• Wir bauen den World of Darkness Bereich um, bitte nicht wundern wenn sich hier etwas spontan ändert.

Klare Überlegenheit der Technokratie in ein Gleichstand umwandeln

Irion

Überheld
Abend

Zuallererst gestehe ich das ich klare Überlegenheit, egal von welcher Seite aus betrachtet (Die Guten sind überlegen und die bösen unterlegen, die Bösen sind überlegen und die Guten sind unterlegen usw) hasse wie die Pest. Nicht das ich was dagegen habe wenn eine Seite leicht die Überhand hat, aber niemals so das es in einen "Wir haben verloren und können nichts mehr ändern" ausartet (Ich tue mich schwer es richtig auszudrücken).

Darum kann ich auch mit der extremen Überlegenheit der Technokratie nichts anfangen. Die Frage ist jetzt, wie stark müsste man ins Setting eingreifen wenn man dieses Ungleichgewicht "kippen" möchte so das es für die Traditionen nicht mehr so schlecht aussieht und man den Erleuchtungskrieg gegen die Technokratie noch gewinnen "könnte".
 
Jedes der WOD-Settings ist in der letzten Edition/Überarbeitung zu einem Überlebenskampf, bzw. Herauszögern des Untergangs geworden. Natürlich kann man das nicht mögen, jedoch halte ich es essenziell für das Spielgefühl in jedem einzelnen der Settings und würde immer abraten es zu ändern. Es würde mMn zuviel verloren gehen.
 

Lyrkon Alàeren

Power Cosmic
Teammitglied
EInfach.

Man drehe die uhr auf Mage 2nd zurück. Da "könnten" die Traditionen mit Einigkeit, Entschlossenheit und viel VIEL Glück noch gewinnen. :)



Da icha ber davon asugehe dass Du eher danach fragen willst wie Du die Ausdehnungs- und damit machtunterschiede der Paradigmen klar verringern könntest, mal eine "einfache" (ergo keine völlige Umschreibung der Geschichte sondern nur midlere Retcons erfordernde) Idee:

Sorge dafür dass die traditionen die "Erleuchtung" in großen Gebieten der Welt verhindern/umwandeln konnten (Afrika, Südamerika und Teile von Asien fallen einem ein).
Dann wird das ganze zu einem portentiellen Weltkrieg von Technologie gegen magie nutzenden Ländern mit deutlich ähnlicheren Chancen.


Wenn Dir das noch nicht reicht sind wohl massivere.. Veränderungen nötig
 

Infernal Teddy

mag Caninchen
Modetarorenanweisung: Hinweis
Dieser Thread hätte eigentlich in den Mage-Unterbereich gehört, wohin er jetzt verschoben wird


Alternativ könnte man auf Convention Book: NWO warten - da wird die Timeline der Revised bis zum Roten Stern übernommen. Ab da läuft die Timeline aber anders, und inkludiert angeblich einen Technocracy-Bürgerkrieg

EDIT: Read here
 
Dieser Bürgerkrieg wird auch schon in den derzeit erschienenen Technokratiebüchern angesprochen, aber wohl nicht ausreichend genug, um in den Fluff übernommen zu werden. Müsste nochmal genau nachschauen in welchem, falls Intresse besteht.
 
Guide to the Technocracy, page 27ff.
'Politics, Warfare and the Schism' und Folgendes.
Insbesondere natürlich dann 'The Underground Resistance'.
 
Ja, 'Bürgerkrieg' war zu hoch gegriffen. Mein Fehler.
Jedoch gibt es halt Kräfte innerhalb der Union, die mit dem derzeitigen stagnirenden Vorgehen (welch' Widerspruch) der Führung unzufrieden ist, und auch etwas dagegen unternehmen.
Ein Bürgerkrieg ist es sicher noch nicht, aber einen klaren Widerstand und Spaltung lese ich schon.
 
Ich hab mal ein Setting mitbespielt wo die Technokratie ein Sattelitennetzwerk hatte das Global mit einem Kern3 und Korespondenz 4 Effekt einen Wahren Magie Radar um die Erde gelegt hat. ... das war am ende echt Ätzend.
Natürlich waren auch alle wichtigen Behörden unterwandert so das die Gruppe nach mehren Fehlschlägen als Ausgestoßene von Versteck zu versteck fliehen musten ohne irgendwas anders als Überleben sichern machen zu können. Das bringt dann nach ein paar Spielabenden keine Laune mehr...
 

xPliCt

Gott
Ich hab mal ein Setting mitbespielt wo die Technokratie ein Sattelitennetzwerk hatte das Global mit einem Kern3 und Korespondenz 4 Effekt einen Wahren Magie Radar um die Erde gelegt hat. ... das war am ende echt Ätzend.
Natürlich waren auch alle wichtigen Behörden unterwandert so das die Gruppe nach mehren Fehlschlägen als Ausgestoßene von Versteck zu versteck fliehen musten ohne irgendwas anders als Überleben sichern machen zu können. Das bringt dann nach ein paar Spielabenden keine Laune mehr...

Hmmm sowas ist unschön, dürfte aber, wenn es global war, mal extrem "kostenintensiv" gewesen sein. hattet ihr vlt nicht mal vor die einrichtung zu stürmen oder irgendwie gegen die anlage vorzugehen? wäre doch sicher auch ein sinnvoller plot gewesen (außer euer SL wollte eine extrem survival chronik ohne magie spielen...)
 

Magnus Eriksson

sucht Antworten
Darum kann ich auch mit der extremen Überlegenheit der Technokratie nichts anfangen. Die Frage ist jetzt, wie stark müsste man ins Setting eingreifen wenn man dieses Ungleichgewicht "kippen" möchte so das es für die Traditionen nicht mehr so schlecht aussieht und man den Erleuchtungskrieg gegen die Technokratie noch gewinnen "könnte".

Ich bin jetzt kein Magus-Experte, aber nach meinem Verständnis gab es doch immer auch die Theorie, dass die Kraft der Magie per se zu und abnimmt, wie Ebbe und Flut. Daher hatten die Tremere sich ja auch in den Vampirsmus geflüchtet, schon bevor die Technokratie erstarkte, weil auch damals schon ihre Unsterblichkeitszauber versagten.
Also könnte man nach einer langen Dürrezeit sagen: Der Winter ist vorbei! Die Magie kommt zurück.
Paradigma hin oder her, die Anzahl "unerklärbarer" Phänomene nehmen weltweit wieder zu. Magische Rassen wie Changelings und Dämonen werden wieder zahlreicher und schließlich werden auch Menschen das bemerken und sich entsprechenden Traditionen anschließen, die solche Effekte fördern oder nutzen.
Alternativ zu der langsamem Entwicklung kann man auch ein apokalyptisches Anti-Armageddon Szenario fahren: Im Shadowrun Stil explodiert die Magie in der Welt wie eine Bombe. Überall bekommen Leute spitze Ohren und lange Zähne und viele erlernen ähnlich den Hollow Ones intuitiv einige Zaubersprüche. Während die ganze Welt ins Chaos stürzt, was die Technokratie zu verhindern versucht, haben die Traditionen Gelegenheit sich zu erholen, wieder auf Augenhöhe mit der Technokratie zu sein.
 
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