[8.6.06] Treffen der neuen Primogene

Discordia

B! scheuert
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Enio tauchte zur verabredeten Zeit in dem kleinen Park auf und hielt sich im Eingangsbereich auf. Der Brujah trug einen weiten Wachsmantel und hielt einen Helm an der linken Hand. Marie und er waren sich noch nie begegnet aber Enio ging davon aus, daß sie es auf die Reihe bekommen würden nicht an einander vorbei zu laufen... zumal der Italiener mit seinem momentane Auftreten ein gutes Stück dem Brujah-Klischee entsprach.

Der Brujah zündetet sich ein Zigarette an und wartete.

Out of Character
Laß uns halt einfach schon mal anfangen... unabhängig von dem Treffen im Cafe das Enio noch aussitzen muß. Wer weiß wie lange das noch dauert. Die beiden werden sich beim ersten Treffen warscheinlich sowieso nicht alle ihre geheimsten Gehiemnisse anvertrauen :D ;).

edit: ARGH! Spitze wenn man sich im Threadtitel verschreibt. Kann das noch jemand nachträgich ändern und aus Promo bitte Primo machen? Au Mann...

nochmal edit: ah okay... hat sich ändern lassen
 
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Nach kurzer Zeit sah er eine hübsche junge Frau in einem einfachen Sommerkleid die durch den Park schlenderte. Sie sah sich aufmerksam um und kam dann direkt auf ihn zu. "Guten Abend, Herr Pareto?"
Sie lächelte leicht fragend.
 
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Enio schenkte Marie seine Aufmerksamkeit als sie sich ihm näherte. Er ging einfach davon aus, daß es sich um die Nosferatu handelte. "Si... Signorina Wegner nehem ich an. Angenehm Sie kennenzulernen." Enio deutete in Richtung Park. "Wollen wir ein Stück gehen?"
 
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Marie nickte und lächelte den Brujah an.
"Ebenfalls und sehr gerne, hier am Eingang steht man so auf dem Präsentierteller." Sie betrat in gemütlichem Spaziertempo den Park.
"Wie wundervoll durch diese Stadt gehen zu können, ohne Sirenen zu hören und Feuer zu sehen, ich hoffe ihr habt die Nacht vorgestern so gut überstanden wie es den Anschein hat."
 
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Als Marie ihn anlächelte mußte sich Enio zwangsläufig vorstellen was für ein Gesicht unter der angelegten Maske lächeln mochte. Der Italiener hatte eigentlich nie bei den Nosferatu so etwas wie Ekel empfunden. Im Prinzip bevorzugte er sogar sich mit einem Nosferatu zu unterhalten ohne das dieser sein richtiges Aussehen verbarg. Aber in der Öffentlichkeit ging das natürlich nicht. Auserdem würden einige dieses Clans bestimmt ungehalten reagieren, wenn man sie auffordern würde ihr wahres Aussehen zu zeigen.

"Ja. In letzter Zeit ist viel zu viel los in Finstertal. Diese Nacht hatte es tatsächlich in sich. Sie haben die Geschichte mit dieser verrückten Tzimisce, die geglaubt hat, daß sie ein Engel wäre und diesem anderen Sabbatanhänger... Edward, ja bestimmt mitbekommen." Enio erzählte Marie eine kurze Zusammenfassung seiner Erlebnisse in jener Nacht und dem Kampf gegen den Unhold und seinem Komplizen. Er sah keinen Grund warum er ihr das nicht erzählen sollte. Schließlich hatte das sowieso schon jeder zweite Kainit in Finstertal mitbekommen. "Und wie ist es ihnen ergangen? In der Nacht ist ja so einiges passiert. Der Unhold hat ja anscheinend zuvor eine üble Verwüstung vor der Klapse angerichtet."
 
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Marie schnaubte angewidert als sie sich daran erinnerte.

"Wie wahr, das weiß keiner besser als ich, ich hab seine Spielzeuge schließlich wegräumen müssen. Damit haben wir auch schon wie es mir ergangen ist, nicht angenehm oder heldenhaft, aber notwendig. Jedenfalls gratuliere ich euch zum Sieg über dieses Monster. Ich werde dankbar sein, wenn ich höre das der Kerl entgültig entsorgt wurde."
Marie beschloß sich und Enio weitere Einzelheiten dieser Nacht aus ihrer Sicht zu ersparen.
"Was haltet ihr von dem Typen der letzte Nacht beim Prinzen rumsaß und jetzt in seinem Keller liegt? Wenn der Feunde hatte die in vermissen, könnte es sehr unlustig werden."
 
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Out of Character
Ab jetzt wirds schwierig. Da ja das Treffen zwischen Marie und Enio erst stattfindet nachdem das Treffen mit den Vampiren und Gwen war. Enio würde Marie natürlich erzählen was dabei rauskam.


edit: ach herjeh... jetzt habe ich wieder irgendwo gelesen, daß diese Gwen doch erst später getroffen wird (wo... im Kopf... mitten in die Brust :D ). Also ich werd bei gelegenheit einfach weiterschreiben und Marie das erzählen was bisher so vorgefallen ist etc.
 
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Enio warf Marie einen schwer zu deutenden Blick zu und musterte sie ein wenig. Sie waren in der selben Lage. Erst kurz in der Stadt und beide in einem Camarillaamt. Vielleicht tat sich mit der Nosferatu für Enio eine Möglichkeit auf, die sich noch als sehr nützlich erweisen konnte. Enio vermutete, daß Marie ebenfalls von ihm so dachte. Also warum sollte er ihr nicht erzählen was mitlerweile bererits passiert war. "Ja danke... der Tzimisce hat die längste Zeit sein Unwesen getrieben. Seine Vernichtung ist für Morgen geplant. Ach ja... es wird sie vielleicht interessieren, daß eine aus ihrem Clan mir dabei und bei der zuvor anstehenden Befragung behilflich sein wird. Lena."

"Ja verdammt... Freunde - oder wie auch immer man das nenne will - hatte dieser Tek tatsächlich und wir haben mitlerweile auch schon Probleme mit denen." Enio erzählte Marie zusammenfassend die Ereignisse des Abends und was Peter bereits Gestern mit dieser Gwen erlebt hatte. "Wir werden uns nachher mit dieser Gwen-Tante treffen und schauen was das Kindchen alles weiß... bevor wir uns um sie... kümmern. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich kein gutes Gefühl bei der Sache."
 
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Out of Character
jetzt brauch ich ein bisschen, weil ich nicht weiß ob ich Lena zu dem Zeitpunkt schon getroffen habe
ich mach einfach mal weiter und geh nicht weiter auf Lena ein, damit wir weiterkommen
 
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Marie nickte nur als er Lena erwähnte. ich werde noch sehen müssen wie sich das entwickelt
Als er dann von den Jägern erzählte hörte sie konzentriert zu.
"Ich würde bei diesem Treffen gern dabei sein, wenn es möglich ist. Vorallem wenn das 'kümmern' nicht ihr sofortiges Ende bedeuten sollte, wäre es mir möglich sie ungesehn zu verfolgen und zu beschatten."
 
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Enio blieb stehen und wandte sich zu Marie um. "Klar. Sie könnten bestimmt hilfreich sein. Wir werden die Sterblichen nachher im Stadtpark treffen. Der Prinz wünscht Antworten, deshalb werden wir die Menschen selbstverständlich nicht sofort vernichten. Ich schätze sie wären die beste Kandidatin um die Sterblichen zu Beschatten. Wir wissen nicht ob sie auch die Fähigkeit haben verdunkelte Kainskinder zu entdecken, deshalb sollten wir zumindest damit rechnen, daß es uns nicht gelingen könnte uns vor ihnen zu verbergen." Eine Überlegung, die für eine Nosferatu vielleicht weit aus unbequemer war, als für einen anderen Clanszugehörigen.
 
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Marie sah sich um. Im Moment waren sie an einem ziemlich abgelegenen Platz im Park. Doch dann entschied sie sich für Worte statt Taten.
"Nun, das wäre im Moment nicht soo schlimm, ich trage in Wirklichkeit einen Neoprenanzug mit Kapuze. Selbst wenn sie mich also richtig sehen könnte, würde sie sich wohl eher wundern als schreiend fortlaufen. Ich denke das Beste wird sein, wenn ich sie verdunkelt zum Treffen begleite und auf die Gruppe mit dieser Gwen einfach offen zulaufe. Wenn sie mich sehen kann, wird sie bestimmt reagieren, wenn nicht, umso besser."
 
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Endlich mal ein Kanint mit etwas Grips in der Birne. Enio fand den Vorschlag der Nosferatu gut. Es wäre gleich eine Frage beantwortet und sie würden keine Überraschung erleben... zumindest diesbezüglich. "Ja das halte ich für eine gute Herangehensweise. Ich selbst werde mich zunächst im Hintergrund halten und die Rückendeckung bilden. Es würde die Sterblichen unter Umständen verängstigen, wenn wir gleich in erschreckender Überzahl auftauchen würden."

Enio nannte Marie noch den Zeitpunkt wann sie sich treffen wollten und fügte hinzu, daß er Cat unterrichten wollte, daß Marie ebenfalls mit von der Partie sein würde. "Ist einfach notwendig, daß alle Informationen bei einer Person zusammenlaufen. Es gibt hier schon genug Individualisten, die ihre eigene Ziele verfolgen und von Zusammenarbeit nur reichlich wenig verstehen." Enio unterdrückte es mit den Augen zu rollen. Wenn er nur daran dachte was für eine Bande man ihm zugeteilt hatte, stellte er sich die nächste Zeit in Finstertal umtriebiger vor als er es eigentlich gerne gewollt hätte.
 
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Marie nickte. "Klar, kein Problem, die Sherriff kennt mich bereits, also denke ich nicht, dass das ein Problem ist. Es würde mich allerdings nicht stören, wenn der Rest der Anwesenden nicht über meine Anwesenheit informiert wird. Einige Leute verhalten sich komisch wenn sie wissen das jemand da ist, den sie nur nicht sehen können und das könnte dieser Gwen auffallen." Außerdem scheint irgendwer da ein echtes Problem mit Geheimhaltung zu haben und ich hab keinen Bock verraten zu werden. Den letzten Teil behielt sie lieber für sich, denn schließlich handelte es sich um Enios Clansmitglieder.
 
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Enio gefiel die Idee, daß außer ihm und Cat niemand über die Anwesenheit der Nosferatu Bescheid wissen würden. "Geht klar", war alles was er darauf zu sagen hatte. Er machte sich wesentlich weniger Gedanken über Maries Gründe warum sie nicht wollte, daß die anderen von ihrem Mitwirken heute Nacht erfahren würden, als er vielleicht sollte. Aber er machte sich mitlerweile Gedanken darüber warum zum Teufel die Nossi einen Neoprenanzug trug?

Der Brujah hätte zu diesem Treffen gerne wesentlich mehr Zeit mitgebracht als es in dieser ruhelosen Nacht möglich war. Es dauerte nicht mehr lange und sie würden sich mit den Menschen treffen. Aber Enio hatte eigentlich noch so einiges was er mit der Primogena der Nosferatu besprechen wollte. Sie würden sich wohl einfach so bald wie möglich wiedersehen müssen.

Enio warf einen Blick auf die Uhr. "Wir haben leider nicht mehr allzu viel Zeit. Ich habe mir ein erstes Treffen mit ihnen in einer etwas weniger hektischen Nacht vorgestellt. Aber momentan sieht es wohl so aus als ob es in Finstertal kaum noch ruhige und entspannende Nächte geben würde. Wir sollten uns unbedingt noch einmal treffen... am besten gleich Morgen. Vielleicht können sie mir dann ja bereits etwas über die Sterbliche sagen, falls ihre Beschattung erfolgreich war und wir hätten womöglich die Gelegenheit den neuen Status, den man uns hier gegeben hat gemeinsam... zu diskutieren." Enio war sich im Klaren darüber, daß das was er jetzt gleich sagen würde nach hinten losgehen könnte. Er kannte diese Marie überhaupt nicht und er ging ein Risiko ein. Letztendlich hoffte Enio auf die natürliche Neugier, die in jedem Nosferatu schlummerte und der Tatsache, daß Marie Wegner genauso neu in ihrem Amt war wie er und sich ganz bestimmt darüber im Klaren war, daß die Nosferatu und Brujah hier in Finstertal ein ganz kleines Licht waren. "Ich könnte mir vorstellen, daß es in unserer derzeitigen Position für uns beide von Vorteil wäre, wenn wir Informationen austauschen würden. Und damit meinte ich nicht unbedingt Informationen, die am Tisch von Romero zusammenlaufen." Der Brujah war sehr direkt... das mußte man ihm lassen.
 
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Marie lächelte.
"Ja, von mir aus gerne, auch ich würde mich freuen das Gespräch fortzusetzen. Vielleicht an einem abgeschiedeneren Ort? Wann hätten sie denn Zeit, als Ort würde ich die Halle der ehemaligen Bla GmbH in der Elisabethstrasse im östlichen Industiregebiet vorschlagen, wenn sie nichts dagegen haben."
Marie traf sich mit Leuten die sie besser kennenlernen wollte gern von Angesicht zu Angesicht. Echte Mimik half bei Gesprächen ungemein, wenn es um Vertrauen ging und der Brujah könnte das zu schätzen wissen.
Auf seine direkten Ausführungen nickte sie.
"Was die Informationen angeht, so bin ich voll und ganz ihrer Meinung. " Allerdings wüßte ich vorher gern wieviele davon dann an den Sherriff weitergeleitet werden.

Out of Character
Es gibt im Industriegebiet bestimmt, ne leerstehende Halle, den Namen zu erfinden schenk ich mir grad ;)
 
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Enio dachte nicht lange nach als Marie die Adresse der Halle nannte. Er kannte die Halle natürlich nicht aber er hatte eine grobe Ahnung wo das sein könnte und war sich sicher, daß er den Ort locker finden würde.

"Ausgezeichnet. Der Ort passt mir ganz gut. Am besten wir telefonieren wegen der Zeit noch einmal. Da ich Morgen die beiden Sabbatis entfernen werde, kann ich noch nicht sagen ob ich Morgen bereits Zeit dafür habe... keine Ahnung wie lange die Befragung vorher dauert. Ich werde einfach wieder anrufen, wenn ich einen Termin nennen kann, bei dem ich ganz sicher sein kann, daß wir auch die entsprechende Zeit aufbringen können."

Ein Grundstein war vielleicht gelegt... die Zukunft würde zeigen in wie weit so etwas wie Vertrauen entstehen würde... falls es so etwas unter Kainiten überhaupt gab.
 
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"Klar, kein Problem. Das geht natürlich vor. Da ich in der Nähe wohne reicht mir eine Vorwarnung von 30 Minuten. Dann wünsche ich ihnen auf jeden Fall viel Erfolg für morgen, da wir uns ja wahrscheinlich nicht mehr sehen werden. Es hat mich sehr gefreut ihre Bekanntschaft zu machen, Herr Pareto."
Mit einem Grinsen, das ihrem letzten Satz die Förmlichkeit nahm, verbeugte sie sich leicht zum Abschied. Ihre Hoffnung hatte sich erfüllt, es war ein angenehmes Gespräch gewesen und sie freute sich darauf es bald fortzusetzen.
 
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"Danke. Ganz meinerseits Signorina." Vielleicht mochte es ein weiblicher Vampir fortgeschrittenen Alters für unpassend halten als Signorina bezeichnet zu werden aber dem Italiener gefiel dieser Begriff und irgendwie passte es zu Maries scheinbarem Äußeren.

Mit einem altmodischen Gruß verabschiedete sich der Turiner von der Nosferatu.
 
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