Rezension Arthdal Chronicles

Arthdal Chronicles ist eine koreanische Fantasy-Serie die man zur Zeit auf Netflix gucken kann.

Ich habe gerade Folge 1 gesehen und bin nicht besonders beeindruckt.

Die Serie soll in der Frühgeschichte spielen als der Homo-Sapiens aufbricht die Welt zu erobern und die Neanderthaler zu vertreiben. Neanderthaler sind hierbei nicht die robusten Primitiven mit der Stirnwulst sondern übernatürlich starke und schnelle Typen die sich ansonsten von Menschen nur durch ihre blauen Lippen, Augen und ihr Neonblaues Blut unterscheiden. Äh okay.

Die Menschen hingegen tragen einen wilden mix aus Lederklamotten. Bisweilen viel Schminke und hin und wieder auch überraschende Kleidung (z.B. ein Strahlend weißes Gewand wenn der Rest verdreckt herumläuft). Überhaupt sind die Kostüme und Effekte nicht besonders glaubwürdig.

Selbiges gilt dann leider auch für die Darsteller die Asiatypisch ein wenig zum Overacting neigen (das habe ich allerdings auch schon weitaus schlimmer gesehen). Was bleibt ist die Story. Diese wirkt ganz solide. Sie erfindet das Rad nicht neu, macht aber durchaus interessante Dinge (Tagon oder Ta-Gon ist z.B. ein recht interessanter Charakter... irgendwie bis jetzt aber auch der einzige).

Um Fair zu sein sollte man eine Serie wohl nicht aufgrund nur einer Folge beurteilen. Allerdings habe ich wenig Lust hier mehr Zeit zu investieren in eine Serie die mich nicht wirklich fesselt.

Der Ersteindruck bekommt von mir jedenfalls nur 2 von 5 Plastikschwerter.
 
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