Grundausbildung.de Wissen über Waffen gut für Spieldesign?

AW: Wie lange Dauerfeuer?

Ich weiß von einem Sportgewehrschützen, dass seine Gruppe mal mit Sportpistolenschützen die Waffen getauscht hat. Er sagte, dass die Gewehrschützen in der Pistolenkategorie ähnlich gute Ergebnisse erzielt hätten, die Pistolenschützen aber in der Gewehrkategorie total abgekackt sind, weil Gewehrschießen deutlich anspruchsvoller sei.

Pistolen mit Gewehren in einen Topf zu werfen erscheint mir absolut nicht plausibel.
Das ist fernab der Realität, da die Bewegungsabläufe und die Zielbedingungen sehr unterschiedlich sind.

Tatsächlich lernt man in der Realität das Schießen mit einer bestimmten Waffe. Wenn man mal eine andere Waffe in die Hand bekommt, muss man sich erst mal dran gewöhnen.
Das ist mit vielen Fertigkeiten ähnlich, wo man mit speziellen Werkzeugen oder Fahrzeugen zu tun hat.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Turning Wheel schrieb:
Pistolen mit Gewehren in einen Topf zu werfen erscheint mir absolut nicht plausibel.
Das ist fernab der Realität, da die Bewegungsabläufe und die Zielbedingungen sehr unterschiedlich sind.
Quatsch mit Sauce. Einatmen, halb ausatmen, Luft anhalten, zielen, abkrümmen, treffen. Das ist bei jeder Handfeuerwaffe dasselbe - und ein dressierter Affe lernt das in 20 min. Wer daraus eine Wissenschaft machen will, der lügt.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Jungs, ihr redet hier immer noch vom Sportschießen und nicht vom Kampf.
Das auf dem Schießstand der Einzelschuß mit einer Pistole udn einem Gewehr ungefährt ähnlich ist mag schon sein.
Aber im Kampf spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, z.B. die Beengtheit des Raumes, die Tatsache, dass ich ein Gewehr hauptsächlich im aufgelegten Schuß einsetze, dass ich beim Dauerfeuer mit einem MG mein Körpergewicht entsprechend einsetzen muss, etc.
Ich denke nicht, dass jemand lügt, wenn er behauptet, dass ein Sportpistolenschütze nicht automatisch Ahnung hat, wie er ein Maschinengewehr im Ziel hält. Auch bin ich mir sicher, dass er nicht Automatisch die verschiedenen Anschlagsarten für eine Langwaffe kennt, wenn er diese niemals benutzt hat. Genauso hat der normale Rekrut, der bei der BW hauptsächlich mit dem gewehr ausgebildet wird keinerlei Ahnung vom Richtigen Stand beim Pistolenschießen, geschweige denn, dass er die richtigen Voraussetzungen für IPSC kennt.
Es geht wie ich mittlerweile zum dritten Mal schreiben muss NICHT um das reine Anlegen und Zielen, sondern entsprechend des Themas Rollenspielkampf um den Kampf mit solchen Waffen und wer da behauptet, es gibt keine Unterschiede und speziellen Tricks, der lügt. :)
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Quatsch mit Sauce. Einatmen, halb ausatmen, Luft anhalten, zielen, abkrümmen, treffen. Das ist bei jeder Handfeuerwaffe dasselbe - und ein dressierter Affe lernt das in 20 min. Wer daraus eine Wissenschaft machen will, der lügt.

Genau, und weil das beim Fotografieren auch so ist, muss wohl Deiner Meinung nach auch jeder Fotograf automatisch ein guter Schütze sein. So was oberflächliches habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Du hast schon recht, jedes Kind kann eine Pistole oder ein Gewehr abfeuern, aber darum geht es doch gar nicht. Ein Wert in der Fertigkeit bedeutet ja nicht, dass man es theoretisch weiß, sondern dass man auch praktisch gute Ergebnisse erzielt - und dafür ist es leider nicht mit Deinem netten Sätzlein getan.
Ich kenne einen Ex-Fremdenlegionär, der in der Schweiz beim schnellen Sturmgewehrschießen regelmäßig Preise abräumt. Der schießt dir mit der Waffe in der er geübt ist wahrscheinlich beide Kniescheiben weg, bevor Du mit Deiner Ein-Ausatmen-Theorie fertig bist. Das liegt vielleicht daran, dass er aus allen möglichen Positionen (inklusive kopfüber vom Ast hängend) hunderte, wenn nicht tausende von Schüssen abgegeben hat.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Wenn ihr mit eurem Schusswaffentheorie-Schwanzvergleich fertig seid, gebt bitte bescheid.

Ansonsten suggeriere ich das Auslagern in einen separaten Thread, denn in dem hier hat er thematisch denkbar wenig verloren. Ich denke das "Rollenspiel Allgemein"-Forum freut sich mal wieder über einen strammen Realismus-Flamewar. Hatten wir da schon lange nicht mehr.

-Silver
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Silvermane, kommst Du Dir vor als würde Dir jemand einen Schwanz entgegenstrecken?
Vielleicht liegt das an Dir und nicht am Thema?
Ich schick Dir ne Postkarte wenn wir fertig sind, bis dahin kannst Du ja im Ringelpietz-Forum weiter lesen. :rolleyes:
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Vielleicht kann man die Beiträge ja abzwacken und hier in ein andere Forum packen, aber zur Grundausbildung gehört eien solche Diskussion auf jeden Fall. Denke nicht, dass es im "Allgemeinen" irgendwie Sinn macht.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Turning Wheel schrieb:
Du hast schon recht, jedes Kind kann eine Pistole oder ein Gewehr abfeuern, aber darum geht es doch gar nicht. Ein Wert in der Fertigkeit bedeutet ja nicht, dass man es theoretisch weiß, sondern dass man auch praktisch gute Ergebnisse erzielt - und dafür ist es leider nicht mit Deinem netten Sätzlein getan. Ich kenne einen Ex-Fremdenlegionär, der in der Schweiz beim schnellen Sturmgewehrschießen regelmäßig Preise abräumt. [...]Das liegt vielleicht daran, dass er aus allen möglichen Positionen (inklusive kopfüber vom Ast hängend) hunderte, wenn nicht tausende von Schüssen abgegeben hat.
Doch. Die Begleitfertigkeiten sind so billig, dass sie in den wenigsten Regelsysthemen mehr als eine einzige Fertigkeit rechtfertigen. Denn die wenigsten Systeme kommen ohne Werte in Athletik/Sportlichkeit/akrobatik oder ein Konstitutionattribut aus, in denen dein Fremdenlegionär dem angeführten dressierten Affen über ist, so dass er auch kopfüber von einem Ast hängend schießen kann, so wie er auch kopfüber von einem Ast hängend auf einem Campingkocher ein Ei braten kann - ich kann beides nicht! Ich kann Schießen und Eier braten, beides ist hinläglich primitiv, an der körperlichen Fitness mangelt es; die wird aber nicht durch die Schusswaffenfertigkeit abgedeckt. Den oberflächlichen Quatsch (mit Sauce), den erzählst du also gerade. Militariafreaks eben ...
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

@Shub-Schumann:
Ich habe das weiter obens chon mal geschrieben: du postulierst hier eine Art zu spielen, die jeden Aspekt des Spieles gleich bewertet. D.h. du forderst im Prinzip eine aufteilung von "Kochen" in verschiedene Kochschulen, wenn im gleichen Zug das Kampfsystem verschiedene taktische Spielmöglichkeiten vorgeben soll.
Das ist aber gar nicht das Anliegen hier und ich glaube, du hast das Problem, gar nicht zu verstehen, worauf z.B. ich hinaus will.

Kampfregeln stellen in den meisten Rollenspielen zumindest einen ziemlich gesonderten und deutlich ausführlicheren Regelteil dar als z.B. Dinge wie "Athletik" oder die weiter oben von Dir aufgeführten sozialen Fertigkeiten und dies meistens aus dem Hintergrund heraus, ein taktisches "Spiel im Spiel" zu schaffen, dass es den Spielern ermöglicht, Kampfsituationen zu simulieren.
Dabei geht es meistens nicht einmal darum, die Realität abzubilden, sondern darum, ein Spiel zu erschaffen, das "Zugmöglichkeiten" bietet.
Deine Argumentation, das man ja dann auch bei allen anderen Fertigkeiten Spezialisierungen bräuchte, ist in diesem Zusammenhang völliger Mist, genauso die Forderung, alles "in eins" zu stecken. Das ist gleichbedeutend mit der Forderung, allen Figuren beim Schachspiel die selben Zugmöglichkeiten zu geben, "um es einfacher zu machen".

Die einzige Möglichkeit, die jetzt noch bleibt ist die, dass du offenbar sogenannte "Erzählspiele" meinst, die weg von der taktischen Spielweise gehen, aber auch dann ist deine Argumentation etwas fehlgeleitet, denn hier geht es eigentlich explizit um Kampfsysteme, die den Taktikfaktor berücksichtigen.

Und jetzt kommt die ganze Thematik zum Tragen um die es mir geht: in einem taktisch orientieren Kampfsystem macht es mehr Sinn, den Spielern nach Kampfart und Einsatzspektrum differenzierte Kampfwerte zu geben, als nach zweckfreien Gruppen (MPs, Pistolen, Gewehre, Schrotflinten ...) oder gar ganz zusammengefassten Werten (Handfeuerwaffen, Handgemenge) zu sortieren. Denn aus diesen, der Realität angelehnten Werten lassen sich für das Spiel interessantere taktische Optionen erschaffen, die der militärische Laie alleine niemals aus einem Pauschalwert wie "Handfeuerwaffen" abstrahieren könnte.

Ich hoffe, du hast jetzt deutlicher vestanden, um was es überhaupt geht.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Hatte ich von Anfang an - ich bezweifle nur deutlich, dass das Sinn macht.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Hmm, aber wieso bringst du dann zweimal so ein Beispiel mit den sozialen Fertigkeiten oder dem Kochen, das damit überhaupt nichts zu tun hat? Das verstehe ich dann nicht wirklich.

So wie ich dich verstanden habe ist dein Standpunkt dieser:

- Wenn ich Handfeuerwaffen spezialisiere, muss ich andere Fertigkeiten auch spezialisieren.
- Der Kampf und andere Problemlösungen sind in einem Rollenspiel regeltechnisch gleich zu berechtigen.
- Waffenfertigkeiten sollten lediglich die Verwendung der Waffe unter Idealbedingungen (auf dem Schießstand) abbilden

Vielleicht macht eher der Vergleich zwischen dem Umgang mit einer Pistole und dem Feuern mit einem Maschinengewehr und dem Fahren eines Autos und eines Motorrades für Dich dich Sache verständlicher, denn das wäre zumindest ein naheliegenderer Vergleich als das Beispiel mit dem Kochen. (wobei ich da die Vermutung habe, du wolltest polemisieren *g*)
Dein Traumsystem würde hier vermutlich einfach mit "Fahren" aufwarten, dennoch gibt es viele Spiele die das trennen, zumal das Fahren eines Motorrades sich doch deutlich vom Fahren eines Autos oder gar LKWs unterscheidet, obwohl für beide gilt: Gas -> fahren, Bremse -> stehen und die gleichen Verkehrsregeln.

ich bezweifle nur deutlich, dass das Sinn macht.

In einem taktischen Rollenspielkampfsystem macht es meiner Meinung nach deutlich Sinn, zu differenzieren und so dem Spieler mehr taktische Optionen an die Hand zu geben, als alles gleich darzustellen.
Es gestaltet einen Kampf deutlich spannender, zum Beispiel zwischen einem Scharfschützen, einem MG-Schützen und dem Pistolero zu unterscheiden, zumal jeder dieser drei "Kämpfertypen" völlig anders mit seiner Waffe im Kampf umgehen wird. Wie gesagt, du willst ja beim Schach auch nicht den Springer, die Dame und den Bauern alle die gleichen Bewegungen erlauben.

Differenzierung erweitert die taktischen Spielzüge innerhalb eines Systems.
Die meisten Spielsysteme spezialisieren allerdings falsch und nicht an realen Gegebenheiten eines Kampfes orientiert. Eine Unterteilung in Pistole, Maschinenpistole, Gewehr oder Schrotlfinte macht in der Tat keinen Sinn. Wohl aber eine Unterteilung in gezielten Einzelschuss und Dauerfeuer z.B. Für beides sind völlig unterschiedliche - sogar körperliche - Voraussetzungen notwendig. Also wenn ich spezialisieren würde, dann eher hier.
Vor allem ließe sich über eine solche Unterteilung die alte Problematik mit Waffen, die mehrere Feuermodi haben ohne komplizierte Bonusrechnerei oder Spezialregeln abhandeln. Eine MP würde im Einzelschuss mit der einen Fertigkeit, im vollautomatischen Modus mit der anderen abgehandelt. bei Attributsgesteuerten Fertigkeiten könnte man hier sogar direkt die körperlichen Voraussetzungen einfließen lassen und auf Mechanismen wie Mindeststärke völlig verzichten. Ein eindeutiger Sinn ist also die Vereinfachung bei gleichzeitiger Erhöhung oder Beibehaltung aller taktischen Optionen.

Der letzte Punkt ist die Definition der Waffenfertigkeit. Während es Dir offenbar lediglich um das reine Abfeuern der Waffe geht, halte ich es für sinnvoll, in die Waffenfertigkeit das komplette Wissen über den Kampf mit der jeweiligen Waffenart einfließen zu lassen.
Angenommen man hat diese Unterscheidung:
- Kurzwaffen
- Langwaffen
- Automatische Waffen

Dann würde Kurzwaffen nicht nur das Abfeuern einer Pistole, sondern z.B. auch Erfahrungen im IPSC oder eben Combat Shooting, Wissen über das verdeckte Tragen von Pistolen, den Einsatz von Taschenlampe und Pistole oder so spezialsachen wie "Schnellziehen" mit enthalten. Viele Systeme bieten z.B. für letzteres dann extra Feats oder Fertigkeiten an. Unnötig, denn im Kampftraining mit einer Pistole z.B. als Personenschützer, lernt man dies automatisch. Und das ist etwas, das man mit einer Langwaffe nicht tun kann.

Langwaffe enthält nicht nur das Wissen über das drücken des Abzuges, sondern auch über Verschiedene Anschlagsarten, verschiedene Auflagen, Kenntnisse die Bekämpfung von Zielen auf verschiedene Distanzen, Schätzen von Entfernungen, etc. Dinge die nichts damit zu tun haben, was ich z.B. als Personenschützer im Umgang mit meiner Kurzwaffe erlerne.

Automatische Waffen schließlich würde das Wissen über das "im Ziel halten" bei vollautomatischem Feuer, das Wechseln von Läufen oder Abkühlzeiten, das Gefühl für die Abgabe von kurzen Feuerstößen (Stichwort Einzelfeuer mit dem MG3), etc. zusammenfassen. Auch Themen wie Deckungsfeuer oder Freischießen von Räumen gehören hier zur taktischen Komponente, die man mit der Fertigkeit abdecken kann und gleichzeitig zusätzlich Mali/Boni-Regelungen unnötig macht.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Den oberflächlichen Quatsch (mit Sauce), den erzählst du also gerade. Militariafreaks eben ...
Oberflächlich ist für mich, alles über einen Kamm zu scheren. Es geht mir nicht ums Freak sein, sondern darum etwas verstanden zu haben wie es funktioniert.
Wenn Essen zubereiten Teil einer Kampagne wäre, dann würde ich das auch feiner unterscheiden in Kochen, Backen, Fritieren, Saucen machen, Dessert usw... und Zusatzskills wie Schnellzubereitung, Anrichten, Küchenorganisation und Spezialrezepte hinzufügen. Hm, das bringt mich auf eine Idee...

@ Synapscape,
der Ex-Fremdenlegionär meint, dass z. B. Pistolenschießen eine Sache der Armgeschicklichkeit ist, während Gewehrschießen eine Sache der Körpergeschicklichkeit ist. Lässt sich beides praktisch kaum miteinander vergleichen. Ein sehr guter Gewehrschütze, der selten mit Pistolen schießt, kann die andere Waffe bei weitem nicht so gut verwenden (und umgekehrt).
Ein Soldat der vollständig an einem speziellen Sturmgewehr ausgebildet wurde (was die Realität ist), kann mit diesem Gewehr alles tun, kommt mit anderen Sturmgewehren aber viel schlechter zurecht. Sicher kann der auf der Schießbahn, wenn er genug Zeit hat, auch was treffen, aber im Gefecht wird er versagen, weil er nicht geübt ist mit dem Zielgerät umzugehen, weil der Durchlademechanismus bei jedem Gewehr anders ist, weil der Druckpunkt sich anders anfühlt und weil der Ladevorgang für's Magazin komplett anders ist, weil er sie nicht schnell zerlegen kann... Sprich: gib einem Profischützen eine andere Waffe und er wird im Gefecht erst mal dastehen wie ein Anfänger.

Ich kenne zahlreiche Systeme, die Skills wie Einhandschusswaffe, Zweihandschusswaffe, Schnelladen, Zielen usw kennen.
Nach dem Gespräch mit dem Legionär bin ich eher der Meinung, dass man einzelne Waffen lernen muss und in dieser Waffe alle Zusatzskills beherrscht, mit anderen Waffen der gleichen Gattung aber (zuerst mal) hohe Abzüge bekommt.
Was denkst Du? Hast du Erfahrung im Schießen?
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Ja ich hab Erfahrung im Schießen, aber ich denke, das man die Spezialisierung für ein Spiel nicht zu weit treiben sollte. Weiter oben habe ich mal Beispiele aufgeführt, welche Aufteilung ich für sinnvoll halten würde und aus welchen Gründen (siehe zwei Posts über diesem).
Zu sehr spezialisieren macht zu kompliziert, aber es macht Sinn, Spezialisierungen nach verschiedenen Kampfarten auszuwählen, anstelle nach verschiedenen Waffentypen.
Natürlich unterscheidet sich die Kampfart mit einer Kurzwaffe deutlich von der mit einer Langwaffe. Alleine wenn man den zweck ihrer Konstruktion und ihre Leistungsdaten vergleicht, wird das eigentlich ganz gut deutlich.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Turning Wheel schrieb:
Ein Soldat der vollständig an einem speziellen Sturmgewehr ausgebildet wurde (was die Realität ist), kommt mit anderen Sturmgewehren auch schlecht zurecht. Sicher kann der auf der Schießbahn, wenn er genug Zeit hat, auch was treffen, aber im Gefecht wird er versagen, weil er nicht geübt ist mit dem Zielgerät umzugehen, weil der Durchlademechanismus bei jedem Gewehr anders ist, weil der Druckpunkt sich anders anfühlt und weil der Ladevorgang für's Magazin komplett anders ist, weil er sie nicht schnell zerlegen kann... Sprich: gib einem Profischützen eine andere Waffe und er wird im Gefecht erst mal dastehen wie ein Anfänger.
Der KSK-Offizier meines Vertrauens sagt, das sei nur wichtig, wenn man sich in einem Gefecht eine fremde Waffe grabscht; ansonsten braucht man ein paar Minuten Eingewöhnung und das wars.


@ Synapscape:
Ich sage folgendes: Wenn man in einem Kampfsystem nicht auch die Wert für körperliche Fitness in 25 Unterpunkte aufspaltet - und das die in einer Kampfsituation wichtig sind, kannst du kaum anzweifeln - ist das aufsplitten des Schusswaffenwertes Murks.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Zähl doch mal die 25 Werte auf, die Dir vorschweben, dann hätten wir eine Grundlage.
Ich kenne viele Kampfsysteme, die zumidnest zwischen Fußtritten, Schlägen, Würfen oder Griffen unterscheiden, aber ob es wirklich 25 sein müssen? Das halte ich für übertrieben und für deutlich zu viel Spezialisierung, die zumindest ich hier auch gar nicht fordere.
Genauso sieht es übrigens mit Nahkampfwaffen aus. Viele taktisch orientierte Kampfsysteme splitten hier nach Waffenart.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Kennt jemand von euch Wasteworld?`
Ist nicht mehr ganz neu, aber da gab es einen Ansatz, der euch beide(oder alle 3?) zufrieden stellen sollte.

Mit jedem Skill waren Proficience-Slots verknüpft, hatte man die Prof. für etwas, konnte man den Skill in voller Höhe nutzen.
Hatte man die Prof. nicht, konnte man den Skill auf Level 0 benutzen.
Hatte man den Skill nicht, wurde ein fetter Malus(IIRC -8 auf einem W20!) fällig.

Übrigens zieht sich die Sache mit der Prof. quer durch Waffenskills, Fahrzeugskills, den Reitskill und Musizieren, also alle Skills, die sich, je nach verwendetem Hilfsmittel, stark unterscheiden.
Akrobatik und div. andere Skills haben keine Slots, weil man dafür keine unterschiedlichen "Werkzeuge" braucht.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Naja, das ist ja dann eher eine Methode, verschiedene Kenntnisstände abzubilden und keine Bereicherung um taktische Alternativen.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Zähl doch mal die 25 Werte auf, die Dir vorschweben, dann hätten wir eine Grundlage.
Ich kenne viele Kampfsysteme, die zumidnest zwischen Fußtritten, Schlägen, Würfen oder Griffen unterscheiden, aber ob es wirklich 25 sein müssen? Das halte ich für übertrieben und für deutlich zu viel Spezialisierung, die zumindest ich hier auch gar nicht fordere.
Genauso sieht es übrigens mit Nahkampfwaffen aus. Viele taktisch orientierte Kampfsysteme splitten hier nach Waffenart.
Wenn man wirklich zwischen Einzelschuss und Dauerfeuer splitten wollte müsste man vermutlich auch folgendes einführen:

  • Laufleistung:
    • unbelastet:
      • Sprint
      • Mittelstrecke
      • Langstrecke
    • belastet
      • Sprint
      • Mittelstrecke
      • Langstrecke
    • Geländelauf
    • Hindernislauf
  • Ausdauer
  • Kraft
    • Schnellkraft
    • Maximalkraft
  • Sprung
    • unbelastet
      • weit
      • hoch
    • belastet
      • weit
      • hoch
  • Schwimmen
    • ohne Ballast
    • mit Ballast
  • Klettern
  • Schleichen
    • nackt
    • aufgerödelt
  • Hand-Auge Koordination
    • bei Ruhepuls
    • bei körperlicher Belastung
  • Nahkampf
    • unbewaffnet
    • bewaffnet
So, das sind 22 Punkte. Innerhalb der einzelnen Kategorien sind die Unterschiede gravierender und für die taktische Situation entscheidender als euer Schusswaffenbudenzauber. solange das nicht ins Regelwerk integriert ist, sind die Schusswaffenmätzchen Spiegelfechten.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Hmm, du kennst dich nicht wirklich mit Schußwaffen aus, oder?
Und was vermutlich gravierender ist: vermutlich nicht so gut mit Rollenspielkampfsystemen oder irre ich mich da?

Die meisten Spielsysteme warten mit diversen Mechanismen auf, um z.B. vollautomatisches Feuer zu simulieren: z.B. Erhöhung der Trefferchance, Zufallstreffermechanismen, Bonis oder Mali auf den Waffenwert usw.
Laut deiner Aussage bräuchte man das ja alles nicht, da man mit einatmen - ausatmen - Probe auf die Universalfertigkeit Handfeuerwaffen in einem einzigen Würfelwurf eigentlich alles entscheiden kann.
halte ich ehrlich gesagt für ziemlich bekloppt :) Aber es steht dir natürlich frei, so zu spielen, vermutlich ziehst Du einfach Erzählspiele oder andere Systeme ohne Würfel vor.

Die Aufzählung weiter oben von Dir halte ich für völlig unnötige Regelreiterei. Wozu soll das gut sein, so viele superspezialisierte Werte zu habenß in welcher Spielsituation siehst du mit deiner idee der Aufsplittung da einen gewinn für die Spielfreude?

Aber wie ich schon zum Xten mal für Dich wiederholen muss:
hier geht es nicht darum, die Frage zu beantworten, ob ein Erzählspiel besser ist als ein "Würfelspiel", sondern einzig darum, ob

Alternative A:
- Pistolen
- Gewehre
- Schrotflinten
- MPs
- Schwere Waffen

oder Alternative B:
- Kurzwaffen
- Langwaffen
- Automatische Waffen

mehr Sinn macht.
Einzig in diesem Rahmen macht die Diskussion Sinn. das Du Verfechter von Erzählspielen bist, mag dich ja ehren, bringt außer viel heiße Luft und vor allem deinen sehr merkwürdigen Ton doch eher nur schlechtes Blut, oder interpretiere ich da was falsch?
Ich würde es begrüßen, wenn Du deinen Standpunkt vielleicht mit Argumenten darlegst. Dieses "Was ihr sagt finde ich alles doof, menno"-Getue finde ich ehrlich gesagt äußerst albern und nicht angemessen für ein Diskussionsforum. Wenn Du Lust hast, können wir aber gerne sachlich weitermachen,d ann würde ich Dich nur bitten, deine Argumente mal ernst gemeint darzulegen.
 
AW: Wie lange Dauerfeuer?

Synapscape schrieb:
Hmm, du kennst dich nicht wirklich mit Schußwaffen aus, oder?
Komisch, das gleiche vermute ich bei dir - so wie bei jedem der ein großes Bohei um die Unterschiede macht. Normalerweise sind solche Leute nicht ausgelastete Weekendwarrior oder solche, die es gerne wären.
Synapscape schrieb:
Und was vermutlich gravierender ist: vermutlich nicht so gut mit Rollenspielkampfsystemen oder irre ich mich da?
Du irrst.

Synapscape schrieb:
Die meisten Spielsysteme warten mit diversen Mechanismen auf, um z.B. vollautomatisches Feuer zu simulieren: z.B. Erhöhung der Trefferchance, Zufallstreffermechanismen, Bonis oder Mali auf den Waffenwert usw.
Laut deiner Aussage bräuchte man das ja alles nicht, da man mit einatmen - ausatmen - Probe auf die Universalfertigkeit Handfeuerwaffen in einem einzigen Würfelwurf eigentlich alles entscheiden kann.
Könnte man auch.

Synapscape schrieb:
Die Aufzählung weiter oben von Dir halte ich für völlig unnötige Regelreiterei. Wozu soll das gut sein, so viele superspezialisierte Werte zu habenß in welcher Spielsituation siehst du mit deiner idee der Aufsplittung da einen gewinn für die Spielfreude?
Gar nicht, aber das ist nicht der Punkt. Deine Argumentation läuft auf Realismus raus, denn sonst könnte man die guten alten Aufsplittungen in
Synapscape schrieb:
Alternative A:
- Pistolen
- Gewehre
- Schrotflinten
- MPs
- Schwere Waffen
schlichtweg behalten, da sie dasselbe Leisten, wie eine Aufsplittung in:
Synapscape schrieb:
Alternative B:
- Kurzwaffen
- Langwaffen
- Automatische Waffen
Den Zwang, seine XP in verschiedene Werte zu stecken, um ein wirklich guter Schütze zu sein.
Also nochmal - du willst auf Realismus raus. dann müsstest du meine Liste aber toll finden und übernehmen wollen, weil alle diese Dinge für ein feuergefecht wichtiger sind, ale eine Aufsplittung in Alternative B. Wenn du Ahnung von feuergefechten hättest, wüsstest du, das ich in dem Punkt Recht habe.

Meine Folgerung: Dein Vorschlag ist so überflüssig wie ein Kropf.
Das hat übrigens nichts mit einer Vorliebe für Erzählspiele zu tun. Es ist vielmehr so, dass ich erkannt habe, dass dein Regelvorschlag für die Tonne ist, weil er nichts verändert.
 
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