen im Abenteuer geben müssen, die Teamarbeit von mehreren bis allen PCs zwingend erfordern.
 
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Zugegebener Massen habe ich mir die Frage auch schon die ganze Zeit gestellt... es hat mich auch ziemlich daran zweifeln lassen meim aktuelles Conversion Projekt hier reinzustellen, es könnte ja nicht savage genau sein...

[Ironie on] Vielleicht gibts ja nicht die passenden Figure Flats dazu? [ / Ironie off]

Insgesamt hätte es mehr Aktionen im Abenteuer geben müssen, die Teamarbeit von mehreren bis allen PCs zwingend erfordern.

Das sehe ich jetzt nicht als Setting Problem, sondern eher am Abenteuer / SL

Gute Würfel euch allen!

Gruss

Thuk aka Tsu
 
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