• Wir bauen den World of Darkness Bereich um, bitte nicht wundern wenn sich hier etwas spontan ändert.
  • Du möchtest die Seite mit kaum Werbung sehen? Dann registriere dich noch heute. Das ist völlig kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zur Registrierung.

Chroniken in Kriegsgebieten

Eva

Sho-Sho
Mir gehen gerade ein paar Gedanken durch den Kopf, wie man wohl eine Chronik in Gegenden, in den bewaffnete Konflikte ausgetragen werden, aufziehen muß, aber irgendwie hab ich das Gefühl, daß irgendwas fehlt.

Ich meine, es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man nun Berlin, New York oder Paris als Schauplatz wählt oder aber Bagdad, Kabul oder Freetown.
Mal abgesehen von den unterschiedlichen Kulturkreisen natürlich.

Ich denke mir, in solchen Städten dürfte es wesentlich schwerer sein übernatürliche Aktivitäten vor den Behörden zu verbergen als anderenorts. Natürlich werden die nicht an irgendwas übersinnliches denken, aber jeder auffällige Zwischenfall wird sicherlich für die Entsendung von Soldaten sorgen. Sei es um entweder die Ordnung aufrecht zu erhalten oder um vermeindlichen Aktionen des Feindes zu begegnen.
Als Beispiel fällt mir da ein, wenn bei uns irgendwas explodiert, geht man von einem Unfall aus, evtl. auch von einem Verbrechen. In einem Kriegsgebiet geht man von einem Angriff aus.

Ich frage mich, wie man diese Grundhaltung in die Darstellung des Schauplatzes einfliessen läßt.
Und vorallem, wie beeinflußen diese Umstände das Verhalten der Übernatürlichen, die dort leben.
 

Jadewolf

Gorgonzolaverächter
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Schwer dürfte es vor allem für viele Vampire werden. Nächtliche Ausgangssperre und die einzigen draußen rumlaufenden Nahrungsmöglichkeiten sind Soldaten oder Milizen. Das kann schon mal ins Auge gehen, selbst wenn man irgendwo einbricht.
Zudem muß man ja bedenken, dass in solchen Gebieten Waffen bedeutend stärker verbreitet/leichter verfügbar sind als in Europa.
Magier sollten weniger Probleme haben, außer dass Sancti zerstört werden, bzw. nicht mehr sicher sind. Zumindest sind sie Menschen und können sich in gewissen Maße mit Magie schützen.
 

Das Arkanum

Atheist von Gottes Gnaden
Teammitglied
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Ich denke für alle wird das (Un)Leben ziemlich erschwert.
Vampire: Ausgangssperre ist 'nen guter Punkt, allgemeine Abnahme der Population, Seuchen, Flüchtlingsströme ins Ausland, Kampfhandlungen am Tag zerstören deine Unterkunft und... zack... leise rieselt der Staub.
Mage: Zerstörung von Sancti, Böse Spirits, Ständige Bedrohung von Übergriffen, Einige Astralreisen werden sicher gefährlicher, Awakenings könnten häufiger werden, da sie häufig durch gewisse Traumta getriggert werden, was unter Umständen zu einem Anstieg der Banisher führen könnte
Werwolf: Diverse Arten von Eindringlingen, Unerwünschte Spirits und Claimed, Übergriffe durch andere Werwölfe, die ihre Chance nutzen wollen ihr Territorium zu vergrößern,
Changeling: Menschen verschwinden und man kann sich nicht sicher sein, ob es wirklich am Krieg liegt. Aber Glamour gibt es sicher genug.
Geist: "Wo kommen plötzlich all die Geister her?! - Ist hier irgendwo ein Nest/Massengrab von denen?!"
Promethean: Ein Mob ist schlimm. Aber ein ständig und überall mit Waffen ausgestatteter Mob ist schlimmer.
Hunter: Gut, ich glaube die Hunterdichte nimmt ab. Der Tier 1 Hunter hat zu dem Zeitpunkt sicher genauso andere Sorgen.
 

Eva

Sho-Sho
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Zudem muß man ja bedenken, dass in solchen Gebieten Waffen bedeutend stärker verbreitet/leichter verfügbar sind als in Europa.

Ist das so?
In einem Kriegsgebiet wird der Schwarzhandel sicherlich blühen und das schließt auch den Waffenhandel ein, aber ich gebe zu bedenken Zivilsten mit Schußwaffen sind nicht durch die Genfer Konvention bzw. die Haager Kriegsverordnung geschützt.
Im Zweifelfall werden die als Terroristen erschossen.
Das im Irak oder im Kosovo so ziemlich jeder bewaffent ist hat weniger mit dem Umstand "Krieg" zu tun als eher kulturelle Einflüße. Da wird z.B. noch die Blutrache praktiziert.
Ich denke, der Punkt ist eher zu vernachlässigen.
Wer in der Gegend lebt, weiß sicherlich, wer gefährlich ist und wer illegal Waffen verkauft. Was ich mir hingegen vorstellen könnte, daß dort Waffenhändler-Ringe im großen Still operieren und man u.U. militärisches Gerät erwerben kann.
 

Tam

The 1%
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Zivilisten mit Waffen sind doch durch die Haager Landkriegsordnung als Kombatanten eingestuft?
 

Eva

Sho-Sho
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Nö, der Lesart nach sind nur Angehörige der regulären Streitkräfte einer Konfliktpartei Kombatanten. Das heißt sie tragen die Uniform ihrer Armee, um der Kennzeichungspflicht nachzukommen und sie tragen ihre Waffe offen, damit sie als Kämpfer erkennbar sind.

Zivillsten mit Waffen als Kombatanten einzustufen ist ganz böse, haben die Amis schon in Vietnam so gemacht. Plötzlich war jeder tote, männliche Vietnamese beim Vietcong. Zur Not hat man ihm eine Waffe in die Hand gedrückt nachdem man ihn erschossen hat.
Das ist doch das Problem bei solcher asymetrischen Kriegsführung, man kann den Gegner nicht mehr von den Zivilsten unterscheiden.

Ich halte es jedenfalls für keine gute Idee in einem Kriegsgebiet mit Waffen rumzulaufen. Im Zweifelsfall wird eh geschossen und Fragen werden gar nicht gestellt.
 

Stonewall

Kraftspieler
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

MMn sollte es einen spürbaren Unterschied machen, was für ein Konflikt in dem jeweiligen Kriegsgebiet ausgetragen wird:

  • Kampf zwischen regulären Streitkräften zweier Staaten
  • Asymmetrischer Konflikt zwischen einer regulären Armee und Aufständischen
  • Bürgerkrieg zwischen innerstaatlichen Fraktionen

Nö, der Lesart nach sind nur Angehörige der regulären Streitkräfte einer Konfliktpartei Kombatanten. Das heißt sie tragen die Uniform ihrer Armee, um der Kennzeichungspflicht nachzukommen und sie tragen ihre Waffe offen, damit sie als Kämpfer erkennbar sind.

Zivillsten mit Waffen als Kombatanten einzustufen ist ganz böse, haben die Amis schon in Vietnam so gemacht. Plötzlich war jeder tote, männliche Vietnamese beim Vietcong. Zur Not hat man ihm eine Waffe in die Hand gedrückt nachdem man ihn erschossen hat.
Das ist doch das Problem bei solcher asymetrischen Kriegsführung, man kann den Gegner nicht mehr von den Zivilsten unterscheiden.

Naja, laut meinem Völkerrechtsbuch (Seidl-Hohenveldern/Stein) haben nach "neuester" Auslegung Zivilisten, die Waffen offen tragen, Kombattantenstatus infolge der Zusatzprotokolle von 1977 zu den Rotkreuzabkommen. Dem lag der Wunsch nach einer Verbesserung des rechtlichen Status der Freiheitskämpfer gegen koloniale und rasistische Regime zugrunde (vgl. UNO-Resolution 3103). Der Kombattantenstatus hat ja auch rechtliche Vorteile, u.a. das Recht auf Behandlung gemäß den Genfer Konventionen.

Und schon vorher hatten auch irreguläre Verbände Kombattantenstatus, wenn sie erkennbare Abzeichen tragen und die Bräuche und Gesetze des Krieges achten.
 

Eva

Sho-Sho
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Naja, laut meinem Völkerrechtsbuch (Seidl-Hohenveldern/Stein) haben nach "neuester" Auslegung Zivilisten, die Waffen offen tragen, Kombattantenstatus infolge der Zusatzprotokolle von 1977 zu den Rotkreuzabkommen. Dem lag der Wunsch nach einer Verbesserung des rechtlichen Status der Freiheitskämpfer gegen koloniale und rasistische Regime zugrunde (vgl. UNO-Resolution 3103). Der Kombattantenstatus hat ja auch rechtliche Vorteile, u.a. das Recht auf Behandlung gemäß den Genfer Konventionen.
Ja, das Zusatzprotokoll kenn ich auch, aber wie gesagt es bezieht sich auf Freiheitskämpfer und andere Gurillias, daraus zu schlußfolgern, daß jeder der eine Waffe trägt dazu gehört ist sehr weit her geholt.
Wenn dem so wäre, dann wäre auch das Beteiligungsgebot hinfällig und damit auch das Söldnerverbot.

Außerdem sieht man ja, die USA reden sich im "Krieg gegen Terror" damit raus, dass das ja gar kein bilateraler Krieg ist und somit das Genfer Abkommen eh nicht greift.

Und nicht zu vergessen, zwischen der jurstischen Auslegung der Kriegshandlungen und der Realität im Kriegsgebiet herrscht ein Unterschied.
Wie ich schon sagte, ist es z.B. so, daß Spione nicht als Kriegsgefangene eingestuft werden. Wer nun Spion ist, daß ist aber wiederum dehnbar.
 

Quasimodo

Sethskind
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

Sowas ähnliches haben die Nazis vor 33 rausposaunt aber ich glaube das zitat stammt von irgendeinem Islamisten in Afganistan oder?

....
....Was hat das nochmal mit dem thema zu tun?
 
AW: Chroniken in Kriegsgebieten

OffTopic

Sowas ähnliches haben die Nazis vor 33 rausposaunt aber ich glaube das zitat stammt von irgendeinem Islamisten in Afganistan oder?

....
....Was hat das nochmal mit dem thema zu tun?
Meine sig ist meist in keinem der Posts Themen bezogen....das Neue layout hat dich vielleicht verwirrt?
Ansonnsten...die Auflösung steht in meinem Profil hier http://www.blutschwerter.de/benutzer/1528-quickanddirty.html#vmessage1807
der selbe der sich sorgen über die potenzielle Benachteiligung seiner Landsleute macht.
 
Oben Unten