Der beste Kämpfer in A Game of Thrones?

Sam ist nur dann gefährlich, wenn der Gegner mit Bratensoße eingerieben und nebst Bratkartoffel serviert würde, dann aber sehr. ^^
 

Totz66

Kainit
Immerhin ist er der erste Südländer seit Generationen der einen Weissen Wanderer getötet hat...aber das wäre schneller gegangen wenn der Typ nen Apfel im Mund gehabt hätte und mit nem lecker Sößchen serviert worden wäre...:ROFLMAO:
 
L

LushWoods

Guest
Das keiner mal auf den starken Belwas gekommen ist?! Der mampft sogar tödliches Gift in sich hinein und rumpelt fröhlich weiter.
Greyworm wäre sicher auch ganz oben dabei.

Beide sicher nicht "der beste Kämpfer", der eine schlicht zu fett, der andere gewohnt im Verband zu kämpfen.
 

Totz66

Kainit
Lord Dondarrion scheidet wohl aus weil er zwar immer wieder vom Tod zurückgeholt wird, aber da er im Kampf zu Tode kam und auch gegen den bluthund verlor ist er halt auf keinen Fall der beste Kämpfer. Was ist mit Daenerys Zweitgeborenengspusi der eigenhändig die anderen Hauptleute seiner Söldnerkompanie umgebracht hat?
 

Turgon

Halbgott
Naja, erstens waren die Leute überrascht, zweitens sind die Anführer nicht unbedingt die besten Kämpfer. Insofern halte ich das für wenig aussagekräftig.
 
Hängt von vielen Faktoren ab. Ist es ein Tunier ? Kämpfen beide Seiten nur mit Waffe und vielleicht noch Schild, oder trägt der ein- oder andere eine dicke Rüstung ?

Doch nehmen wir einfach mal einen Kampf in "neutralem" Gelände (z.B. eine Lichtung im Wald) mit der Ausrüstung ihrer Wahl. Da fallen dann schon einige Leute raus (z.B. wird ja ausdrücklich beschrieben das die Dothraki keine gute Chance gegen Rüstungen haben). Ähnliches gilt für Syrio Forel.
Bleiben noch die "Westerosi" übrig. Rhaegar kommt raus weil der schon 1:1 von Robert besiegt wurde. Brienne fällt raus weil Jamie ihr trotz Hand-icap einen guten Kampf liefert. Loras fällt raus weil er schon von Brienne besiegt wurde, die Viper weil sie vom reitenden Berg besiegt wurde.

Bleiben also:
Robert, Jamie, Barristan, Eddard, Bronn, Areo Hotah, Athur Dayne und Aemon Targaryen (wenn ich jetzt keinen übersehen habe).

Von denen würde ich persönlich Barristan, Jamie oder Arthur Dayne als die besten bezeichnen (Aemon weiß ich jetzt gerade nicht).

Nämlich der dessen Sieg in der jeweiligen Situation die interessanteste Geschichte abgibt.
 
A

Arlecchino

Guest
Brienne fällt raus weil Jamie ihr trotz Hand-icap einen guten Kampf liefert. Loras fällt raus weil er schon von Brienne besiegt wurde, die Viper weil sie vom reitenden Berg besiegt wurde.

Jaime ist sicher auch mit Handicap immer noch einer der Besten, was Brienne meiner Meinung nach nicht wirklich aus der Gleichung rauswirft, da das Ende relativ deutlich auf ihrer Seite stand. Ob sies mit Barristan Selmy aufnehmen könnte, weiß ich nicht.

Aber die Viper aus dem genannten Grund rauszunehmen erscheint mir unlogisch. Oberyn wurde ja nicht von Clegane besiegt, weil der der bessere Kämpfer wäre. Im Gegenteil: es ist meiner Meinung nach relativ deutlich, dass er ihn ohne Weiteres hätte besiegen können, wenn er nicht versucht hätte, ein Geständnis aus ihm heraus zu pressen. Und letztlich, um es mal ganz genau zu nehmen, hat er ihn am Ende ohnehin trotzdem bezwungen.

Wir alle haben übrigens Jon vergessen. Der hats doch recht gut drauf. Er ist halt noch jung und weiß nichts. Wenn der erstmal was weiß, kann der sicher ganz oben in der Liga mitspielen.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Bleiben also:
Robert, Jamie, Barristan, Eddard, Bronn, Areo Hotah, Athur Dayne und Aemon Targaryen (wenn ich jetzt keinen übersehen habe).

Von denen würde ich persönlich Barristan, Jamie oder Arthur Dayne als die besten bezeichnen (Aemon weiß ich jetzt gerade nicht).


Gute Zusammenstellung.
Trotzdem wuerde ich:

Ser Jorah Mormont
und Brienne

nicht unterschaetzen.

Der erstere ist einer der wenigen Charaktere mit Battlefield Knighthood, das scheint nicht ganz to haeufig vergeben zu werden.
Und letztere hat immer noch den Vorteil das Ihre Gegner sie aus Prinzip unterschaetzen.

Der ganze Vergleich hinkt aber da wir die Charaktere nie auf dem Hoehepunkt ihrer Faehigkeiten gegeneinander antreten lassen koennen. Das macht das so schoen undeutbar
 
A

Arlecchino

Guest
Wegen Graufreud? Ich find, das is ne ganz stimmige 1zu1 Übersetzung. Es klingt wahrscheinlich anfänglich etwas lustig, das dürfte native speakers im Englischen bei "Greyjoy" allerdings nicht anders gegangen sein.

Vor allem wenn man das mit echten und authentischen Adelsnamen wie Zorn, Aufseß, Forstmeister, Gebsattel, Groschlag, Hartheim, Haueisen, Holzschuher, Lochinger, Löffelholz, Unruh, Türriegel, Sack, Rußwurm oder Machwitz vergleicht.
 

RockyRaccoon

Social Justice Warrior First Class
Teammitglied
Die Königsdisziplin beim Übersetzen ist ja der Umgang mit Eigennamen. Das braucht vor allem sprachliches Feingefühl. Und eine 1:1-Übersetzung ist da nicht immer die richtige Strategie. So wie hier nicht. Bei den Büchern (zumindest den alten, die ich damals in der deutschen Übersetzung gelesen hab) war das mit der Mischübersetzung m.E. ziemlich gut gelöst. Es wurde übersetzt, was nach heutigem allgmeinem Sprachgefühl nicht lächerlich klingt (Die Mauer, Der reitende Berg, Die Jungfrau von Tarth), aber dort wo es lächerlich klingt ("Königsmund", "Graufreud") wurde es sein gelassen.
Heißt Bealish in dieser Übersetzung (Welche ist das eigentlich? Die Serie?) eigentlich auch "Kleinerfinger"?
 
A

Arlecchino

Guest
Kleinfinger.

Warum ist Königsmund lächerlicher als "Der reitende Berg"? Mund ist in dieser Hinsicht sowas wie Landzunge und bezieht sich auf die Bucht, soweit ich das verstehe.

Ich glaub ehrlich gesagt, dass sowas ziemlich subjektiv ist. Es erfordert immer Sprach- und Feingefühl, das muss Martin allerdings auch nicht wirklich bewiesen haben. Ich hab schon mit mehr als einem Briten und Ami gesprochen, die einige der Hausnamen und Bezeichnungen in Song of Ice and Fire ziemlich albern finden. Darunter wird auch immer wieder Greyjoy genannt.

Diskutieren kann man meiner Meinung nach nur, ob es überhaupt Sinn macht, sowas zu übersetzen, weil wir in der deutschen Sprache sprechende Namen nicht mehr so gewohnt sind, wie im angelsächsischen Raum. Deswegen wäre es auch nicht besonders geschickt aus Blade "Klinge" zu machen, oder aus Spiderman den Spinnenmann. Bei Übersetzungen, die Buchreihen oder Serien umfassen muss man sich denke ich immer für einen Weg entscheiden, den man dann zu Ende geht.
 

The Saint

Welcome, delicious friend!
Affig an der Übersetzung ist vor allen Dingen, dass Westeros ziemlich "englisch" ist. Vorlage hier ist offensichtlich England und nicht Deutschland gewesen, so dass die eingedeutschten Namen doppelt verunglückt klingen. Darüberhinaus: "Jon Schnee", "Maes Tyrell", "Castamaer", "Harrenhal" und "Arthur Dayne" haben auch im deutschen einen sehr englischen Klang. Man hätte ihn natürlich "Johan Schnee" nennen können...
 

RockyRaccoon

Social Justice Warrior First Class
Teammitglied
Hmhmm... Und Arya Stark müsste man dann konsequenterweise auch deutsch ausssprechen.
Da fängt der Name dann plötzlich an, in der Zielsprache zu sprechen. Na sowas..
 

RockyRaccoon

Social Justice Warrior First Class
Teammitglied
Arleccino schrieb:
Warum ist Königsmund lächerlicher als "Der reitende Berg"?
Weil "Der reitende Berg" kein Eigenname im engeren Sinn ist. Sondern ein... Attributivname (ist das das richtige Fachwort?). Da ist ja gerade der Sinn, dass er eine Bedeutung hat. Auch innerhalb der Geschichte. Nicht nur gegenüber dem Leser. Wie das bei sprechenden Eigennamen ja normalerweise ist. Deshalb ist es sehr sinnvoll, das zu übersetzen. Weil es wie gesagt kein Eigenname im eigentlichen Sinn ist.

Und King's Landing ist eben ein echter Eigenname. So wie Jon Snow oder Robert Baratheon.
In einem, wie Saint schon so richtig angedeutet hat, entschieden vom realen England beeinflussten Land.
Und daher ist eine Übersetzung von King's Landing etwa so seltsam wie eine Musikerbiographie über die Populärmusikgruppe "Klein Frank geht nach Stechpalmenwald" aus der englischen Hafenstadt Leberbecken.
Wäre ja auch irgendwie ähnlich seltsam, wenn in einer deutschen Übersetzung von Warhammer die Bretonischen Eigennamen ins Deutsche übersetzt würden.

"Littlefinger" würde ich da übrigens als zwischen den Kategorien einordnen und deshalb beide Varianten für vertretbar halten. Wobei mir Littlefinger doch lieber ist.

Anders verhält es sich dann bei so richtigen Fantasygeschichten, die wenn überhaupt nur sehr sehr schwach einer realen Kultur nachgebildet sind. So wie im Malazan Book of the Fallen. Da fand ich die Übersetzungen sogar ziemlich prima.
Wobei da "Flickenseel" als Übersetzung von "Tattersail" sogar ein Musterbeispiel dafür ist, wie eine gerade nicht präzise Übersetzung eines sprechenden Namen inhaltlich und sprachlich voll ins Schwarze treffen kann.

1:1 übersetzen kann jeder Englisch-Leistungskursler. Das ist nicht das, wo sich der gute Übersetzer verrät.
 
A

Arlecchino

Guest
Es ist immer noch eure subjektive Wahrnehmung. Ich wäre da vorsichtig objektive Beurteileungskriterien abzuleiten, die "gute Übersetzer" ausmachen, gerade in einem Fantasysetting, in dem die Grenzen zwischen Attributivnamen, Eigennamen und völligen Phantasienamen fließend verschwimmen (King's Landing heißt das Ding immer hin auch, weil der King dort gelandet ist und "landing" gleichermaßen für Anlegestelle / Bucht steht).

Man kann meines Erachtens sagen, es wäre besser gewesen, aufgrund des angelsächsischen Hintergrunds gar keine Namen oder Begriffe zu übersetzen (seh ich genauso), aber zu entscheiden, dass Graufreud blöder klingt als Greyjoy ist halt doch nur Geschmackssache.
 

RockyRaccoon

Social Justice Warrior First Class
Teammitglied
Aber zumindest gut begründete Geschmackssache.
Und mehr kann man in dem Bereich nicht erwarten.
Ist ja keine Mathematik.
 
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