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Beste Rezepte für Spieler-Involvement

Arashi

Gott
Das ist aber einfach nicht die Situation, die Skar beschrieben hat und gegen die ich meine Bedenken angebracht habe.
Da hast fei recht.
Vielleicht, weil es ihnen nicht egal ist. Ist musste mal für so'n Hansel leiten, der partout in einer bestimmten Situation seinen Tod herbeiführen wollte. Mir war klar, ich krieg die nächsten Abende nur mit Schmerzen einen neuen SC rein, die Gruppendynamik in der Party war gerade so, wie ich sie brauchte, und der SC hatte (klar abgesprochen mit dem Spieler) ein wichtiges Puzzleteil in seinem Gedächtnis - und nur da. Manchmal ist das Leben eines SC dem SL eben mehr wert als dem Spieler.
Nope, das wars definitiv nicht.
 

Rinas

Wizard
#StandWithUkraine
Bei mir war es einfach herauszufinden zu welcher Art "Archetyp" meine Spieler gehören und ihre Charaktere erreichen wollen.
Ein gutes Beispiel war eine Erps Fantasy Runde wo ich ein DnD Abenteuer abgekupfert habe.
Drei Spieler, ein Leiter.
Zwei davon waren Powergamer und der andere ein Method Actor (Barde). Er hat quasi die beiden starken Charaktere begleitet um über sie zu berichten. Sie sollten in eine alte Krypta und ein item holen. Auf dem Weg dorthin gabs ein paar Goblins. Im Grunde "Canonfodder" bei dem auch der Barde mitmachen konnte.
Der Eingangsbereich hatte ein paar kleine Rätsel, wo der Bardenspieler auch glänzen konnte. Innerhalb der Krypta gab es verschiedene Kammern und jedes Verbindungsstück wurde von moderat starken Gegner bewacht, ich glaube ich habe abwechselnd Golems verwendet und auch Specter. Die Specter waren eine Art gleichmacher. Sie haben an sich nicht viel Schaden verursacht, aber ich habe ihnen quasi das Attribut "Anderweltlich" gegeben und sie haben ein reguläre Rüstung ignoriert. Der Barde hatte quasi kaum Rüstung gehabt, weswegen der verlust für ihn nicht so schlimm, war die beiden Powergamer die aber keine magische Rüstung hatten, haben kurz mal geschwitzt für ein paar Kampfrunden.

In den Kamern gelangte man zu den Erinnerungen des "Hauseigentümers" eines Adligen Zwerges. So konnte man die Erinnerungen nachspielen. Ein kleiner Teil war Rollenspiel davon, was unseren Barden freute, aber auch die Powergamer kamen zum Zug, da vieles auch Kämpfe waren. Der Vorteil war, das war selbst in den DnD Abenteuer beschrieben, dass wenn ein Charakter in einer Erinnerung stirbt, so wird er nur bewusstlos und da es quasi Erinnerungen waren konnte ich so richtig starke Gegner gegen sie loslassen.
Sie haben damit auch ihren Wunsch erfüllt bekommen gegen einen Drachen zu kämpfen, die sonst sehr rar sind und konnten so ihre ersten Erfahrungen machen.
Am ende trafen sie den Geist des adligen Zwerges und der war aufgelöst das er im Leben nichts erreichen konnte, allerdings mit etwas Rollenspiel und Überzeugung vom Barden, der ja die Erinnerungen miterlebt hatte, konnte er den Zwergengeist beruhigen.

Somit gelangten sie als Dank an seinen Schatz und sind abgezogen. Quasi für jeden was dabei gewesen. Auch wenn etwas cheesy. Wurde aber von der Gruppe wohl als das bisher beste meiner Runden gewertet.
 
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