JdF- Zu viel des Schlechten?!

Princeps Senatus

hijo pródigo
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Salvete

ich wollte mich einfach mal nach euren Meinungen zu dieser vielgelobten Kampagne umhören. Ich bin denke bisher, dass man sich die Kampagne und ihre Folgen getrost in den **** schieben kann. Aventurien war immer ein lauschiges Plätzchen mit scharfen Kanten und Ecken, dunklen Geheimnissen und GEfahren aus der Tiefe. Nicht genug dass die 7G-Kampagne tiefe Furchen des Übels gezogen hat, nun setzt man noch einen drauf und zerstört noch ein wenig mehr dieser schönen Welt. Argumente wie "mal was neues" "Aventurien vorher zu langweilig" werden gnadenlos abgeschmetter: Aventurien ist so spannend wie ihr es macht! Ich bin nicht auf derartig tiefgreifende und zugegeben einfallslose Zerstörung angewiesen um Aventurien jeden Spielabend einen neuen, einen weiteren spannenden Zug zu geben. Jetzt wird jede Neuerscheinung nur noch ein kaputtes Aventurien präsentieren (wie zB die Herz des Reiches Box auf die ich mich eigentlich gefreut hatte). Versteht mich nicht falsch, ich spiele mit meiner truppe die 7G-Kampagne und werde auch (leicht modifiziert und an die Bedürfnisse und Wünsche meiner Gruppe angepasst) die Folgen übernehmen, wie sie offiziell entstanden, ABER dann noch das Jahr des Feuers drauf??!

Grüße
Princeps Senatus
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Die tiefgreifenden Veränderungen in der Aventurischen Landschaft sind mit 2 Dingen zu erklären.

1.) OT: Das Rollenspieler Genre hat sich sich so weit entwickelt, dass die Redaktion gezwungen wird immer aufregendere und tiefgreifende Abenteuer herauszubringen. Die Zeit der guten alten Dungeons scheint also entgültig vergessen.

2.) IT: Wir steuern langsam aber sicher auf das 13. Zeitalter zu.
(Was in der Quintessenz wohl das Ende von Aventurien bedeutet. Wir sinken alle eine Stufe tiefer und "Willkommen in der alten Schwertmeister-Box :D )
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Ich sehe das wie Princi... ich hab mit den 1. JdF Boten gekauft und gedacht: "Nee, oder?"

Das muss nicht sein, das soll nicht sein und wir werden es auch ignorieren. Dass die ganzen neuen Publikationen auf den Folgen des JdF aufbauen ist ja klar, und vielleicht kann man das offizielle Aventurien auch in 2 Jahren oder so wieder halbwegs spielen, aber bis dahin behalte ich meine Heile Welt! (Die angesichts der Schwarzen Lande, der Khomketzer, der Orks usw. so heil ja auch garnicht ist!)
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Also ich bin DSA-Neuling, fange erst jetzt an zu leiten, habe vorher 2 JAhre lang gespielt (Das Ende von G7 und kurz danach), und kenne DSA von vor 20 Jahren.

Ich bin von den Neuerungen begeister. 20 Jahre lang war Aventurien für mich stinklangweilig, mit riesigem Mittelreich und ein paar Randgebieten. Die Zentralmacht wie sie früher wohl bestand fand ich zu langweilig, alles war brav geordnet. Ein Kontinent im Schlaf.

Nun endlich haben sie das zerrissen, das MR zerteilt in intrigierende Adelshäuser, Randprovinzen losgelöst. Aber auch die Schwarzel Lande werden ein wenig aufgeräumt, wenn auch durch Haffax.

Also mir gefällts.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Also von der Kampagne selbst kann man natürlich halten was man will, sie hat ihre Fehler, sie hat ihre Schwächen, wir haben dennoch eine Menge Spaß dabei sie zu spielen aber es ist natürlich nicht gerade für jeden das Richtige.

Die Änderung dagegen finde ich eigentlich durch die Bank weg sinnvoll. In der Prä-JdF-Zeit war das Mittelreich eine so übermächtige Institution dass es schon reichlich schwer fiel sich immer wieder sinnvolle Ideen auszudenken warum man denn für dieses und jenes nun eigentlich auf dahergelaufene Abenteurer angewiesen sein sollte. Einen Tagesritt entfernt sind ja mindestens zwei Banner kaiserliche Truppen und eine KGIA-Spezialeinheit stationiert die sich drum kümmern können...

Tatsächlich sehe ich da eigentlich herzlich wenig Probleme, 90% aller Abenteuer funktionieren eigentlich ganz genau so wie vorher auch, nur dass es jetzt eine Menge Möglichkeiten gibt für die ich die Suspension of Disbelief nicht mehr so heftig wie früher beanspruchen muss. Mit den besiegten Heptarchen haben auch die Schwarzen Lande endlich eine dringend nötige Gesundschrumpfung erfahren, im Großen und Ganzen bin ich mit den Auswirkungen der Kampagne eigentlich ziemlich zufrieden.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Ich fínde die Kampagen ... schlecht. Schlacht in den Wolken ist mies konstruiert und übles Railroading, dazu ist das Finale ziemlich unaventurisch. Aus der Asche passt nicht ins Gesamtkonzept einer High End Kampagne und man merkt deutlich, dass die Autorin gerade mit AgF Ausgelastet war und Rückkehr des Kaisers ist vermutlich noch der beste Teil der Kampagne.

Die Folgen jedoch finde ich insgesamt gelungen:

1. Die Schwarzen Lande allgemein und die meisten Heptarchen im besonderen waren mir zu albern-aufgesetzt. JdF hat zwei von denen entsorgt, fast zeitgleich wurde eine Dritte (Dimiona) erlegt und wenn Xeeran den Unersättlichen überlebt, dann salz ich mir einen Besen ein. Das lässt die drei besten, weil stimmigsten, Heptarchen übrig: Die Eiskönigin aus Narnia, das cthuluide Ding aus dem Sumpf und Darth Vader. Eine weitere meiner Kernforderungen wurde dadurch erfüllt, dass die tobrische grenze aufgeknackt wurde: Seien wir ehrlich; seit der dritten Dämonenschlacht musste man als Held schon verdammt gute Gründe haben, um nicht in den darpatischen Schützengräben die Wacht am Radrom zu spielen.
Da gefällt sie Wildermark schon bedeutend besser - und nicht nur deswegen, weil man nicht bei jeder zufälligen Begegnung sicher sein kann, dass es sich um übles Paktierergeschmeiß oder ähnliches handeln muss!

2. Das Mittelreich war zu modern strukturiert. Die raddatzsche Einteilung des neureichischen Adels nach militärischen Rängen hat nach LdS vermutlich ja nicht nur der Shub geflissentlich ignoriert, auch in offiziellen Publikationen spielt sie seit Jahrzehnten keine Geige mehr; trotzdem gab es noch zu viel Verwaltung im Reich. Eine starke Regierung mit einem funktionierenden Verwaltungsapparat macht Helden arbeitslos! Man hat in Erkrath endlich geschnallt, dass es für ein Setting wie das MR nur eine von zwei Herrschaften tut: Ein schwacher Sympath den die Helden stützen müssen oder ein starker Tyrann, gegen den man opponieren kann. Die Redax hat sich für Variante 1 entschieden.
Da das neue Neue Reich nicht mehr zentralistisch sein darf und die Provinzherrscher auch am Kaiser vorbei Politik treiben können sollen, musste die Zentrale weg: also die Teile Gareths, in denen man sowieso nicht gespielt hat.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Die Folgen jedoch finde ich insgesamt gelungen:

Volle Zustimmung, ABER mit einem Wermutstropfen. Eigentlich einem ganzen Glas Wermut. Die Kaiserin... die Kaiserin... wie KONNTEN sie nur? Schwaches Mittelreich schön und gut, aber da fand ich einen Kaiser Hal, der leicht bis mittelschwer weltfremd durch die Gegend regierte deutlich besser als... das da.

Verdammt, warum war Answin auch so alt?
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

@Shub:
Kannst Du uns Nichthistorikern bitte Punkt 2 nochmal auswalzen? Ich versteh nicht ganz, was Du uns sagen willst, habe aber den Eindruck, dass es mir gefallen würde *g*
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Shub-Schumann schrieb:
2. Das Mittelreich war zu modern strukturiert.
Die mittelreichische Verwaltung war zu groß, zu gut organisiert und griff sogar direkt bis in das Leben einzelner ein. Organisationen wie KGIA oder der "Tobrische Hof" (auch wenn ich den immer für einen guten Witz gehalten habe) bedeuten ein Maß an Staatlichkeit, das man nur noch als "modern" bezeichnen kann. Was genau machen SC auf politischer Ebene, wenn es Staatsschutz und Kripo von Staatswegen schon gibt?
Die Armee des Neuen Reiches war ebenfalls zu modern. So modern, dass man den Begriff Armee ohne Schmerzen verwenden kann. Sie wurde aus Steuermitteln finanziert als stehendes, dem Greifenthron unterstelltes, in spezialisierte Regimenter aufgeteiltes Heer dargestellt. Der Adel war nun insofern involviert, als dass er einen Gutteil des Offizierskorps stellte. Ist euch mal aufgefallen, wie neuzeitlich das klingt? Dem MR hätten Ritteraufgebote, die jeder Provinzherrscher mit seinen Vasallen aufstellt, als Kern ansonsten eher unspezialisierter Heerhaufen weit besser angestanden; die ganz Reichen hätten dann ja ihre Truppen durch teure Söldner aus Almada oder dem alten reich aufpolieren können. Und genau dort sind wir nach JdF endlich angekommen.

Shub-Schumann schrieb:
Die raddatzsche Einteilung des neureichischen Adels nach militärischen Rängen hat nach LdS vermutlich ja nicht nur der Shub geflissentlich ignoriert, auch in offiziellen Publikationen spielt sie seit Jahrzehnten keine Geige mehr; ...
Im dern box "Land des schwarzen Auges" waren Adelsränge im MR an Offiziersränge im Reichsheer ursächlich gekoppelt: Man war also deswegen Graf, weil irgenein Vorfahr mal Oberst in der Armee Rauls des Großen war, oder so. Bei dem gedanken schaudert es mich immer noch - und dieser Quark wurde ja auch nie wieder aufgegriffen.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Mhh... also zur Kritik an der Kampagne an sich kann ich in einigen Punkten Shub zustimmen. Die AB selbst hätten besser strukturiert und ausgearbeitet sein können und sie kommen mit so einigen 7G-AB um Längen nicht mit.
Prinzipiell finde ich die Kampagne aber nicht nur sinnvoll, sondern regelrecht spannend. Wieso?

In der 7G-Kampagne spielt man sozusagen den Präventivschlagtrupp, um zu verhindern, dass Borbarad zurückkommt und als das fehlschlug, seinen Machtaufbau zu verhindern. Nachdem das auch in die Wicken ging und die freien Lande angegriffen worden sind - wer hat als Spieler damit schon gerechnet? - versuchte man WENIGSTENS, Borbarad in offener Feldschlacht zu besiegen, was dann auch gelang. Aber die Wunden blieben! Wie konnte das? Bisher hat man als Held bei DSA doch lückenlose und fehlerfreie Siege verzeichnen können, wenn man ein AB als angedacht erfolgreich absolvierte und nun? Schwarze Flecken auf der Landkarte!
Wer das Ergebnis der 7G-Kampagne nicht vorher schon kannte, für den war es eine herbe Überraschung und die SL konnten auch nicht mal eben in er nächsten Woche zurückerobert werden, sondern erwuchsen zu eigenständigen Staaten.

Danach war eine Zeitlang Ruhe angesagt und die Kontrahenten leckten die Wunden, wobei das Mittelreich es schwieriger hatte, denn vakante Posten mussten neu besetzt werden und die funktionierende Ordnung wurde durchrüttelt, während man in den SL neue Machtstrukturen eben mit dem aufbaute, was nach der Endschlacht noch übrig blieb.

Und dann kam die Offensive der SL. Mal ehrlich: hatten die meisten Spieler nicht eigentlich mit einer "erobert die Schwarzen Lande zurück"-Kampagne gerechnet? Ein Angriff DURCH die Schwarzen Lande war mE nicht nur möglich, sondern als schlichte Idee geradezu genial.
Die Helden geraten nunmehr nicht in die Rolle der Präventionsstreitmacht, denn im Vorfeld verhindert werden konnte nicht viel. Sie sind in diesem Fall vielmehr von Anfang an in der Defensive und müssen erkennen, dass sie als noch so tolle Helden allein keine Armeen aufhalten können und die Verluste ebenso akzeptieren wie das Mittelreich es muss.
Wer hätte als Spieler denn allen Ernstes erwartet, dass solche Städte nicht nur angegriffen, sondern sogar geschleift werden könnten???
Die Überraschung für die uneingeweihten Spieler ist immens und endlich ist es mal wieder eine Kampagne, die nicht völlig unbedeutend für Aventurien stattgefunden haben kann oder auch nicht, sondern sogar gravierende Veränderungen für den ganzen Kontinent nach sich zieht.
Auf einmal kann man als Spieler nicht mehr entsetzt aufschreien, wenn mitten im Mittelreich auf der Reichsstraße Paktierer und Söldner auftauchen, denn die übergeordnete Herrschaft ging verlustigt und die Provinzen regieren sich größtenteils nach eigenem Interesse selbst.

Vermutlich hat man dem Mittelreich derbe in die Weichteile getreten, weil eines Tages die Kampagne um den "Vereiner der Provinzen" ins Leben gerufen wird, der das Mittelreich geschlossen und erfolgreich gegen die SL führt und den Zeiten der umherwandelnden Dämonen und Untoten ein Ende bereitet.
Und wenn wir ehrlich sind, kann man doch sagen, dass nichts vernichtet wurde, was sich nicht wieder aufbauen lässt.
Die Idee des JdF´s finde ich sehr gut und schlüssig, aber in der Durchführung hat es an einigen Ecken und Enden gehapert.
Doch episch ist die Kampagne allemale.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Aber die Wunden blieben! Wie konnte das? Bisher hat man als Held bei DSA doch lückenlose und fehlerfreie Siege verzeichnen können, wenn man ein AB als angedacht erfolgreich absolvierte und nun? Schwarze Flecken auf der Landkarte!

Wie das konnte? Ganz einfach! Man hat mich nicht gelassen! Wären nicht alle Begegnungen geskriptet gewesen wäre der Spuk schon bei AoE zuende gewesen, spätestens aber bei der unsterblichen Gier. ALLERSPÄTESTENS hätten wir, hätte man uns gelassen, allerdings im RdE blutige Rache an allem genommen. Also, anpreisen kannst du mir das nicht wirklich... Wenn ich es versaue gerne, aber wenn ich sowieso nichts ändern kann... (was uns als Spielern bei Römers Verbre...Rohals Versprechen endgültig klar war)

Danach war eine Zeitlang Ruhe angesagt und die Kontrahenten leckten die Wunden, wobei das Mittelreich es schwieriger hatte, denn vakante Posten mussten neu besetzt werden und die funktionierende Ordnung wurde durchrüttelt, während man in den SL neue Machtstrukturen eben mit dem aufbaute, was nach der Endschlacht noch übrig blieb.

Etwas flicken sollte EIGENTLICH einfacher sein als eine blutige Besetzung eroberter Gebiete...

Die Helden geraten nunmehr nicht in die Rolle der Präventionsstreitmacht, denn im Vorfeld verhindert werden konnte nicht viel.
Als ob man das vorher gekonnt hätte...

Die Überraschung für die uneingeweihten Spieler ist immens und endlich ist es mal wieder eine Kampagne, die nicht völlig unbedeutend für Aventurien stattgefunden haben kann oder auch nicht, sondern sogar gravierende Veränderungen für den ganzen Kontinent nach sich zieht.
Das ganze war leider ein Roman der zumindest bei meinen Getreuen und mir ziemliche Unlust für das Spiel ausgelöst hat.

Vermutlich hat man dem Mittelreich derbe in die Weichteile getreten, weil eines Tages die Kampagne um den "Vereiner der Provinzen" ins Leben gerufen wird, der das Mittelreich geschlossen und erfolgreich gegen die SL führt und den Zeiten der umherwandelnden Dämonen und Untoten ein Ende bereitet.
Alveran sei dank hat man die schwachsinnigsten Heptarchien entsorgt. Oron war ganz schlimmer Murks - mit der Skreechu auf Maraskan kann man wenigstens etwas für das Spiel ANFANGEN ohne das ich mich verpflichtet fühlen müsste ständig an der Front zu stehen. Die schwarzen Lande hätten für meine Gruppe, wären sie nicht selig an der Trollpforte (für nichts) draufgegangen, bedeutet das man sich NUR noch mit denen beschäftigen kann. Das ist der Feind. Den gilt es zu schlagen - wie kann ich Räuberbanden im Wald jagen wenn in Warunk ein untoter Drache haust?

Und wenn wir ehrlich sind, kann man doch sagen, dass nichts vernichtet wurde, was sich nicht wieder aufbauen lässt.

Ja, Gott sei dank... das ist immerhin etwas. Jetzt muss nur noch die Kaiserin weg und durch einen echten Sympathieträger ersetzt werden... Rohaja schwebt leider in dem Limbus zwischen dummer Gör und ekeligem, verwöhnten kleinen Bratz und ist damit weder sympathisch schwach noch diktatorisch stark...
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Saint_of_Killers schrieb:
Römers Verbre...Rohals Versprechen
Der Fachmann spricht von Rohals Erbrechen! Aber verglichen mit Grenzenlosem Murks ist das noch ein gutes Abenteuer! Außerdem feindest du mit Römer den falschen an: AoE und PdG waren noch die besten 7G Abenteuer, und Staub und Sterne ist wirklich gut. Dreschen wir lieber auf Finn und Raddatz ein, das ist ergiebiger.
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

Wie das konnte? Ganz einfach! Man hat mich nicht gelassen! Wären nicht alle Begegnungen geskriptet gewesen wäre der Spuk schon bei AoE zuende gewesen, spätestens aber bei der unsterblichen Gier. ALLERSPÄTESTENS hätten wir, hätte man uns gelassen, allerdings im RdE blutige Rache an allem genommen. Also, anpreisen kannst du mir das nicht wirklich... Wenn ich es versaue gerne, aber wenn ich sowieso nichts ändern kann... (was uns als Spielern bei Römers Verbre...Rohals Versprechen endgültig klar war)

Oh, ich glaube, es hat zahllose Heldengruppen gegeben, die auch im Alleingang erst Borbarad und dann "die da oben" - genannt Erzdämonen - danach ordentlich verprügelt hätten, so dass ihnen das Chaos aus den Ohren träufelt. Wenn ihr wirklich stark genug wart, wovon in der Kampagne nicht ausgegangen wurde, dann liegt es an eurem SL, dass ihr es nicht geschafft habt, denn entweder erhöht man die Herausforderung bis zu dem Maß, zu dem man das erwünschte Ende herbeiführt ODER man weicht bewusst vom geplanten Ende ab. Aber wie es klingt, habt ihr den Ausgang der Kampagne schon gekannt und ihn dann mit aller Gewalt zu verhindern versucht.
Doch mE ist es bei jedem AB so, dass es arm wird, wenn man das Ende schon kennt...

Etwas flicken sollte EIGENTLICH einfacher sein als eine blutige Besetzung eroberter Gebiete...

Wieso? Die Gebiete waren schon mit dem Einmarsch erobert und Widerstand regte sich keiner. Man konnte, ohne bisher leere Plätze füllen zu müssen, entgegen jeden Widerstands befehlen, was man wollte und den Staat errichten, wie man wollte. So einfach war das im in Traditionen verhafteten und von missliebigen Nachbarn beäugten Mittelreich lange nicht. Vor allem, wo "gerade eben" noch das Horasreich sich mit der Erklärung der Herrscherin zur Horas bewusst einen Friedensbruch mit Gareth erlaubte, die Orks vor wenigen Jahren den Norden verwüsteten und im Süden der Novadi droht.
Wer drohte schon den Schwarzen Landen?

Alveran sei dank hat man die schwachsinnigsten Heptarchien entsorgt. Oron war ganz schlimmer Murks -

Gerade weil es in den freien Landen sehr viele Sympathisanten gab (Al´Anfa beispielsweise) und weil das von den SL noch am harmlosesten, doch nicht weniger dämonisch, war, war es eine Bereicherung für das Spiel in den SL. Es war der einzig sinnvolle Ort, wo sogar Gesellschaftscharaktere die Möglichkeit hatten, auf intrigante Arten wie im Lieblichen Feld gegen dämonische Widersacher tätig zu werden, aber anscheinend hat man bei der Auslöschung Orons auf irgendwelche DSA-Puristen gehört, die das "Schwarze Pornoland" nicht sinnvoll einzuarbeiten wussten.
Schon allein die Bedeutung Orons als wichtigster Warenumschlagplatz der Schwarzen Lande bot unglaublich viel mehr Fülle an AB-Möglichkeiten als das bloße Hack´n´Slay gegen Untote und Dämonen.

Die schwarzen Lande hätten für meine Gruppe, wären sie nicht selig an der Trollpforte (für nichts) draufgegangen, bedeutet das man sich NUR noch mit denen beschäftigen kann. Das ist der Feind. Den gilt es zu schlagen - wie kann ich Räuberbanden im Wald jagen wenn in Warunk ein untoter Drache haust?

An AB, die nach Taktik der Nadelstiche in den Schwarzen Landen aufgebaut sind, gibt es einige, aber was wollten deine Helden sonst machen? Durch die SL prügeln und so viel mitreißen, bis wir sie allein befreit haben oder dabei draufgehen? ?(
Und was ist mit den Helden, die NICHT unbedingt nur AB spielen wollen, in denen sie gegen Dämonenhorden kämpfen müssen? Klar sind die SL "Fighter´s paradise", aber sollen deswegen alle zukünftigen Helden nur dieses Thema als Hauptaspekt besitzen?
Aventurien ist größer als nur die SL und in einigen Gebieten werden sie als mittelreichisches Problem angesehen.

Ja, Gott sei dank... das ist immerhin etwas. Jetzt muss nur noch die Kaiserin weg und durch einen echten Sympathieträger ersetzt werden... Rohaja schwebt leider in dem Limbus zwischen dummer Gör und ekeligem, verwöhnten kleinen Bratz und ist damit weder sympathisch schwach noch diktatorisch stark...

:D :D :D
Ja, Rohaja hat echt nen Rotzcharakter!
Ich bin für Yppolita! Magier an die Macht!!!! :D
 
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Oh, ich glaube, es hat zahllose Heldengruppen gegeben, die auch im Alleingang erst Borbarad und dann "die da oben" - genannt Erzdämonen - danach ordentlich verprügelt hätten, so dass ihnen das Chaos aus den Ohren träufelt.

Setzten, 6. Das ist NICHT das wovon ich gesprochen habe. In AoE sind wir gehetzt als sei der Leibhaftige hinter uns her. In Unsterbliche Gier hatten wir in Rekordzeit Pardona gefunden. Der Tod von Prinz Brin war reine Willkür und ein Triumph der Lächerlichkeit, etwas ähnliches gilt für Rohal. DSA Abenteuer waren noch nie besonders hart für Leute die sich Gedanken um ihre Charaktere gemacht haben - und an diesen Stellen kommt noch nichtmal wirklich auf tolle Werte an!


Wenn ihr wirklich stark genug wart, wovon in der Kampagne nicht ausgegangen wurde, dann liegt es an eurem SL, dass ihr es nicht geschafft habt, denn entweder erhöht man die Herausforderung bis zu dem Maß, zu dem man das erwünschte Ende herbeiführt ODER man weicht bewusst vom geplanten Ende ab. Aber wie es klingt, habt ihr den Ausgang der Kampagne schon gekannt und ihn dann mit aller Gewalt zu verhindern versucht.
Doch mE ist es bei jedem AB so, dass es arm wird, wenn man das Ende schon kennt...

Wir kannten das Ende nicht. Das war der erste Versuch der Kampagne - das wir nachher WUSSTEN das wir GAR nichts ändern konnten hat das ganze nur noch frustrierender gemacht.
 
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Oron als solches war in der Spielerschaft eben nunmal nicht beliebt, und dazu in der Position glaubwürdig nicht wirklich haltbar, zu verwundbar und zu wenig Machtbasis um sich dauerhaft zu halten.

Und wenn man Intrigenspiel mit dämonischem Hintergrund mag ist das Post-oronische Aranien mindestens ebenso passend wie das alte Oron.

Ich denke Shub hat das schon ganz gut zusammengefasst, das JdF war eine dringend nötige Gesundschrumpfung um übertriebene Machtfaktoren aus dem Spiel zu nehmen und eine Welt zu schaffen in der es für Helden tatsächlich wieder mehr zu tun gibt als am Todeswall zu stehen und böse nach Transysilien rüberzugucken.
 
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1. Die Schwarzen Lande allgemein und die meisten Heptarchen im besonderen waren mir zu albern-aufgesetzt.

GENAU DAS ist der Punkt! Komm wir ziehen los und baun uns ein paar Erzbösewichte... die bekommen ein wenig Land und schon ist Aventurien wieder spannend...?! Im Ernst... bis zu der Schlacht in RdE (und auch mit der Schlacht :) ) bin ich wirklich zufrieden, aber das missfällt mir sehr, dafür bedarf es eigentlich nicht einmal einer sinnvollen Begründung, ich finde GENAU HIER wäre es für meinen Geschmack wieder an der ZEit gewesen ein politisches Aventurien zu entwickeln in dessen Struktur man dann Fehler von älteren Publikationen hätte ausbügeln können. Ein Erstarken des Horasreiches, AlAnfanische Umtriebe... Oron hmm vielleicht.

JdF hat zwei von denen entsorgt
Das ist das erste vernünftige Argument FÜR JdFs...

Aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit den bisherigen Antworten, die mich durchaus überzeugen könnten wenn ich ein Interessa daran hätte und nicht ein Alternativen Verlauf der 7G-Kampagne entwickeln würde.
Shub und Scaldors Artikel sind mal wieder argumentativ am schlagendsten ;)
 
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In AoE sind wir gehetzt als sei der Leibhaftige hinter uns her. In Unsterbliche Gier hatten wir in Rekordzeit Pardona gefunden. Der Tod von Prinz Brin war reine Willkür und ein Triumph der Lächerlichkeit, etwas ähnliches gilt für Rohal.

?(
Da ist nicht EIN Punkt erwähnt worden, der nicht vom SL hätte bereinigt werden können oder der nicht schlüssig gewesen wäre. Welche Chance hatte Brin denn gegen die Zantime? Und Rohal ohne sein Käppchen gegen Borbarad nebst Krone? und hieß es laut Prophezeiung nicht ohnehin, dass Rohal unterliegen müsse, damit Borbarad unterliegt?
 
AW: JdF- Zu viel des Schlechten?!

gerade die Sache mit Rohal las sich für mich auch wie Selbstopferung, darin sehe ich wenig Lächerliches.
 
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