• Wir bauen den World of Darkness Bereich um, bitte nicht wundern wenn sich hier etwas spontan ändert.
  • Du möchtest die Seite mit kaum Werbung sehen? Dann registriere dich noch heute. Das ist völlig kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zur Registrierung.

Britannien in römischer Zeit

Hallo zusammen. Ich würde gerne einmal wissen, wie sich Wechselbälger und Feen Menschen und anderen gegenüber in der Zeit der Eroberung Britanniens durch die Römer verhalten haben.

Bei der Gruppe, die ich leite, handelt es sich um eine Vampirgruppe. Dabei soll die Traumwelt jedoch auch eine kleine Rolle einnehmen, da die Feenwelt für die Kulturen in Irland und Britannien eine wesentliche Rolle spielt. Die Kenntnis hiervon rundet das Spielerlebnis meiner Meinung nach ab.
Darum sind für mich auch die Fragen, wie die Stimmung im Volk war ein wesentlicher Punkt.
Meine Kenntnis der Feen habe ich mit der Kurzfassung des C20 aufgefrischt. Doch wie sah das Volk die Träumer? Meine Kenntnis hier ist, dass teils große Furcht herschte, da Feen Kinder rauben und diese durch die eignenen ersetzten (Wechselbälger halt). Doch was gibt es sonst noch zu sagen?

- Wie wurden die Feen von außerhalb gesehen (von Menschen, Vampiren etc.)
- Gab es Austausch mit den Werrassen?
- Setzte man sich Rom wohl aktiv zur Wehr?
 

hchkrebs

Adren
Äh, also die Zeit von der du sprichst müsste das Sundering-Zeitalter sein. In diesem Zeitalter waren die Kith (Gruppen der Wechselbälger von heute) noch weitgehend in ihre jeweiligen Territorien, doch es begannen Bewegungen... man wird erobert oder erobert selbst was, es wird herum gezogen usw.

Wechselbälger, also Feen, die sich mit einem menschlichen Körper verbinden (in diesen hineingeboren werden) waren noch sehr selten. Sowes taten Feen nur aus Neugier. Es gab noch keine Notwendigkeit zum Wechselbalg zu werden, denn Banalität war noch kein großen Problem.

Das Stehlen von Menschenkindern, ist mWn etwas, dass eher in Changeling: The Lost (aus der neuen WoD, die jetzt Chronicles of Darkness heußen) entstammt (und natürlich menschlichen Legenden, aber in der WoD nicht da ist, was man Wechselbalg nennt). "Träumer" ist, mWn auch eine Bezeichnung für Menschen die durch Kreativität Glamour erschaffen können. Es ist nicht ein Wort für Feen oder Wechselbälger.

Generell weiß ich nicht, wie viel das Setting Dark Age: Fae in C20 behandelt wurde. Denn eigentlich ist das ja das Setting, dass am ehesten zu deiner Zeit gehört.

In der Zeit in der die Römer in Großbritannien sind, also ca. 50 v. Chr. als ganz Gallien besetzt ist, außer dem einen Dorf... Nun, zu dieser Zeit sollten die meisten Garou auf den Inseln Fianna sein. Das Silberfang Haus "Winter Snow" sollte wichtige Caerns besitzen und nominell eine Lehnsherren-Rolle gegenüber den Fianna einnehmen. "Nachfahren des Fenris" sollten noch nicht mit Wikinger-Booten in signifikanter Menge ins Land gekommen sein. "Rote Klauen" sind vermutlich anzutreffen, in den wenigen 'größeren' Siedlungen gibt es ggf. vereinzelte Rudel die den "Wardern of Men" zuzuordnen wären. Die Stillen Wanderer sind bereits verflucht und damit sollten Einzelne oder wandernde Rudel davon auch vorkommen können, aber keine permanente Präsenz ausmachen.
Der "Krieg des Zorns" hat die meisten Beziehungen der Werrassen untereinander feindseelig werden lassen. Speziell die Celian Werkatzen könnten aber vorhanden sein und Kontakte zu Feen haben, genauso wie es für Fianna üblich(er) ist. Die Feen sehen die Garou als entfernte Verwandte an, die Garou dagegen die Feen als natürlichen Teil der Schöpfung. Humanistisches Gedankengut ist noch etwas fremdes (auch wenn es mit dem Römern ggf. aus dem alten Griechenland kommt). Entsprechend sind die manchmal auch gefährlichen und tödlichen Konflikte zwischen Menschen und Feen nichts was die Garou als "böse" oder "bestrafenswert" betrachen würden. Im Gegenteil sind ihre eigenen Beziehungen zu den Menschen ebenfalls nicht unbedingt die besten.

Es gab in einigen Büchern die Nennung des War of Silver and Iron, bei dem Wandler und Feen den Menschen die Schwäche der jeweils anderen Art mitteilten, damit diese eben gegen die "Monster" vorgehen konnten. Dies war aber mWn auch erst später.

Die Weißen Heuler müssten in diesem Zeitrahmen fallen. Das heißt ein wichtiger Caern in Schottland wird zu einem direkten Zugang in die Hölle (ein Umbrareich). Die Weißen Heuler kommen aus allen Septen Schottlands zusammen und begeben sich in die Hölle. Ob sie den Wyrm besiegen und das Gleichgewicht wieder herstellen wollen oder nur das Portal schließen ist am Ende egal. Die Weißen Heuler die zurück kommen sind fanatisch und wahnsinnig, besessen vom Wyrm. Sie töten die verbleibenden Weißen Heuler und schützen sich vor der Vernichtung durch die Fianna und Silberfänge dadurch, dass sie wörtlich in den Untergrund gehen - sie beginne mit Höhlen- und Gangsystemen ganz Europa zu unterkellern.

Rom ist schon sinnbildlich für Ordnung. Es kann den Feen ein Dorn im Auge gewesen sein. Außerdem bringen die Römer eigene Götter mit. Für Feen die sich von den Leuten im nächsten Dorf für guten Ernten mit Essen bezahlen ließen ist es ggf. auch unangenehm, wenn die Leute nun Ceres anbeten...
 
Oben Unten