Übelklischees...

Bookworm55 schrieb:

Kein Pulp. Ausserdem finde ich nicht, das die Nazis da wirklich als gesichtslose Schergen dargestellt wurden. Sie sind ganz klar die antagonisten, aber Will to Power bleibt bei der bescheibung fair.

Bookworm55 schrieb:
Ach ja, die "Weird Wars"-Reihe von Pinnacle, da wird echt kein Klischee ausgelassen.

Ich ringe offen gesagt noch ein wenig mit mir, ob man Weird Wars als Pulp bezeichnen sollte.
Aber es verwendet Nazis als Kanonenfutter, klar.

Damit hätten wir bisher gesichert:
Weird Wars
Gear Krieg
Indiana Jones RPG
Eines der alternativen Forbidden Kingdom-Settings.
GURPS Hellboy

Gegenbeispiele, in denen die Nazis zwar der Feind, aber nicht als gesichtsloses Böse dargestellt wurde:
GURPS WWII
Godlike
World War II Heroes

Und zuletzt noch Pulp-RPGs die der behauptung widersprechen, das Nazi-Kanonenfutter für Pulp typisch sei:
Adventure!
Zwei Forbidden-Kigndoms-Settings
GURPS Cliffhangers
Pulp Era
D20 Pulp Heroes
Golden Hero Pulp d20
The Dirty 30s!
Daredevils
Danger Quest
Pulp Fantasy
Pulp-Fu

Naja....
 
blut_und_glas schrieb:
Jetzt könnte man sich noch über Bekanntheitsgrad und/oder Verbreitung streiten, wenn man Lust dazu hätte... ;)

Du hängst offenbar der Theorie an, das, je nach Stärke der Bekanntheit eine art Realitätsverzerrung erzeugt wird, was?
Wohl zu viel Mage gespielt.
 
Sentinel schrieb:
Du hängst offenbar der Theorie an, das, je nach Stärke der Bekanntheit eine art Realitätsverzerrung erzeugt wird, was?

Nicht wirklich. Aber warum sollte man Begriffe aus der Popkultur nicht auch entlang ihrer Popularität definieren dürfen? ;)
Punkt ist ich halte die Argumentation warum man Nazis als typische Pulp-Bösewichte sehen kann, für äusserst nachvollziehbar. Dass man damit den "klassischen" Pulp-Begriff strapaziert, ist mir völlig klar. Und? ;)

Wohl zu viel Mage gespielt.

Nein, eigentlich nicht.

mfG
jdw
 
blut_und_glas schrieb:
Punkt ist ich halte die Argumentation warum man Nazis als typische Pulp-Bösewichte sehen kann, für äusserst nachvollziehbar.

Das Nazis passende Schurken für ein Pulp-Adventure darstellen, bestreite ich nicht, ebensowenig, das Idiana Jones Pulp ist, nur habe ich ein Problem mit der annahme,

Zornhau schrieb:
Sie sind für Pulp-Adventures in den 30er und 40er Jahren DIE Standard-Kanonenfutter-Schurken, die Orks in vielen Fantasy-Settings darstellen.

die nahelegt, das Nazis ein gängiges Feindbild im Pulp sind. Bisher steht da nur ein Charakter für diese behauptung gegen den geballte Masse aller anderen Pulp-Charaktere, und 5 Pulp-RPGs (von denen eines auch noch das Indiana Jones-RPG ist!) gegen 15 (in Worten: Fünfzehn!) gegenbeispiele. Kaum represäntativ.


Zum Nazi als gängiges Feindbild und Kanonenfutter in RPGs:
Als Feindbild logischerweise in jedem WW2-Setting.
Als Kanonenfutter haben wir bisher 5 Beispiele festgestellt, mit zweiffellos etlichen wenig schmeichelhaften erwähnung in anderen RPGs (z.b. erwähnte WoD-Bücher).
Ich nannte 3 Gegenbeispiele wo wir IMHO eigentlich recht fair und realitätsnah beschrieben wurden.

Welche noch?
 
Sentinel schrieb:
Bisher steht da nur ein Charakter für diese behauptung gegen den geballte Masse aller anderen Pulp-Charaktere, und 5 Pulp-RPGs (von denen eines auch noch das Indiana Jones-RPG ist!) gegen 15 (in Worten: Fünfzehn!) gegenbeispiele. Kaum represäntativ.

Ich halte dieses reine zahlenmäßige Aufrechnen weiterhin nicht für die einzig gültige Methode. Wenn man so argumentiert, dann wäre auch das archetypischste aller Schmerzmittel, Aspirin, plötzlich kein typisches Schmerzmittel mehr. ;)

mfG
jdw
 
Zurück
Oben Unten