Stolpersteine der Transsilvanischen Chroniken oder „Wenn es mal wieder anders kommt“

AW: Stolpersteine der Transsilvanischen Chroniken oder „Wenn es mal wieder anders kom

Hallo,

bei mir war damals auf den Wagen Baumaterial (Holz, damit man schonmal anfangen kann da der nächste Wald vom Pass recht weit weg ist), und der Überfall hat nachts stattgefunden. Die Bücher sind wirklich mehr als Inspirationsquelle zu betrachten.
 
AW: Stolpersteine der Transsilvanischen Chroniken oder „Wenn es mal wieder anders kom

Hallo zusammen!
Zuerst möchte ich für die rege Beteiligung an diesem Thema danken.

Wir(meine Gruppe und ich) sind mittlerweile etwas weiter gekommen und es gab noch keine Toten;).
Ein kleiner „Logikfehler“ hatte sich eingeschlichen, den ich aber zu spät bemerkt hatte. Aber da ihn meine SC bisher nicht entdeckt haben ist das kein Problem.:D

Ich hatte Radu als Patron für die SC ausgewählt und die SC machen ja einen Zwischenstopp bei ihm und besichtigen seine Burg. Meiner Meinung nach logisch wäre es gewesen, wenn sie Geld und Baumaterial bei ihm direkt bekommen hätten, anstatt es durch halb Transsilvanien zu karren und es dabei auch noch zu verlieren…aber was solls. Wie gesagt ist mir auch erst später aufgefallen.:rolleyes:

Allgemein möchte ich noch anmerken, da einige dies in ihren Beiträgen zum Thema gemacht haben. Normalerweise mache ich nur selbst gemachte Abendteuer, da die meist besserdurchdacht und flexibler sind (jedenfalls meistens;D). Die typischen A über B nach C Abenteuer mag ich nicht so gerne. Wir haben jetzt einige Jahre kein „Vampire“ gespielt (die letzte Chronik ging beinahe 8 Jahre, da brauchten wir ein bisschen Abstand) und die TC sind so eine Art „Back to the Roots“. Deshalb wollte ich mich zumindest Anfangs an den vorgegebenen Plot durchführen. Aus dem Runder läuft das Ding irgendwann sowieso. Ich werde mich also nicht sklavisch an die Vorgaben halten.

Wenn ich hier nach euren Erfahrungen mit den TC frage, geht es mir also ganz sicher nicht darum, dass ich die Geschichte wie in den Büchern durch ziehen will. Es ist eher als ein kurzweiliger Erfahrungsaustausch zu sehen. Und wenn die einzelnen „posts“ dazu dienen, den einen oder anderen Stolperstein zu umgehen – umso besser.

Als besten Dank und frohes posten!:D
 
AW: Stolpersteine der Transsilvanischen Chroniken oder „Wenn es mal wieder anders kom

Wir spielen bei uns auch gerade die Transsylvanischen Chroniken. Wir sind durch den ersten Band durch und befinden und nun im Jahre 1421. Ich bin der Spielleiter und habe die Chroniken etwas anders aufgezogen. Eigentlich wollte ich die Abenteuer schon so spielen, wie sie im Buch stehen, aber ich habe recht schnell gemerkt, dass das so nichts wird. (Im ersten Abenteuer wurden viele "Problemszenen" mit der Anwendung üblicher Disziplinen einfach ausgehebelt - allen voran Beherrschung)

Meine Gruppe besteht aus 2 Tzimisce und 1 Lasombra. Drei Charaktere mit recht unterschiedlichen Ansichten und Möglichkeiten. Den Spielern hat meine Darstellung der Stadt Kronstadt gut gefallen und sie haben beschlossen, dass es ziemlich dumm ist gegen die gefährliche Welt nicht zusammen zu arbeiten und sich den Rücken frei zu halten. Deshalb treiben sie alle dort ihr Unwesen, statt jeder eine eigene Domäne zu besitzen.

Wie bereits gesagt kommen überall in den eigentlichen Abenteuern Szenen vor, die man abändern muss. Sie sind unpraktisch sind, wenn man keine Plothunter als Spieler hat und so hat es mir bis jetzt eigentlich fast alle Abenteuer zerrissen, wenn sich die Möglichkeit dazu gefunden hat.

Ich schlage dir also vor, die Abenteuer eher als grobe Richtlinie zu sehen und nicht als mehr. Ganz besonders die Auftritte der 3. Generation musste komplett überarbeitet werden und ich habe sehr lange mit mir gerungen, ob ich Tremere denn nun wirklich auftauchen lassen muss. Sein Auftritt hat eigentlich nicht wirklich eine Relevanz und ist totaler Overkill.

Auch den Kampf um den Berg Sernog fand ich etwas lasch und habe es komplett überarbeitet. Einer meiner Spieler ist ein Metamorph und ich habe ihn weit vor dem Abenteuer eine kleine Erkenntnisreise machen lassen, die in Sernog geendet hat. Er hat damals noch nichts von der Geschichte um den Ältesten geahnt, aber es war ein schöner Ort zum Meditieren. Als er dann herausgefunden hat, warum der Ort so ist, wie er ist, war er recht zwiegespalten, da er sich nciht sicher war, ob seine Erkenntnisse ihm nun eingegeben wurden, oder ob sie wirklich aus seinen eigenen Gedankenspielen kommen und das fand ich sehr schön, um die Paranoia um die Alten einzufangen. Bei der Reise habe ich sie dann das erste Mal spüren lassen, dass sie nun schon ein stattliches Alter haben, sie nicht mehr nur die Spielbälle der Alten sind, sondern selber schon mal draufbolzen dürfen. Insofern habe ich sie angeleitet, dass sie die Scharade um die Anarchenrudel selber inszenieren und ihren Widersacher damit in die Irre leiten. Also die selbe Scharade wie im Buch, nur etwas passender, wie ich finde. Das Kellergewölbe war bei mir so aufgebaut, dass es eine Bannung des Ungetüms war und nicht ein bequemer Schlafplatz, Lugoj ist dann alleine unten durch die Schutzvorrichtungen durch ("Ihr habt eine viel höhere Generation als ich und so ist seine Macht gegenüber euch viel größer. Bei diesem gefährlichen Schritt darf aber auf gar keinen Fall etwas schief gehen ...") und kommt nach einem Tag und einer Nacht der Qualen aller anderen auf dem Berg wieder nach oben. Er verkündet, das Monster ist besiegt und er gewährt seinen Freunden die versprochene Gabe, dass sie alle das Blut der 3. Generation trinken dürfen und somit alle an der Diablerie teilhaben. Nur noch ein Spieler wollen eignetlich noch trinken, aber bei so einem Ambrosia sagt man dann doch nicht nein. Dann gehen sie runter und wollen die vermutlich reichen Schätze plündern und finden den Toten Lugoj und einen zerstörten Sarkophag. Aus die Maus, wieder im Netz der Spinne, obwohl man doch schon seine eigenen auslegt.

Das schöne an dieser Kampagne ist, dass sie so verdammt lange geht und es dabei doch einen Haufen sehr interessante Zeiten dabei sind. So zum Beispiel die türkische Invasion. Bietet schöne Szenen zur Paranoia, dem Kampf und nachdem die nun gewonnen haben als Untergrundkämpfer.

Ich verwende das Buch nun eignetlich nur dazu, grobe Ideen für Abenteuer zu kriegen (wobei wir ja viel mehr Geschichten spielen als 3 in 200 Jahren) und eigentlich nur als Hintergrundbuch. Da haben sie so schön viele Infos reingepackt und mit Google und Wikipedia kriegt man dann so einen Infowust zusammen, dass man seinen Spielern so eine dichte Welt präsentieren kann, wie es mir bis jetzt nur in DSA passiert ist.
 
AW: Stolpersteine der Transsilvanischen Chroniken oder „Wenn es mal wieder anders kom

Ich hatte mich hier recht lange raus gehalten, da es am Anfang sehr ums Silber ging, und ich den Fred dann aus den Augen verlohren hatte.

Ich sehe bei den TC*s ein großes Problem, wehalb die bei mir nach dem ersten Band ganz anders verlaufen sind.

Mein Problem sind die enden des ersten und des zweiten Bandes. Lasst den Spoiler hier bitte zu wenn ihr den Plot nicht kennt.
Also was ich erzählerrich in den TCs echt schlecht gelöst finde, ist was am ende der ersten beiden Bände passiert.

Am ende von Band 1 ziehen die Spieler mit Goatrix zu Tremere. Nicht das sie hier nicht Changse nutzen würden schon mal einen der Mistkerle für immer los zu werden, das was richtig Frustierend für Spiler ist:
Sie kommen zu Tremers Burg, Tremere macht die große Hexer Show und die Spieler können nur zusehen... egal was sie machen wollen, sie sind Passiv oder werden vernichtet

Das die Spieler da mit einem Pseudo Tot überrumpelt werden kann man in seiner Spielleiter Laufbahn genau 1x pro Spielerrunde machen ohne Unglaubwürdig zu werden.... wenn das nicht schon zu viel ist... ... gut die Spieler haten angst um ihre Charaktere aber irgendwie finde ich das war nicht gut gelößt....

Soooo was passiert jetzt am Ende von Band 2?
Die Spieler ziehen mit Dracula im Schlepptau zum Ober Timi in die Kathedrale des Fleisches... wieder einmal haben sie einen NSC aufgedrückt bekommen den sie abliefern sollen obwohl einige von ihnen ihn doch gerne Umnieten würden. Immerhin hatte sich die Gruppe in Kronstadt eingenistet und Vlad hat da ordentlich die Sau raus gelassen (Der Historische Vlad zumindest....)
Jetzt kommen sie in Kathedrale, und rate mal was Passiert? Yorak der ober Timi zieht die große Tzimisce Show ab und die Spieler müssen zusehen oder sterben wenn sie was machen, und werden dann nach einem fast Tödlichen ende wieder wie durch ein wunder gerettet... kommt einem der Ablauf bekannt vor???
Das ist doch mist! Es passiert 2x genau das Gleiche, nur einmal mit den Tremeren und einmal mit den Tzimisce ... Die TCs mögen noch zu den besten Kaufabenteuern gehören aber das ist erzählerich doch eher schwach...
Es gibt noch andere Logik Fehler wie das Tremer Egal ist das die Spieler irgend ein Anti Dämonen Ritual an seiner Haustür abziehen… Erkennt er das es das richtige ist und schaut nur mal in die andere Richtung um nicht das Gesicht zu verlieren weil die Spieler vor seiner Festung Runen einritzen ??? .

Die letzten 3 Outtime Jahre ist bei meinen TCs etwas das Passiert:
Die Spieler haben nach dem sie sich Städte aussuchen konnten entschieden, nur ein Stadt zu besetzen um ihre Macht nicht aufzuteilen. Gemeinsam haben sie zu erst Mitru und später Nova umgebracht, den Rat der Asche praktisch aufgelöst und mit einem lockeren Bündnis mit Hermanstadt eine neue Macht im Süden von Siebenbürgen etabliert. Wer die Geschichte kennt wird erkennen das damit einige Entwicklungen zwangsweise anders verlaufen müssen, daher Orientiert sich die Chronik nur locker an dennen der TCs . Vieles der nachforschungen die für die langfristige Geschichte notwendig sind, kommen eher durch Initative der Spieler und weniger durch „Dein Ahn befiehlt“ zustande.
 
Zurück
Oben Unten