Belletristik Philip K. Dick & Rollenspiel?

Dieses Thema im Forum "Literatur" wurde erstellt von Leronoth, 14. November 2009.

Moderatoren: RockyRaccoon, Supergerm
  1. Leronoth

    Leronoth Leronoth

    Hi,
    ich lese seit geraumer Zeit vieles von Philip K. Dick. Nun dient er immer wieder für Hollywoodadaptionen und liefert m.E. in vielen Büchern und Kurzgeschichten neben den obligatorischen story-twists sehr gute weltskizzen. das problem ist, das diese meist nur einzelne aspekte herausarbeiten und so eher kampagnen- oder einzelabenteuerorientiert umgesetzt werden könnten. dennoch finden sich auch einige Welten die er in verschiedenen entwürfen nutzt (z.B. die 10 Jahre nach dem Blitz Nummer die in 2 anderen kurzgeschichten auftaucht).

    sowohl was abenteuer angeht (twist, doppeltwist etc., aber auch tw. sehr gute plots wie bei paycheck) als auch was die welten angeht bietet er imo viele schöne ansätze die ich aber bisher nie wirklich umgesetzt gekriegt habe.

    kurz und knapp: kann man K. Dick eures erachtens für Rollenspiel nutzbar machen? ist das bereits geschehen?
    und wenn ja: wie?

    PS. Ich hoffe/glaube in dem Literaturbereich ists nicht allzu verkehrt aufgehoben.
     
  2. Corsair

    Corsair Au Huur!

    AW: Philip K. Dick & Rollenspiel?

    Naja, in einem Cyberpunk-Szenario hatte ich mal einen Roy Batty-Verschnitt als Antagonisten. Aber da hatte ich mich eher von Rutger Hauer inspirieren lassen als vom Roman-Batty (der hieß doch da auch Batty, oder vertue ich mich da gerade?) und im Spiel hatte er dann doch nicht so viel gemein mit seinem Vorbild. Ansonsten kann ich mir ein Spionageabenteuer im Setting von The Man in the High Castle gut vorstellen.
     
  3. Swafnir

    Swafnir Glücksbärchi-Squirrelgirl-Thor-Chimäre

    AW: Philip K. Dick & Rollenspiel?

    Ich hab schön des öfteren versucht eine "Cyberpunk" Runde mit Dick-Ansätzen wie in BLADERUNNER. Damit meine ich vor allem das pholosophische, dass sich die Charaktere Gedanken machen wieviel von ihnen Maschine ist und ewas den Menschen ausmacht und ob Ki auch Leben ist. Leider hat das gar nicht geklappt, da konnten sich die Spieler nicht so darauf einlassen (vielleicht hab ich das auch nicht gut rüber gebracht).

    Mich würde ja "Das Orakel vom Berge" mal tierisch als Setting interessieren (für alle die es nicht kennen: japan und Deutschland haben den 2. Weltkrieg gewonnen und die U.S.A. unter sich aufgeteilt. Während die im japanischen Teil relativ gut mit den Besatzern leben, sind die Nazis ziemlich übel drauf)...vielleicht muss ich das mal als SAVAGE WORLDS-Setting nehmen.
     
  4. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    AW: Philip K. Dick & Rollenspiel?

    Vergiß es! - Das Buch selbst ist allein durch seine EXISTENZ Teil eines literarischen Taiji-Symbols.

    Wenn es Dir schon nicht gelang die - verglichen damit - simplen Grundthemen aus "Do Androids dream of electric sheep" rüberzubringen, dann wirst Du aus "Man in High Castle" einen öden "Agenten-Thriller" machen, der KEINE der Qualitäten des Buches besitzt.

    "Man in High Caste" ist so ziemlich der UNSPIELBARSTE der PKD-Romane. - Eine wahre Freude für Daoisten, aber das GEGENTEIL von einem Rollenspiel-Setting.
     
Moderatoren: RockyRaccoon, Supergerm
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