Antimaterie zu göttl. Karma

Dieses Thema im Forum "Das Schwarze Auge" wurde erstellt von Hasran, 9. Juni 2004.

Moderatoren: Odin, Supergerm, Sycorax
  1. Hasran

    Hasran Ex-M0derat0r

    Es ist uns allen bekannt, dass Dämonen die 'Gegenspieler' der Götter sind, zumindest scheinen sich die dort wirkenden Kräfte konträr zu verhalten, denn daraus ergeben sich wie besondere Verwundbarkeiten von Dämonen durch geweihte Waffen.

    Nun erscheint es mir zwar logisch, dass Karmaenergie Astralenergie zerstört/vernichtet, aber das Gegenteilige ist doch etwas seltsam.

    Es ist so, dass Liturgiewirken bei däm. Anwesenheit deutlich erschwert ist.
    Nur warum?

    Meine Vermutung wäre ebenfalls die Existenz einer Art "Heptessenz", die entgegengesetzt zur göttlichen Kraft wirkt, dieser jedoch letzlich unterliegt (/unterliegen muss?).

    Was meint ihr?

    Grüße,
    Hasran, konfus daherredend
     
  2. Nightwind

    Nightwind Erzketzer

    Hat was für sich. Es darf nicht vergessen werden, dass Astralenergie eigentlich eine Ausformung des Sikaryan ist und damit zur Sphärenordnung gehört. Sie ist zwar eine einigermaßen chaotische Kraft, aber das ist sie erst seit die Zitadelle der Kraft zerstört ist. Mit dem primordialen Chaos der Siebten Sphäre hat das nichts zu tun.

    Ich nehme an, die Dämonen verwenden "sowas ähnliches" wie Astralenergie, weil sie anders in der Sphärenordnung nicht agieren könnten und die Kräfte (echte Astralenergie und dämonische Chaosenergie) einigermaßen kompatibel sind. Die Chaosenergie ist für Sterbliche gefährlich (Schleichender Zerfall bei Kontakt, und das fällt noch unter 'Glück gehabt!') und widersetzt sich natürlich auch der primordialen Ordnung in Gestalt des Nayrakis, aus der die Karmaenergie entsteht. Kein Wunder dass sich beide Kräfte gegenseitig stören.

    Das Übergewicht der Karmaenergie entsteht dadurch, dass sie innerhalb der Sphären (auch im Limbus) 'Heimspiel' hat. Die Dämonen können hier sowieso nur mit Mühe existieren. In den Niederhöllen würde ein bißchen Karma wohl so richtig gar nix reißen, außer unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen... ;)

    Just my two cents,

    Jos
     
  3. Dazu der Autor

    Hört sich für mich - als den Mann, der das Sikaryan erfunden hat und typischerweise solche Regelungen anderer Autoren nachträglich begründen mußte - nach zwei sehr gelungenen Cents an. :))
     
  4. Scaldor

    Scaldor Forentrommlertroll

    AW: Antimaterie zu göttl. Karma

    Mhh... ich denke, da ist der Ansatz zur Frage nicht ganz richtig getroffen worden.
    Reine dämonische Anwesenheit erschwert nämlich mitnichten das Erwirken von Liturgien, was auch etwas übel wäre, wenn der Exorzismus zusätzlich noch mal erschwert wäre, weil der zu exorzierende Dämon eben in der Nähe ist. ;)
    Was jedoch erschwert, ist vehementer dämonischer Einfluss wie die Verzerung eines Territoriums auf dämonische Art und Weise vulgo den Schwarzen Landen. So sich die Frage mit der "dämonischen Anwesenheit" also auf solcherart starke Präsenzen bezieht, hat es sich ja erledigt, denn die Antwort weiter oben deckt diese Möglichkeit bereits ab. Dämonenanwesenheit an sich erschwert das Wirken von Liturgien jedoch nicht pauschal (abgesehen von Resistenzen, die dann jedoch auch nur in Form einer MR genau diesen einen Dämonen schützen).
     
  5. Nightwind

    Nightwind Erzketzer

    AW: Antimaterie zu göttl. Karma

    Es war die falsche Frage auf meine richtige Antwort. :D

    Bzw. etwas ungenau formuliert. Die Anwesenheit eines Dämons stört richtigerweise keinen Karmafluß, ein ganzer verseuchter (von Chaos gefluteter) Landstrich dagegen schon. Wo das eine anfängt und das andere aufhört (Dämonenarche? Grad der Verseuchung?), würde ich von Fall zu Fall entscheiden.
     
  6. Scaldor

    Scaldor Forentrommlertroll

    AW: Antimaterie zu göttl. Karma

    Jau, das stimmt.
    Die verseuchte Umgebung eines Arkhobal gehört auch noch zum Dämon, kann aber enorme Ausmaße annehmen. Bei Tur-Amash ähnlich, meine ich.
     
  7. Cifer

    Cifer Vorsintflutlicher

    AW: Antimaterie zu göttl. Karma

    Insgesamt haben Dämonen und Götter so einiges gemein: Beide haben Orte, an denen die Gegenspieler geschwächt werden (geweihter Boden vs. Insanctum), beide können Wesen erwählen und stärker machen, um ihre Ziele voranzubringen (Geweihte vs. Paktierer) und beide scheinen eine besondere Energieform zu haben. Dabei würde ich postulieren, dass das Beschwören von Dämonen per AsP eine eigentlich minderwertige Substitution für die "wahre" dämonische Energie ist (weswegen Nicht-paktierer auch kaum Insancta schaffen können), wohingegen Götter mittels AsP nicht beeinflusst werden können, da die Kunst der Theurgie verloren ging (siehe MWW).
     
Moderatoren: Odin, Supergerm, Sycorax
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