[6.5.2008] Träume sind Schäume

Smokey Crow

Fear & Skaring in Münster
Er rannte.
Er wusste irgendetwas war hinter ihm.
Er musste sich nicht mal umdrehen um das zu wissen, es war als könnte er den Atem in seinem Nacken spüren.
Seine Beine schmerzten aber er steigerte sein Tempo noch, die Hauseingänge und Fenster scheinen vorbei zu huschen und er rennt, flüchtet, die Straße entlang an derem Ende sich langsam die rötliche Glut des Sonnenaufgangs sammelt.
Er weiss wenn er weiterrennen kann bis er im Licht steht, wird sein Verfolger von ihm ablassen müssen.
Seine Lunge brennt, die Beine werden schwer...
ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ-ttttttttttttttttttttttttttttttttt.
Von irgendwoher das Geräusch wie von einem riesigen Schwarm Bienen.
ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ-ttttttttttttttttttttttttttttttttt.
Er dreht den Kopf, wird langsamer.
Er dreht sich aber bevor er die Drehung vollendet prallt etwas gegen ihn und wirft ihn zu Boden.
Er schlägt hart auf.
Bevor er den Boden erreicht...
...erwacht er.
ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ-ttttttttttttttttttttttttttttttttt.
Es ist seine Türklingen.
Ein kurzer Moment der Desorientierung.
Sein Bett, abgedunkelte Fenster...
Irgendetwas richtig merkwürdig.
Seine Hand tastet das Kabel der Nachttischlampe entlang.
Erbrochenes.
Das Sushi war wohl doch nicht mehr frisch.
Und das... ist das Blut?
Auch noch Magengeschwüre?
ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ-tttttttttttttttttttttttttttttttttt.
"Komme schon!"
Müdigkeit greift nach ihm.
ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ-tttttttttttttttttttttttttttttttttt.
Er seztz sich mit einem Ruck auf, schlagt sich mit der rechten Hand ins Gesicht, schüttelt sich und wankt zur Tür.
Bolzen, Türschloß.
Die Kette bleibt davor.
"Ja...?"
 
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