Apple verbannt Spiele mit Konföderationsflagge aus Appstore

Andererseits befinden sich die durchschnittlichen Südstaatenflaggenfans (Cracker/White Trash) auch nicht gerade in einer Machtposition.
Das ist ja das absurde daran.
Aber es funktioniert: Der Mythos wirkt so stark, dass die Leute das Gefühl haben, auch Teil der stolzen aristokratischen Südstaaten zu sein, die mit der Konföderiertenflagge evoziert wird. So läuft das eben. Das können wir ja auch anderswo sehen: Leute, die nie auf die Idee gekommen wären, eine Mohammed-Karikatur zu zeichnen, sind plötzlich Charlie Hebdo, obwohl sie weder Franzosen, noch Karikaturisten, noch Rassisten sind. Es haben Leute die Reichskriegsflagge im Zimmer hängen, denen nicht bewusst ist, dass sie aus dem einen oder anderen Grund zu den ersten gehören würden, die ins KZ geschickt würden, wenn das vierte Reich käme.
Und gegenüber unterprivilegierten schwarzen sind white-trash-cracker durchaus noch in einer Machtposition. Und wünschen sich natürlich, dass das so bleibt.

Das ergibt keinen Sinn.
Doch.
 
Hab ich ja eigentlich schon. Ich finde es (inhaltlich) seltsam, dass ich dir das, was ich schreibe, erklären muss. Weil ich aufgrund deiner bisherigen Äußerungen davon ausgehe, dass du intellektuell völlig im Stande bist, es zu begreifen und auch ideologisch in diesem Punkt nicht weit von mir weg sein dürftest.
Aber auf der anderen Seite fällt mir in letzter Zeit auf, dass du oft nur oberflächlich zu lesen scheinst (was besonders kurios ist, weil du das anderen so gern vorwirfst) und generell auf Krawall gebürstet bist. Deshalb ist es nicht überraschend, dass du es entweder aufgrund oberflächlicher Lektüre nicht verstehst oder Nichtverstehen vortäuscht, um mich anpflaumen zu können.
 
Ich bemühe mich durchaus sehr genau zu lesen, was geschrieben wird. Wenn ich da die gesetzten Standards nicht (mehr) erreiche, tut mir das natürlich leid. Ich hab wohl irgendwie verpasst, als die neu festgelegt wurden. Die zweite Annahme ist reichlich paranoid. Dazu, wie eine Aussage gelesen wird, gehören immer hin sowohl Empfänger, als auch Sender. Und erfahrungsgemäß kann man ganz schön viel in Aussagen hinein interpretieren, wenn man sich mal in den Kopf gesetzt hat, wie der andere gerade so drauf ist.

Du "musstest" mir übrigens gar nichts "erklären". Ich hatte schließlich nur gefragt, ob es sich bei deinen Vorfahren und Nachbarn anders verhält. Da kann man sich natürlich auf den Schlips getreten fühlen, müsste man aber meiner Meinung nach nicht.

Es ist immer hin durchaus von Belang, da dich das Ganze ebenso wenig betrifft, wie Skyrock und du dennoch klar Partei ergreifst / Stellung beziehst und für diejenigen sprichst, die es betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Ziel war eigentlich nicht, irgendwen "als Schild" zu benutzen. Schon deshalb nicht, weil diese Formulierung total hirnrissig ist. Ich wollte Skyrock ein weiteres Mal zu verdeutlichen versuchen, warum seine Position und seine Argumentation billig und naiv sind. Weil er Leute verteidigt, die keine Verteidigung brauchen, indem er Dinge gleichsetzt, die grundverschieden sind. Teil davon ist, dass er davon ausgeht, dass kein Problem bestehen kann, wo er aus seiner beschränkten Perspektive kein Problem sieht. Und mit meiner Aufzählung wollte ich ihm vor Augen führen, welche Symbolgeschichte die Konföderiertenflagge eben hat.
Um das zu tun, muss ich selbst nicht aus einer langen Dynastie entrechteter Baumwollpflücker kommen.

Und das tue ich in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch irgendwann mal irgendetwas von dem, was ich sage, bei ihm ankommt. Ich glaube ja schließlich an das gute im Menschen und an den zwanglosen Zwang des besseren Arguments.
 
@Arlecchino

Entscheidend ist doch, wo man sich in so einer Thematik einordnet. Wenn's mich nicht persönlich betrifft, muss ich mich auch nicht künstlich aufregen. Bestimmte Themen wie Diskriminierung betreffen aber alle. Und sei es nur, weil man selbst zufällig zu der Gruppe gehört, die am kräftigsten austeilt ist und kein großes Interesse daran hat, mit denen zusammen eingetopft zu werden.

Gibt natürlich qualitativ Unterschiede, wie man das letztlich tut, da gebe ich dir recht. Mich als Indianer zu verkleiden macht aus mir keinen amerikanischen Ureinwohner. Feminist zu sein macht aus mir keine Frau. Und meinen Facebook Avatar mit Regenbogenfarben zu bemalen macht mich nicht schwul.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja das absurde daran.
Aber es funktioniert: Der Mythos wirkt so stark, dass die Leute das Gefühl haben, auch Teil der stolzen aristokratischen Südstaaten zu sein, die mit der Konföderiertenflagge evoziert wird. So läuft das eben. Das können wir ja auch anderswo sehen: Leute, die nie auf die Idee gekommen wären, eine Mohammed-Karikatur zu zeichnen, sind plötzlich Charlie Hebdo, obwohl sie weder Franzosen, noch Karikaturisten, noch Rassisten sind. Es haben Leute die Reichskriegsflagge im Zimmer hängen, denen nicht bewusst ist, dass sie aus dem einen oder anderen Grund zu den ersten gehören würden, die ins KZ geschickt würden, wenn das vierte Reich käme.
Und gegenüber unterprivilegierten schwarzen sind white-trash-cracker durchaus noch in einer Machtposition. Und wünschen sich natürlich, dass das so bleibt.

Ich denke, daß es nicht daran liegt, daß sich die Leute unbedingt als Teil der Pflanzeraristokratie sehen. Grundsätzlich hatten die Weißen im Süden schichtübergreifend, anders als im Norden, die gleichen Grundvorstellungen von Ehre, was für ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Personen aus der selben Region gesorgt hat.

Durch die Kriegsführung der Nordstaaten, die auf die gesamte Zivilbevölkerung sehr wenig Rücksicht nahm (Sherman hat z. B. nicht nur die Landsitze von Pflanzern, sondern ganz Atlanta anzünden lassen) sind negative Gefühle gegenüber dem Norden auch jetzt noch verbreitet. Die Konföderiertenfahne ist vielleicht eher ein Symbol einer Südstaatenidentität, die sich über den Staat hinaus erst durch die Besatzung nach dem Krieg gebildet hat als ein Symbol der Unterdrückung der Schwarzen.

Ein Symbol, das mit Rassenhaß ähnlich dem Hakenkreuz in Deutschland assoziiert wird dürfte viel mehr das brennende Kreuz sein.
 
@ArchangelGabriel:
Hast recht, es hat zu viele unentspannte die den Kontext nicht raffen würden.
Ich habe mal das "böse" Element gegen den guten Propheten und dessen Solidarisierung mit Charlie Hebdo ausgetauscht.

An diesen beiden Antworten sieht man wieder dein grundsätzliches Denkproblem: Du ignorierst die Bedeutung von realen Machtunterschieden und die massive Bedeutung des symbolischen bei der Verfestigung dieser Machtunterschiede.
Die ignoriere ich in der Tat. Weil es für die Meinungsfreiheit furzegal ist und furzegal sein MUSS, ob eine geäußerte Meinung den armen Unterdrückten oder den bösen Unterdrückern hilft.

Ab dem Moment, wo mißliebige Meinungen nicht mehr geäußert werden dürfen, attackiert man die Grundfesten unserer pluralistischen Gesellschaft und öffnet die Tore für Knallköpfe, die Karikaturisten erschießen weil mal ein Bildchen ihre Gefühle verletzt hat. (Und mir ist es ziemlich gleich, ob diese Antidemokraten Nazis, Islamisten, Gutmenschen oder die Heilsarmee sind - wer sich an Grundrechten vergreift, kriegt Ärger.)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke, daß es nicht daran liegt, daß sich die Leute unbedingt als Teil der Pflanzeraristokratie sehen. Grundsätzlich hatten die Weißen im Süden schichtübergreifend, anders als im Norden, die gleichen Grundvorstellungen von Ehre, was für ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Personen aus der selben Region gesorgt hat.

Durch die Kriegsführung der Nordstaaten, die auf die gesamte Zivilbevölkerung sehr wenig Rücksicht nahm (Sherman hat z. B. nicht nur die Landsitze von Pflanzern, sondern ganz Atlanta anzünden lassen) sind negative Gefühle gegenüber dem Norden auch jetzt noch verbreitet. Die Konföderiertenfahne ist vielleicht eher ein Symbol einer Südstaatenidentität, die sich über den Staat hinaus erst durch die Besatzung nach dem Krieg gebildet hat als ein Symbol der Unterdrückung der Schwarzen.

Ein Symbol, das mit Rassenhaß ähnlich dem Hakenkreuz in Deutschland assoziiert wird dürfte viel mehr das brennende Kreuz sein.

Nee... die Schäden für die Zivilbevölkerung sind nach hundertfünfzig Jahren beim besten Willen nicht mehr nachvollziehbar. Mir erscheint die Erklärung über den Mythos plausibler. Das hat heute alles nichts mehr mit irgendwelchen realen oder gefühlten Kränkungen von vor 150 Jahren zu tun. Nur mit einem schichtspezifischen Mythos, der durch ständige Bestärkung. Die wiederum natürlich über eine Selbststilisierung als Opfer funktioniert, insofern würde ich dir schon Recht geben, das ist aber nur ein - wenn auch konstitutiver - Aspekt, aber keineswegs der eigentliche Grund.
So wie auch Frauen oder Angehörige marginalisierter Gruppen in die CDU eintreten und sie wählen, obwohl sie seit ihrer Gründung keinen Hehl daraus macht, die gesellschaftliche Vorherrschaft alter weißer Männer verteidigen zu wollen. Da ist einfach der Mythos der geordneten Gesellschaft, der wirtschaftlichen Kraft. Wenn es nach wirklicher Politik ginge, dürfte nicht eine Frau, nicht ein Homosexueller und nicht ein Migrant die CDU wählen, geschweige denn dort eintreten. Sie werden niemals Zielgruppe der Politik dieser Partei sein, niemals davon profitieren, sie zu wählen, und sich letztlich nur selbst schaden. Aber die Illusion, Mitglied des arrivierten, wertkonservativen Kleinbürgertums mit gesunder Kernfamilie und Einfamilienhaus zu sein, ist einfach zu schön. Und so läuft es auch mit der weißen Unterschicht und dem Pflanzeraristokratiemythos.

Das mit den gleichen, schichtübergreifenden Ehrvorstellungen im Süden ist natürlich ein unterkomplexer Ansatz und auch nicht belegbar.


Die ignoriere ich in der Tat. Weil es für die Meinungsfreiheit furzegal ist und furzegal sein MUSS, ob eine geäußerte Meinung den armen Unterdrückten oder den bösen Unterdrückern hilft.

Ab dem Moment, wo mißliebige Meinungen nicht mehr geäußert werden dürfen, attackiert man die Grundfesten unserer pluralistischen Gesellschaft und öffnet die Tore für Knallköpfe, die Karikaturisten erschießen weil mal ein Bildchen ihre Gefühle verletzt hat. (Und mir ist es ziemlich gleich, ob diese Antidemokraten Nazis, Islamisten, Gutmenschen oder die Heilsarmee sind - wer sich an Grundrechten vergreift, kriegt Ärger.)
q.e.d.
Aber damit bist du leider auf dem Holzweg, wenn dein Anliegen ist, irgendetwas in der Realität interessantes zu sagen. Schon deshalb, aber nicht nur, weil du verkennst, dass Privatfirmen wie Apple sich nicht an Grundrechten vergreifen können. Die können sich höchstens entscheiden, auf ihrer Plattform einen bestimmten Diskurs nicht mehr zuzulassen. Was als Privatpersonen tatsächlich ihr Grundrecht ist. Auch, weil du mit deinem reduktionistischen Weltbild letztlich nur bestehende Ungerechtigkeiten billigend in Kauf nimmst.
 
Schon deshalb, aber nicht nur, weil du verkennst, dass Privatfirmen wie Apple sich nicht an Grundrechten vergreifen können.
Von dem konkreten Vorfall der Entscheidung eines einzelnen privaten Marktakteurs waren wir schon lange weg. Wir waren schon lange bei Meinungsfreiheit generell angekommen.

Auch, weil du mit deinem reduktionistischen Weltbild letztlich nur bestehende Ungerechtigkeiten billigend in Kauf nimmst.
Richtig. Hätten die Karikaturisten von Charlie Hebdo lieber erst mal überprüft, ob ihre Meinung die Gefühle von Unterprivilegierten verletzt, wären die miesen Terroristen heldenhaften Freiheitskämpfer von der islamistischen Meinungsmafia nicht vorbeigekommen um sie zu erschießen, sondern hätten ihnen gönnerhaft erlaubt weiter zu leben (zumindest, solange sie nicht die falsche Meinung vertreten).

Und die Leute, die im Hyper Cacher eingekauft haben, waren selbst schuld. Wer in einem jüdischen Supermarkt einkauft und damit die strukturelle Unterdrückung der arabischen Welt durch die geldgierigen Hakennasen fördert, der fordert es heraus dass die Unterprivilegierten gegen ihre zionistischen Overlords zurückschlagen. Die Armen haben ja keine Wahl, das ist reine Selbstverteidigung.
Geschah den Kikeroaches recht, auch mal stundenlang bedroht und dann getötet zu werden, da konnten sie wenigstens mal nachempfinden wie sie selbst tagtäglich die Araber unterdrücken. Es hat sie ja niemand gezwungen, eine für Hass stehende privilegierte Religion öffentlich auszuüben.
 
Bist schon zu bemitleiden, in einem Land leben zu müssen, in dem Diskriminierung vor dem Gesetz nicht als ernstzunehmende Meinungsäusserung gilt. Aber sieh's mal so, Skyrock: anscheinend wurde das so entschieden, weil's ansonsten einfach Scheiße wäre und die meisten Menschen das auch raffen. Dann ist dein Kampf für Diskriminierung nicht deshalb zum Scheitern verurteilt, weil man dich unterdrücken will, sondern deshalb, weil die meisten Menschen einfach anderer Meinung sind als du. Und dann passt's doch wieder und die Guten haben gewonnen.
 
@Skyrock Du vergleichst auch hier Äpfel mit Birnen. Und wie andere hier schon geschrieben haben, bist du da auf einem bedenktlich weg. Unrecht zu verteidigen macht einen nicht rechtschaffen, auch wenn man sich auf einen formalistischen Standpunkt stellt und meint, dass ohne den die ganze Welt zur Dikatur wird. Und ich finde es schon bedenklich als eigentlich liberaler Mensch, der gegen zu viel staatliche Bevormundung ist, hier für entsprechende Maßnahmen eintreten muss, weil da anscheinend der Freiheits- sowie der Meinungsfreiheitsbegriff falsch verstanden werden und wohl mißbraucht werden.
 
Richtig. Hätten die Karikaturisten von Charlie Hebdo lieber erst mal überprüft, ob ihre Meinung die Gefühle von Unterprivilegierten verletzt, wären die miesen Terroristen heldenhaften Freiheitskämpfer von der islamistischen Meinungsmafia nicht vorbeigekommen um sie zu erschießen, sondern hätten ihnen gönnerhaft erlaubt weiter zu leben (zumindest, solange sie nicht die falsche Meinung vertreten).

Und die Leute, die im Hyper Cacher eingekauft haben, waren selbst schuld. Wer in einem jüdischen Supermarkt einkauft und damit die strukturelle Unterdrückung der arabischen Welt durch die geldgierigen Hakennasen fördert, der fordert es heraus dass die Unterprivilegierten gegen ihre zionistischen Overlords zurückschlagen. Die Armen haben ja keine Wahl, das ist reine Selbstverteidigung.
Geschah den Kikeroaches recht, auch mal stundenlang bedroht und dann getötet zu werden, da konnten sie wenigstens mal nachempfinden wie sie selbst tagtäglich die Araber unterdrücken. Es hat sie ja niemand gezwungen, eine für Hass stehende privilegierte Religion öffentlich auszuüben.
Wow.
Das ist ja mal ein neuer Tiefpunkt. Selbst für dich.
Versteh die Tatsache, dass ich darauf nicht inhaltlich eingehe, bitte nicht als Anzeichen dafür, dass du irgendwie gewonnen hättest.
Du hast nur mein Idiotiemeter gesprengt.
 
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Skyrock kämpft halt den Kampf den sonst kaum einer Kämpft ;)

Ich zitiere mal aus einem Film:
"Right there, looking into Joey's eyes, it all came back in a rush. Why I do what I do. Defending the defenseless, protecting the disenfranchised corporations that have been abandoned by their very own consumers: the logger, the sweatshop foreman, the oil driller, the land mine developer, the baby seal poacher..."
 
Skyrock, diese Art der Meinung hier bei den Blutschwertern zu vertreten ist einfach, behaupte ich mal. Ich geh mal davon aus, dass sich der Verfassungsschutz hier fern hält und ebenfalls Orthodoxe Juden und auch radikale Islamisten. Drauf wetten würd ich nicht, aber ich glaube hier biste relativ sicher. In so einem Rahmen fällt es leicht Mohammed Karikaturen oder auch stilisierte Hakenkreuze zu verwenden. Und auch wenn du akzeptierst, dass es da draußen Leute gibt, die nicht hinter die Fassade blicken wollen, lehnst du dich weit aus dem Fenster mit deinen Postings und den Bildern. Allerdings haste hier eben ne zwar laute, aber weitgehend ungefährliche Bühne. Zieh dir Nummer im öffentlichen Raum ab und das war letzte was wir von dir hier gelesen haben. Entweder du gehst in den Bau oder wirst von radikal Islamisten zum Gespräch gebeten oder oder oder. Und das nur, weil dein Punkt auf reiner Provokation basiert, ohne wirklichen Mehrzweck oder auch einer nachvollziehbaren Haltung. Und das ist traurig.

Jeder darf eine Meinung haben und jeder sollte diese vertreten dürfen. Aber die sollte auch einer Auseinandersetzung standhalten können bzw. auf irgendetwas fußen. Damit katapultieren sich die meisten Leute, die ausgrenzen automatisch ins Aus. Und gegen die müsste sich die Kritik richten, mit Argumenten und nicht darauf pochen, dass die Freiheit eines jeden gefährdet wird, weil Symboliken staatlich sanktioniert werden.
 
Das dünne Mäntelchen der Meinungsfreiheit ist eben nur Fassade. Und lustigerweise eine Errungenschaft von "Gutmenschen".

Es geht immer noch nur um Angst vor Bevormundung. Es geht um Menschen, die völlig frei leben und die eine panische Angst davor haben, auf andere Rücksicht zu nehmen und damit ein Stück ihrer Freiheit aufzugeben. Es geht darum, dass sie sich nicht mit der Unterprivilegierung anderer auseinandersetzen wollen, weil sie finden, dass sie nichts dafür können und von nichts etwas wissen wollen, was sie selbst ihrer Meinung nach nicht betrifft.

Nur in dieser Welt sind Sexismusdebatten was für hysterische Spinner und ne Konförderationsflagge in einem App Store Angelegenheit der Bürger- und Menschenrechte.

Skyrock ist aber darüber schon weit hinaus. Der hat schon so einen Hass auf Menschen, die sich seiner Meinung nach über Unwichtiges - also alles, was ihn selbst nicht betrifft - empören, dass er schon kaum mehr anderes macht, als diese Empörung bewusst zu provozieren. Und dabei sieht er nicht, dass er im Grunde nichts anderes macht, als sich pausenlos zu empören.

Und die einzige Hysterie, die ich hier sehe, ist seinen Avatar fünf Mal zu ändern, um jedes Mal das gleiche Statement zu machen und möglichst viele Leute abzufucken.
 
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