[Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

Dieses Thema im Forum "Exalted" wurde erstellt von Caldorian, 9. Juni 2009.

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  1. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    Um dem Forum mal was anderes beizusteuern, werde ich hier unsere Spielrunde dokumentieren.

    Die Kampagne ist im Serienformat angelegt, d.h. die erste „Staffel“ besteht aus 12 in sich geschlossene Episoden / Sessions, zwischen denen in-game immer ca. 1 Woche liegt. Wir spielen zweiwöchentlich. (Hoffentlich!)

    Die Spieler spielen Erhabene der Sonne. Die Kampagne spielt in der südwestlichen Region An-Teng:

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    Die Spielercharaktere:

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    Smaragdfänge (Emerald Fangs)
    Konzept: Zauberer aus dem Volk der aufrecht gehenden Schlangen
    Kaste: Zwielicht
    Anima: Kobra
    Kräfte: Smaragdzirkel-Zauberei, waffenloser Nahkampf (Schlangen-Stil mit Holzdrachenklauen), Compassion 1 & Conviction 5 [​IMG]
    Motivation: Der größte Zauberer des Südens werden!
    Hintergrund:
    • Adeliger aus dem Volk der aufrecht gehenden Schlangen
    • Wurde auserwählt, als er einen Drachenblütigen zum Duell herausforderte
    • Fand den Silberteak-Pavillon, einen magischen Wald aus silbernen Teakbäumen und kristallklaren Teichen (Manse), dessen Teiche die Geheimnisse des Smaragdzirkels verbergen.
    • Seine vorherige Inkarnation war Shakara-des-Strahlenden-Geistes, Meisterin der Kormorane.


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    Flüstern-des-Eisenlotus (Whisper of the Iron Lotus)
    Konzept: Bekehrter Meuchelmörder
    Kaste: Nacht
    Anima: Sich öffnende Lotusknospe
    Kräfte: Fernkampf (Orichalcumbogen), Ninja [​IMG]
    Motivation: Alle kriminellen Organisationen in An-Teng zerstören!
    Hintergrund:
    • Wurde als kleines Kind in die Sklaverei verkauft.
    • Ein Verbrechersyndikat adoptierte ihn und trainierte ihn als Meuchler und Spion.
    • Weil er sich weigerte einen ehrbaren Mann zu töten und dadurch auf einer Mission versagte, wurde Eisenlotus selbst zum Gejagten.
    • Ein Jahr später wurde er von einer Gruppe Meuchler aufgespürt, doch Unbezwungene Sonne erwählte ihn in diesem Moment. Seitdem wandert er durch An-Teng und versucht die Menschen von krimineller Unterdrückung zu befreien.
    • Seine vorherige Inkarnation war Zerstörender-Alabasterbogen.


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    Emporschnellender-Getreuer-vom-Hang (Soaring Stalwart of the Hillside)
    Gespielt von Toa
    Konzept: Reiter der Diplomatie
    Kaste: Eklipse
    Anima: Essenzsturm
    Kräfte: Schnelligkeit (durch Herdstein), bewaffneter Nahkampf (Orichalcumlanze)
    Motivation: Souveränität für An-Teng!
    Hintergrund: Ist der Sohn des Häuptlings des Dröhnender-Donner-Klans (Roaring Thunder Clan), der in der „Hang“-Gegend (nördliche Hochlande) von An-Teng ansässig ist. Er wurde seinem Erbe entsprechend zum besten Krieger des Clans herangezogen. Jedoch zeigte sich schon bald, dass er ein wesentlich geschickteres Händchen in der Diplomatie als sein Vater hatte, so dass er schon früh als Berater und Gesandter in die Stammesgeschäfte einstieg.
    Eines Tages, als er mit einem Spähtrupp unterwegs war, um einen feindlichen Stamm auszukundschaften, ging sein Pferd mit ihm durch und sie stürzten zusammen eine Schlucht hinab. Das Blätterdach fing seinen Sturz auf, doch war er zu schwer verwundet, als dass er wieder hätte hinaufsteigen können. Also machte er sich durch den unwegsamen Dschungel auf die Suche nach einem einfacheren Weg nach oben. Stattdessen fand er eine alte Ruine, auf der eine Glaskuppel thronte, in der sich das Sonnenlicht grell spiegelte. Als er sie betrat, löste er einen uralten Mechanismus aus... und mörderische Fallen taten sich vor ihm auf. Er gab sein Bestes, kämpfte, trotz des Schmerzes seiner Wunden... doch diesem Höllenparcours war kein normaler Mensch gewachsen. Kein normaler Mensch. Im Moment des letzten Aufbegehrens durchfuhr ihn das gebündelte Sonnenlicht, das durch die Kuppel hereinströmte, und erhob ihn zu etwas Größerem. Erinnerungen drangen in seinen Kopf ein, penetrierten die Mauern seines menschlichen Geistes - und er verstand. Er war mehr als ein Mensch. Und er würde noch viel, viel mehr werden.
    • Seine vorherige Inkarnation war Moran von Isinghall.
     
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  2. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Episode 1: Schatten über Nebelstadt

    Kurzzusammenfassung
    Einführung der Helden, der Nemesis und des Oberbösewichts.
    Die Helden stolpern über dunkle Machenschaften in einer unscheinbaren Stadt und werden dadurch in den Plänen von Erster-und-im-Stich-gelassener-Löwe (First and Forsaken Lion) für An-Teng involviert.



    Eröffnungsszene: Sonnenuntergang in Nebelstadt (Misty Town), einem kleinen Städtchen nahe Orchideenpalast (Palace of Orchids) in den südlichen Mittellanden. Grünendes-Blatt (Verdant Leaf) und Pfirsichblüte (Peach Blossom), ein Geschwisterpaar, teilen sich ein billiges Zimmer in einem örtlichen Teehaus. Während Pfirsichblüte melancholisch ihre Haare kämmt, versichert ihr Grünendes-Blatt, dass sich ihre Leben zum Besseren wandeln werden, sobald sie auf der Straße der Sonnengeküssten Blumen (Street of the Sun-Kissed Flowers) in der Stadt des Stahllotus (City oft the Steel Lotus) arbeiten. Sie nickt abwesend, wohl wissend, was für ein Leben sie erwarten wird. Kurz darauf geht Grünendes-Blatt Wasser holen. Während er gerade am Brunnen Wasser schöpft, hört er plötzlich ein Bersten aus dem Teehaus und ein angsterfüllter Schrei seiner kleinen Schwester. Mit Panik im Gesicht rennt er zurück, doch schon bald ist er von bedrohlichen Schatten umgeben…


    ~ OP ~ (Guin Saga OP)


    Angetrieben von Träumen, die ihnen Orte aus längst vergessener Zeit zeigen, wandern die Helden durch die Mittellanden. Sie befinden sich in einem dichten Bambuswald, der von der untergehenden Sonne rot eingefärbt ist, bis sich ihre Pfade auf einer Kreuzung treffen. Während sie einem misstrauischen und ängstlichen Bauern den Weg frei machen, überkommt sie ein Gefühl der Vertrautheit, so dass sie sich gegenseitig vorstellen.

    Die Sonne geht unter und, da alle in dieselbe Richtung wollen, wandern sie zusammen auf dem engen Pfad in Richtung Osten. Da es dunkel wird, lässt Smaragdfänge (Emerald Fangs) sein Kastenmal aufleuchten und offenbart sich somit als Erhabener der Sonne. Plötzlich hören sie den Hilferuf eines jungen Mannes; während Emporschnellender-Getreuer (Soaring Stalwart) mit seinem Pferd Flüsternde-Hufe (Whispering Wolf Hoof) und gezückter Orichalcumlanze vorprescht, rennen Eisenlotus (Iron Lotus), welcher seinen Orichalcumbogen herbeiruft, und Smaragdfänge hinterher. Ein junger Mann (Grünendes-Blatt) wird von einem überraschend koordinierten Rudel hungriger Geister angegriffen. Innerhalb von Sekunden bannen die Helden die Gefahr und retten somit den jungen Mann. Grünendes-Blatt wirft sich dankbar zu Boden und fleht die Helden an, seine Schwester zu retten. Sie sei von Monstern im nahen Nebelstadt entführt worden.

    Auf ihrem nächtlichen Weg nach Nebelstadt bemerken sie verdächtig viele Schreine der Bleichen Herrin (Pale Mistress). Alsbald fängt jedoch der Wald an, seine Farben zu verlieren, und ein Wind der Verwesung schlägt ihnen entgegen. Smaragdfänge kommt zum Schluss, dass sie in einem Schattenland gelandet sein könnten und dass es nicht weise ist weiterzureisen. Daher schlagen sie ihr Lager auf und verbringen dort die Nacht.

    Am nächsten Tag erreichen sie Nebelstadt, ein kleines Flussstädtchen von ca. 5000 Einwohnern, das in ständigem Nebel liegt. Die Stadtbevölkerung scheint außergewöhnlich freundlich, auch wenn sie etwas unheimlich wirken. Die Stadt ist gerade rege dabei, ein Fest vorzubereiten – es werden weiße Laternen aufgehängt und eine Tribüne aufgebaut. Auf Anfrage erfahren die Helden, dass das Fest für „Gäste“ ausgerichtet wird, ohne das jemand sagen kann oder will, wer diese Gäste tatsächlich sind. In der Mitte der Stadt steht ein großer, mit Eisentoren verschlossener Tempel (eine zweistöckige Pagode), der kein offensichtliches Kennzeichen bietet, wer dort geehrt wird. Die Stadtbevölkerung ist diesbezüglich ausweichend, wenn sie gefragt wird.

    Die Helden gehen direkt zum Teehaus, wo Pfirsichblüte entführt wurde. Dort werden sie vom Besitzer gegrüßt, der ihnen Tee und Essen anbietet. Nur Emporschnellender-Getreuer scheint zu bemerken, dass der Besitzer alles andere als erfreut ist, Grünendes-Blatt wiederzusehen. Als erfahrener Attentäter riecht Eisenlotus, dass der servierte Tee vergiftet wurde, und warnt seine Gefährten. Er schleicht zur Küche und belauscht den Besitzer, wie er seiner Frau befiehlt, auch das Essen zu vergiften. Als der Besitzer das Essen bringt, stellen sie ihn zur Rede und bedrängen ihn mit Fragen. Seine Frau kommt ihm zur Hilfe, doch auch sie kommt in Bedrängnis. Schließlich bricht sie unter den Fragen des Eklipse zusammen und gesteht, dass „Tantchen“, die Stadtvorsteherin, Pfirsichblüte entführt und zu ihrem Palast gebracht hat. Bezüglich der Gäste weiß sie nur, dass sie Gesandte des „Generals der Vergessenheit“ (Oblivion’s General) sind. (Durch einen Botch ist sich Smaragdfänge sicher, dass es sich dabei um den Anführer der in An-Teng stationierten Reichslegion handelt.

    Getarnt als einfacher Stadtbewohner kundschaftet Eisenlotus die Stadt aus und findet dabei heraus, dass der Tempel in der Mitte Tantes Palast ist. Während Grünendes-Blatt auf Flüsternde-Hufe aufpasst, springen die Helden unentdeckt auf das Dach der Pagode und brechen von dort aus ein. Der Tempel ist mit Möbeln ausgestattet, aber menschenleer. Hinter dem Thronsaal, in dem Tantes Name „Chuachan“ auf einer Ahnentafel steht, finden sie eine Treppe in den Keller. Dort befinden sich ein Schlafgemach und ein unterirdischer Fluchtweg aus der Stadt hinaus. Pfirsichblüte ist allerdings nirgendwo zu finden. In der Annahme, dass es sich bei Tantchen Chuachan um einen Geist handelt, der Pfirsichblüte in die Unterwelt verschleppt hat, warten sie im Keller bis zum Einbruch der Nacht.

    Bei Sonnenuntergang sinkt die Stadt in die Unterwelt. Begleitet von bläulichen Irrlichtern und zehn angeleinten hungrigen Geistern betritt Tante Chuachan den Keller der Pagode. Emporschnellender-Getreuer versucht mit Chuachan zu reden, doch sie hetzt nur ihre hungrigen Geister auf sie. Sobald sie bemerkt, dass diese kein Hindernis für die Helden sind, flieht sie durch die Kellerdecke in das Erdgeschoss. Die Helden verfolgen sie dorthin und sehen, dass das Tempeltor geöffnet wurde. Während in weiß gekuttete Stadtbewohner die von Geisterlichtern beleuchtete Straße säumen, wird Pfirsichblüte auf der Tribüne für ihre Exekution vorbereitet. Smaragdfänge wird plötzlich klar, dass es sich bei Tante Chuachan um einen mächtigen Nemmisär handelt, der einen neuen, noch schöneren Körper begehrt. Chuachan versucht so schnell wie möglich zu Pfirsichblüte zu gelangen, doch die Helden versperren ihr den Weg. Schließlich kommt es zu einem kurzen Kampf, bei dem auch die erzürnten Stadtbewohner einzugreifen versuchen, doch die Helden vernichten den Körper des geschwächten Nemissär, ohne ihm die Möglichkeit zu bieten, in einen anderen auszuweichen.

    Kurz nachdem sie Pfirsichblüte befreit und ihr aufgetragen haben, sich mit Grünendes-Blatt zu verstecken, treffen die Gäste ein: eine Truppe Geisterkrieger, angeführt von drei Todesrittern – dem Zerschmetterer-des-Weges (Shatterer of the Way), der Witwe-von-Weiß-und-Rot (Widow of White and Red) und Mit-gebrochenen-Schwingen-fliegende-Sturmkrähe (Stormcrow Flying On Broken Wings). Der Anführer Zerschmetterer-des-Weges fordert eine Erklärung und die Helden stellen sich vor; statt sich auf ein Gespräch einzulassen, schickt der Erhabene des Abgrunds seine zwei Handlanger, um gegen die Helden zu kämpfen. Ein spannender aber unentschiedener Kampf folgt, während Zerschmetterer-des-Weges überprüft, was mit Tante Chuachan passiert ist. Smaragdfänge und Mit-gebrochenen-Schwingen-fliegende-Sturmkrähe fangen während ihres Kampfes an, eine gegenseitige Hass-Liebe zu entwickeln. ;) Kurz darauf ordnet der Zerschmetterer-des-Weges einen Rückzug an und die Todesritter verlassen die Stadt. Die Helden sind überrascht und froh über diesen Ausgang und warten bis zum Sonnenaufgang, bevor sie zusammen mit Grünendes-Blatt und Pfirsichblüte die Stadt endlich verlassen.


    Endszene: Eine Woche später. Eine Gruppe Makelloser Mönche und Reichssoldaten unter der Führung von Cathak Dagara, Ledaal Tendai, Mnemon Suz, Peleps Aai und Cynis Leslis treffen in Nebelstadt ein. Dagara schnappt sich einen Bauern und fragt ihn (brüllend), wo die Anathema sich versteckt halten. Der Bauer fleht jedoch nur ängstlich um Gnade. Dagara lässt wutentbrannt ein Haus entflammen und befielt seinen Männern die Stadt zu durchforsten. Tendai ist derweil fasziniert von den Zeichen ectoplasmischer Aktivität in der Stadt, Suz beobachtet die Szene kommentarlos und die hoffnungslos verliebte Leslis himmelt Dagara und seine Entschlossenheit an. Aai macht eine abfällige Bemerkung und widmet sich lieber den hübschen Mädchen, die fassungslos zusehen. Dagara schwört, die Anathema zu finden…


    ~ ED ~
     
  3. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Grünendes-Blatt (Verdant Leaf)
    Konzept: Treuer Anhänger
    Typ: Heroischer Sterblicher
    Persönlichkeit: Sanftmütig, hingebungsvoll, respektvoll, idealistisch, integer
    Alter: 18
    Hintergrund:
    • Wurde in Jadepflaumenzitadelle in eine ehemals reiche Handelsfamilie geboren, die durch den Großvater ihr ganzes Geld an die Gilde verlor
    • Bruder von Pfirsichblüte
    • Nahm jede Arbeit an, die er bekommen konnte (meistens als Teilzeit-Angestellter), um die Familie zu unterstützen. Träumt gleichzeitig davon, seine Familie wieder mächtig in den Hochlanden zu machen.
    • Als seine Mutter krank wurde und es immer schwieriger wurde, die Familie über Wasser zu halten, bat ihn Pfirsichblüte darum, sie zur Stadt des Stahllotus zu bringen, damit sie dort als Kurtisane arbeiten kann. Er war zwar von der Idee schockiert, sah aber ein, dass es der einzige Weg ist, die Familie finanziell abzusichern, ohne kriminell zu werden. Er entscheidet sich, sich seiner Schwester anzuschließen und ihr Schicksal zu teilen.
    • Hat sich im Laufe der Ereignisse in Emporschnellender-Getreuer verguckt.


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    Pfirsichblüte (Peach Blossom)
    Konzept: Dankbare und graziöse Schönheit
    Typ: Sterbliche
    Persönlichkeit: Sanftmütig, loyal, weise für ihr Alter, demütig
    Alter: 17
    Hintergrund:
    • Wurde in Jadepflaumenzitadelle in eine ehemals reiche Handelsfamilie geboren, die durch den Großvater ihr ganzes Geld an die Gilde verlor
    • Schwester von Grünendes-Blatt
    • Obwohl sie wegen ihrer Schönheit und ihres Anmut in Jadepflaumenzitadelle bekannt ist, ist ihre einzige Hoffnung, in eine reiche Familie einzuheiraten. Doch selbst das würde ihrer eigenen Familie nicht unbedingt etwas bringen.
    • Als ihre Mutter krank wurde und es immer schwieriger wurde, die Familie über Wasser zu halten, bat sie Grünendes-Blatt darum, sie in die Stadt des Stahllotus zu bringen, damit sie dort als Kurtisane arbeiten kann. So findet sie möglicherweise einen reichen Gönner, der gewillt ist, ihre Familie zu retten.
     
  4. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Tante Chuachan
    Konzept: Körperraubende Serienmörderin
    Typ: Geist (Nemissär)
    Persönlichkeit: Kalt, grausam, machtgierig
    Kräfte: Überragende Nemissärkräfte, Kontrolle über hungrige Geister
    Aussehen: Mitte 20
    Notizen:
    • Herrschte über den Totenkult in Nebelstadt
    • Wollte Pfirsichblütes Körper stehlen
    • Letzter Körper wurde vom Zirkel vernichtet


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    Zerschmetterer-des-Weges (Shatterer of the Way)
    Konzept: Böser, untoter Mönch
    Kaste: Mondschatten
    Anima: Schwarz-roter Dharmapala
    Persönlichkeit: Todesernst, nicht unnötig aggressiv
    Kräfte: (Unbekannt)
    Aussehen: Ende 30
    Notizen:
    • Diener von Erster-und-im-Stich-gelassener-Löwe
    • Versteckt seine untere Gesichtshälfte


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    Die Witwe-von-Weiß-und-Rot (The Widow of White and Red)
    Konzept: Geisterhafte Rächerin
    Kaste: Abendröte
    Anima: Grausiger Galgenbaum aus nekrotischer Essenz
    Persönlichkeit: Emotionslos, distanziert
    Kräfte: Bewaffneter Nahkampf, schnelle Attacken (Kurze Daiklaves aus weißer Jade)
    Aussehen: Mitte 20
    Notizen:
    • Dienerin von Erster-und-im-Stich-gelassener-Löwe
    • Angeführt von Zerschmetterer-des-Weges


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    Mit-gebrochenen-Schwingen-fliegende-Sturmkrähe (Stormcrow Flying On Broken Wings)
    Konzept: Sado-masochistischer Vampirkiller
    Kaste: Tag
    Anima: Große Krähe und wirbelnde, schwarze Federn
    Persönlichkeit: Hitzköpfig, sadistisch, masochistisch, manisches Gekicher
    Kräfte: Waffenloser Nahkampf (Hungriger-Geist-Stil?), Athletik
    Aussehen: Frühe 20
    Notizen:
    • Diener von Erster-und-im-Stich-gelassener-Löwe
    • Angeführt von Zerschmetterer-des-Weges
    • Entwickelt eine Haßliebe-Intimacy zu Smaragdfänge
     
  5. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Cathak Dagara
    Konzept: Fanatischer Wyldjäger
    Aspekt: Feuer
    Anima: Ausbrechender Vulkan
    Persönlichkeit: Hitzköpfig, fanatisch, aggressive, Arschloch
    Kräfte: (Unbekannt)
    Aussehen: Mitte 20
    Notizen:
    • Anführer der Wyldjagd
    • (Charakter ursprünglich von Petter Wäss)


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    Ledaal Tendai
    Konzept: Verkopfter, gescheiter Zauberer
    Aspekt: Luft
    Anima: Wirbelnde Eisblumen
    Persönlichkeit: Analytisch, gutmütig, enthusiastisch
    Kräfte: (Unbekannt)
    Aussehen: Mitte 20
    Notizen:
    • Mitglied der Wyldjagd
    • Angeführt von Cathak Dagara


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    Mnemon Suz
    Konzept: Mysteriöser, herumlaufender Panzer
    Aspekt: Erde
    Anima: Schockwellen
    Persönlichkeit: Ruhig, entspannt, still
    Kräfte: (Unbekannt)
    Aussehen: (Unbekannt)
    Notizen:
    • Mitglied der Wyldjagd
    • Angeführt von Cathak Dagara
    • (Charakter ursprünglich von Petter Wäss)


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    Peleps Aai
    Konzept: Reicher und arroganter Playboy
    Aspekt: Wasser
    Anima: Tsunamiwellen
    Persönlichkeit: Arrogant, lüstern, locker
    Kräfte: (Unbekannt)
    Aussehen: Mitte 20
    Notizen:
    • Mitglied der Wyldjagd
    • Angeführt von Cathak Dagara
    • (Charakter ursprünglich von Petter Wäss)


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    Cynis Leslis
    Konzept: Meisterin des Bogenschießens
    Aspekt: Holz
    Anima: Blühende Rosen
    Persönlichkeit: Süß, hingebungsvoll, loyal, in Dagara verliebt
    Kräfte: Bogenschießen?
    Aussehen: Frühe 20
    Notizen:
    • Mitglied der Wyldjagd
    • Angeführt von Cathak Dagara
    • Dagara-Fangirl! ;)
    • (Charakter ursprünglich von Petter Wäss)
     
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  6. Eönwë

    Eönwë Bannerträger Manwës

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Sehr cool! Endlich gibts mal nen Actual Play Thread. Weiter so!

    Woher sind die ganzen Bilder? Anime oder Manga (oder beides, keines)?

    Und ich hoffe es ist ok, hier rein zu posten? Falls nicht, sag es mir einfach und ich werde meinen Post hier wieder löschen.

    Bin gespannt auf mehr...
     
  7. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Danke!

    Die sind von einer Seite, welche von Andy Kitkowski (Übersetzer von Tenra Bansho Zero) entdeckt wurde. Hier ist der entsprechende Post mit Link und Erklärung: RPGnet Forums - View Single Post - A Secret Present for Anime-Style Gamers...

    Ich bearbeite die meisten der Bilder allerdings noch in Photoshop leicht nach. (Meistens Farbanpassung.)

    Kein Problem, man darf hier ruhig reinposten! [​IMG]

    Nächsten Donnerstag ist die nächste Session angesetzt, die den Arbeitstitel "Episode 2: Feelings from the past! A place for the future!" trägt. [​IMG]
     
  8. Toa

    Toa Runnin' Like Hell

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    Sehr japanischer Titel. ;) Ich freu mich jedenfalls schon drauf.
     
  9. Infernal Teddy

    Infernal Teddy mag Caninchen

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    *Auch ein Smily mit Daiklave will*
     
  10. Toa

    Toa Runnin' Like Hell

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    P.S.: Mein Pferd heißt übrigens Whispering Hoof, nicht Whispering Wolf. *auffall* :p
    P.P.S.: Außerdem war der Kampf mit Tante Chuachan nicht "kurz" und wir nicht "froh" über den Ausgang des Kampfes mit den Abyssals. *richtigstell* ;)
     
  11. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Oh okay, das macht sehr viel mehr Sinn. Ich habe mich nämlich schon gefragt, warum Du das Pferd Wolf genannt hast, aber habe es als Exzentrizität abgetan. [​IMG]

    Naja, vergleichsweise kurz. Nicht länger als 15 Ticks, oder?

    Außerdem waren Eure Charaktere doch froh, daß sie überlebt haben! [​IMG] (Naja, wobei Widow > Soaring Stalwart und Stormcrow < Emerald Fangs...)
     
  12. Toa

    Toa Runnin' Like Hell

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Na danke... :p

    Also bitte, vom Würfelpech der ersten beiden Angriffe aus solche Kompetenzurteile zu fällen ist ja wohl... ;)
     
  13. Sturmschwinge

    Sturmschwinge Notorischer Besserwisser

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Schöner Spielbericht! Du hast nicht zufällig Lust, was im Forum zu leiten? ;)
     
  14. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Danke! :)

    Tut mir leid, aber nein. (Erstens habe ich noch nie in einem Forumsspiel gespielt oder geleitet, zweitens würde ich neben meiner Arbeit und anderen Verpflichtungen nicht die Zeit aufbringen können...) ;)
     
  15. PrinzMegahertz

    PrinzMegahertz Kainskind

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Ich finds toll, dass du dir die Arbeit gemacht hast hier zu posten und bin echt gespannt, wie eure Geschichte sich entwickelt!:banane:
     
  16. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Episode 2: Gefühle aus der Vergangenheit! Ein Ort für die Zukunft!

    Kurzzusammenfassung
    Angetrieben von Visionen aus der Vergangenheit suchen die Helden nach einem uralten Ort. Dabei konkurrieren sie mit einer sterblichen Schatzjägerin und deren geheimen Beschützern. Zeitgleich werden sie von Erinnerungen ihrer vorherigen Inkarnationen heimgesucht.



    Eröffnungsszene: Eine Fackel in der Hand und begleitet von einer kleinen Gruppe bewaffneter Männer, steht eine junge Frau (Ghandari) vor einem Höhleneingang. Die Höhle ist offensichtlich nicht natürlichen Ursprungs, denn ihr Eingang besteht aus einem Bogen, der eingemeißelte Runen aus dem Ersten Zeitalter trägt, und ihre Wände sind unnatürlich glatt. Die junge Frau betritt die Höhle, nachdem sie den Eingang sorfältig nach Fallen untersucht hat. Ihre Männer folgen ihr, wachsame Blicke um sich werfend. Auch in der Höhle tastet sich die Gruppe vorsichtig vor, jederzeit bereit, einer Gefahr oder Falle auszuweichen. Aus dem Nichts ertönt plötzlich ein langes, markerschütterndes Brüllen, das die Männer in einer Schockwelle gegen die Wände schmettert. Bevor die junge Frau von der Schockwelle erwischt wird, wirft sich einer ihrer Begleiter (Unzähmbarer-Geist / Indomitable Spirit) über sie und sackt blutend in sich zusammen. Die junge Frau richtet sich mit furchterfüllten Blick auf, als die Luft um sie herum zu flackern beginnt und mehrere große Formen Gestalt annehmen. Sie rennt los...


    ~ OP ~ (Guin Saga OP)


    3 Tage zuvor...


    Immer noch angetrieben von mysteriösen Träumen sind die Helden in den Nordosten von Jadepflaumezitadelle gewandert. Sie werden von Pfirsichblüte und Grünendes-Blatt begleitet, denen die Helden versprochen haben, sie vor einem Leben in Prostitution zu bewahren. Als der Abend einbricht, befinden sie sich in einem kleinen Bergdorf. Das Dorf hat nur eine große Scheuer, die als abendlicher Treffpunkt dient. In ihr finden die Helden ein lebendiges Treiben; es wird getrunken, gefeiert und Wetten abgeschlossen: um einen Tisch, an dem ein dicker Bauer und eine junge Frau um die Wette trinken, haben sich sowohl Bauern als auch bewaffneten Söldner versammelt und feuern die beiden an. Die Helden halten sich im Hintergrund, trinken nicht allzu viel und beschützen ruhigen Blutes Pfirsichblüte vor den Avancen der betrunkenen Söldner. (Da Smaragdfänge inzwischen von einer lebenden Rüstung, Perroneles, umgeben ist, die zu den ungünstigsten Zeiten und an den ungünstigsten Orten ein dämonisches Auge ausbildet, fällt es den Helden nicht schwer, die Söldner zu verscheuchen.) Die junge Frau namens „Ghandari“, die sich später als die Söldneranführerin herausstellt, trinkt ihren Gegner unter den Tisch. Ihre anschließende Herausforderung zu einem Trinkwettbewerb ignorieren die Helden jedoch einfach. Im Laufe des Abends hören die Helden einen der betrunkenen Söldner ausplappern, was deren Anliegen in den Bergen ist: Sie suchen ein „Shangri-La“, das sie reich machen soll. Die Helden schließen darauf, daß die Söldner das gleiche Ziel wie sie verfolgen.

    Wie die Söldner, verbringen die Helden die Nacht in der Scheuer. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, sind die Söldner bereits abgereist und nicht mehr zu sehen. Ihre Spuren führen in die selbe Richtung, in welche es die Helden zieht. Im Laufe des Tages bekommt Eisenlotus das Gefühl, daß sie beobachtet werden. Obwohl sie von Grünendes-Blatt und Pfirsichblüte etwas zurückgehalten werden, schlagen sich die beiden wacker beim Weg durch das bergige Gelände.

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    Der Weg durch die Berge (von: AndreeWallin on deviantART)

    Als die Helden gerade einen engen Bergpass entlanggehen (eine Seite Berghang, andere Seite Abhang), gibt es mehrmals ein lautes Knallen aus der Tiefe. Ehe sie realisieren, was passiert, beginnt der Pass unter ihnen wegzubrechen. Während sich Emporschnellender-Getreuer Pfirsichblüte schnappt und zu festem Grund springt, wird Grünendes-Blatt von Eisenlotus gerettet. Auch Smaragdfänge kann im letzten Moment in Sicherheit springen. Nur Flüsternde-Hufe, das zuverlässige Pferd von Emporschnellender-Getreuer, schafft es nicht mehr und stürzt in die Tiefe. Da am Fuße des Abhangs dichter Dschungel ist, müssen die drei Sonnenerhabenen den 50 Meter tiefen Hang hinabsteigen, um die Ursache zu untersuchen und die Ausrüstung von Emporschnellender-Getreuer zu bergen. Unten erwartet sie ein Rudel von sechs Klauenläufern (Claw Striders), dessen Alphatier sich über Flüsternde-Hufes Leiche hermacht. Als sich die Helden an die Klauenläufer heranschleichen, werden sie bemerkt und angegriffen. In einem bombastischen koordinierten Angriff verwandeln sie jedoch das Alphatier zu einem Blutnebel, so daß die anderen Rudelmitglieder panisch fliehen. Die Ursache für den einstürzenden Pass ist aufgrund der eingebrochenen Wand nicht mehr zu erkennen, doch sie finden merkwürdige Spuren – es scheint eine Mischung aus Tyrannenechse und Mensch zu sein. Smaragdfänge äußert die Vermutung, daß es ein Drachenkönig sein könnte, verwirft sie allerdings wieder. Die Spuren führen in den Dschungel und verschwinden auf mysteriöse Weise in den Bäumen. Des Weiteren verraten weitere Spuren, daß das „Wesen“ von einem großen, rothaarigen Affen begleitet wurde. (Sie gehen von einem Erymanthos aus.)

    Nachdem sie die Spur der rätselhaften Attentäter verloren haben, setzen sie ihren beschwerlichen Weg fort. Dieser führt in ein weitläufiges, natürliches Höhlensystem. Während sie im Fackellicht durch die labyrinthhaften Höhlen wandern, bemerken sie merkwürdige Gerüche aus den Tunneln und pampelmusengroße, grüne Augen, welche sie aus der Dunkelheit anstarren.

    Emporschnellender-Getreuer und Smaragdfänge erinnern sich...

    Moran bewegt sich durch einen ihm unbekannten Palast. Die düsteren Hallen und Flure sind von merkwürdigen Kreaturen erfüllt – Drachenkönige, welche sich in ihrer krächzenden Sprache über höhere Philosophie unterhalten, verführerische Rakshasa mit Haut aus Wasser, Haaren aus Feuer und gewandet in hauchdünne Gaze, kriechende und schlängelde Biestmenschen. Der Ort ist ein Mysterium, die Wänder verziert mit silbernen Schlangenornamenten, erfüllt vom Geruch exotischen Räucherwerks und den andersweltlichen Klängen einer Sitar. Seine Seelenpartnerin trifft er in einem Labor an; zusammen mit seiner Zirkelkameradin Shakara steht sie vor einer holographischen Anzeige und plant die nächsten Stufen ihres Biogenesis-Projektes.
    Er stellt sich seiner Partnerin vor, doch sie scheint sich nicht für ihn zu interessieren. Sie begrüßt ihn unterkühlt und inspiziert sein neues Gesicht. Als er Interesse an ihrem Projekt bekundet, wird er von ihr und Shakara ausgelacht. Die alte Monderhabene empfiehlt ihm, nach Meru zurückzukehren, um dort seine Studien fortzusetzen. Er solle erst in hundert Jahren wiederkehren, wenn er wisse, von was er rede. Als er ihr Widerworte gibt, schickt sie den „impertinenten“ Jungen auf seine Gemächer, um dort zu studieren.


    Obwohl sie von der intensiven Erfahrung der Erinnerung etwas mitgenommen sind, entscheiden sie, ihren Weg durch die Tiefen der Berge fortzuführen. Schließlich stoßen sie auf ein in Stein gemeißeltes Dorf. In den Schatten sehen sie behaarte humanoide Kreaturen mit riesigen Augen, die sich vor ihnen und dem Fackellicht verstecken. Als einige der Kreaturen in Kristallrüstung gehüllt und mit Kristallspeeren bewaffnet angreifen, lassen die Helden ihre Anima aufstrahlen. Erfüllt von tiefsitzender, urtümlicher Panik vor dem Licht Unbezwungener Sonnes ergreifen die Wesen die Flucht. Die Helden wandern ohne Rast weiter, bis Grünendes-Blatt und Pfirsichblüte zu müde sind. Sie übernachten in den dunklen Höhlen; obwohl sie weiterhin von den Kreaturen verfolgt werden, wagen sich diese nicht mehr an sie heran. Dennoch hören und spüren sie ...unheimlichere... Dinge in den Tiefen der vielen abzweigenden Höhlen.

    Als sie die Höhlen verlassen, ist es wieder Tag. Vor ihnen eröffnet sich ein gewaltiges Tal, in dem sie in der Ferne einen wandernden Behemoth beobachten können.

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    Der Behemoth in den Feuergipfeln (von: liallan on deviantART)

    Eine halbe Tagesreise später, erreichen sie ein abgeschiedenes Bergdorf. Die dortigen Bewohner sprechen eine kuriose Mischung aus Feuerzunge und der Sprache des Alten Reiches und scheinen, Unbezwungene Sonne anzubeten. Von den Dorfbewohnern erfahren sie, daß die Söldner bereits in den Morgenstunden durch das Dorf gereist sind. Über das Angebot der Dorfältesten, die Töchter des Dorfes zu schwängern (nicht gerade Schönheiten [​IMG]), gehen die Helden schnell hinweg. Als ein Kind das Kinderlied „Shangri-La! Shangri-La! Wo alle Brüder glücklich verweilen...“ singt, überkommen jedoch Eisenlotus und Emporschnellender-Getreuer Erinnerungen.

    Eisenlotus und Emporschnellender-Getreuer erinnern sich...

    Alabasterbogen befindet sich auf dem Übungsplatz der Unbesiegbaren Festung (Fortress Unvanquishable), eines von Flammes kleineren Refugien. Die Festung mit den hohen Kupfertürmen ist neben einem großen Fluß inmitten von Bambuswäldern und Lianen versteckt und dient Alabasterbogen während seiner Förderung durch Flamme als Unterkunft. Das alte Gemäuer wird von Automatenwächtern aus Kupfer und Elfenbein, die Pfeil und Bogen tragen, und einem uralten Schlangengeist bewacht. Während Alabasterbogen seine morgentliche Schußübungen macht, kündigt ein Automatendiener Moran von Isinghall an.
    Moran berichtet erfreut von seinen Plänen, ein Shangri-La zu erbauen, doch Alabasterbogen ist skeptisch. Er fühlt sich Flamme verpflichtet und will nicht ohne dessen Erlaubnis handeln. Moran versucht ihn zu überreden, bis das Gespräch auf Alabasterbogens Erlebnisse in Meru fällt. Diese Ereignisse dienen Moran allerdings dazu, Alabasterbogen von der Güte seiner Idee zu überzeugen: ein Ort, wo sie vor dem Kummer des Alltags entfliehen können.
    Mitten im Gespräch wird Flamme angekündigt, der die jungen Sonnenerhabenen etwas herablassend begrüßt. Der ältere Sonnenerhabene nimmt Alabasterbogen beiseite und sagt ihm, daß dieser sich in Meru gut verhalten habe und daß er nicht der Einzige sei, der nicht mit seinem Vater zurechtkomme. Schließlich spricht Alabasterbogen Morans Vorhaben an, woraufhin Flamme Moran hinzurufen läßt. Die beiden jungen Zirkelkameraden halten sich bezüglich ihrer Pläne bedeckt, doch Flamme scheint interessiert...


    Die Helden folgen den Spuren der Söldner bis zu einer uralten, gepflasterten Bergstraße. Inzwischen sind sie angetrieben und nicht mehr willig zu pausieren. Grünendes-Blatt und Pfirsichblüte akzeptieren dies ohne Klage und versuchen mitzuhalten. Die alte Straße führt sie in die bergige Höhen.

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    Die Berggipfel (von: ponponxu on deviantART)

    Sie überqueren eine steinerne Brücke, deren Bodenplatten tückische Fallplatten beinhalten. Anhand von Spuren sehen sie, daß auch die Söldner hier vorbeikamen und wahrscheinlich den einen oder anderen Mann an die von Wolken verdeckten Tiefen verloren haben. Im Sonnenuntergang stoßen sie schließlich an einen kurzen Bergtunnel, über dem steht: „Das Mantra von An-Teng“. Die Wände, der Boden und die Decke des Tunnels sind von Platten bedeckt, welche verschiedene Runen aus dem Ersten Zeitalter abbilden. Auf dem Tunnelboden liegt derweil ein frischer, schwarz verbrannter menschlicher Leichnam. Smaragdfänge erinnert sich an das entsprechende Mantra („Der Goldene Herr schlichtet, die Bleiche Herrin richtet!“) und sie benutzen zum sicheren Durchschreiten jene Platten, welche diese Worte abbilden.

    Die Nacht ist bereits eingebrochen, als sie entlang einer Klippe die Bergstraße eilen. Der Drang, zum Ort ihrer Erinnerungen zu kommen, ist inzwischen so stark, daß sie keine Zeit mehr verlieren möchten. Plötzlich nimmt Eisenlotus ein Zischen wahr und weicht instinktiv aus. Ein gewaltiger Felsbrocken knallt aus der Luft herunter, so daß es Erde und Geröll sprüht. Emporschnellender-Getreuer bringt schnell Grünendes-Blatt und Pfirsichblüte in einer Erdkuhle am Abhang in Sicherheit und zückt seine Orichalcumlanze. Einige hundert Meter in der Ferne flackern silbrig-weiße Animas auf, während weitere Felsbrocken nach ihnen geworfen werden. Das kleinere der Lichter flitzt auf sie zu und sie sehen eine affenartiges junges Mädchen (Goldene-Affentatze / Golden Monkey Paw), das versucht, Emporschnellender-Getreuen mit ihren silbernen Krallen vergebens zu treffen. Mit einem sicheren Schlag der stumpfen Seite seiner Lanze trifft Emporschnellender-Getreuer die Monderhabene und schaltet sie fast auf. Mit einem wutentbrannten Schrei stürmt der andere Monderhabene (Naganda-Blaue-Klaue / Naganda Blue Claw) in seiner Kriegsform an...

    Smaragdfänge und Eisenlotus erinnern sich...

    Shakara eilt durch Tyrannenklaues Palast, eine uralte Zikkurat aus Marmor und Silber im urtümlichen Pangea des Südwesten, umgeben von Tyrannenechsen, Dreihörnern, Langhalsechsen und anderen Sauriern. Sie stürmt in den gewaltigen Thronsaal, der von Drachenkönigen und sauriermenschlichen Höflingen erfüllt ist. Auf dem gewaltigen Silberthron sitzt Tyrannenklaue in seiner menschlichen Gestalt und zu seiner Rechten steht ihr junger Zirkelkamerad Alabasterbogen.
    Shakara beschuldigt Tyranneklaue, ihr Refugium abgesperrt zu haben, doch dieser gibt sich unschuldig. Er bietet ihr an, ihr bei der Öffnung der Tore des Refugiums zu helfen, wenn sie ihm ihre „Tore“ öffnet. Empört weist sie ihn zurück. Von Wut überkommen ob der Zurückweisung, verwandelt er sich in seine monströse Kriegsform und zerschmettert mit Leichtigkeit eine Marmorsäule. Sowohl Shakara als auch Alabasterbogen schrecken zurück. Alabasterbogen versucht ihn zu beschwichtigen, woraufhin sich der uralte Monderhabene wieder langsam unter Kontrolle bekommt und seine menschliche Form annimmt. Shakara fordert Alabasterbogen auf, mit ihr zu kommen; Tyrannenklaue fordert ihn hingegen auf zu bleiben. Zwischen Loyalität und eigenen Interessen hin- und hergerissen entscheidet Alabasterbogen sich schließlich für Shakara. Sie wenden dem brüllenden Tyrannenklaue gemeinsam den Rücken zu und gehen...


    Leicht betäubt von der starken Erinnerung ruft Smaragdfänge den Monderhabenen „Tyrannklaue“. Dieser Ausruf und die dadurch ausgelösten Erinnerungen nehmen dem jungen Monderhabenen den Schwung aus dem Angriff. Bevor es zu einem Kampf kommt, macht Emporschnellender-Getreuer für Naganda-Blaue-Klaue den Weg zu Goldene-Affenpfote frei und fragt ihn, warum sie angreifen. Nachdem sich Naganda versichert hat, daß Affentatze in Ordnung ist, verwandelt er sich in seine menschliche Gestalt und warnt sie, daß er ihre Einmischung nicht zulassen wird. Er möchte, daß seine „kleine Schwester“ Ghandari das Shangri-La alleine findet. Sie sind im Dienste des Elephantenkönigs Donnerstoßzähne (King Thundertusks), für den das Refugium in Anspruch genommen werden soll. Die Helden kontern, daß sie es einst waren, die das Shangri-La überhaupt erbaut haben, und daß es rechtmäßig ihres sei. Bevor es zu einer weiteren Auseinandersetzung kommen kann, hören sie in der Ferne ein markerschütterndes Brüllen und einen Hilfeschrei...

    Ghandari wird vom Rechtschaffende-Teufel-Rudel, fünf Löwenhunden, gejagt. Die Helden greifen die niederen Götter ohne Nachdenken zusammen mit den Monderhabenen an. In einem spannenden Kampf zerschmettern sie schließlich alle der fünf Wächter. Ghandari, oder viel eher „Prinzessin Ghandari“, die Halbkasten-Tochter von König Donnerstoßzähne, ist unverletzt und bedankt sich etwas widerwillig bei den Helden. Zusammen schreiten sie durch den Höhleneingang in das Shangri-La des Südens, die Bruderschaftsgipfel.

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    Die Bruderschaftsgipfel, das Shangri-La des Südens (von: firebolide on deviantART)


    Endszene: In einer uralten Zikkurat aus Marmor und Silber durchschreitet an schwarz-verkutteter Mann den Thronsaal. Der Thronsaal ist gefüllt von menschlichen und elephantenmenschlichen Höflingen, die ehrfurchtsvoll vor dem Mann zurückweichen. Der Mann macht einen Kniefall vor der Gestalt, die auf einem großen Silberthron vom Schatten verborgen wird. „Hat sie es gefunden?“, fragt eine tiefe Stimme aus der Dunkelheit des Throns. Mit einer Stimme, die klingt als würde sie aus dem Rascheln tausender Insektenbeine entstehen, antwortet der schwarz gekleidete Mann: „Ja, mein König! Doch sie war nicht die einzige...“


    ~ ED ~
     
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  17. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Prinzessin Ghandari (Princess Ghandari)
    Konzept: Halbkasten-Tochter des Elephantenkönigs / Abenteurerin
    Typ: Heroischer Sterblicher / Halbkaste
    Persönlichkeit: Rauh, wagemutig, neugierig, hitzköpfig, sturköpfig
    Alter: 19
    Hintergrund:
    • Tochter des Elephantenkönigs des Südens, König Donnerstoßzähne


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    Unzähmbarer-Geist (Indomitable Spirit)
    Konzept: Idiotischer, unbeugsamer Anhänger
    Typ: Heroischer Sterblicher
    Persönlichkeit: Dumm, enthusiastisch, treudoof, hitzköpfig
    Alter: 23
    Hintergrund:
    • Überlebt in Situationen, die kein Mensch überleben sollte...
     
  18. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Naganda-Blaue-Klaue (Naganda Blue Claw)
    Konzept: Massenvernichtungsjugendlicher / Naiver "Badass"
    Kaste: Vollmond
    Anima: Weißblaue Tyrannenechse
    Persönlichkeit: Jung, idealistisch, unbeugsam, loyal, naiv, gutmeinend
    Kräfte: Megastärke
    Aussehen: 17
    Notizen:
    • Aktuelle Inkarnation von Tyrannenklaue
    • Seelenpartner von Smaragdfänge
    • Dient König Donnerstoßzähne


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    Goldene-Affentatze (Golden Monkey Paw)
    Konzept: Absolut Schlechtester Loyaler Anhänger Überhaupt!
    Kaste: Wechselmond
    Anima: Silbrig-weißer Rhesusaffe
    Persönlichkeit: Kindlich, spielerisch, süß, gutherzig, sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne, zu neugierig für ihr eigenes Wohl
    Kräfte: Schnelligkeit, Kampfkünste (Himmlischer-Affe-Stil), ohne Drogen breit sein...
    Aussehen: 17
    Notizen:
    • Dient König Donnerstoßzähne

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    Unbekannt
    Konzept: Gestaltwandelnder Shinobi
    Kaste: Unbekannt
    Anima: Unbekannt
    Persönlichkeit:Unbekannt
    Kräfte: Unbekannt
    Aussehen: Unbekannt
    Notizen:
    • Dient König Donnerstoßzähne
    • Stimme klingt, als würde sie von tausenden Insekten erzeugt werden
     
  19. Caldorian

    Caldorian ɹoɹɹoɥ ʞuıd

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

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    Shakara-des-Strahlenden-Geistes,
    Meisterin der Kormorane (Shakara of the Radiant Mind, Mistress of Cormorants)
    (Twilight Caste)


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    Zerstörender-Alabasterbogen (Destroying Alabaster Bow) (Night Caste)


    [​IMG]
    Moran von Isinghall (Moran of Isinghall) (Eclipse Caste)


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    ???-Flamme (??? Flame) (Dawn Caste)


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    ???-Tyrannenklaue (??? Tyrant Claw) (Full Moon Caste)


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    Unbekannt (No Moon Caste)
     
  20. Democritus

    Democritus Neuling

    AW: [Spielbericht] Unsere Kampagne in An-Teng

    Ich muss gestehen ich hab nicht alles gelesen aber ich bin überwältigt von den vielen schönen Bildern :D
     
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