Staatsverschuldung in Chybisa

gastmann

Vollpfosten
Als Chybisa von Kaldor annektiert war, konnte Balesir mit einem kleinen Söldnerheer sein Königreich 687 zurückerobern. Finanziert wurde das Söldnerheer von der melderynischen Krone und den Wucherern aus Thay. Die Schulden wurden nie beglichen. Daraus ergeben sich ein paar Fragen, aus denen man bestimmt eine interesanten Rahmenhandlung basteln könnte.

  • Wieviel hat sich Balesier geliehen?
  • Welche Kaufleute waren das genau?
  • Wie sahen die Verträge aus (Sicherheiten? Bürgschaften? Zinsen? Insolvenz?)?
  • Wieviel Geld schuldet Verlid nun den Kaufleuten in Thay?
  • Gibt es irgendwelchen Sanktionen gegen Chybisa seitens der Kaufleute?
 

gastmann

Vollpfosten
AW: Staatsverschuldung in Chybisa

Ich habe einige weitere Überlegungen und Berechnungen angestellt:

Angenommen Balesir hat 687 eine Söldnerarmee von 300 Mann für ein halbes Jahr angeheuert, dann beläuft sich allein der Sold auf ca. 440 Pfund (Preisniveaustabilität vorrausgesetzt). Bei moderaten Zinsen von 20% pro Jahr beträgt die Zinstilgung 88 Pfund pro Jahr. Allerdings wurden die Zinsen wohl auch nie bezahlt.

Nach 33 Jahren betragen die Schulden folglich 3344 Pfund (ohne Zinseszinsen!) oder 180.482 Pfund (mit Zinseszinsen).

Angenommen der König von Melderyn hat großzügigerweise die Hälfte des Soldes gezahlt, sind die Schulden "nur" 1672 bzw. 90.241 Pfund.
 
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