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Marvel Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
#StandWithUkraine
Administrator
Blutschwert
Fans glauben oft, sie hätten eine Marke erst groß gemacht, wären also eine Gruppe, die besondere Rücksicht verdienen würde. Das erstere mag stimmen, zum zweiten sage ich: scheiß auf die Fans, Fans töten Fortschritt, Entwicklung, Veränderung.
Ich glaub da bist du auf dem Holzweg, bzw solltest dir die andere Seite der Medaille ansehen.

'Kulturschaffende' können soviel schaffen, wie sie wollen. Ohne Menschen, die dies würdigen und bewahren, ist es gar keine Kultur.
Und da kommen eben Fans, Subkulturen, Gemeinschaften, Hobbies ins Spiel. Und je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt, desto mehr geht es in die Identität mit ein.
Die kann man aber nicht mal eben von heute auf morgen auf links ziehen. Das ist immer ein Prozess. Daher ist das konservativ-bewahrende auch vorherrschend. Es geht um Meinungen und Überzeugungen. Die wirft man nicht mal eben in die Tonne, sondern beharrt und schützt diese, eben weil sie einen selbst ausmachen.

survival of the fittest hin oder her. Erstmal schützen, bevor man sich direkt mit dem Wind dreht. Ob es dann bis zur Borniertheit geht, liegt dann wohl wieder an Einsicht und Bildung.

Und: das betrifft sämtliche Fankulturen, nicht nur unsere.
 

Shub-Schumann

Master (of Desaster)
#StandWithUkraine
"Scheiß auf die Fans" war absichtlich verkürzt. Natürlich steht es keinem Künstler gut an, die eigene Fanbase zu verachten. Trotzdem sollte man auf die Erwartungen von Fans pfeifen; das schlimmste, was man tun kann, ist es zu versuche, diese zu antizipieren. Denn das führt unweigerlich zu Stagnation.
Nehmen wir Star Wars als Beispiel:
Seit dem Verkauf an Disney gab es drei wirklich gute Veröffentlichungen (Rogue One, die letzte Staffel Clone Wars und Jedi: Fallen Order), ein paar, die ganz gut waren (Solo, Rebels, ein paar Comics und Romane), eine Katastrophe (Episode VIII) und zwei Vollkatastrophen (VII und IX).
Und gerade die letzten beiden haben versucht, sich sklavisch an die den Fans bekannten Uraltformeln zu halten, um ja niemanden zu verprellen und das bekannte wohlige Star Wars Feeling zu erzeugen - mit bekannt desaströsem Ergebnis. Mit so einem Franchise muss man den Mut haben, auch uralten Fans vor den Kopf zu stoßen. Ein Erwachsener wird damit leben können, dass man dann halt aussteigt (ich z. B. mag Bond, aber bei Moore schalte ich weg), der Fanboy soll halt weinen. Ist wurscht.
 

MaxSchreck

Gott
#StandWithUkraine
Hab den Film gesehen und fand ihn größtenteils gelungen. Na und sollte der Film Hass auslöst wegen den gefühlten 5-Sekunden Auftritt eines gleichgeschlechtlichen Pärchens beweist das nur wer die wirklichen Fanatiker sind :p
 
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